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Kohlrabi-Pesto. Es muss nicht immer Basilikum sein. — falkkochblog: Kochen & Backen mit Liebe & Leidenschaft

Pesto (von italienisch pestare, „zerstampfen“) ist eine ungekochte pastöse Sauce, die in der italienischen Küche meist mit Pasta vermischt gereicht wird. Die bekannteste Version davon ist der Pesto genovese. Pesto Genovese wird mit Basilikum gemacht. Ich nehme statt Basilikum die Blätter von Kohlrabi. Meistens werden die Kohlrabi-Blätter nicht verwendet sondern nur die Knolle. Aber, wenn […]

Kohlrabi-Pesto. Es muss nicht immer Basilikum sein. — falkkochblog: Kochen & Backen mit Liebe & Leidenschaft
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*Freitagsfüller*

Guten Tag,,, hier ist der FF nach einer Idee von https://scrapimpulse.com

  1. Den 1. Platz in irgendeinem Wettbewerb habe ich selten ersehnt!
  2. Deutschland möchte immer alles perfekt gestalten . Leider fahren unsere Politiker einiges immer wieder krass an die Wand, schade aber auch.
  3. Wenn ich mich verwöhnen möchte , auf die Idee komme ich eher nur ab und zu – ja was mach ich dann eigentlich? Nun muss ich erstmal nachdenken!
  4. In diesen Zeiten – bleib locker.
  5. Jedes Bild ist mit Urheberrechten ausgestattet.
  6. Im Leben haben wir Spaß gehabt!
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf TV, Lesen, , , morgen habe ich geplant frisches Obst und Gemüse einzukaufen und Sonntag möchte ich mir eigentlich noch nichts Bestimmtes vornehmen.

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt.

Danke für das Foto lieber R. 🙂 !

Ich wünsche ein gutes und friedliches Wochenende !

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*Winter in Bloomsbury* von Annie Darling

*Werbung, unbezahlt*

Meine Meinung: Dieses Büchlein ist der letzte Band einer vierteiligen Reihe. Jedes Buch kann man aber auch einzeln für sich geniessen. Das ansprechende Cover mit dem Schneemann und einem Weihnachtsbaum vermittelt sofort ein gefälliges und leichtes Leseversprechen. Es ist ein absolutes Wohlfühlbuch, welches flüssig und angenehm zu lesen ist und von der Autorin romantisch und liebevoll verfasst wurde.

Mattie führt einen kleinen Tearoom in der Nachbarschaft der Buchhandlung Happy Ends , liebt den Kundenkontakt und backt wunderbare Scones, Kuchen und Torten. Es ist ihre Leidenschaft und doch vermisst sie eine persönliche Liebesbeziehung nach einer bitteren Enttäuschung in ihrem Leben. Plötzlich muss sie sich aus arbeitstechnischen Gründen mit dem Buchhändler Tom auseinandersetzen und erlebt so manche positive und auch negative Überraschung mit ihm. Es gibt noch einige nette andere Protagonisten wie Posy , die schwangere Inhaberin der kleinen Buchhandlung, sowie die emsige Nina, die sich sehr gerne um die Dekoration des Ladens und auch des Tearooms kümmert. Ich möchte abschliessend noch die scheue Verity erwähnen, die sich lieber im Hintergrund der Buchhandlung aufhält.

Das Setting spielt in London zur Vorweihnachtszeit, doch man kann dieses Buch gern während der gesamten Wintermonate geniessen. Es vermittelt sehr schön diese Atmosphäre und lässt trotzdem der Fantasie des Lesers allen Spielraum.

MEINE BEWERTUNG: FÜNF ***** STERNE für diesen turbulenten und amüsanten Wohlfühlroman!

Herzlichen Dank an die Autorin und den Penguin Verlag für das Rezensionsexemplar!

Inhalt/Klappentext: Mattie backt die köstlichsten Weihnachtsplätzchen, doch das Rezept für ihren Traummann hat sie noch nicht gefunden …

Die himmlischen selbstgebackenen Köstlichkeiten, die Mattie im Tearoom der kleinen Buchhandlung in Bloomsbury serviert, sind weit über die Grenzen des Londoner Stadtteils bekannt. Eigentlich müsste der Dezember mit seinen leuchtend geschmückten Straßen und duftenden Weihnachtsplätzchen für Mattie die schönste Zeit des Jahres sein – wenn ihr vor Jahren nicht ausgerechnet an Heiligabend das Herz gebrochen worden wäre. Es gibt nur eins, was Mattie noch schlimmer findet als die Feiertage: ihren unverschämten, aber gleichzeitig ziemlich attraktiven Kollegen Tom. Doch als mitten im Weihnachtstrubel die gesamte Belegschaft ausfällt, müssen Mattie und Tom den Laden plötzlich ganz allein führen …

Annie Darling lebt in einer winzigen Londoner Wohnung, in der man vor lauter Bücherstapeln kaum laufen kann. Ihre großen Leidenschaften sind Liebesromane und ihre Katze. »Der kleine Laden in Bloomsbury« ist Annie Darlings Debüt in deutscher Sprache und der Beginn einer Reihe um eine wunderbare kleine Buchhandlung in Bloomsbury.

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*Freitagsfüller*

Der Freitag ist da und der Lückentextfüller – ausgedacht von der lieben Barbara von https://scrapimpulse.com folgt nun !

1.  Schön, dass  es im Netz so viele nette Buchbloggerinnen gibt, die mir zu liebenswerten Freundinnen ans Herz gewachsen sind!

2.  Mein persönliches Gesundheitsmanagement steht in einer kritischen Phase und ist mangelhaft.

3. Menschen, die in diesen Zeiten immer noch nicht verstanden haben was eine Pandemie bedeutet , kann ich nur bedauern !

4   Kontakte reduzieren und meiden , das weiss doch jeder.

5.  Wichtig ist, sich nicht in einen Strudel von Panik und Angstmache mitreissen zu lassen.

6.   Hallo Impftag , ich bin bereit .

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Abend, morgen habe ich geplant, das Gleiche und Sonntag möchte ich auch nichts besonderes tun !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt.

Ein Schneebild – nicht aus meinem Umfeld! Danke lieber R.

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*Freitagsfüller*

Was für ein schönes Gefühl den ersten FF des Jahres 2021 auszufüllen. Es ist fast so schön wie ein Gang durch unberührten Neuschnee. Danke dafür liebe Barbara von https://scrapimpulse.com

  1. Silvester war für uns eine lustige und ruhige Zeit mit dem NDR – Fernsehprogramm.
  2. Ich habe keine Vorsätze für das neue Jahr. Nur einen einzigen : Positiv denken.
  3. Der Weihnachtsbaum verwandelt sich bald auf magische Weise in Ziegenfutter.
  4. So wird keine Energie verloren.
  5. Es wird zuviel kaputt geredet von unseren Politikern in dieser Corona Pandemie. Die Fakten sind doch klar und deutlich zu erkennen.
  6. Ich denke positiv.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den Wocheneinkauf , morgen habe ich geplant die Natur zu geniessen, und Sonntag möchte ich wohl ähnliches tun in unserem Wald und ein neues Leseexemplar anschauen und lesen.

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt.

*Werbung , unbezahlt*

Inhalt/Klappentext:

Das beeindruckende Porträt von acht indigenen Gemeinschaften in Kanada. Paul Seesequasis, Journalist und Autor, gibt mit seinem ungewöhnlichen und spektakulären Social-Media-Projekt der »vergessenen Generation« der First Nations, Metis und Inuit ein Gesicht. Er erzählt anhand verschwunden geglaubter Fotos von Zusammenhalt, gegenseitiger Unterstützung und gemeinsamen Widerstand. Dazu sammelte er über drei Jahre hinweg die eindrücklichsten Archivbilder und die Geschichten der Menschen hinter den Porträts. Damit stößt er die Tür zu einer verborgenen Wahrheit auf und bringt eine andere, eine neue Seite der Geschichte von Kanadas indigener Bevölkerung ans Licht.

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*Das Flüstern der Bäume* von Michael Christie

*Werbung, unbezahlt*

Meine Meinung: Der mystische Titel hat mich schon magisch angezogen. Seit wann können Bäume flüstern? Doch wenn man allein in einem Wald dem Rauschen der Äste und Blätter länger zuhört, bemerke ich jedesmal wie man mit diesen Lebe -Wesen und Wahrnehmungen Kontakt zu ihnen aufnehmen kann. Das ist allerdings meine ganz persönliche Meinung und hat erstmal mit dieser Lektüre nicht viel zu tun. Nun zum Buch!
In einem Zeitraum von über einhundertdreissig Jahre verfolgen wir in dieser Lektüre eine Geschichte der Vernichtung, Zerstörung und Missachtung der kanadischen Wälder – zusätzlich der Wälder unserer bekannten Kontinente der Erde. Unsere Spezie Mensch hat es auf den Primärwald (Urwald) hauptsächlich abgesehen. Diese Wälder erschienen uns Menschen zeitweise bedrohlich und menschenfeindlich.
Der Autor schildert in seiner Familien-Geschichte Erlebnisse in einer fiktiven und teilweise dystopischen Schreibweise, auch der Zukunft. Die sprachgewaltige und berührende Schreibweise von Michael Christie fasziniert von Beginn an und schenkt dem Lesefluss einen freudigen und befriedigenden Lauf. Auch unsere Generation erlebt schon trockene Sommer und ungewöhnliche Klimaveränderungen mit Sandstürmen , dem Abschmelzen der Polkappen. Im Buch von Christie haben diese Veränderungen so ein grosses Maß erlangt, dass die Besuche kanadischer Wälder auf ein bestimmtes Größenmass geregelt werden – immer unter der Prämisse des notwendigen Naturschutz , die von Naturparkführern streng reglementiert wurde.
Die persönliche Familien – Geschichte der Brüder Harris und Everett Greenwood, sowie deren Nachfahren bis in das Jahr 2038 hinein hat mich zwar gefesselt, aber nicht unbedingt begeistert . Diese beiden Protagonisten überzeugten nicht in ihrer Charakterdarstellung und vor allem knüpften sie für mich kein positives Band zu ihren Nachkommen. Durch ihre Handlungen erscheint das ganz natürlich für ihre Kinder und Enkel und ist doch schmerzlich – vor allem für die ahnungslose Jacinda, die erst nach und nach von den Verwicklungen ihrer Familie mit den Wäldern erfährt. Für die aufstrebenden Jahre der Industrialisierung im 19. Jahrhundert wurden wertvolle Ressourcen für immer vernichtet und durch die Klimaveränderungen können sie kaum wieder hergestellt werden. Das ist die schmerzliche Bilanz, die nach dem Lesen dieses Buches immer stärker in den Fokus des Lesers rückt. Die komplizierte Familiengeschichte spielt den passenden Rahmen für dieses Drama in der Geschichte der Menschheit!

Meine Bewertung: FÜNF * Sterne für diese aufrüttelnde Lektüre.

Herzlichen Dank an den Autor und den Penguin Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplar!

Inhalt/Klappentext: Eine Familie, vier Generationen, schicksalhaft verbunden mit den Wäldern Kanadas

Jacinda Greenwood weiß nichts über ihre väterliche Familie, deren Namen sie trägt. Sie arbeitet als Naturführerin auf Greenwood Island, doch die Namensgleichheit, so glaubt sie, ist reiner Zufall. Bis eines Tages ihr Ex-Verlobter vor ihr steht. Im Gepäck hat er das Tagebuch ihrer Großmutter. Jahresring für Jahresring enthüllt sich für Jacinda endlich ihre Familiengeschichte. Seit Generationen verbindet alle Greenwoods eines: der Wald. Er bietet Auskommen, ist Zuflucht und Grund für Verbrechen und Wunder, Unfälle und Entscheidungen, Opfer und Fehler. Die Folgen all dessen bestimmen nicht nur Jacindas Schicksal, sondern auch die Zukunft unserer Wälder …

Michael Christie, in Thunder Bay, Ontario, geboren, studierte Psychologie und arbeitete in der Obdachlosenhilfe, bevor er 2011 sein Debüt »The Beggar’s Garden« veröffentlichte. »Das Flüstern der Bäume« ist sein zweiter Roman, der mehrfach nominiert wurde, u.a. für den bedeutendsten kanadischen Literaturpreis, den Scotiabank Giller Prize. Michael Christie lebt mit seiner Familie in einem selbst gezimmerten Holzhaus auf der Insel Galiano vor Vancouver.

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*Danke*

Ich wünsche ein gutes und vor allem gesundes Lesejahr 2021!


DANKE, möchte ich allen Lesern hier sagen für Eure Treue und Unermüdlichkeit auf meinem Bücherblog immer wieder herumzustöbern. Mein Dank gilt auch den vielen unterschiedlichen Autoren und Verlagen, die mich mit ihren Rezensionsexemplaren so reich beschenken. Ich freue mich über jedes einzelne Werk und sie werden in meinem Bücherregal gehegt und gepflegt, sowie an interessierte Lesefreunde gern ausgeliehen. Habt es gut im neuen Jahr 2021. Ich wünsche uns allen neue und fantasiereiche Lesefunde.

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*Die Weihnachtsmaus*

Die Weihnachtsmaus
von James Krüss

Die Weihnachtsmaus ist sonderbar
(sogar für die Gelehrten),
Denn einmal nur im ganzen Jahr
entdeckt man ihre Fährten.

Mit Fallen und mit Rattengift
kann man die Maus nicht fangen.
Sie ist, was diesen Punkt betrifft,
noch nie ins Garn gegangen.

Das ganze Jahr macht diese Maus
den Menschen keine Plage.
Doch plötzlich aus dem Loch heraus
kriecht sie am Weihnachtstage.

Zum Beispiel war vom Festgebäck,
das Mutter gut verborgen,
mit einem mal das Beste weg
am ersten Weihnachtsmorgen.

Da sagte jeder rundheraus:
Ich hab‘ es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen.

Ein andres Mal verschwand sogar
das Marzipan von Peter;
Was seltsam und erstaunlich war.
Denn niemand fand es später.

Der Christian rief rundheraus:
ich hab es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen!

Ein drittes Mal verschwand vom Baum,
an dem die Kugeln hingen,
ein Weihnachtsmann aus Eierschaum
nebst andren leck’ren Dingen.

Die Nelly sagte rundheraus:
Ich habe nichts genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen!

Und Ernst und Hans und der Papa,
die riefen: welche Plage!
Die böse Maus ist wieder da
und just am Feiertage!

Nur Mutter sprach kein Klagewort.
Sie sagte unumwunden:
Sind erst die Süßigkeiten fort,
ist auch die Maus verschwunden!

Und wirklich wahr: Die Maus blieb weg,
sobald der Baum geleert war,
sobald das letzte Festgebäck
gegessen und verzehrt war.

Sagt jemand nun, bei ihm zu Haus,
– bei Fränzchen oder Lieschen –
da gäb es keine Weihnachtsmaus,
dann zweifle ich ein bißchen!

Doch sag ich nichts, was jemand kränkt!
Das könnte euch so passen!
Was man von Weihnachtsmäusen denkt,
bleibt jedem überlassen.

Photo by Nadi Lindsay on Pexels.com
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* Der heilige Abend *

Photo by Magda Ehlers on Pexels.com

Ich wünsche allen Leser*rinnen ein geruhsames und gesundes Weihnachtsfest!

*Weihnachten*

Markt und Straßen stehn verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh’ ich durch die Gassen,
Alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
Sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus in’s freie Feld,
Hehres Glänzen, heil’ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schneees Einsamkeit
Steigt’s wie wunderbares Singen –
O du gnadenreiche Zeit!

(Joseph von Eichendorff)

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* 4. Advent *

Photo by Jonathan Borba on Pexels.com

Knecht Ruprecht


Ruprecht: Habt guten Abend, alt und jung
bin allen wohl bekannt genung.
Von drauß vom Walde komm ich her;
ich muß Euch sagen es weihnachtet sehr!
Allüberall auf den Tannenspitzen
sah ich goldene Lichtlein sitzen;
und droben aus dem Himmelstor
sah mit großen Augen das Christkind hervor.
Und wie ich so strolcht durch den finsteren Tann,
da rief’s mich mit heller Stimme an:
Knecht Ruprecht, rief es alter Gesell,
hebe die Beine und spute dich schnell!
Die Kerzen fangen zu brennen an,
das Himmelstor ist aufgetan,
Alt und Junge sollen nun
von der Jagd des Lebens einmal ruhn;
und morgen flieg ich hinab zur Erden,
denn es soll wieder weihnachten werden!
So geh denn rasch von Haus zu Haus.
such mir die guten Kinder aus,
damit ich ihrer mag gedenken
mit schönen Sachen sie mag beschenken.

(Theodor Storm)

Photo by Gabby K on Pexels.com
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*Freitagsfüller*

Dieser Lückentextfüller wurde nach einer Idee von Barbara ausgefüllt. https://scrapimpulse.com
  1. Ach, ich bin so froh und dankbar, dass bis jetzt niemand aus meiner Familie und sozialem Umfeld an Covid 19 erkrankt ist.
  2. Ich mag meinen Bilder Adventskalender sehr.
  3. Dieses Wetter ist eben typisch für die Monate November und Dezember. Im Januar wird es wieder früher heller am Himmel.
  4. Das Programm im TV ist immer ähnlich . Ich habe lange schon genug gesehen.
  5. In den nächsten Wochen heisst es aufpassen und weiterhin zurückhaltend leben.
  6. Alles wiederholt sich im Leben – das Gute und das Schlechte sagte meine Oma immer.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen Netflix Abend , morgen habe ich geplant die Natur draussen zu geniessen und Sonntag möchte ich das Gleiche tun.
Danke für das Foto lieber R.
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* 3. Advent *

Die weiße Weihnachtsrose

Wenn über Wege tief beschneit
Der Schlitten lustig rennt,
Im Spätjahr in der Dämmerzeit,
Die Wochen im Advent,
Wenn aus dem Schnee das junge Reh
Sich Kräuter sucht und Moose,
Blüht unverdorrt im Frost noch fort
Die weiße Weihnachtsrose.
Kein Blümchen sonst auf weiter Flur;
In ihrem Dornenkleid
Nur sie, die niedre Distel nur
Trotzt allem Winterleid;
Das macht, sie will erwarten still,
Bis sich die Sonne wendet,
Damit sie weiß, daß Schnee und Eis
Auch diesmal wieder endet.
Doch ist’s geschehn, nimmt fühlbar kaum
Der Nächte Dunkel ab,
Dann sinkt mit einem Hoffnungstraum
Auch sie zurück ins Grab.
Nun schläft sie gern, sie hat von fern
Des Frühlings Gruß vernommen,
Und o wie bald wird glanzumwallt
Er sie zu wecken kommen!
Hermann Lingg (1820 – 1905), seit 1890 Ritter von Lingg, deutscher Dichter, Mitglied des Münchener Dichterkreises »Die Krokodile«, verfasste u. a. das Epos »Die Völkerwanderung«
Quelle: Lingg, H., Gedichte. zwischen 1853 und 1885
Photo by Eva Elijas on Pexels.com
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*Freitagsfüller*

Guten morgen,,,,ich wünsche Euch einen guten dritten Advent. Passt gut auf Euch und Eure Lieben auf. Der Lückentext zum FF kommt wie immer von https://scrapimpulse.com

  1. Ein Glas Wein zu einem warmen , oder auch kaltem Abendessen veredelt jedes gute Gericht.
  2. Corona nervt mich total. Und macht mich traurig ! So viele Infektionen heute und zu viele verstorbene Menschen .
  3. Der beste Weg um dieser Pandemie zu begegnen – ich weiss es nicht. Auf jeden Fall Kontakte, Menschenansammlungen vermeiden, so weh es auch tun mag!
  4. Auf meiner Terrasse steht dieses Jahr seit Anfang der Adventszeit ein Weihnachtsbaum.
  5. Wenn ich könnte , würde ich alle Krankheiten verschwinden lassen.
  6. Ich muss nichts mehr besorgen.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen Netflix Abend , morgen habe ich geplant ein Raclette zu organisieren, sozusagen als vorgezogenen Weihnachtsabend und Sonntag möchte ich noch nicht verplanen.
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*2. Advent*

Advent

Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt
und manche Tanne ahnt, wie balde
sie fromm und lichterheilig wird,
und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin – bereit,
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.

Rainer Maria Rilke (1875 – 1926), eigentlich René Karl Wilhelm Johann Josef Maria Rilke, österreichischer Erzähler und Lyriker; gilt als einer der bedeutendsten Dichter der literarischen Moderne

Quelle: Rilke, Die Gedichte. Nach der von Ernst Zinn besorgten Edition der sämtlichen Werke, Insel Verlag 1957. Advent, 1913

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*Freitagsfüller*

https://de.wikipedia.org/wiki/Barbarazweig

Heute am Barbaratag gibt wieder einen passenden Lückentextfüller nach einer Idee von https://scrapimpulse.com

Photo by Secret Garden on Pexels.com
  1. Drei Dinge, die ich am Advent liebe: da fällt mir die Auswahl nicht so schwer! Es sind die leuchtenden Lichter und Kerzen in meinem Umfeld. Das frische Grün in den Adventgestecken und die schönen Lieder aus dieser Zeit im beginnenden Kirchenjahr.
  2. Das passiert schon öfter mal platt auf der Couch zu relaxen.
  3. Es war ein aufregendes und schwieriges Jahr. Meine Gedanken gehen zur Zeit oft rückwärts und lassen mir keine Ruhe.
  4. Ach ja der Nikolaus! Was für eine Aufregung und Freude für die lieben Kleinen!
  5. Gott sei Dank ist für mich die Schuhputzarie Vergangenheit 😉
  6. Zum Weihnachtsfest werde ich perfekt den Kleinen viele der alten Bräuche erklären.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Naschen der ersten Weihnachtsleckereien , morgen habe ich geplant den Tag normal zu verbringen , und Sonntag möchte ich gemütlich die Adventkerzen geniessen.
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Mitmachbücher — Book Reviews

Heute möchte ich ein paar ganz tolle Mitmachbücher für Kinder vorstellen. Wir haben immer einige davon zu Hause, falls die Kids mal was basteln, malen oder ausprobieren oder auch Stickern wollen, sich ein spezielles Thema genauer anschauen und erkunden wollen oder auch als Mitbringsel und Geschenk für liebe Freunde, wenn wir sie besuchen gehen. Hier […]

Mitmachbücher — Book Reviews
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*Freitagsfüller*

Der 1. Advent klopft an und wie fliegen nun alle in dieser zauberhaften Zeit ganz schnell auf Weihnachten zu . Hier der heutige Lückentextfüller von https://scrapimpulse.com/2020/11/freitagsfueller-603/#comments

1.  Ich könnte mal wieder einige meiner Gedanken in meinem Textbüchlein notieren.
2.  Oft geht es während Krisenzeiten in den Familien drüber und drunter.
3.  Bloß nicht verzweifeln in diesen Wintertagen!
4. Ich vermiße keinen Weihnachtsmarkt.
5.  An meiner Tür  hängt ein weihnachtlich geschmückter Kranz.
6. Sie tun mir tatsächlich im Moment weh – einige Fingerspitzen.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen Leseabend , morgen habe ich geplant, natürlich auch lesen und Sonntag möchte ich den Tag planlos angehen.




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*Dieses ganze Leben* von Raffaella Romagnolo

*Werbung, unbezahlt*

Hardcover Leinen

272 Seiten

erschienen am 28. Oktober 2020

Inhalt /Klappentext: Paola passt nicht in diese Welt, findet sie. Wo Glanz und Erfolg das Maß vorgeben, hält sie sich lieber an ihren Bruder, der im Rollstuhl sitzt, gerne Schach spielt und auf Likes pfeift. Auf Verordnung ihrer Mutter muss Paola täglich mit Richi an die frische Luft. Eine gute Gelegenheit, der Enge der elterlichen Villa zu entfliehen und Gegenden zu erkunden, wo Paola das wahre Leben vermutet – das so ganz anders ist, als sie dachte.

Raffaella Romagnolo, geboren 1971 in Casale Monferrato. Sie unterrichtet Geschichte und Italienisch an einem Gymnasium. Seit 2007 schreibt sie auch Romane – mit Erfolg. Ihr Roman ›Bella Ciao‹ sorgte international für Aufmerksamkeit und erschien in zahlreichen Sprachen. Für ›La figlia sbagliata‹ war sie für den Premio Strega nominiert, ebenso mit ihrem Jugendbuch ›Respira con me‹. Raffaella Romagnolo lebt in Rocca Grimalda im Piemont.

Auszeichnungen
Respira con me ist für den ›Premio Strega‹ nominiert, 2020
La figlia sbagliata war für den ›Premio Strega‹ nominiert, 2018

Meine Meinung: Schon immer sind es junge Menschen gewesen, die der aktuellen Welt kritisch und den jeweiligen Gesellschaftsentwicklungen abwägend gegenüber stehen. So ergeht es auch Paola, von engen Freunden auch liebevoll Paoletta genannt. Sie ist ein ausserordentlich nachdenkliches junges Mädchen von sechzehn Jahren – am Übergang zum Erwachsenendasein. Doch was heisst das wirklich? Paola ist auf der Suche nach Wahrheit. Wahrheit über sich selber, ihren Körper und Geist, ihren behinderten, im Rollstuhl sitzenden Bruder Richie gegenüber, den sie verantwortungsvoll liebt und beschützt – sogar vor den gemeinsamen Eltern. Das Verhältnis zu Mutter und Vater ist gespalten. Die Familie ist ausserordentlich reich, hat keine Alltagssorgen , auch Paola und Richie nicht. Sie vermisst nur eines für sich und den Bruder. Liebe und Anerkennung durch die Familie.

Jedoch die lange fügsam gebliebene Paoletta rebelliert endlich. In erster Linie gegen die dominante Mutter, die Paola auf den angepassten Weg des Gehorsams und KLASSENDENKENS lenken möchte. Paola verheimlicht zum Beispiel gierige Essattackeneinkäufe von Fast Food, die sie auf ihren von der Mutter verordneten Spaziergängen zusammen mit ihrem Bruder Richie tätigt. Aber das ist nur ihr äusserliches Aufbegehren gegen ihre Figurprobleme und die strengen Regeln der Mutter mit ihrem sogenannten Babyspeck. Auch Vater und Grossvater, bedeutende und einflussreiche Geschäftsmänner und Baulöwen kommen nicht gut weg in Paolas Bewertungssystem. Einzig die Grossmutter schafft es durch ihre Unkonventionalität Anerkennung von ihr zu bekommen. Und plötzlich entdeckt Paola die Liebe, ein zart wachsendes Pflänzchen in ihrem Herzen zu einem Jungen aus einer anderen Gesellschaftsschicht. Ihre Selbstliebe und ihr Selbstbewusstsein wachsen und bilden sich neu aus durch diese Erfahrungen. Antonio und seine Familie sind nicht reich, sie wohnen in einem heruntergekommenen Hochhausviertel, welches von Paolas Familie erbaut wurde. Doch was geschieht oder geschah in dieser Welt, diesem Leben der Klassen-Gegensätze und vielleicht sogar grässlichen Geheimnisse. Paola forscht nach, hält die Augen offen und findet das Unglaubliche. Ihre kindliche Unschuld wird schwer beschädigt und sie begegnet einer für sie neuen Realität von Betrug und Verbrechen,,,,,

Meine Bewertung: VIER **** Sterne für dieses Buch über die Suche der Jugend nach Wahrheit, Gerechtigkeit, Anerkennung, Selbstfindung und Liebe zu sich und anderen Mitmenschen.

Herzlichen Dank an die Autorin und den Verlag für die Zusendung des wunderbar handlichen und gebundenen Rezensionsexemplars !

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*Freitagsfüller*

Am Wochenende des Ewigkeitssonntag gibt es natürlich auch einen Lückentextfüller von Barbara ! https://scrapimpulse.com
  1. Der Spaß am Lesen vergeht mir zum Glück auch in schwierigen Zeiten nie!
  2. Ein/e Freund/in ist ein großartiger Mensch.
  3. Meine erste Weihnachtsdeko in diesem Jahr wartet schon darauf ausgepackt zu werden. Es ist ein neues, weihnachtliches Fensterbild!
  4. Die Realität nicht wahrzunehmen ist keine Lösung.
  5. Oh je, die Zeit fliegt auch während dieser Pandemie dahin.
  6. Seit gestern, (ich habe Bilder aus der Weihnachtsbäckerei der Kleinen bekommen), freue ich mich auch aufs Plätzchen backen.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Netflix , morgen habe ich geplant, noch nichts Besonderes und Sonntag möchte ich wie immer die Natur draussen geniessen und alle bedenklichen Belastungen unserer Zeit gedanklich abwerfen.
An der Weser,,,,
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*Was der Fluss erzählt* von Diane Setterfield, Hörbuch

*Werbung unbezahlt*

Inhalt / Klappentext: Eine stürmische Winternacht im England des späten 19. Jahrhunderts: In der Gaststube des „Swan“ sitzen die Bewohner von Radcot zusammen und wärmen sich an ihren Geschichten und Getränken, als ein Mann mit einem leblosen Mädchen im Arm herein stolpert, das er aus der Themse geborgen hat. Die herbeigerufene Krankenschwester kann nur noch den Tod feststellen. Als sie jedoch ein paar Stunden später erneut nach dem Kind schaut, bemerkt sie, dass es wieder atmet. Ein Wunder oder gar Zauberei? Oder gibt es eine medizinische Erklärung? Viel dringlicher wird jedoch bald die Frage: Woher kommt das mysteriöse Mädchen und welche Rolle spielt der Fluss in seiner Geschichte …?

Diane Setterfield ist promovierte Romanistin und lebte viele Jahre in Frankreich. Bevor sie sich Vollzeit der Schriftstellerei widmete, arbeitete sie als Lehrerin. Ihr Debüt, »Die dreizehnte Geschichte« (Blessing, 2007), war ein internationaler Bestseller und wurde mit Vanessa Redgrave in der Hauptrolle von der BBC verfilmt. Diane Setterfield lebt in Oxford.

Simone Kabst wurde 1973 geboren und studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Sie spielte u. a. an der Schaubühne und am Maxim Gorki Theater Berlin, ist als Gastdozentin an der Hamburg Media School tätig und zurzeit am Theater Poetenpack in Potsdam zu sehen. Immer wieder übernimmt Simone Kabst auch Rollen in Film- und Fernsehproduktionen, wie »Rote Rosen«, »Claudia, das Mädchen von Kasse 1«, »Fürst Pückler« und »Der blinde Fleck – Das Oktoberfestattentat«. Darüber hinaus ist sie eine gefragte Sprecherin für Features, Audioguides und Hörspiele, las für den Hörverlag z. B. Cecelia Aherns »Für immer vielleicht« und Janet Evanovichs »Der Beste zum Kuss« sowie viele von Lucinda Rileys Bestsellern.

Meine Meinung: Die bezaubernde Stimme von Simone Kabst und ihre sich immer wieder wandelnde Stimmlage, an die vielen wechselnden Protagonisten angepasst, hat mich fast vierzehn Stunden an dieses unglaubliche Hörbuch gefesselt. Ich bin völlig abgetaucht in die Welt des 19. Jahrhundert nach England , in einen kleinen und romantischen Pub namens SWAN an der Themse gelegen im kleinen Flecken Radcot. Dramatisch beginnt dieser tolle, geheimnisvolle und mystische Text, verfasst von Diane Setterfield. Er beginnt wie ein Märchen für Erwachsene und hat trotz aller Hindernisse das Potential entwickelt, ein befriedigendes und aufklärendes Ende des Geschehens zu vermitteln.

Fast ein Kriminalfall – oder doch nicht? Ein Wunder – kann es so etwas doch geben? Wie kann ein kleines Mädchen nach dem medizinisch festgestelltem Tod des Ertrinkens wieder lebendig und unbeschadet die Augen aufschlagen? Diese dramatische und in poetischen Worten versteckt dahinfließende Geschichte fesselt und verzaubert.

Die zusätzlich erzählten Lebens-Geschichten von Menschen der damaligen Zeit, an einem sich immer wieder veränderndem Fluss , mit seinen Mythen und Legenden, faszinieren und kamen mir bunt, schillernd und sehr bildhaft vor. Währenddessen verläuft die aufregende Suche nach der Herkunft des Kindes weiter und weiter,,,, ! Die vielen Geschehnisse und Puzzlestücke damaliger Zeit, Erfahrungen und Beobachtungen von Menschen und ihren Schicksalen , die von der Autorin neben dieser Suche laufend nachgeschoben werden, schimmern in diesem Roman auf wie das glitzernde Farbenspiel auf der Oberfläche eines von der Sonne gestreichelten Flusses. Ich war entzückt, traurig, freudig, dachte oft Nun ist alles geklärt! Doch das Verwechselspiel um die Herkunft und den Unfall des Kleinkindes, welches die Autorin dem Leser eindringlich suggeriert , hört lange nicht auf. Eine poetische, wundersame, entzückende, mysteriöse und märchenhafte Erzählung! So kam mir dieses Hörbuch vor. Ob es wohl beim Lesen ähnlich ist ?

Dieser Frage werde ich vielleicht noch nachgehen,,,,

MEINE BEWERTUNG: FÜNF * STERNE für dieses großartige Hörbuch. Eine absolute Hörempfehlung für lange und graue Winterabende.

Herzlichen Dank an die Autorin und den Verlag für die Zusendung dieses Spitzentitel als Rezensionsexemplar!

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*Freitagsfüller*

Es ist Freitag, der 13. November 2020 , für mich ein Glückstag , da einige für mich liebe Menschen an einem 13. verschiedener Monate geboren wurden. Aber nun zum Lückentext der sympathischen Barbara. https://scrapimpulse.com
  1. Als ich heute aufwachte hörte ich eine ganz süsse Sprachnachricht von meiner kleinen Enkeltochter. Sie erzählte ganz aufgeregt und begeistert , dass sie heute nachmittag ein Laternenfest im Kindergarten feiern werden.
  2. Am liebsten würde ich mitgehen , aber bald, hoffentlich am Weihnachtsfest werde ich sie wiedersehen.
  3. Ich kaufe gerne Geschenke für andere ein, im Moment hauptsächlich leider nur online.
  4. Kleine Geschenke und/oder Aufmerksamkeiten mag ich am liebsten.
  5. Was ist denn los mit mit der Welt in den USA ? Ich wünsche mir, dass dort endlich Ruhe eintritt und daß die Politiker sich endlich um die wirklich dringenden Belange der Bevölkerung kümmern.
  6. Kalte Fingerspitzen kenne ich noch nicht bei diesen milden Temperaturen.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Ende eines tollen Hörbuchs , morgen habe ich geplant Einkäufe zu tätigen , und Sonntag möchte ich den Tag mit liebenswertem Familien Besuch verbringen !
*Werbung, unbezahlt* Ich bin ganz verzaubert und begeistert von diesem magischen Märchen für *Große*. Rezension kommt bald!
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*Bergsalz* von Karin Kalisa

*Werbung unbezahlt*

Meine Meinung: Wir Menschen sind soziale Wesen. Doch was macht uns dazu und zeichnet uns vielleicht sogar aus? Die Autorin geht dieser Frage nach und wir erleben in ihrem neuen Buch alle Höhen und Tiefen emphatischer Empfindungen füreinander. Es gibt Freude, Sympathie, Großzügigkeit, Liebe, aber auch die Schattenseiten wie Ärger, Hass, Neid, Schmerz und noch sehr viel mehr an negativen Gefühlen. Oft auch hervorgerufen durch das Leid durch Krieg und Vertreibung. Doch was ist die Würze des Lebens, die uns nicht verzagen lässt? Es ist das SALZ ! Diese Einsicht vermittelt die Autorin eindringlich in ihrem Buch. Sie schreibt es im bayrischen Stil, was es nicht unbedingt einfach macht beim Lesen. Zu Beginn begegnen wir eindrucksvollen Frauen aus dem Allgäu. Wie Franzi mit ihren alteingesessenen Dorffreundinnen, der aussergewöhnlichen Sabina, die aus der Enge des dörflichen Lebens in die Welt, grosse Städte und gar in Kriegsgebiete flüchtet. Und es gibt neue Dorfbewohner. Flüchtlinge aus Syrien, die alles verloren haben . Ihr Hab und Gut, ihre Heimat, ihr bisheriges Leben. Doch all diese Menschen verbindet eines. Die Kraft und die Freude zu einem Neubeginn. Franzi übernimmt die behutsame Führung für eine sogenannte offene Küche . Sie hat es satt allein und ohne Kontakte ihren letzten Lebensabschnitt zu verbringen. Sie lernt andere einsame Dorffreundinnen näher kennen, freundet sich mit der fremdartigen Esma an und schafft es sogar die zurückgekehrte und desillusionierte Sabina in ihre Pläne einzubinden. Die Frauen kochen, probieren neue Rezepte und neue Formen des Zusammenseins aus und bei allem ist es immer dabei! DAS SALZ – die Würze des Lebens und der sorgfältigen und nachhaltigen Küche.

Interessant erschienen mir die Einbindungen und das Erzählen mittelalterlichen Geschehens aus dem Allgäu und/oder Voralpenland. Die Autorin hat diese Abschnitte eines Berichtes über die Bundschuh-Bewegung in kursiver Schrift , kleingeschrieben verfasst, in ihren Roman aufgenommen. Dieses bäuerliche und ohnmächtige Aufbegehren gegen bestehende Ungerechtigkeiten von Obrigkeiten schliesst im Buch einen Kreis für Sabina, die ausserhalb des Dorfes in einem Einödhof ihr Familien-Leben neu beginnt.

Meine Bewertung: FÜNF *****Sterne für dieses ungewöhnliche Buch über gelungene Frauen-Leben im Alter – inmitten bodenständiger Lebensgrundlagen.

Wer mehr über die Bundschuh Bewegung erfahren möchte , möge bitte diesen Link anklicken.

https://de.wikipedia.org/wiki/Bundschuh-Bewegung

Inhalt:/Klappentext: Dass man so klein wie „füreineallein“ eigentlich gar nicht denken und nicht kochen kann, ist von jeher Franziska Heberles Überzeugung. Trotzdem kommt das mittägliche Klingeln an ihrer Haustür unerwartet, ungebeten und ungelegen: Eine Nachbarin. Dann noch eine. Es reicht – und reicht noch nicht. Denn auf einmal fühlt sich das Ungelegene absolut richtig und vor allem steigerungsfähig an: Doch wie kann das überhaupt gehen? Ein Mittagstisch für viele – hier, im ländlichen weiten Voralpenland, wo Einzelhof und Alleinlage seit Generationen tief in die Gemüter sickern? Und es nicht jedem passt, wenn sich etwas ändert. Es braucht Frauen aus drei Generationen: Franzi, Esma und Sabina. Nicht jede ‚von hier‘, aber aus ähnlichem Holz. Es braucht Ben, der wenig sagt, aber wenn, dann in mancherlei Sprachen; es braucht Fidel Endres, einen Vorfahr, der etwas Entscheidendes hinterlassen hat – und einen halbleeren Kübel Alpensalz in einer stillgelegten Wirtshausküche, der zeigt: Dem Leben Würze geben, ist keine Frage der Zeit.

Karin Kalisa, geboren 1965, lebt nach Stationen in Bremerhaven, Hamburg, Tokio und Wien seit einigen Jahren im Osten Berlins. Sowohl als Wissenschaftlerin als auch mit dem Blick einer Literatin forscht sie in den Feldern asiatischer Sprachen, philosophischer Denkfiguren und ethnologischer Beschreibungen. Nach Karin Kalisas erstem Roman „Sungs Laden“ erschienen ihre Wintererzählung „Sternstunde“ und ihre weiteren Romane „Radio Activity“ und „Bergsalz“.

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*Freitagsfüller*

Liebe Leser*innen,,, völlig andere Freitagsfüller könnt ihr auch dort erlesen. https://scrapimpulse.com

  1. Mein lieber Kater lebt nun schon seit 1 1/2 Jahren nicht mehr bei uns. An manchen Tagen sehe ich ihn immer noch vor meinem inneren Auge gemütlich durch den Garten stöbern oder auf dem Teppich zu meinen Füssen liegen.
  2. Wilde Tanzmusik eignet sich gut zum Aufwärmen vor Sportaktivitäten.
  3. Am 11.11. ist für mich wissentlich zwar der Beginn der *närrischen Zeit*, aber das interessiert mich nicht sonderlich. In der Mitte Deutschlands gibt es wenige Karneval Hochburgen.
  4. Keine Ahnung was man wirklich gegen trockene Lippen auf Dauer tun kann, ausser Fetten.
  5. Es sieht so aus, als ob es in diesem Jahr doch bald kälter werden wird. Bei 1 Grad mit Nebel wird es ungemütlich.
  6. Auf das Gesicht ein freundliches Lächeln gezaubert und es wird in jedem Raum sofort heller und angenehmer.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Netflix *Das Damengambit* ,gefällt mir sehr gut! Morgen habe ich geplant, einen Großeinkauf zu machen und Sonntag möchte ich einfach den Tag spontan genießen.
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*Das Kind der Wellen* – Leseeindruck

*Werbung, unbezahlt*

Inhalt/Klappentext:Bei einem tragischen Unfall am Meer verlor Lisa ihre Tochter in den Fluten. Unfähig ihr altes Leben wieder aufzunehmen, kehrt sie an die Nordsee zurück. Im Ferienhaus der Familie ist noch alles so, wie sie es damals hinterließen. Mit der unerwarteten Hilfe von Schreiner Lars und seinem Sohn dem Arktisforscher Jonas beginnt sie zu renovieren – und findet unter den alten Holzdielen die Notizen zu einem Märchen über eine Meerjungfrau. Der Verdacht, dass dieses auf realen Begebenheiten beruht, lässt die drei nicht los. Im alten Zeitungsarchiv lesen sie von einer blutjungen Frau, die 1920 ihr Kind am Strand verlor. War es ein Unfall oder Mord, wie die Leute damals behaupteten? Auf den Spuren der Meerjungfrau muss sich Lisa ihren verworrenen Gefühlen und dem eigenen Verlust stellen.

Rebecca Martin studierte Englisch und Deutsch in Frankfurt am Main und in Dublin, Irland. Ihre Leidenschaft gehört dem Reisen und dem Schreiben. Ihr Roman „Die verlorene Geschichte“ gelangte sofort nach Erscheinen auf die SPIEGEL-Bestsellerliste, gefolgt von „Der entschwundene Sommer“, „Die geheimen Worte“ und „Das goldene Haus“ und die „Die vergessene Freundin“. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf im Nahetal.

Meine Meinung: Die Autorin erzählt gefällig und lebhaft die Geschichte zweier Frauen, die jeweils ein Kind am Strand verlieren und deren Lebensgeschichten sich im Abstand von einhundert Jahren in einem Ferienhaus an der Nordseeküste kreuzen. Wir lesen zwei Erzählstränge aus der Sicht der jeweiligen Protagonisten . Verbindendes Element ist das Erleben dramatischer Ereignisse am Strand , in der Nähe des gleichen Ferienhauses.

Vicky, die kurz nach dem 1. Weltkrieg die Besatzungszeit von viertausend Franzosen, Tunesier , Senegalesen und Marokkaner in ihrer Heimatstadt Mainz erlebt, zeichnet sich durch eine unglaubliche Naivität und Frohnatur aus, die den Fremdenhass und die aggressive Ablehnung der deutschen Bevölkerung gegenüber der Besatzungsmacht völlig verkennt, diese hässliche Realität einfach nicht wahrnehmen möchte , sondern sich Hals über Kopf in einen Besatzer-Soldaten verliebt.

Vicky’s Geschichte, ein Unfall oder gar ein Mord – ist der Aufhänger für die Erzählungen rund um Lisa aus dem Jahr 2019. Lisa hat bei einem tragischen Ereignis ihre dreijährige Millie am Strand durch Ertrinken verloren . Sie hatte bis dahin ein erfülltes Leben mit Ehemann und zwei grösseren Jungs geführt, die zusammen jedes Jahr glückliche Wochen in ihrem Ferienhaus verlebten. Lisa wird mit ihren Schuldgefühlen und der wichtigen Trauer Arbeit nicht fertig, vernachlässigt ihre beiden anderen Kinder sträflich und verliert die Bindung an ihren Ehemann. Sie vergräbt sich zu lange an der Küste , lernt dort allerdings durch Renovierungsarbeiten am Haus den Schreiner Lars und dessen Sohn Jonas , einen Aktisforscher kennen und schätzen. Sie erforschen zusammen Vicky’s Vergangenheit durch das Studieren von Zeitungsarchiven, geheimnisvollen Fundstücken aus dem Haus, sowie durch Erzählungen der Dorfbewohner.

Durch diesen langen Rückzug hat Lisa die Sympathie der Leser*rin nicht unbedingt für sich eingenommen. Sicher verarbeitet jeder Mensch solche dramatischen Lebensereignisse auf seine Weise und es liegt mir fern, sie deswegen zu verurteilen . Meine Begeisterung für das Buch hat trotzdem doch etwas gelitten…..

Insgesamt gesehen war es jedoch für einige Stunden eine nette Lektüre, die mich an die Nordsee geführt hat.

Meine Bewertung: **** VIER Sterne für dieses Buch mit kleinen Schwächen!

Danke für das Rezensionsexemplar !

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Reibekuchen. RäucherLachs. — falkkochblog: Kochen & Backen mit Liebe & Leidenschaft

In diesem Jahr (2020) leider kein Weihnachstsmarkt. Nicht unseren Politikern haben wir  das zu verdanken sondern den bösen Viren. Aber gesund zu bleiben ist wichtiger als alles andere.     Im Advent, wird vielerorts ein Weihnachtsmarkt abgehalten. Abhängig von der lokalen Tradition wird ein solcher Markt auch Adventsmarkt oder Christkindlesmarkt genannt.  Die Zahl der Weihnachtsmärkte […]

Reibekuchen. RäucherLachs. — falkkochblog: Kochen & Backen mit Liebe & Leidenschaft
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*Freitagsfüller*

Guten morgen zum Freitagsfüller, der schon eine liebe Gewohnheit geworden ist,,,,

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt.

  1. Es hat keinen Zweck, wir müssen in den sauren Apfel beissen und den neuen Lockdown akzeptieren. Ich wünsche mir mehr Kontrollen und hartes Durchgreifen gegen randalierende Gruppen!
  2. Wie schön ein leuchtender Kürbis macht sofort gute Laune!
  3. In einem Monat muss die aktuelle Situation sicher wieder anders beurteilt werden! Ob zum Besseren oder Schlechterem steht noch in den Sternen!
  4. Nicht so wichtig Halloween.Es gibt genug Grusel auf der Welt!
  5. Mein Lieblingstee ist zur Zeit Grüner Tee, aromatisiert mit Ingwer-Orange!
  6. Immer ein kleines Highlight , der Snack am Abend.
  7. Was das Wochenende angeht, heute freue ich mich auf eine kleine Autofahrt haha , morgen habe ich nix geplant, und Sonntag möchte ich nix konkretes schon jetzt planen,,,,,,aber natürlich steht Lesen, Musik hören, Bewegung an der frischen Luft immer im Vordergrund ! Wie ihr seht passiert mal wieder nix Aufregendes bei mir. Auch gut, schont das Nervenkostüm !
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*Malé* von Roman Ehrlich, erschienen im S.Fischer Verlag

*Werbung , unbezahlt*

Meine Meinung: Die katastrophale Stimmung – und Umweltlage unserer Zeit hat der Autor voll und ganz dem Leser vermittelt. Verwirrung, Langeweile, Unmöglichkeiten, Katastrophen und Gewalt wurden vom Autor beschrieben. Ich war tatsächlich zu Beginn verwirrt, habe ungeduldig einen roten Faden gesucht in diesem Roman und musste mich erst an den aussergewöhnlich anspruchsvollen Schreibstil gewöhnen. Personen tauchen unvermittelt auf , verschwinden plötzlich. Ich habe keinen wirklichen Zusammenhang gefunden zwischen diesen vielen Protagonisten – ausser kleinen und grossen Katastrophen. Es gelang mir nicht vollends auf folgenden ca. zweihundertfünfundachtzig Seiten aufmerksam zu folgen und ich muss gestehen, dieses Buch hat mich etwas enttäuscht. Titel und Cover hatten mich überzeugt, machten neugierig auf den geheimnisvollen Ort. Der intellektuelle Schreibstil hat mir imponiert und doch ist eine Lesebegeisterung nicht zu mir übergesprungen. Die langen verschachtelten Sätze ermüden beim Lesen, vermitteln aber jeweils ganz oft eine trostlose Atmosphäre. Da sind Bilder von Menschen, die sich durch hüfthohes Wasser kämpfen. Sie müssten ja eigentlich Mitleid und Aufregung beim Leser erzeugen, wie auch ein gefesselter, ertrinkender Mensch zu Beginn der Lektüre. Dem war aber nicht so. Ich hatte das Gefühl von oben emotionslos auf Ereignisse zu blicken. Das hat mich verunsichert, erschreckt, meinem Lesefluss überhaupt nicht gut getan. Diese Endzeitstimmung einer untergehenden Welt hat mich total kalt gelassen und keine Emotionen bei mir herausgekitztelt. Und das kann ich immer noch nicht wirklich glauben. Wie hat der Autor das geschafft? Ist dieses Buch doch grosse Literatur und/oder Lese-Unvermögen meinerseits? Ich habe mich durch das Buch gekämpft und war froh, dass ich bis zur letzten Seite durchgehalten habe.

Meine Bewertung: DREI *** Sterne für ein gutes Buch, welches mich aber nicht begeistern konnte.

Herzlichen Dank an den Autor und den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplar.

Inhalt/Klappentext:

Longlist – nominiert für den Deutschen Buchpreis 2020

Alle Versuche, die Malediven vor dem steigenden Meeresspiegel zu retten, sind gescheitert, Pauschaltouristen haben sich neue Ziele gesucht, und der Großteil der Bevölkerung musste die Inseln verlassen. Gleichzeitig ist die heruntergekommene Hauptstadt Malé zum Ziel all jener geworden, die nach einer Alternative zum Leben in den gentrifizierten Städten des Westens suchen. Und so wird die Insel für die kurze Zeit bis zu ihrem Untergang zur Projektionsfläche für Aussteigerinnen, Abenteurer und Utopistinnen, zu einem Ort zwischen Euphorie und Albtraum, in dem neue Formen der Solidarität erprobt werden und Menschen unauffindbar verschwinden. Mit »Malé« fängt Roman Ehrlich die komplexe Stimmungslage unserer Zeit ein und verwebt die Geschichten rund um die Sehnsüchte und das Scheitern seiner Figuren zu einem Abbild all der Widersprüche, die das Leben zu Beginn des 21. Jahrhunderts ausmachen.

Roman Ehrlich, geboren 1983 in Aichach, aufgewachsen in Neuburg an der Donau, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und an der Freien Universität Berlin. Bislang sind von ihm die Bücher ›Das kalte Jahr‹ (2013), ›Urwaldgäste‹ (2014), ›Das Theater des Krieges‹ (2017, mit Michael Disqué) und ›Die fürchterlichen Tage des schrecklichen Grauens‹ (2017) erschienen.

Literaturpreise:

Bremer Literaturpreis (Förderpreis) 2014

Robert Walser-Preis 2014

Ernst Toller-Preis 2016

Alfred Döblin-Medaille 2017

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*Die sardische Hochzeit*, Leseeindruck

*Werbung, unbezahlt*

https://literaturgarten.blogspot.com/2020/10/die-sardische-hochzeit-von-grit-landau.html

Inhalt/Klappentext: Sardinien 1922, kurz vor Mussolinis Machtergreifung:

Leo Lanteri, Kriegsveteran und Erbe einer ligurischen Olivenplantage, hat im Streit einen Faschisten getötet und muss untertauchen: Sein Vater schickt ihn nach Sassari auf Sardinien – für den smarten, jazzbegeisterten Leo das Ende der Welt.

Doch auf der »vergessenen Insel« brodelt es, Sardinien steht wie der Rest Italiens am Rand eines Umsturzes. Auch Leo gerät bald zwischen alle Fronten. Denn auf dem Landgut des Mussolini-Anhängers Soriga trifft er auf die Liebe seines Lebens: Gioia, die eigenwillige Tochter des Hauses.

Kein guter Zeitpunkt, um sich zu verlieben, denn die musikalisch begabte Gioia soll keine Woche später heiraten, den Spross eines ursardischen Clans von Pferdezüchtern – und die Traditionen dieser Familie sind mörderisch.

Meine Meinung:
Fasziniert habe ich zu diesem Titel gegriffen, da ich im letzten Jahr während einer privaten Reise die Insel Sardinien kennenlernen durfte. Ich war gespannt wie die Autorin über die Insel berichten würde und war von ihrer super guten und genauen Recherche geschichtlicher Hintergründe begeistert und überrascht. Sie hat diese fiktive Familiengeschichte vor einem traurigen politischen Geschehen angesiedelt und uns so zusätzlich Zeitgeschichte lebendig und bunt nahe gebracht. Nach dem ersten Weltkrieg gewannen die Faschisten unter Mussolini in Italien immer mehr Einfluss, bestimmten das öffentliche Leben und unterwanderten das herrschende System. Buntes, sardisches Familienleben hat sie geschickt mit wahrer Geschichte, zum Beispiel mit der Person des sardischen Politikers Emilio Lusso verknüpft. Besonders interessant und informierend waren für mich die Erklärungen sardischer Begriffe, Mythen und Legenden des alten Brauchtums der Insel, die sie vor jedes Kapitel gesetzt hat. Erklärungen zum Buch und ein sorgfältig erstelltes Glossar italienischer Begriffe am Ende des Romans sind absolut lesenswert für den interessierten Leser*in!

Diese Liebesgeschichte zwischen Gioia und Leo wird mit ganz viel Gefühl und Leidenschaft erzählt und hat mich beim Lesen voll in den Bann geschlagen. Man spürt förmlich den Geruch der Pferde auf dem Landgut der Familie Marras, sieht die Olivenplantagen und die wilde, bergige Landschaft mit den wunderschönen Buchten und Stränden vor sich . Und doch regelte damals noch eine stark patriarchisch gelebte ursprüngliche Ordnung das Leben auf dem Land , aber auch in den wenigen grossen Städten an den Küsten. Gioia’s Stellung als gehorsame Tochter und Frau mit wenigen eigenen Möglichkeiten das Leben mit eigenen Wünschen und Träumen zu füllen, macht betroffen. Hochzeiten wurden oft von den Männern der Familie arrangiert und dienten oft dazu schlimme Blutfehden zwischen unterschiedlichen Familien zu verhindern.
Die persönlichen Schilderungen der Leidensgeschichte von Leo als dienender Soldat, Leib und Leben bei einem Giftgasangriff während eines Angriffs ausgesetzt, macht betroffen und erinnert an das unsägliche Leid so vieler Menschen. Die Autorin hat Leo’s Erinnerungen und Ängste an die Kriegserlebnisse, die ihn immer wieder plötzlich überfallen haben , in kursiven Absätzen eindringlich hervorgehoben.

Man spürt in diesem klug erzähltem Roman sehr deutlich aber auch die Angst mancher Bevölkerungskreise vor den Faschisten, ebenso wie die Begeisterung vieler Menschen für die neuen politischen Ansichten. Insofern ist dieses Buch keine reine Liebesgeschichte , sondern beinhaltet ganz viel mehr,,,,,

Meine Bewertung: Eine absolute Leseempfehlung mit FÜNF * Sternen.

Mein Dank gilt Grit Landau und dem Droemer Verlag für die Zusendung dieses interessanten und gebundenen Rezensionsexemplar !

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*Freitagsfüller*

Guten morgen liebe Leser*innen , der Text des heutigen FF erschien mir ziemlich fremd und siehe da: ich habe ihn tatsächlich noch nie ausgefüllt, da ich Anfang März im Familieneinsatz war und unser drittes Enkelkind auf die Welt kam. Danke für Dein Engagement Barbara. Ihr findet die Ideengeberin des FF auf folgender Seite: https://scrapimpulse.com !
  1. Die Welt wird sich mit oder ohne Corona Viren gleichmütig weiterdrehen . Ich muss in diesen Tagen oft an ein gelesenes Buch von mir denken. *Anna* von Niccolló Ammaniti. Eine Rezension von mir findet ihr hier https://literaturgarten.blogspot.com/2018/08/anna-von-niccolo-ammaniti-erschienen.html. Es spielt in Italien und ist eine Dystopie, in der nur Kinder und Jugendliche nach einer Pandemie überleben. Alle Gesellschaftssysteme brechen völlig zusammen
  2. Ich schaue mir jeden Tag Zahlen und Grafiken an über die Ausbreitung des Corona Virus.
  3. Ich persönlich bin in einer previligierten Lebenssituation, muss nicht arbeiten, bewege mich nur zwischen Haus, Garten und Wald seit Beginn der Coronainfektionen.
  4. Wir sind ziemlich gut informiert.
  5. Es gibt gute Gründe, sich auch mit Familie und Enkelkindern nicht zu treffen 😦 !
  6. Ich habe lange nichts gekauft, ausser Lebensmittel für den täglichen Bedarf.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Lesen,Musik, TV morgen habe ich nix geplant, und Sonntag möchte ich die Natur geniessen.
*Werbung, unbezahlt*, meine aktuelle Lektüre

Inhalt:Klappentext: Der große zeitgeschichtliche Familienroman mit viel Italien-Flair und eine außergewöhnliche Liebesgeschichte, die den Leser auf die Insel Sardinien führt, von Erfolgsautorin Grit Landau Eine Schicksalswoche Italiens. Der Mythos einer uralten Insel. Eine unmögliche Liebe. Sardinien 1922, kurz vor Mussolinis Machtergreifung: Leo Lanteri, Kriegsveteran und Erbe einer ligurischen Olivenplantage, hat im Streit einen Faschisten getötet und muss untertauchen: Sein Vater schickt ihn nach Sassari auf Sardinien – für den smarten, jazzbegeisterten Leo das Ende der Welt. Doch auf der »vergessenen Insel« brodelt es, Sardinien steht wie der Rest Italiens am Rand eines Umsturzes. Auch Leo gerät bald zwischen alle Fronten. Denn auf dem Landgut des Mussolini-Anhängers Soriga trifft er auf die Liebe seines Lebens: Gioia, die eigenwillige Tochter des Hauses. Kein guter Zeitpunkt, um sich zu verlieben, denn die musikalisch begabte Gioia soll keine Woche später heiraten, den Spross eines ursardischen Clans von Pferdezüchtern – und die Traditionen dieser Familie sind mörderisch.

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Tokarczuks grüne Kinder — literaturblog günter keil

„Wir leben von den seltsamen Geschichten, die ich empfinde. Eben deshalb muss ich schlafen und träumen. In moralischer Hinsicht sicher fragwürdig, dass man von Flunkereien und Zurechtgesponnenem leben kann, aber es gibt Leute, die machen weit Schlimmeres. Fantasieren war schon immer meine Leidenschaft, jetzt ist es eben mein Beruf geworden.“ Spricht hier Olga Tokarczuk selbst? […]

Tokarczuks grüne Kinder — literaturblog günter keil
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*Mein Leseeindruck zu ,,,,,*

*Werbung, unbezahlt*

Inhalt/Klappentext: Die Angst vor ihrem Ehemann Freddie hat Felicity bis ans Ende der Welt getrieben: auf die kleine antarktische Insel Südgeorgien, kurz vor dem Südpol. Jedes Mal, wenn sich ein Schiff nähert, sucht Felicity ein Versteck auf und beobachtet die Passagiere durch ihr Fernglas. Sehnsüchtig wartet sie darauf, dass der Winter kommt und das Eis die Insel für ein paar Monate von der Außenwelt abschneidet. Schließlich trifft das letzte Schiff der Saison ein – und Felicitys Albtraum wird wahr: Freddie ist an Bord. Und er wird nicht ruhen, bis er ihr Auge in Auge gegenübersteht …

Meine Meinung: Diesen Spannungsthriller erzählt die Autorin in vier Teilen, wovon mir Teil eins und vier am meisten zugesagt haben, da sie beide im ewigen antarktischen Eis von Südgeorgien spielen. Diese umwerfende Landschaft mit den unwirtlichen eisigen Lebensbedingungen auf einer Forschungsstation wird wunderbar plastisch und sehr realitätsnah von Sharon Bolton geschildert. Die Arbeit der Wissenschaftler dort ist oft gefährlich und sie können sehr schnell in lebensbedrohende Situationen kommen, durch die nicht vorhersehbaren Bewegungen der Gletscherplatten. Die Autorin schreibt in einem super flüssigen, bildhaften und gefälligem Stil, dem man leicht folgen kann.

Der Roman wird von verschiedenen Protagonisten erzählt und gewinnt dadurch einen mitreissenden und sehr spannenden Verlauf auf das Geschehen in Teil zwei und drei. Die Glaziologin Felicity verliert sich in panischen Angst-Vorstellungen über ihren Ehemann Freddie, der ihr Vertrauen missbraucht und ihr Ungeheuerlichkeiten angetan hat. Sie sucht und bekommt Hilfe und Zuwendung bei ihrem Therapeuten Joe. Auch er hat mit Gespenstern aus seiner Vergangenheit zu kämpfen und wird von seiner Mutter , einer Polizeikommissarin der Stadt, beruhigt und unterstützt. Diese Zeit in Cambridge wird in meinen Augen in Teil zwei und drei zwar ausführlich , bunt und lebendig , aber leider etwas langatmig erzählt, so dass ich kurzzeitig ein wenig das Interesse am Buch verlor. Diese beiden Abschnitte sind aber trotz ihrer Länge sehr wichtig, um sich überhaupt ein Bild von Felicity’s Ängsten, ihrem Charakter und ihrem Verhältnis zu ihrem Therapeuten Joe machen zu können. Im Teil vier dreht die Handlung wieder voll auf, getragen durch Joe, seine ungewöhnliche Mutter, die Wissenschaftler in Südgeorgien und Freddie – dem ungeliebten Ehemann, den Felicity aus ihrem Kopf verdrängen möchte, der aber nun eine furchtbar bedrohende Präsenz für Felicity in Süd Georgien bekommt,,,,

Meine Bewertung: VIER **** Sterne. Ich war fasziniert von diesem Thriller und hatte einige spannende Stunden, die mich aus dem >Hier und Jetzt< rissen und abgelenkt haben.

Mein Dank geht an die Autorin und den Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar!

https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Dein-kaltes-Herz/Sharon-Bolton/Goldmann/e567168.rhd

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Frankfurter Buchmesse 5. Tag — FindeSatz

Meine erste Veranstaltung an diesem Sonntag und damit dem letzten Messetag führt mich zu Denis Scheck „Druckfrisch“, bei dem ich wieder Neuerscheinungen des Buchmarkts kennen lernen konnte. Einige dieser Neuerscheinungen, die er temporeich vorstellte, teile ich hier: „Feuer der Freiheit – Die Rettung der Philosophie in finsteren Zeiten 1933-1943“ von Wolfram Eilenberger ist ein Buch, […]

Frankfurter Buchmesse 5. Tag — FindeSatz
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Frankfurter Buchmesse, 3. Tag, Teil 2 — FindeSatz

Hier folgt mein 2. Teil meines dritten Tags auf der Frankfurter Buchmesse, der aus der langen ARD-Buchmessennacht bestand. Auch wenn die Buchmesse in diesem Jahr überwiegend digital und hier auf dem Messegelände ohne Publikum stattfindet, wird das Buch gefeiert, so auch mit dieser Buchmessennacht. Zu Beginn fand ein interessantes Gespräch statt zwischen dem Moderator Alf […]

Frankfurter Buchmesse, 3. Tag, Teil 2 — FindeSatz
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Frankfurter Buchmesse, 3. Tag, Teil 1 — FindeSatz

Mein Weg an diesem 3. Buchmessetag führt mich wieder zu Festhalle. Hier seht ihr sie von außen: Das erste Gespräch, das ich hier verfolgte, war zwischen dem Moderator Thomas Ranft und Sven Plöger, den die meisten über den Wetterbericht kennen. Das aktuelle Buch von Sven Plöger trägt den Titel: „Zieht euch warm an, es wird […]

Frankfurter Buchmesse, 3. Tag, Teil 1 — FindeSatz
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*Freitagsfüller*

Guten morgen,,,, erstmal eben den FF begutachten https://scrapimpulse.com, nachdem ich einen Bericht einer sehr guten Bloggerin von der Buchmesse geteilt habe. Schaut doch mal dort vorbei. https://findesatz.blog/2020/10/15/frankfurter-buchmesse/

1. Auch du je, nun muss ich grübeln, ob das ein Tippfehler ist seufz*. Davon geh ich jetzt aus, da mir *Ach du je* viel besser für meinen Wortschatz passt. Ach du je überall schleichen sich kleine Fehlerteufelchen ein – bei mir sowieso! Kommaregeln und alle grammatikalischen Regeln sind nicht mein Ding.

2. Ein bestimmtes Niveau beim Schreiben werde ich wohl nie erreichen. Meine kurzen und knappen Sätze reichen zumindest mir !Ein Tipp für alle anderen Leser , denen es nicht gefällt: einfach wegklicken/wegblicken !

3. Nebeneinkünfte – wovon träum ich da eigentlich? Hab ich nicht. Nur Hauptausgaben.

4.  Sich gute Laune zu verordnen  ist vielleicht doch möglich.

5. Aufpassen, ich bin heute auf ein wenig Konfrontation aus!

6. Ich habe sie schon! Zumindest einige Weihnachtsgeschenke für meine Kleinen. Ist ja auch einfach. Kinderherzen sind leicht zu erfreuen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die kommenden Tage haha , morgen habe ich geplant, noch gar nix und Sonntag möchte ich mich irgendwo draussen in der Natur tummeln – ohne an Corona denken zu müssen. !

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Frankfurter Buchmesse 2. Tag — FindeSatz

Mein erster Besuch heute ging wieder zur Festhalle – hier ist der einzige Ort im Messegelände der Frankfurter Buchmesse, an dem in diesen Tagen Programm stattfindet – neben den vielfältigen Veranstaltungen in der Stadt und den unzähligen digitalen Angeboten in diesem Jahr. Ihr seht, die Festhalle ist ungewöhnlich leer: Hier seht ihr den einzigen Bücherstand […]

Frankfurter Buchmesse 2. Tag — FindeSatz
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Frankfurter Buchmesse 1. Tag — FindeSatz

Nach der gestrigen Eröffnungsfeier, war heute der 1. Tag der Frankfurter Buchmesse. Die Gänge sind leer, da die Buchmesse ohne Publikum und überwiegend digital stattfindet. Mit einer Handvoll anderen Presseleuten war ich tagsüber im Festsaal und konnte verschiedenen Buchmessengesprächen beiwohnen. Der Tag begann auf der ARD-Messebühne mit einem Gespräch mit den Autoren Verena Keßler, deren […]

Frankfurter Buchmesse 1. Tag — FindeSatz
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*Das Buch eines Sommers – Werde, der du bist* Höreindruck

*Werbung, unbezahlt*

Meine Meinung:
Der Protagonist und Ich- Erzähler Nicolas reist im ersten Teil des Hörbuches zurück in die Kinder- und Jugendzeit, um uns Hörern den Bruder seines Vaters, einen Schriftsteller vorzustellen. Er wird von der Familie als Außenseiter dargestellt und geniesst sein scheinbar unabhängiges Leben. Im Erwachsenen Alter übernimmt Nicolas die Firma seines Vater und ist beruflich sehr stark eingebunden.
Dabei hat Nicolas wenig Zeit für seine noch junge Familie ( Frau und Sohn), weil er ständig in der Pharmafirma mit Meetings, Konferenzen und Reisen vermeintliche Präsenz, zu mindestens aus seiner Sicht, zeigen muß.
Als der Onkel stirbt, ergibt sich für Nicolas die Gelegenheit mit seiner Frau und dem Sohn zur Villa des Onkels zu reisen und Nicolas fängt an sein bisheriges Leben zu hinterfragen. Dazu bedient sich der Autor eines genialen Tricks. In nächtlichen Traumsequenzen erscheint Nicolas ein älterer Herr namens Christopher und beide, Nicolas und Christopher, halten Zwiegespräche über die eigene Existenz, was man ist und was man werden kann. Diese Traumsequenzen werden für Nicolas zum Schlüssel seines weiteren Lebens.

Fazit: Gert Heidenreich gibt mit seiner klaren Stimme dem Roman als Hörbuch eine faszinierende Aura, die den Hörer zu fesseln vermag und diesen auch in die Geschichte hineinzieht.
Der Inhalt hat mich – auch dank Gert Heidenreichs Stimme – neugierig gemacht und angeregt. Der Autor fordert den Leser auf, die eigene spezielle Lebenssituation zu überdenken und mit ehemaligen Wünschen und Träumen abzugleichen. Für viele Menschen in bestimmten Situationen sicher ein wichtiges Anliegen.

Meine Bewertung: VIER **** Sterne!

Herzlichen Dank an den Autor und den Diogenes Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplar!

Hörbuch

4 CD , 4 Std. 50 Min.

erschienen am 23. September 2020

Inhalt/Klappentext: Ungekürzt gelesen von Gert Heidenreich
Gelesen von Gert Heidenreich.

Im Sommer seines Lebens hat Nicolas einen Traum. Er will Schriftsteller werden wie sein Onkel. Dann kommt das Leben dazwischen und die Firma seines Vaters, Verantwortung, Termine und lauter Zwänge. Als sein Onkel stirbt, verliert Nicolas den einzigen Menschen, der an ihn geglaubt hat. Doch überraschend findet er am unwahrscheinlichsten Ort den Schlüssel, der ihm hilft, zu dem zu werden, der er wirklich ist.

Bas Kast, geboren 1973 in Landau, Pfalz, wollte Hirnforscher werden oder zumindest etwas Vernünftiges tun, wandte sich dann aber dem Schreiben zu. Er ging in Utrecht, München und Kalifornien zur Schule, studierte Psychologie und Biologie in Konstanz, Bochum und am MIT in Boston. Sein letztes Buch, ›Der Ernährungskompass‹, wurde ein Weltbestseller. Er lebt mit seiner Familie in Rottendorf bei Würzburg.

https://www.diogenes.ch/microsites/baskast.html

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*Freitagsfüller*

Fast hätte ich den heutigen FF verpasst,,, aber nun bin ich hier. Danke für die Idee https://scrapimpulse.com/2020/10/freitagsfueller-596/#comments
  1. Mein altes Ich erscheint mir tatsächlich ,wie mein neues Ich . Ich frage mich grad warum ich ein neues ICH haben sollte,,,,, eine für mich sehr merkwürdige Aussage.
  2. DAS sollte man auf jeden Fall für sich selber tun, Verantwortung übernehmen.
  3. Ja nun, ich sollte nicht immer gleich so schlau tun 😉 !
  4. Es wäre schön wenn sich Wünsche jetzt sofort erfüllen könnten,,,,,,
  5. Der große Unterschied im Denken liegt im Empfinden der Zeitströmungen, wie zum Beispiel *Vor Corona Zeiten* oder *Nach Corona Zeiten*. Ich fürchte , dass wir lange auf *Nach Corona* warten müssen.
  6. Kinderlachen macht mich glücklich.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein neues Hörbuch , morgen habe ich geplant den Wochenmarkt zu besuchen , und Sonntag möchte ich den Tag an der frischen Luft verbringen !
*Werbung, unbezahlt*. Meine neue Hörlektüre!
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*Schwarzrock* von Brian Moore, erschienen im Diogenes Verlag

*Werbung, unbezahlt*

https://www.diogenes.ch/leser/titel/brian-moore/schwarzrock-9783257071450.html

Meine Meinung: Wer sich für das Schicksal der indigenen Völker Kanadas und die Kolonisierung des Landes interessiert – für diese Leser*innen ist dieses Buch ein absolutes *Muß* ! Wir tauchen ein in das 17. Jahrhundert auf den teilweise unerforschten Kontinent Nordamerika . Noch leben die indigenen Völker relativ frei und sind eng verbunden mit ihrer Kultur und der umgebenden unberührten Natur. Durch vorsichtige Tauschprojekte kommen sie langsam in Kontakt mit eingewanderten Franzosen, Niederländern, Deutschen und der christlichen Religion, vertreten im Buch durch den jungen französischstämmigen Pater Laforgue.

Der irische Autor Brian Moore hat ausgiebige Recherchen erstellt, unter anderem auch aus The Jesuits in North America in the Seventeenth Centuryvon Francis Parkman, einem US-amerikanischen Historiker, der selbst in jungen Jahren unter indigenen Volksgruppen lebte. Der Schreibstil von Brian Moore gefiel mir sehr gut. Er schreibt lebendig, spannend und bunt über den Alltag , die Lebens- und Denkweise der unterschiedlichen Völker der Algonkin, Huronen und Irokesen. Auch die Lebensweise der sogenannten Normannen, der eingewanderten Weißen wird ausführlich dargestellt. Brian Moore wertet kaum, stellt nicht eine Kultur gegenüber der anderen als überlegen dar und doch vermeint man als Leser unterschwellig eine besondere Sympathie für die Ureinwohner zu spüren. Die Kulturen der indigenen Völker begegnen der Natur respektvoll. Sie kennen keinen egoistischen Materialismus und kein Machtbestreben gegenüber der weissen Bevölkerung. Die indigenen Völker verspüren eine instinktive Abneigung gegen die völlig anderen Lebensgewohnheiten der Weißen Diese unterschiedlichen Emotionen hat der Autor fast wertfrei dargestellt, verschweigt aber auch nicht die Brutalität, den Kannibalismus, die Folterungen und die körperliche und psychische Härte der indigenen Völker gegenüber anderen Menschen, egal welcher Kultur sie angehören. Dieses Buch beinhaltet zwar viele Gewaltvorstellungen, es hat aber keine Ähnlichkeit mit einem Western! Die Unwissenheit der Menschen des 17. Jahrhundert erscheint uns heute naiv und hinterwäldlerisch, entspricht aber wohl den Tatsachen. Interessant fand ich auch , dass viele Weiße ihre angeblich zivilisierte Kultur hinter sich ließen , mit den indigenen Gruppen lebten und sich ihnen anpassten. Man nannte diese Leute Sauvages. Das Ende dieses Romans bleibt offen, es werden zwar viele christliche Taufen durchgeführt, aber ob sie eine tiefe Wirkung auf die Lebensumstände hatten, bleibt dahingestellt. Wir wissen ja inzwischen wie das Schicksal dieser Völker endet und können aus heutiger Sicht viel tiefer in die ehemalige Geschichte blicken.

Dieses Buch ist absolut lesenswert und verdient FÜNF * STERNE!

Herzlichen Dank an den Diogenes Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplar!

Inhalt/Klappentext: Père Laforgue kommt als Jesuit in die Neue Welt, um unter Lebensgefahr »Wilde« zu missionieren. Doch je länger er deren Leben teilt, desto mehr beginnt er sie zu begreifen. Die gemeinsame Fahrt den Fluss hinauf gen Norden, durch Feindesland, dem Winterlager entgegen, wird zur Bewährungsprobe. Mit genau recherchierten Details lässt Brian Moore das frühe 17. Jahrhundert plastisch werden. Ein atemlos spannender Abenteuerroman, basierend auf Augenzeugenberichten.

Brian Moore, geboren 1921 in Belfast, diente als britischer Soldat von 1943 bis 1945 in Nordafrika, war von 1946 bis 1947 UNO-Beauftragter in Polen und wanderte 1948 nach Kanada aus. 1959 übersiedelte Moore nach Kalifornien. Er starb 1999 in seinem Haus in Malibu.

Auszeichnungen

Erstmals verliehener ›Sunday Express Book of the Year Award‹ für The Color of Blood, 1987

›Heinemann Award‹ der Royal Society of Literature in Great Britain für Black Robe, 1985

›James Tait Black Memorial Award‹, 1975

›Governor General of Canada Award for Fiction‹, 1975

›W.H. Smith Prize‹, 1972

›Governor General of Canada Award for Fiction‹, 1961

›Quebec Literary Prize‹, 1958

›Author’s Club of Great Britain First Novel Award‹, 1956

›Beta Sigma Phi Award‹, 1956

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*Ein esoterisches Kartenset*

*Werbung, unbezahlt*

Meine Meinung: Affirmationen – ich weiss durch Mediationsübungen, dass es einfache , klare Sätze , Empfehlungen und Aufforderungen sind, die man leise oder laut immerwährend wiederholen kann , um den Inhalt in der eigenen Gedankenwelt zu verinnerlichen. Der Gaube versetzt ja bekanntlich Berge und für Menschen, die sich für Esoterik interessieren und begeistern, können diese zweiundfünfzig Karten neue Denkanstösse vermitteln. Jede dieser Karten ist ansprechend und zauberhaft gestaltet, aus festem, robusten Papier und mit unterschiedlichen Botschaften versehen. Hier einige Textbeispiele:

Wenn ich Freude zu meiner obersten Priorität mache, werde ich von allen Seiten unterstützt, die Ideen fliegen mir zu und die Dinge kommen in Bewegung.

                                ODER

Wenn ich geduldig bin, dann lasse ich das Universum für mich tun, was ich nicht selbst tun kann.

                                 ODER

Ich lasse die Angst hinter mir und ersetze sie durch Liebe.

So geht es in ähnlichen Sätzen und Aufforderungen auf jeder dieser Karte, gestaltet und illustriert von Michaela Ezra, weiter und man kann sich zum Beispiel jeden Tag eine Karte aussuchen und den ganzen Tag darüber nachdenken, auswendig lernen, sprechen,,,,,,die Sprüche gefallen – oder auch nicht, je nach Stimmungslage des täglichen persönlichen Befinden denke ich. Es kann auf jeden Fall eine nette Hilfe sein, sich über einige Dinge seines Lebens eine neue Meinung zu erarbeiten.

Meine Bewertung: Drei *** gute Sterne !

Herzlichen Dank an die Autoren und den Irisiana Verlag für das schöne Karten Deck!

Inhalt/Klappentext:

52 Affirmationen, die Wunder wahr machen

Das, woran du glaubst, ist das, was das Universum dir schenkt. Die 52 Affirmationen dieses außergewöhnlich schönen Kartendecks helfen dir dabei, dich mit dem Universum zu verbinden und im Einklang mit den kosmischen Kräften das anzuziehen, was du dir von Herzen wünscht. Wähle je nach Situation und Stimmung eine Karte, die dich besonders anspricht, und lass dich von ihr durch den Tag geleiten. Bald schon wirst du erleben, wie kleine und große Wunder wahr werden.

Gabrielle Bernstein ist eine der beliebtesten und erfolgreichsten spirituellen Lehrerinnen einer jungen Generation, die authentisch, unterhaltsam und undogmatisch ihr Wissen weitergeben. Über die Social-Media-Netzwerke und ihre Vortragsreisen erreicht sie Tausende Menschen rund um die Welt. Sie schreibt regelmäßig Kolumnen für die deutschen Ausgaben von Happinez und Myself Online.

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*Freitagsfüller*

Heute werden alle Lückentexte im FF sehr persönlich sein….das Wörtchen *Ich* wird favorisiert von Barbara Haane. https://scrapimpulse.com

  1. Ich rieche zu gern den Geruch des Waldes im Herbst aus vergehenden Blättern, Pilzen und Moosen.
  2. Ich versuche immer ein wenig an mir zu arbeiten. Was auch immer das bedeutet,,,,
  3. Ich sehe für unsere bekannte Welt eine grosse Bedrohung.
  4. Ich höre nicht mehr hin, wenn Katastrophenszenarien durchgespielt werden. Es deprimiert mich nur!
  5. Ich trage immer eine Mund-Nasen-Schutzmaske im öffentlichen Raum!
  6. Ich esse sehr gern Köstlichkeiten aus der mediterranen Küche.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Familienbesuch , morgen habe ich das Gleiche geplant, und Sonntag möchte ich ebenso mit der Familie verbringen.
Ich wünsche Euch nun ein schönes und entspanntes Wochenende !
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Neue Rezension zu,,,,,

*Werbung, unbezahlt*

Meine Meinung: Nachdem ich die Autorin Doris Dörrie live erlebt habe zu ihrem Buch Leben, Schreiben, Atmen , bin ich ein grosser Fan von ihr und habe freudig auf das neue Buch gewartet. Als es dann vor mir lag, bestach es sofort durch das hübsche und ausdrucksstarke Cover in Grün mit der Abbildung einer Erbsen Schote. Die wunderbaren Illustrationen vom Künstler Zenji Funabashi begleiten den Leser farblich und inhaltlich passend zu den Themen Lebensmittel/Früchte/Obst/Gemüse im Buch kontinuierlich weiter.

Auf zweihundert Seiten fabuliert die Autorin über viele Themen, die das Essen, unsere Koch- und Lebensgewohnheiten, die ihrer Meinung nach eng miteinander verknüpft sind. Der Schreibstil ist charmant, unterhaltsam und erklärt bestimmte Zusammenhänge zwischen Lebensmittel und deren Produktion und unseren Konsumgewohnheiten einfach, offen mit einer in meinen Augen teilweise berechtigten Kritik. Dieses Buch liest sich so amüsant und informativ, als ob man mit Freunden nach dem Essen entspannt plaudern würde. In vielen Kapiteln, die selten länger als zwei bis drei Seiten umfassen, stellen die klaren Überschriften sofort einen intensiven Übergang zum behandelten Thema her.

Eine kleine Auswahl der vielen Überschriften stelle ich hier vor: Grüner Tee und Onigiri, Apfelsinen und Orangen, Tofu ist Tofu, Ein Hermann fürs Leben, Die Magie der Petersilie, Die Kernaufgabe, Der Teig knetet dich!

Lebensfreude , Genussfähigkeit, Dankbarkeit und Achtsamkeit gegenüber unseren Lebens-Mitteln und der persönlichen Anwesenheit in unserer bunten, globalen Welt und Gesellschaft sprechen aus jeder Zeile dieses kleinen Büchleins, welches man jederzeit als Mitbringsel zu einer gemütlichen Esseneinladung unter Freunden verschenken kann. Kindheits – und Familienerinnerungen aus den sechziger Jahren, über Essen, Kochen, Zeit- und Gesellschaftsströmungen, streut sie locker in ihre Texte. Ich konnte beim Lesen oft innerlich zustimmend nicken und fühlte mich zurückversetzt in meine eigenen Erinnerungen. Da ist zum Beispiel der Schulfunk, den man streng im Bett liegend in Krankheitstagen immer hören durfte. Sozusagen ein Podcast im Radio der sechziger Jahre.

Meine Bewertung: FÜNF ***** STERNE für dieses wundervolle Büchlein !

Herzlichen Dank an die Autorin und den Diogenes Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars!

INHALT/KLAPPENTEXT: Knusprige Brotkrusten, Eier von glücklichen Hühnern, familiäres Miteinander bei spanischer Paella, Innehalten bei grünem Tee mit japanischen Reisbällchen und Kindheitserinnerungen an Melonen-Momente – wenn Doris Dörrie über das Essen schreibt, liest sich das, als umarme sie die Welt. Essen und Kochen sind für sie Inbegriff von Lebensfreude und Genuss, Grund zur Dankbarkeit und Eigenverantwortung und ein Weg zum besseren Verständnis unserer selbst und der Welt, die uns umgibt.

Doris Dörrie, geboren in Hannover, studierte Theater und Schauspiel in Kalifornien und in New York, entschloss sich dann aber, lieber Regie zu führen. Parallel zu ihrer Filmarbeit (zuletzt der Spielfilm ›Kirschblüten und Dämonen‹) veröffentlicht sie Kurzgeschichten, Romane und Kinderbücher. Sie unterrichtet an der Filmhochschule München ›creative writing‹ und gibt immer wieder Schreibworkshops. Sie lebt in München

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*Mein Höreindruck zu,,,,,,,

*Werbung, unbezahlt*

INHALT / KLAPPENTEXT: Minimaler Aufwand, maximaler Effekt: So einfach passt Yoga in jeden Alltag

Yoga kann wahre Wunder bewirken! Dabei muss man es gar nicht stundenlang in einem Studio praktizieren, bereits ein paar gezielte Übungen jeden Tag reichen aus, um den Körper beweglich zu halten und den Kopf freizubekommen. Die Yoga- und Achtsamkeitslehrerin Lucy Lucas präsentiert die besten Yoga-Übungen, die wir ganz einfach in unseren Alltag einbauen können. Ob Anfänger oder erfahrener Yogi – mit diesen Asanas sowie zahlreichen Tipps zu Atmung und Kurzmeditationen findet jeder schnell zu mehr körperlichem Wohlbefinden, Entspannung und Lebensenergie.

Lucy Lucas ist eine bekannte Yoga- und Achtsamkeitslehrerin. Über 15 Jahre lang war sie in der Finanzbranche und Unternehmensberatung tätig, bevor sie auf Bali die Ausbildung als Yoga-Lehrerin absolvierte und darin ihre wahre Bestimmung fand. 2015 gründete sie ihr eigenes Studio in England, wo sie Yoga unterrichtet und Menschen auf ihrem persönlichen Weg der Selbstverwirklichung unterstützt.

Meine Meinung: Ich habe eine Stunde gehört – und schon war ich begeistert und konnte einige der Übungen , die am Ende des Hörbuches unter einer sorgfältigen und genauen Anleitung gesprochen und vorgestellt werden, mitmachen ! Dieser kleine Ratgeber hat sich inzwischen sehr bewährt. Ich höre ab und zu immer wieder hinein . Gut gefallen hat mir die Vorstellung der verschiedenen Arten und Möglichkeiten Yoga aktiv anzuwenden. Als Anfänger steht man ziemlich ratlos da bei der Auswahl einer Yoga Art. Die angenehme Stimme von Daniela Hoffmann erklärt zehn verschiedene Arten des Yogas die da heissen: Die Benefits, Ashtanga Yoga , Vinyasa , Hatha, Iyengar, Hot Yoga, Restauratives Et Yin-Yoga. Diese Aufklärung hilft auch um einen persönlich passenden Yoga Lehrer zu finden. Die Wichtigkeit der Atmung während der Übungen wird deutlich in einem eigenen Kapitel hervorgehoben! Mediation und Achtsamkeit bekommen einen grossen Stellenwert in der Erklärung der Sprecherin und das berühmte Om wird angesprochen. Verschiedene Asanas – Haltungen werden erklärt und diese nette Yoga Stunde schliesst ab mit der Ermunterung und Aufforderung folgende Übungen zu verschiedenen Zeiten mitzumachen: nach dem Aufstehen, am Schreibtisch, zum Stressabbau, zur Fokussierung, zur Beruhigung des Geistes, vor dem Zubettgehen. Danke Lucy Lucas für diese tolle Anregung!

Meine Bewertung: FÜNF * Sterne !

Danke an die Random House Group für die Zusendung des Hörbuches!

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Rezension zu,,,,

*Werbung, unbezahlt*

Aus dem Englischen von Sonja Häußler

Originaltitel: A Half Baked Idea: How grief, love and cake took me from the courtroom to Le Cordon Bleu

Originalverlag: Fig Tree

Hardcover, Halbleinen, 416 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, 1 s/w Abbildung

ISBN: 978-3-336-54811-8

Erschienen am 27. April 2020

Inhalt /Klappentext: »Darf ich mich vorstellen: Olivia Potts, Journalistin, Foodbloggerin und Patissière. In meinem Buch erzähle ich davon, wie mir Torten, Brotteig und Zuckerguss dabei halfen den Tod meiner Mutter zu verarbeiten.«

»Das Leben neu backen« ist die bewegende, humorvolle und lebensbejahende Geschichte einer jungen Frau, die ihre Trauer besiegt, ihre große Liebe findet und in dem Backen unwiderstehlicher Kuchen ihre neue Berufung findet. Dieser Weg wird begleitet von vielen köstlichen Rezepten zum Nachbacken: Shepherd’s Pie, Bananen-Rolo-Brot, Lemon Curd, Pizza, Sodabrot mit Käse, Mums Minestrone, Cantuccini, Schoko-Maracuja-Pavlova, Flan mit Safran, Himbeersoufflé mit Erdnussbutter-Crème-Anglaise-Füllung ,Schokokuchen mit flüssigem Kern, Ochsenschwanz-Marmite-Pithivier, Chai-Birne-Tarte-Tatin, Windbeutel mit Earl-Grey-Füllung, Gesalzener Milchschokolade-Praliné-Crisp und Lebkuchen.

Olivia Potts ist Patissière und betreibt den Cateringservice FEAST. Vor einigen Jahren entschied sie sich, die Anwaltsrobe an den Nagel zu hängen und eine Ausbildung an der Kochschule »Le Cordon Bleu« zu beginnen. Sie schreibt Foodkolumnen für verschiedene englische Zeitungen und Magazine und lebt in London. »Das Leben neu backen« ist ihr erstes Buch.

Meine Meinung: Das wunderschön gestaltete Cover aus dem Wunderraum Verlag hatte sofort mein Herz erobert und ich wollte dieses Buch unbedingt lesen. Versehen mit einem Lesebändchen gestattete mir die Lektüre auch einige Lesepausen und ich konnte immer wieder problemlos in diesen Roman eintauchen. Doch bei jedem neumaligen Eintauchen nahm meine anfängliche Begeisterung leider immer wieder ein Stück ab. Ich war teilweise gelangweilt vom trockenen und emotionslos erscheinendem Schreibstil der Autorin, der so völlig im Gegensatz zum witzigen und charmant erscheinendem Buchtitel und dem tollen Cover steht.

Die autobiografischen Trauer Gedanken der jungen Frau wurden sehr bewegend, ehrlich und mitfühlend vermittelt, aber für mich stand trotz dieser Gedanken und Gefühle die Arbeit als Anwältin zu sehr im Mittelpunkt dieser vierhundert Seiten. Ich war einfach gelangweilt und das ist das Schlimmste was einem Buch und dessen Leser*innen passieren kann.

Sicher, sie macht eine Lebens-Wandlung durch, begeistert sich für das Kochen, das Essen, das Backen – auch wenn sie anfänglich viele Misserfolge während der Küchenarbeit erleiden musste. Sie hängt ihren Job an den Nagel und macht neue Erfahrungen in der Küche während einer Ausbildung. Sie trauert um ihre Mutter, glaubt durch Kochen, Backen, Erinnerungen an die geliebten Tätigkeiten der Mutter, ihr noch einmal nahe zu kommen – auch während deren Abwesenheit. Doch die Mutter ist tot. Unumgänglich. Die Entwicklung dieser Trauer Bewältigung hat die Autorin wirklich sehr bewegend und ehrlich geschildert. Darum geht es ja in diesem autobiografischen Roman.

Leider reichten trotz allem dann die Zeilen der Autorin für mich nicht aus um auch nur eines ihrer Rezepte nachzukochen und/oder auszuprobieren. Ich würde dieses Buch eher in das Genre eines nüchternen Tatsachenberichts einordnen. Ein umwerfender und begeisternder Lebensbericht liest sich leider anders. Trotz dieser vielen Kritikpunkte war es insgesamt gesehen aber doch noch ein gutes Buch!

Meine Bewertung: DREI GUTE *** STERNE !

Mein Dank geht an die Autorin und den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars!

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*Freitagsfüller*

Es ist Herbst. Eindeutig und unumgänglich. Der Frühling ist schön,,,, doch was wäre mit uns Menschen wenn wir die Ernten der Herbstzeit nicht hätten?

Dies ist ein ein Lückentextfüller nach einer Idee von Barbara Haane. https://scrapimpulse.com

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt.

Danke für’s Mitmachen!

  1. Ich bin stolz, das mein Garten zu einer kleinen grünen Oase mit Gebüsch, Bäumen, Blumen und Platz für Vögel und anderen Kleintieren herangewachsen ist.
  2. Das Internet ist definitiv nicht der richtige Platz für private Mitteilungen (Fotos), die Familie und Kinder betreffen.
  3. Um den Hals trage ich täglich eine feine Silberkette.
  4. Die Medien berichten täglich über zuviel Drama.
  5. Gestern abend haben wir einen spannenden Film gesehen (Black Robe) . Das gleichnamige Buch aus dem Diogenes Verlag liegt zum Lesen auch vor mir. *Werbung, unbezahlt*
  6. Ich habe einige Herbstblumen und Frühlingszwiebeln diese Woche in die Erde gesetzt.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Leseabend , morgen habe ich geplant Bekannte zu besuchen und Sonntag möchte ich den Tag locker und ohne Planung angehen,,,,,
Zaubernuss

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Ein Hörbuch,,,,

*Werbung, unbezahlt*

Meine Meinung:Eine unbenannte junge Frau steht mitten im Leben mit zwei kleinen Kindern, einem Ehemann und einem voll ausgefülltem Berufsleben. Sie ist erfolgreich, wohnt in einem Eigenheim mit Garten und die Familie besitzt zwei Autos. Anscheinend optimale Vorraussetzungen für ein glückliches Leben und doch fühlt sie sich erschöpft, ausgebrannt, kraftlos und oft unglücklich und ratlos. Bei einem Spaziergang im Wald, ihrem Zufluchtsort seit Kindertagen, begegnet sie einer älteren Frau, kommt mit ihr ins Gespräch und öffnet sich ehrlich dieser mysteriösen und weisen Person. Diese bietet der jungen Frau an, etwas über vier wichtige Lebens Fragen in Gesprächen mit ihr zu erfahren.

Dieses ungekürzte Hörbuch mit dem wunderschönen Cover konnte ich ohne Mühe in ca. zwei Stunden hören. Die angenehme Stimme von Solveig Duda hat wesentlich dazu beigetragen und ich war mit grosser Aufmerksamkeit dabei. Die Themen Achtsamkeit auf sich persönlich , die Familie, die Mitmenschen und auf unsere Umwelt spielen in diesem Hörbuch die Hauptrolle. Bereits der Titel verrät dem Leserrin , dass es um vier Fragen gehen wird. Die Antworten auf die Fragen werden einfühlsam und sanft aufgegriffen und es wird versucht , sie zu beantworten. Die gefühlvoll vorgelesene Geschichte, mit der schönen Stimme von Solveig Duda fasziniert. Man lauscht gespannt einer Frage nach der anderen – und deren Auflösungen und Antworten. Die Fragen möchte ich hier nicht benennen, um kommenden Hörern die Freude nicht zu verderben. Einige interessante Beispiele verdeutlichen, wie diese junge Frau langsam anfängt ihre Situation mit neuen Augen zu sehen und man erlebt, wie sich ihre Kraftlosigkeit, Aggressionen und Wutausbrüche abmildern durch den Kontakt und den Austausch mit der älteren Dame. Eine Freundschaft entsteht zwischen beiden Frauen. Der Autorin ist es wunderbar gelungen den Inhalt und die Aussagekraft ihrer Hörbuch-Botschaft durch diese Beziehung an die Leserrinnen zu vermitteln.
Meine Bewertung: Fünf * Sterne! Sehr hörenswert!

Inhalt / Klappentext:Eine junge Frau, glücklich verheiratet, Mutter zweier kleiner Kinder und beruflich erfolgreich und hat alles, was sie sich mal erträumt hat, und doch ist sie zunehmend unzufrieden. Oft weiß sie kaum noch, wie sie den täglichen Spagat zwischen Arbeit, Familie und Haushalt bewältigen soll. Sie ist müde und erschöpft. Bei einem Waldspaziergang begegnet ihr eines Tages eine alte Dame. Die erzählt ihr von den vier Fragen des Lebens, die die Kraft haben, alles zu verändern. Die junge Frau glaubt nicht an solche Dinge, ist aber mit dem Vorschlag einverstanden, selbst herauszufinden, ob es funktioniert.


Tessa Randau, geboren 1976, arbeitete als Ressortleiterin für eine Zeitschrift. Als ein Karriereschritt anstand, entschied sie sich für mehr persönliche Freiräume und machte sich als Stress- und Burnout-Beraterin selbstständig. Dies ist ihr erstes Buch, es basiert auf ihren Erfahrungen und entstand aus dem Wunsch heraus, möglichst vielen Menschen dabei zu helfen, einen erfüllenden Lebensweg zu finden.

Solveig Duda arbeitet als Synchron- und Hörbuchsprecherin sowie als Theater- und Fernsehschauspielerin. Sie absolvierte ein Schauspielstudium in München und spielte u. a. in „Verbotene Liebe”, „Der Bulle von Tölz”, „Im Namen des Gesetzes”. Im Synchronstudio lieh sie u. a. Angelina Jolie, Kate Hudson und Claire Danes ihre Stimme.