Hervorgehoben

*Freitagsfüller*

Guten morgen,,, an diesem Wochenende werden wir den Sprung in den Sommer wagen ! Unglaubliche 27 Grad werden für Sonntag vorhergesagt! Im Moment verkrieche ich mich aber noch bei 6 Grad hinter den Lückentextfüller von https://scrapimpulse.com

  1. Ich hoffe, die Nachbarn bleiben so nett wie sie sind!
  2. Leider kommt wohl niemand zu Besuch.
  3. Ich hab da ein paar Projekte für meinen Garten im Kopf. Ich werde an vielen Plätzen kleine Blüh -Wildblumen Wiesen anlegen.
  4. Das sind keine Umwege zu einem naturnahen Garten. Den habe ich nämlich schon. Hornissen, Wildbienen und Igel sind bei mir zuhause. Leider auch ab und an einige Waschbären und Marder. Diese possierlichen Tierchen möchten auch leben,,,,
  5. Am Sonntag ist Muttertag , wie nur am Sonntag? Mir ist nicht bekannt dass Mütter Urlaubstage angerechnet bekommen haha !
  6. Heute ist noch Putztag angesagt. Aber – nicht jetzt.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Durchsehen der vielen neuen Rezensionsexemplare , morgen habe ich noch nix geplant, und Sonntag möchte ich den Tag einfach locker auf mich zukommen lassen und das schöne Wetter am Fluss geniessen.

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt.

Hervorgehoben

*Die Beichte einer Nacht*

*Werbung, unbezahlt*

Meine Meinung: Der Roman wurde von der Autorin vor ca. neunzig Jahren verfasst und hat von seiner zeitlosen Aussage, sehr passend auch für unser heutiges ERLEBEN, nichts verloren. Marianne Philips hat viele autobiografische Erfahrungen und Erlebnisse in ihr Buch einfliessen lassen und wohl so persönlich verarbeitet. Mit ihren klaren und oft auch zarten Aussagen vermag sie den Leser vom Beginn bis zum Ende des Buches zu fesseln. Der Roman liest sich interessant , spannend und ist in einem erzählenden Monolog verfasst. Die in einer Nervenheilanstalt lebende Protagonistin Heleen erzählt nachts, am Ende ihres Lebens, einer still zuhörenden Nachtschwester von ihren Gedanken und Erlebnissen.

Zitat Seite 29: „Jetzt, da ich an die vielen versunkenen Jahre denke, ist diese halbe Stunde noch ganz da, sie ist wahrscheinlich das Herrlichste, was ich je erlebt habe. Ich sah, dass die Bäume regungslos verharrten, weil sie innerlich leise lachten, aber ich wusste dass sie mir nachschauten. Die Wolken zogen ganz ruhig vor mir her, um den Weg zu weisen, und der Sommerwind blies so sanft in meinen Nacken, als würde er atmend hinter mir hergehen, ich weiss noch gut, wie lau die Luft war.“

Obiges Zitat erzählt die Gefühlslage der jungen ca. 10 jährigen Heleen, die auf ihren Spazierwegen träumend der grässlichen Lebensrealität ihres Familienlebens zu entgehen versucht. Als ältestes Kind von neun Geschwistern wird ihr von der überforderten und gleichgültigen Mutter zu viel Verantwortung für die Familienorganisation aufgebürdet. Zusätzlich verachtet und gehasst vom behinderten Vater, der einen schweren Arbeitsunfall erlitt, hatte sie es sehr schwer sich behütet, geliebt und geborgen zu fühlen. Doch sie entwickelt im Lauf ihres Lebens eine unbändige Energie den Umständen eines ärmlichen Daseins zu entkommen. Durch eine unglückliche und herzlose Partnerwahl durchläuft sie eine ungeliebte und emotionslose Ehe, erfährt allerdings materielle Befriedung und gesellschaftlichen Aufstieg. Mit ihrer eigenen Familie hat sie gebrochen und abgeschlossen, nur mit ihrer jüngsten Schwester Leentje, um die sie sich nach dem Tod der Eltern kümmert, verbindet sie unauslöschlich eine enge Beziehung zur Vergangenheit.

Plötzlich begegnet Heleen Hannes, einem dynamischen Sportlehrer, der Liebe ihres Lebens und erfährt durch ihn zum ersten mal eine beglückende Beziehung. Ja sogar ein idyllisches Familienleben zusammen mit ihrem neuen Ehemann Hannes und der viel jüngeren und liebenswerten Schwester Leentje. Doch kann Heleen dieses kleine Glück bewahren? Sie scheitert immer öfter an ihren eigenen überzogenen, äusseren Ansprüchen an sich und in ihrem kleinen Lebenskreis.

Mein Leseeindruck: Ein bemerkenswertes, emotional verfasstes und absolut lesenswertes Buch über ein tragisch verlaufendes Frauenschicksal!

FÜNF ***** Sterne!

Herzlichen Dank an den Diogenes Verlag für das Rezensionsexemplar!

INHALT/KLAPPENTEXT: Niederlande, Anfang des 20. Jahrhunderts: Heleen wächst auf dem Land in einer armen protestantischen Arbeiterfamilie auf. Doch angetrieben von ihrem Wunsch nach einem Leben voller Schönheit lässt sie sich von nichts aufhalten. Sie geht in die Stadt und erreicht alles, was sich eine Frau ihrer Zeit erträumen kann; trotzdem stellt sich das ersehnte Glücksgefühl nicht ein. Zu klein ist das eigene Selbstvertrauen, zu groß die Angst vor dem Kontrollverlust. Als sich dazu noch Eifersuchtsgefühle gesellen, verstrickt sich Heleen zusehends in ihrer Gedankenwelt, die sie schließlich zu einer verheerenden Tat treibt.

Ein Roman, der seiner Zeit voraus war. Eine Geschichte über weibliche Identität, Selbstbestimmung und das Streben nach dem, was sich Glück nennt. Eine Lebensgeschichte, die auch aus heutiger Sicht nichts von ihrer Faszination verloren hat.

Marianne Philips, geboren 1886 in Amsterdam, war Politikerin, Schriftstellerin und Mutter von drei Kindern. Für die Sozialdemokratische Arbeiterpartei wurde sie 1919 als eine der ersten Frauen zum Ratsmitglied der Niederlande gewählt. Sie schrieb fünf Romane und einige Novellen. Ab 1940 war ihr das Publizieren als Jüdin untersagt. Sie überlebte den Krieg, war aber krankheitshalber bis zu ihrem Lebensende (1951) ans Bett gefesselt.

Hervorgehoben

*Der Mai ist gekommen*

Wohl sind die Königinnen der Blumenwelt die, die auf der Höhe des Frühlings blühen, Maiblumen, Jasmin und Rose. Aber auch noch am gefrornen Fenster dem schlanken Wuchs der über dem Wasserglase schwebenden Hyacinthe, dem Krokus, der noch aus dem Schneegefild heraus sein buntes Glockenköpfchen heben muß, zu lauschen, es kann über die Wonnen der Rosenzeit gehen. Erinnerung, Sehnsucht, Hoffnung sind die Begleiter der ersten Frühlingsboten und Sehnsucht beglückt oft mehr als Besitz.

Karl Gutzkow (1811 – 1878), Karl Ferdinand Gutzkow, deutscher Schriftsteller und Journalist, Pseudonym: El Bulwer

Quelle: Gutzkow, Vom Baum der Erkenntnis. Denksprüche, 1869

Photo by u0410u0441u044cu043au0430 u0414u043eu0431u0440u0430u044f on Pexels.com
Hervorgehoben

*Freitagsfüller*

Guten morgen,,, heute wieder der Lückentextfüller von Barbara https://scrapimpulse.com. Nach einigen Frühlingstagen regnet es heute, doch der Natur sei es gegönnt. Erdbeeren, Spargel und das frische junge Grün brauchen dringend die Nässe, was
auch Barbara schon erwähnt hat. Dem schliesse ich mich gern an. Leider passiert ja immer noch nicht viel im öffentlichen Leben – und das kann nur gut sein für das Eindämmen der Pandemie. Nun geht es los:

1. Ohne Bücher kann ich nicht leben.

2. Die Hausarbeit kann ruhig etwas warten , mache ich _ später.

3. Wenn ich rieche, freue ich mich am meisten über frische Blumen – oder Gartendüfte.

4. Lesen, Bloggen, Rezensieren ist bestimmt ein großer Teil meines Lebens .

5.Ich freu mich so auf die warme Jahreszeit , die ich hauptsächlich draussen verbringen möchte.

6. Alle Jahreszeiten haben Vor- und Nachteile __ und das ist auch gut so.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen Netflix Abend , morgen habe ich ein Spargelessen geplant, und Sonntag möchte ich den Tag je nach Wetterlage draussen oder mit meinen Büchern verbringen !















Photo by Geraud pfeiffer on Pexels.com
Hervorgehoben

Ein toller saisonaler Kochratgeber!

*Werbung, unbezahlt*

Meine Meinung: Fast zweihundert Seiten nachhaltige Rezepte mit Tips zur saisonalen und regionalen Küche haben mich für dieses Buch schwärmen lassen. Es ist in vier unterschiedlich farbig illustrierte Kapitel gegliedert, die den vier Jahreszeiten entsprechen , sowie mit wunderschönen Motiven ( natürlich mit Fotos von fertig gekochten Rezepten und herrlichen Gemüsen und Kräutern ) ausgestattet. Ein Saisonkalender und ein Rezeptregister vervollständigen diesen ansprechenden Kochratgeber.

Es ist aber nicht nur eine Anreihung von Rezepten , sondern das Autorenpaar gibt dem Leser zu jedem Gericht praktische Tips zum Einkochen, Einlegen und/oder Fermentieren vieler Gemüsearten und Kräuter. Auch das Gärtnern für den Anfänger*in kommt nicht zu kurz. Die kurzen Anleitungen für den Gemüse – und/oder Kräuteranbau auf Balkon, Topf , Hochbeet oder in einem kleinem Garten inspirieren zum eigenen Ausprobieren und Pflanzen. Ich habe schon einige dieser schönen Anregungen nachgekocht und bin begeistert von den Ergebnissen. Die meisten dieser Rezepte sind für vier Personen aufgelistet , allerdings fehlen Kalorien – und Nährwertangaben, was ich persönlich aber nicht vermisst habe.

Zu meinem neuen Lieblingsrezepten gehört ein einfaches, aber geniales Rezept (Petersilienpesto), welches ich Euch hier per Foto verraten werde. So köstlich und einfach nachzukochen für begeisterte Nudelesser.

Meine Bewertung für das Buch: Eine absolute Empfehlung mit FÜNF***** Sternen.

Inhalt/Klappentext:

Altbewährtes Kochwissen neu entdecken

Man nehme Omas wohlgehütete Küchengeheimnisse, ergänze eine Prise moderne Genussleidenschaft und ein nachhaltiges Einkaufskonzept. Heraus kommen über 70 wunderbare Rezepte und eine Fülle an Möglichkeiten, den Kochalltag klimafreundlich und lecker zu gestalten. Altbewährtes Wissen über saisonales und regionales Einkaufen, Haltbarmachen, Lagerung, Müllvermeidung oder Kochen ohne Zusätze liefern den Hintergrund für unkomplizierte Rezeptideen, nachhaltige Alltagstipps und Anleitungen für kleine Gartenprojekte auf dem Fensterbrett, Balkon oder Garten. Für alle Genießer, die ohne großen Aufwand einen kleinen Beitrag für eine bessere Kochzukunft leisten wollen.

Eva-Maria Hoffleit arbeitet als Servicekraft in der Gastronomie, ist leidenschaftliche Hobbyköchin und baut ihr Obst und Gemüse am liebsten selbst an. Zusammen mit ihrem Partner Philipp Lawitschka betreibt sie seit 2015 den Blog „Ye Olde Kitchen“, auf dem sie über saisonales Kochen, Gärtnern und Nachhaltigkeit schreibt. Sie lebt und arbeitet in Fellbach.

Philipp Lawitschka arbeitet seit 2009 als selbständiger Softwareentwickler. Den Ausgleich zum technischen Beruf findet er beim Kochen und im Garten. Seit 2015 betreibt er mit seiner Partnerin Eva-Maria Hoffleit den Food- und Gartenblog „yeoldekitchen.com“. Dort schreibt er über nachhaltiges Kochen und das Gärtnern auf dem Balkon und im eigenen Garten.

https://yeoldekitchen.com

Hervorgehoben

*Freitagsfüller*

Guten mittag,, heute kommt der Lückentextfüller von Barbara https://scrapimpulse.com etwas später, aber noch rechtzeitig zum Wochenende 😉 ! Ich hoffe es geht Euch allen gut und ihr freut Euch auch so wie ich auf die endlich steigenden Frühlingstemperaturen.

  1. Auf einmal ist es warm , die Tulpen öffnen ihre Blüten und Bienen, Hummeln und andere Insekten kommen zu Besuch!
  2. Der Spaziergang im Tierpark während der letzten Woche hat Spaß gemacht.
  3. Wenn ich nach unten schaue sehe ich das frisch wachsende grüne Gras im Garten.
  4. Ich hatte heute morgen einiges zu erledigen und deshalb gibt es den Lückentextfüller etwas später.
  5. Wer sagt eigentlich dass intolerante Menschen zu erdulden sind?
  6. Ich fühle mich gut und jetzt noch besser.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Lesen und Musik hören , morgen habe ich nichts besonderes geplant, und Sonntag möchte ich über mein aktuelles Buch bloggen , vorher aber noch ein neues Rezept aus dem Kochbuch ausprobieren.

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt.

Danke für’s Mitmachen!

Aktuelle Lektüre, *Werbung, unbezahlt* !

Altbewährtes Kochwissen neu entdecken Man nehme Omas wohlgehütete Küchengeheimnisse, ergänze eine Prise moderne Genussleidenschaft und ein nachhaltiges Einkaufskonzept. Heraus kommen über 70 wunderbare Rezepte und eine Fülle an Möglichkeiten, den Kochalltag klimafreundlich und lecker zu gestalten. Altbewährtes Wissen über saisonales und regionales Einkaufen, Haltbarmachen, Lagerung, Müllvermeidung oder Kochen ohne Zusätze liefern den Hintergrund für unkomplizierte Rezeptideen, nachhaltige Alltagstipps und Anleitungen für kleine Gartenprojekte auf dem Fensterbrett, Balkon oder Garten. Für alle Genießer, die ohne großen Aufwand einen kleinen Beitrag für eine bessere Kochzukunft leisten wollen.

Hervorgehoben

*Freitagsfüller*

Guten morgen ! Auf zum Lückentextfüller von Barbara ! https://scrapimpulse.com/2021/04/scrapimpulse-freitagsfueller-622/#comments
  1. Es ist mir viel zu kompliziert manchen intellektuellen Autoren und ihren Gedankengängen zu folgen.
  2. Ich brauche kein Nagelstudio.
  3. Ob man sich auf die Botschaften unserer Politiker noch verlassen kann – ich bezweifle es sehr.
  4. Dieses Hin und Her der Politik ist schier unfassbar.
  5. Das Leben hält immer wieder schöne Überraschungen für uns bereit!
  6. Romane über Familiengeschichten lese ich gerne.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein Online Event *Mein Kollege, der AffeKabarett-Conferencen von Fritz Grünbaum* vorgetragen von Carlo Emanuele Esposito* , morgen habe ich Nix geplant, und Sonntag möchte ich mich auf einen schönen Waldspaziergang begeben.

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt.

Danke für das Foto lieber R.
Hervorgehoben

*Über Menschen* von Juli Zeh

*Werbung, unbezahlt*

Meine Meinung:
Es geht in diesem wichtigen Buch über Menschen und um Übermenschen!
Bracken , ein kleines Dorf im Osten unseres Landes ( Brandenburg ) und seine Bewohner geben den Ton an in dieser Geschichte. Nicht weit entfernt von der Hauptstadt Berlin , aber weit genug um dort eine heile Natur und anscheinend unproblematisches dörfliches Leben anzutreffen, trotz offensichtlich schwacher Infrastruktur mit hoher Arbeitslosigkeit und hoffnungslosen Menschen, die sich in ihrer privaten Welt von unserer Gesellschaft während der Corona Pandemie im Frühling 2020 abkapseln. So sieht es für Dora aus, ein typisches Grossstadtgirl unserer Zeit , gutverdienend mit einer gescheiterten Beziehung, die sich zum Albtraum entwickelt hat. Ihr wird alles zu viel in Berlin, ihre Beziehung, die Einschränkungen durch die Pandemie, die Hektik und Anonymität der Grossstadt. Sie sehnt sich nach Ruhe , kauft sich ein altes Haus in Bracken, welches zu DDR-Zeiten als Kindergarten gedient hat. Doch sie kommt nicht zur Ruhe, denn neben ihr wohnt der gewalttätige Dorf-Nazi Gote.

Juli Zeh zieht den Leser mit dieser Geschichte in das fiktive Bracken, vielleicht sogar in der Nähe vom erdachten Unter Leuten in Brandenburg gelegen. Doch die Zeit und die Menschen haben sich verändert. Der unvergleichlich gute und klare Schreibstil der Autorin fasziniert auch in diesem Buch wieder sofort und hält den Leser Am Puls der Zeit. Dieses Buch zeigt einen aktuellen Spalt unserer Gesellschaft auf, die Unterschiede zwischen andersartigen politischen Meinungen und Lebensansichten – zwischen RECHTS – und LINKSLIBERAL – Stadtleben und dörflichen Beschaulichkeiten. Kann es menschlich sein Andersdenkende zu Jagen, zu Verfolgen, abzulehnen und gleichzeitig seinen nächsten lebenden Mitmenschen und Nachbarn ein hilfsbereiter, gutmütiger und liebenswerter Zeitgenosse zu sein? Und ist es möglich einen Kompromiss miteinander – statt gegeneinander zu finden? Diesen Fragen geht die Autorin mit ihrer Protagonistin Dora ausführlich in ihrem Buch hinterher und dem Leser stellen sich immer mehr Zweifel und Fragen durch diese Lektüre. Sogar unter Umständen neue Antworten zu finden auf die brennenden Themen unserer Gesellschaft.

Meine Bewertung : Eine absolute Leseempfehlung mit Fünf ***** Sternen!

Inhalt/Klappentext:

Dora ist mit ihrer kleinen Hündin aufs Land gezogen. Sie brauchte dringend einen Tapetenwechsel, mehr Freiheit, Raum zum Atmen. Aber ganz so idyllisch wie gedacht ist Bracken, das kleine Dorf im brandenburgischen Nirgendwo, nicht. In Doras Haus gibt es noch keine Möbel, der Garten gleicht einer Wildnis, und die Busverbindung in die Kreisstadt ist ein Witz. Vor allem aber verbirgt sich hinter der hohen Gartenmauer ein Nachbar, der mit kahlrasiertem Kopf und rechten Sprüchen sämtlichen Vorurteilen zu entsprechen scheint. Geflohen vor dem Lockdown in der Großstadt muss Dora sich fragen, was sie in dieser anarchischen Leere sucht: Abstand von Robert, ihrem Freund, der ihr in seinem verbissenen Klimaaktivismus immer fremder wird? Zuflucht wegen der inneren Unruhe, die sie nachts nicht mehr schlafen lässt? Antwort auf die Frage, wann die Welt eigentlich so durcheinandergeraten ist? Während Dora noch versucht, die eigenen Gedanken und Dämonen in Schach zu halten, geschehen in ihrer unmittelbaren Nähe Dinge, mit denen sie nicht rechnen konnte. Ihr zeigen sich Menschen, die in kein Raster passen, ihre Vorstellungen und ihr bisheriges Leben aufs Massivste herausfordern und sie etwas erfahren lassen, von dem sie niemals gedacht hätte, dass sie es sucht.

Juli Zeh, 1974 in Bonn geboren, studierte Jura in Passau und Leipzig. Schon ihr Debütroman „Adler und Engel“ (2001) wurde zu einem Welterfolg, inzwischen sind ihre Romane in 35 Sprachen übersetzt. Ihr Gesellschaftsroman „Unterleuten“ (2016) stand über ein Jahr auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Juli Zeh wurde für ihr Werk vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Rauriser Literaturpreis (2002), dem Hölderlin-Förderpreis (2003), dem Ernst-Toller-Preis (2003), dem Carl-Amery-Literaturpreis (2009), dem Thomas-Mann-Preis (2013), dem Hildegard-von-Bingen-Preis (2015) und dem Bruno-Kreisky-Preis (2017) sowie dem Bundesverdienstkreuz (2018). 2018 wurde sie zur ehrenamtlichen Richterin am Verfassungsgericht des Landes Brandenburg gewählt.

Hervorgehoben

*Die nicht sterben* von Dana Grigorcea

*Werbung, unbezahlt*

Meine Meinung: Eine junge namenlose Frau , die lange Zeit in Paris gelebt hat und dort Kunst studierte, kehrt in den Schoß der Familie nach Transsilvanien zurück. Sie schlüpft bei ihrer geliebten und verehrten Tante Mamargot unter, bei der sie als Kind ungetrübte Ferientage verbracht hat. Nun erlebt sie eine neue Gesellschaft, die sich nach dem Scheiden des Kommunismus entwickelt hat, verkörpert durch Mamargot’s zahlreiche extravaganten, spleenigen Freunde und Bekannten. Die junge Frau trifft Kinderfreunde wieder – und kann deren Charakterentwicklung nicht mehr folgen.
Ich bin mit diesem Roman kaum klar gekommen , geschweige denn konnte ich mich mit den vielen Protagonist*innen identifizieren. Nein, es ist keine Familiengeschichte im üblichen Sinne – eher die Geschichte einer schillernden Realität des Unmöglichen , die in einen Fantasy Roman, Krimi oder/und auch märchenähnlich verpackt wurde und den Leser in eine fremdartige Welt katapultiert , mit ekelhaften und unsympathischen Ereignissen a la‘ Graf Dracula und seinen Gefährtinnen. Zusätzliche Hinweise und Verknüpfungen zur kommunistischen Vergangenheit des Landes haben mich oft zum Nachdenken gebracht, auch über die mögliche Zukunft dieser Gegend und seiner Menschen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr niveauvoll, voller Andeutungen , eigentlich teilweise recht schön, aber es ist kein Buch zur Ablenkung oder gar zum Abtauchen, keine bequeme oder gefällige Lektüre für zwischendurch . Es erfordert viel Konzentration und Lesepausen zum Nachdenken über einzelne Geschehnisse und Kapitel . Ich war etwas enttäuscht und musste es öfter aus der Hand legen, Kraft sammeln und mich bis zum Ende des Buches durchkämpfen,,,,
Meine Beurteilung: Sicher drei *** Sterne für eine gute, anspruchsvolle Lektüre, die mich trotzdem nicht in seinen Bann gezogen hat!

Danke an die Autorin und den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplar!

Inhalt/Klappentext:
Eine junge Bukarester Malerin kehrt nach ihrem Kunststudium in Paris in den Ferienort ihrer Kindheit an der Grenze zu Transsilvanien zurück. In der Kleinstadt B. hat sie bei ihrer großbürgerlichen Großtante unter Kronleuchtern und auf Perserteppichen die Sommerferien verbracht. Eine Insel, auf der die kommunistische Diktatur etwas war, das man verlachen konnte. „Uns kann niemand brechen“, pflegte ihre Großtante zu sagen. Inzwischen ist der Kommunismus Vergangenheit und B. hat seine besten Zeiten hinter sich. Für die Künstlerin ist es eine Rückkehr in eine fremd gewordene Welt, mit der sie nur noch wenige enge Freundschaften und die Fäden ihrer Familiengeschichte verbinden. Als auf dem Grab Vlad des Pfählers, als Dracula bekannt, eine geschändete Leiche gefunden wird, begreift sie, dass die Vergangenheit den Ort noch nicht losgelassen hat – und der Leitspruch ihrer Großtante zugleich der Draculas ist. Die Geschichte des grausamen Fürsten will sie erzählen. Am Anfang befürchtet sie, dass sie die Reihenfolge der Geschehnisse verwechseln könnte. Dann wird ihr klar: Jede Reihenfolge ergibt einen Sinn. Weil es in der Geschichte nicht um Ursache oder Wirkung geht, sondern nur um eines: Schicksal. Inzwischen aber ist es für jede Flucht zu spät.

Dana Grigorcea wurde 1979 in Bukarest geboren, sie studierte Germanistik und Nederlandistik und lebt seit vielen Jahren mit ihrer Familie in Zürich. Die Werke der rumänisch-schweizerischen Schriftstellerin, etwa der Roman »Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit« und die Novelle »Die Dame mit dem maghrebinischen Hündchen«, wurden in mehrere Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem 3sat-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb.

Hervorgehoben

*Freitagsfüller*

Guten Tag ! Tatsächlich scheint die Sonne, obwohl das Wetter ganz anders vorhergesagt wurde! Und es es ist wieder Zeit für den ganz unaufgeregten Lückentextfüller von Barbara. https://scrapimpulse.com
  1. Ich lese dank meiner neuen Brille jetzt wieder mit viel mehr Freude und Elan!
  2. Gemüse eignet sich perfekt zur Resteverwertung.
  3. Am Montag beginnt hoffentlich wieder eine Frühlingswoche 🙂 !
  4. Das Reisen wird wohl ein unerreichbarer Traum bleiben – zumindest für die nächsten Monate.
  5. Im übrigen ist die Reiserei nicht ganz so wichtig für mich.
  6. Die Landschaft hier und unsere Umgebung empfinde ich als Urlaubsland – besonders für mich.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Auflegen von alten Schallplatten , morgen habe ich nix geplant, und Sonntag möchte ich mich mit Blumenpflege beschäftigen 😉 , Lesen, Spazieren gehen im Wald, das Übliche eben.

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt.

Danke für’s Mitmachen!

Meine aktuelle Lektüre,,,, Inhalt/Klappentext: Dora ist mit ihrer kleinen Hündin aufs Land gezogen. Sie brauchte dringend einen Tapetenwechsel, mehr Freiheit, Raum zum Atmen. Aber ganz so idyllisch wie gedacht ist Bracken, das kleine Dorf im brandenburgischen Nirgendwo, nicht. In Doras Haus gibt es noch keine Möbel, der Garten gleicht einer Wildnis, und die Busverbindung in die Kreisstadt ist ein Witz. Vor allem aber verbirgt sich hinter der hohen Gartenmauer ein Nachbar, der mit kahlrasiertem Kopf und rechten Sprüchen sämtlichen Vorurteilen zu entsprechen scheint. Geflohen vor dem Lockdown in der Großstadt muss Dora sich fragen, was sie in dieser anarchischen Leere sucht: Abstand von Robert, ihrem Freund, der ihr in seinem verbissenen Klimaaktivismus immer fremder wird? Zuflucht wegen der inneren Unruhe, die sie nachts nicht mehr schlafen lässt? Antwort auf die Frage, wann die Welt eigentlich so durcheinandergeraten ist? Während Dora noch versucht, die eigenen Gedanken und Dämonen in Schach zu halten, geschehen in ihrer unmittelbaren Nähe Dinge, mit denen sie nicht rechnen konnte. Ihr zeigen sich Menschen, die in kein Raster passen, ihre Vorstellungen und ihr bisheriges Leben aufs Massivste herausfordern und sie etwas erfahren lassen, von dem sie niemals gedacht hätte, dass sie es sucht.
*Werbung, unbezahlt*

Hervorgehoben

*Der Schneeleopard* von Sylvain Tesson

*Werbung unbezahlt*

Herausgeber : Rowohlt Buchverlag; 1. Edition (23. März 2021)

Sprache : Deutsch

Gebundene Ausgabe : 192 Seiten

ISBN-10 : 3498002163

ISBN-13 : 978-3498002169

Originaltitel : La panthère des neiges

Inhalt/Klappentext: Gemeinsam mit dem Fotografen Vincent Munier reist der Abenteurer und Schriftsteller Sylvain Tesson nach Tibet, um sich auf die Suche nach einem der seltensten Tiere dieser Erde zu begeben – dem Schneeleoparden. Ob sie dem Tier begegnen werden? Ungewiss.

Auf über 4000 Metern, fernab vom Lärm der Zivilisation, hinterfragt Tesson eine Welt, in der kaum noch Raum bleibt für das Ungebändigte und die Entfaltung der Schönheit der Natur. Entstanden ist ein aufrüttelndes, preisgekröntes, kraftvolles Werk, dessen Sog man sich nicht entziehen kann: Eine meditative Reise in die weiße Stille des Himalaya, eine Lektüre gegen die Hektik unseres Alltags und die Zerstörung der Welt.

Sylvain Tesson, geboren 1972 in Paris, ist Schriftsteller, Geograph und ein großer Reisender. Er fuhr mit dem Fahrrad um die Welt und unternahm monatelange Expeditionen – durch den Himalaya, zu Fuß von Sibirien nach Indien und immer wieder nach Zentralasien. Für seine Reisebeschreibungen und Essays wurde er mit dem Prix Goncourt de la nouvelle und zuletzt mit dem Prix Renaudot für «Der Schneeleopard» ausgezeichnet.

Meine Meinung: Der erfolgreiche Reiseschriftsteller und Abenteurer Sylvain Tesson reist in dieser Geschichte mit seinen drei Gefährten nach Tibet, in das Mekong-Quellgebiet , und entführt die Leser*innen in eine unwirtliche und eisige Einsamkeit, die auf ca. fünftausend Meter liegt. Er schliesst sich auf dieser, fast schon Expedition zu nennenden Reise, dem bekannten Tierfotografen Vincent Munier, dessen Freundin und Filmerin Marie, sowie dem bedachten und ruhigem *Philosophen Leo* an und ist dabei selber ein stiller Beobachter – unterwegs auch auf einer eigenen, persönlichen Reise in sein Inneres , zu geliebten , aber doch verlorenen Menschen seines Lebens. Die philosophischen Betrachtungen und Gedankengänge von Sylvain Tessin haben in diesem Buch etwas Magisches! Er erzählt in einer poetischen, feinsinnigen fast schon philosophischen Ausdrucksweise mit vielen wandelbaren Vergleichen zur Natur, zum allgemeinen Leben in unserer Welt und Gesellschaft. Die Gefährten befinden sich auf einer Suche, in unbeweglicher Lauerstellung bei minus 30 Grad im tibetischen Hochland um einen König zu huldigen. Es ist der majestätische und selten gewordene Schneeleopard. So schnell wie dieses Tier vor der Gruppe auftaucht – so schnell verschwindet er wieder um Unsichtbaren. Man hat fast das Gefühl, dass die drei Männer und eine Frau einem geliebten Phantom folgen.
Vincent Munier und seine Reisegefährten erkennen die Ungewöhnlichkeit dieses einzigartigen, von Menschen unabhängigen Tieres, und sie schaffen es stundenlang, im meditativen Ausharren, auf diesen König zu warten und ihn zu beobachten. Es bedarf Geduld, Ausdauer und die Zurücknahme eigener Bedürfnisse um diese Aufgabe zu erfüllen – und sie gelingt nur manchmal.

Vor allem hoffen sie, dass diese unberührte Welt Bestand hat, geschützt wird und nicht von der Zivilisation erobert wird. Zusätzlich bringen aufrüttelnde und nachdenkliche Gedankenausführungen vom Autor Sylvain Tesson dem Leser die katastrophale Zerstörung unserer Erde mit seinen vielfältigen Arten von Lebewesen nahe.
Das Buch ist in drei Abschnitte unterteilt, die sich so nennen:

Die Annäherung
Der Vorplatz

Die Erscheinung

Die Lektüre endet mit Zitathinweisen und dem Hinweis auf zwei Fotobände von Vincent Munier und Sylvain Tesson mit dem Titel * Zwischen Fels und Eis – Auf den Spuren der letzten Schneeleoparden in Tibet* erschienen im Knesebeck Verlag.

Meine Bewertung: Ein absolut lesenswertes Buch ,dem ich gerne * Fünf Sterne gebe, welches auch auf die vielen Unzulänglichkeiten unserer angeblich so zivilisierten Welt hinweist.

Ich bedanke mich herzlich beim Autor, dem Rowohlt Verlag und VORAB LESEN für die Zusendung des Rezensionsexemplar!

Hervorgehoben

*Freitagsfüller*

Etwas verspätet – aber er kommt noch an diesem Osterwochenende ! Der beliebte Lückentextfüller nach einer Idee von Barbara ! https://scrapimpulse.com . Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt.
Danke für’s Mitmachen!
  1. Heute wird hier am Karfreitag natürlich nicht im Garten gearbeitet. Es weht ein kaltes Lüftchen und alle Osterhasen freuen sich über das noch kuschelig warme Fellkleid. Lesen ist angesagt.
  2. In unserer realen Welt gibt es immer was zu lachen.
  3. Es sieht nicht gut aus, für die kommenden Wochen und Monate mit den steigenden Coronazahlen. Ungeklärt ist ja immer noch wie schnell sich die neuen Virusmutanten tatsächlich ausbreiten. Ich fürchte inzwischen, dass ein kurzer Lufthauch genügt !
  4. Ich habe niemanden eingeladen.
  5. Ich kann verstehen , dass die Pandemie allen Menschen so langsam auf die Nerven geht. Aber nun sind Geduld und richtiges Handeln gefragt.
  6. Nix gibt es statt Zucker.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf TV und auf meine neuen Leseexemplare, morgen habe ich nix geplant, und Sonntag möchte ich mir noch nix Bestimmtes vornehmen!

Das Wörtchen NIX ist inzwischen ziemlich beliebt bei mir 😉 !

Ich wünsche Euch trotz dieser unbefriedigenden Aussichten ein ruhiges und erholsames Osterfest!

Hervorgehoben

*Unter der Mitternachtssonne* von Paul Seesequasis

*Werbung, unbezahlt*

Meine Meinung: Es ist ein absolut gelungenes Buch des Geschichten-Sammeln, des Recherchieren nach verschwundenen Wurzeln, Fotos und Schicksalen indigener Familien. Der Autor hat sorgfältigst Nachforschungen betrieben und bislang unbekannte Bilder von verschollenen und/oder unbekannten Stammesmitgliedern von acht indigenen Völkern Kanadas, der First Nation, der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. Es ist die tragische Geschichte eines einzigartigen Volkes, deren grausame Ausmerzung ihrer Kultur, Tradition und Bevölkerung durch die Kolonialmächte nicht mehr rückgängig zu machen ist. Generationen ganzer Familien werden bildhaft dargestellt , aus Archiven befreit und von Zeitzeugen und/oder Familienangehörigen wiedererkannt.

Im fast zweihundert Seiten des beeindruckenden Bildbandes sind informative, fesselnde – aber auch erschreckende Fotos einer für immer vergangenen Welt zu sehen. Mit einfühlsamen Worten führt der Autor den Leser*in in eine unbekannte , fremde, vor allem aber verschwundene Welt der *First Nation* ein. Er hat die Bilder und zugehörigen Erklärungen verschiedenen Landschaften zugeordnet , die da heißen:

Cape Dorset und Nunavik

James Bay und die kontinentale Wasserscheide der Hudson Bay

Saskatchewan, Montana und Alberta

Die Nordwest-Territorien und der Yukon

Abgerundet wird dieser prächtige Bildband mit einem ausführlichen Literaturverzeichnis, Bildnachweisen, einem Epilog , der den Blick der First Nation und der Leserrinnen nach vorne in die Zukunft lenkt, sowie einer Danksagung an zahlreiche Menschen und Institutionen , die den Autor bei seinen Nachforschungen unterstützt haben. Es würde den Rahmen sprengen, wenn ich viele der ungewöhnlichen Fotos hier zeigen würde. In jeder gut sortierten Buchhandlung können interessierte Leserinnen bestimmt einen Blick in diesen wunderbaren und ungewöhnlichen Bildband werfen.

Mein Dank geht an den Autor, die vielen unbekannten Menschen für ihr unverhofftes Mitwirken am Bildband nach Jahrzehnten – und die Penguin Random House Verlagsgruppe für die Zusendung des Buches.

Meine Bewertung: FÜNF * Sterne für diese ungewöhnliche und faszinierende Darstellung einer verschwundenen Welt!

Inhalt/Klappentext:

Das beeindruckende Porträt von acht indigenen Gemeinschaften in Kanada. Paul Seesequasis, Journalist und Autor, gibt mit seinem ungewöhnlichen und spektakulären Social-Media-Projekt der »vergessenen Generation« der First Nations, Metis und Inuit ein Gesicht. Er erzählt anhand verschwunden geglaubter Fotos von Zusammenhalt, gegenseitiger Unterstützung und gemeinsamen Widerstand. Dazu sammelte er über drei Jahre hinweg die eindrücklichsten Archivbilder und die Geschichten der Menschen hinter den Porträts. Damit stößt er die Tür zu einer verborgenen Wahrheit auf und bringt eine andere, eine neue Seite der Geschichte von Kanadas indigener Bevölkerung ans Licht.

Paul Seesequasis ist ein »nîpisîhkopâwiyiniw«, ein Angehöriger des Stammes der »Willow Cree«. Er arbeitet als Autor und Journalist und setzt sich seit Jahrzehnten für die Rechte der indigenen Bevölkerung Kanadas ein. Seit 2015 ist er der Kurator des »Indigenous Archival Photo Project«, das sowohl online, als auch offline Bilder und Geschichten sammelt und damit die kulturelle Identität der indigenen Bevölkerung Kanadas lebendig macht. Er veröffentlichte Artikel in zahlreichen Zeitschriften und Magazinen, unter anderem in »The Globe and Mail«, »The Walrus«, »Brick« und »Granta«, und ist seit den 1990er-Jahren künstlerisch und politisch aktiv. Er lebt derzeit in Saskatoon, in der kanadischen Provinz Saskatchewan.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Leon Mengden

Originaltitel: Blanket Toss Under Midnight Sun

Originalverlag: Knopf

Paperback , Klappenbroschur , 192 Seiten, 21,5 x 28,0 cm

durchgehend vierfarbig

ISBN: 978-3-442-75889-0

Erschienen am 12. Oktober 2020

Hervorgehoben

*Freitagsfüller*

Guten morgen liebe Leser*innen, schon wieder ist eine Woche vorbeigeflogen und der Frühling naht. Die Laune ist immer noch gut trotz der Widrigkeiten und Ärgernisse über die Pandemie-Politik. Nun folgt der Lückentextfüller von Barbara. https://scrapimpulse.com

  1. So langsam wird es jeden Tag ein wenig wärmer und frühlingshafter in Natur und Garten.
  2. Ich bin glücklich darüber und genau deshalb kann man sich wieder vermehrt draussen aufhalten und die Natur geniessen!
  3. Mein Gefühl sagt , halte dich fern von Menschenansammlungen und Städten.
  4. Das ist die Osterfarbe – grün.
  5. Ich habe eine Schwäche für traditionelle Osterdeko. Sie darf ruhig spielerisch und bunt sein.
  6. Ich freue mich immer über Kommentare.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein Online Event ,die Vorstellung des neuen Buch von Daniel Speck *Jaffa Road* im Literaturhaus München, morgen habe ich nix geplant , und Sonntag möchte ich in den Wald gehen !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt.

Danke für’s Mitmachen!

Photo by Pixabay on Pexels.com
Der Vogel des Jahres-das Rotkehlchen !

Hervorgehoben

*Sommernacht* von Lucy Foley

*Werbung , unbezahlt*

Meine Meinung: Eine verlassene Insel vor der irischen Küste. Die Hochzeitsplaner Aiofe und Freddy haben dort ein kleines Schloss zu einem Event-Hotel ausgebaut und vermieten es für Familienfeiern, wie zum Beispiel Hochzeiten. Düstere und gefährliche Moorgebiete, steile Klippen, die wilde Brandung und ein unheimlicher Friedhof mit den typischen irischen Grabkreuzen vermitteln durchgehend eine gruselige und aufreibende Atmosphäre der abgeschiedenen Insel im Meer.

Das alles erschien mir noch normal für eine kleine Insel vor der Küste Irlands – bis die einhundertfünfzig Gästen anreisten , die sich zu einer glamourösen Hochzeit von Will Slater, einem berühmten Fernsehstar und Jules Keegan, die ein erfolgreiches Lifestyle-Magazin aufgebaut hat, dort treffen. Alle leben gut betucht in ihrer Welt von Reichtum und Ignoranz der Realität und haben anscheinen keine Sorgen – vor allem nicht materiell. Die Hochzeitsplanerin Aiofe und ihr Ehemann Freddy haben alle Hände zu tun, um den Ablauf der Feier immer wieder kreativ zu retten und den illustren Gästekreis zu beruhigen.

Menschen aus dem engsten Freundeskris von Will und Jules spielen wichtige Rollen, von denen jeder ein düsteres Geheimnis aus seiner Lebensgeschichte verbirgt, welche die Autorin in kleinen Spannungskapiteln langsam für die Leser*innen auflöst. Die vierzehn Hauptprotagonisten gehören zum engsten Freundeskreis von Braut und Bräutigam erzählen in diesen Kapiteln ihre eigene persönliche Geschichte und abwechselnd ihre aktuelle Sichtweise des Hochzeitsablaufes. Es gibt im Ablauf des Romans immer wieder eine Rückkehr zum *Heute und Jetzt* der Hochzeitsfeier.

Der Schreibstil von Lucy Foly lässt sich angenehm und leicht lesen. Die Darstellung der psychischen Probleme und Lebens-Geheimnisse lässt die Autorin in der Ich-Form von den Freunden erzählen. Alles eskaliert in Gewaltszenen auf Grund eines stürmischen Unwetters mit daraus resultierendem Stromausfall auf der gesamten Insel. Besonders der wilde Freundeskreis von Will aus dem Umfeld einer Privatschule während der Jugend sticht durch ihr aggressives Verhalten hervor, stört die angestrebte Harmonie und zeigt ihr wahres brutales Gesicht.

Ich habe diesen fesselnden Psychothriller atemlos in kurzer Zeit gelesen und mich sehr gut ablenken lassen.

Meine Bewertung: FÜNF * Sterne für dieses Buch aus dem Genre Thriller/Psychothriller!

Vielen Dank an die Autorin und den Penguin Verlag für das Rezensionsexemplar.

Inhalt/Klappentext: Vierzehn Gäste. Alle haben ein Geheimnis. Und nicht alle werden die Insel lebend verlassen. Eine abgelegene Insel vor der wilden Küste Irlands: An einem Sommertag versammeln sich Familie und alte Freunde, um die Hochzeit von Julia und Will zu feiern. Alles ist bis ins kleinste Detail geplant, es soll ein rauschendes Fest werden – doch der Wind dreht, und ein heftiger Sturm schneidet die Insel von der Außenwelt ab. Bald macht das Gerücht die Runde, dass dieser Ort ein schreckliches Geheimnis verbirgt. Und auch unter den Gästen dringen immer unaufhaltsamer alte Feindseligkeiten und lang begrabene Geheimnisse ans Licht. Dann wird einer der Feiernden tot draußen im Moor gefunden. Und die Situation auf der Insel eskaliert …

Lucy Foley hat in der Verlagsbranche gearbeitet, bevor sie ihren großen Traum wahr machte und sich ganz dem Schreiben widmete. Ihr erster Thriller »Neuschnee« wurde ein internationaler Erfolg und stand wochenlang auch auf der deutschen Bestsellerliste. Wenn sie nicht gerade mörderisch spannende Plots entwickelt, reist Lucy leidenschaftlich gern – vor allem nach Irland, das Land, aus dem ihre Familie stammt. Die wilde und einsame Schönheit der Inseln vor der irischen Küste inspirierte sie zu »Sommernacht«. Lucy Foley lebt in London.

Hervorgehoben

{Rezension} 1984 von George Orwell — Bella’s Wonderworld

Lesedauer: 4 MinutenWinston Smith arbeitet im Ministerium für Wahrheit und schreibt täglich die Vergangenheit zugunsten der Regierung um. Die Partei beherrscht die Menschen durch ein totalitäres System und eine engmaschige Überwachung durch technische Bildschirme. Sogar die Beziehungen und Ehen sind in diesem Überwachungsstaat strengstens geregelt, Liebe ist sogar verboten. In Winston regt sich zunehmen der…

{Rezension} 1984 von George Orwell — Bella’s Wonderworld
Hervorgehoben

*Freitagsfüller*

Guten morgen liebe Leser*innen, und wieder ist der Winter zurückgekehrt, doch habe ich in dieser Woche kleine violettfarbene Frühlingsboten draussen gesichtet. Die ersten Veilchen, wohlbehütet an einer von der Sonne beschienenen Steinmauer! Das Foto seht ihr unten am Ende des Beitrags. Nun aber zum Ausfüllen des FF von https://scrapimpulse.com Barbara. Danke für die Textvorgaben liebe Barbara.

  1. In der vergangenen Woche habe ich es tatsächlich geschafft ein strammes Fitnesstraining zur Konditionsverbesserung durchzuziehen.
  2. Mit der Familie ist man verbunden für’s Leben.
  3. Es geht doch nichts über ein vernünftiges warmes Mittagessen. Das stärkt und hält den ganzen Tag fit.
  4. Viele für mich ungesunde Lebensmittel erscheinen so verführerisch.
  5. Schmeckt ihr auch so gern hartgekochte Eier in der Osterzeit?
  6. Eine gute Freundin rezensiert unglaublich viele Bücher in einer Woche . Wie macht sie das?
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen TV und/oder Leseabend ,morgen habe ich einen Familienbesuch geplant und Sonntag möchte ich die Natur geniessen und das Zusammensein mit lieben Menschen.

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt.

Danke für’s Mitmachen!

Er ist’s


Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
— Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab‘ ich vernommen!

Eduard Mörike
(Erstdruck 1828)

Es ist mir leid…

Hervorgehoben

Vielleicht über diese Zeilen mal nachdenken?

meineliteraturwelt

Hallo liebe Freunde des Lesens,

man ist erschöpft nicht durch das ständige hin und her im sogenannten Lockdown, sondern vom Verhalten der Menschen. Die Zeit wird vorbeigehen, so wie alles vorbeigeht. Doch ich möchte dass die Menschen sich eins merken. Es wird so sein wie nach dem 2. Weltkrieg, nur weil die Nazis besiegt waren, waren sie nicht verschwunden. Corona und das dadurch erzeugte Verhalten der Menschen und die Ignoranz mancher Menschen in entscheidenen Positionen werden nicht verschwinden. Wenn man erst nach der Pandemie wieder eine neue Generation braucht um die Mauer des Schweigens zu brechen, siehe Fritz Bauer, dann haben wir nichts dazu gelernt. Wir wollen doch lernen? Wir wollen doch besser werden? Oder ist das ein menschlicher Irrtum? Wer weiß, wer weiß….der nun folgenden kleine Text spricht ein anderes Lied.

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt (Jan Erichson)

Es ist mir leid…

von Jan Erichson

Es ist…

Ursprünglichen Post anzeigen 108 weitere Wörter

Hervorgehoben

*Klaras Schweigen* von Bettina Storks

*Werbung, unbezahlt*

Meine Meinung:

Eine berührende und fesselnde Familiengeschichte hat uns die Autorin Bettina Storks mit dem obengenannten Buch präsentiert. Der Roman ist auf zwei Zeitsträngen aufgebaut . Wir nehmen teil am unruhigen Leben der jungen Klara während des 2. Weltkrieg in Freiburg, während der Nachkriegsjahre in Konstanz am Bodensee – sowie im Heute und Jetzt von Freiburg. Klara ist inzwischen eine alte Dame , die durch einen Schlaganfall ihr Sprachvermögen verloren hat – bis auf einige französische Worte und Sätze. Ihre Enkelin Miriam ist völlig erstaunt darüber, denn ihre geliebt Grossmutter hatte früher nie Französisch gesprochen. Dann begleiten wir Miriam in heutiger Zeit, eine Literaturwissenschaftlerin, die in der Mitte ihres Lebens steht und doch immer wieder mit inneren Unsicherheiten und Ängsten zu kämpfen hat.

Besonders gut gefallen hat mir die stimmige Beschreibung vom damaligen Freiburg, der Bodenseeregion und Klaras komplizierter Familiengeschichte inmitten dieser wunderschönen Region. Sie erlebte mit Mutter, jüngerer Schwester und einem schwierigen zänkischen Vater den zweiten Welt-Krieg in Freiburg, arbeitete in einem Économat (Lebensmittelgeschäft für die französischen Soldaten) und erlernte später den Beruf der Schneiderin. Der damalige Hass zwischen der deutschen Bevölkerung und den französischen Besatzern kommt ehrlich und schockierend zu Tage, wird von der Autorin ergreifend beschrieben.

Sehr einfühlsam und fesselnd , in einem professionellem und perfekten Schreibstil gehalten , verfolgen wir die Suche der Enkelin Miriam nach ihren plötzlich auftauchenden französischen Wurzeln. Da ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben gekommen sind als Miriam erst zwei Jahre alt war , ist sie geborgen und behütet aufgewachsen bei den Grosseltern Klara und Edi. Trotzdem spürt sie instinktiv , dass irgendetwas in der Familien-Vergangenheit passierte, welches ihr die Grosseltern und Tante Lotte verheimlichten und verschwiegen hatten. Völlig schockiert erfährt sie auf Grund ihrer Nachforschungen, dass sie wohl einen französischen Grossvater hat. Sie macht sich auf eine spannende Suche, wird von sympathischen Franzosen und Deutschen darin unterstützt und hilft dadurch auch ihrer geliebten Grossmutter Klara, die nun endlich mit einigen dramatischen Ereignissen abschliessen kann , die während ihrer Jugendzeit im zweiten Weltkrieg passiert sind.

Ein absolut lesenswertes Buch, welches eine Verbindung schlägt zwischen deutscher und französischer Geschichte in der damaligen schwierigen Kriegszeit, die endlich durch eine heutige Versöhnung beider Länder miteinander gekennzeichnet ist.

Meine Bewertung: FÜNF * Sterne für diesen grossartigen Roman.
Ich danke der Autorin und dem Verlag herzlich für das Leseexemplar.

Inhalt/Klappentext: Freiburg im Breisgau, 2018: Nach einem Schlaganfall spricht Miriams hochbetagte Großmutter plötzlich französische Worte – eine Sprache, die sie angeblich nie gelernt hat. Miriam erkennt schnell, dass Klara weit mehr verbirgt, doch alle Nachfragen finden kein Gehör. Was genau passierte im Leben ihrer Großmutter? Warum verließ sie Freiburg und ging im Dezember 1949 überstürzt nach Konstanz? Miriams Suche nach Antworten führt sie bis in die Bretagne, immer auf der Spur eines jahrzehntelang gehüteten Familiengeheimnisses …

Bettina Storks, geboren bei Stuttgart, ist promovierte Literaturwissenschaftlerin und Autorin. Sie war viele Jahre als Redakteurin tätig, bevor sie ihr erstes Buch veröffentlichte. Die Leidenschaft für Familiengeheimnisse und die Faszination für die deutsch-französische Geschichte vereint Bettina Storks immer wieder in ihren vielschichtigen Romanen. Die Autorin lebt und arbeitet am Bodensee.II

Hervorgehoben

*Freitagsfüller*

Hurra,,, die Sonne scheint meinen zwei Geburtstagskindern der Familie ! Alles Liebe und Gute an diesem schönen Freitag wünschen wir! Nun folgt der Lückentextfüller von https://scrapimpulse.com
  1. Das Leben erscheint mir heute einfach wunderbar . Ich freue mich für meine beiden Familien- Geburtstagskinder!
  2. Ein hart gekochtes Osterei schmeckt für mich wie Frühling.
  3. Meine Osterdeko werde ich heute aufstellen und begutachten.
  4. Dieses Politiker-Gebrabbel , wird es jemals fertig werden?
  5. Ich könnte jetzt gerade in einem Blumenladen herumstöbern und dort einkaufen!
  6. Die gute Laune ist immer an meiner Seite.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das WE , morgen habe ich geplant wie immer nix haha , und Sonntag möchte ich den Tag auf mich zukommen lassen!

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt.

Danke für’s Mitmachen!

Hervorgehoben

Warum ich keine Bücher verreiße

Hier einige sehr vernünftige Denkansätze von Günter Keil!

literaturblog günter keil

Ich habe keine Lust auf Verrisse. Auf die akribische Suche nach Schwächen und Fehlern, auf eitle Belehrungen und verletzende Schmähungen.

Wozu sollte das auch gut sein? Wem hilft es, wenn Literaturkritiker*innen den Platz, der ihnen in Medien zur Verfügung steht, für Bücher nutzen, von denen sie abraten? Klar: Wenn selbstgefällige Rezensenten ein vernichtendes Urteil fällen, gibt es Schlagzeilen, Klicks und mediales Echo. Aber: Wäre es nicht viel besser, konstruktive Kritik zu üben? Begründete Empfehlungen zu geben? Zum Kauf guter Bücher anzuregen statt vom Erwerb schlechter Literatur abzuraten?

Literaturkritik ist ein komplexes, widersprüchliches Thema. Sie schwebt irgendwo zwischen Journalismus und Literaturwissenschaft, zwischen Lesebegeisterung und Prüfmechanismen. Rezensionen sind so vielfältig wie ihre Verfasser*innen, und die Bandbreite von Literaturkritik ist enorm – sie wird seit Jahren immer größer. Ihr Spektrum reicht von digitalen Buchplattform-Kommentaren, Leserkreis-Tipps und Regionalzeitungs-Buchbesprechungen, über Blogs und Vlogs, bis zur literaturgeschichtlich eingeordneten Feuilletonkritik in Qualitätsmedien.

Diese Vielfalt ist wichtig. Und…

Ursprünglichen Post anzeigen 511 weitere Wörter

Hervorgehoben

*Ohne Schuld* von Charlotte Link

*Werbung, unbezahlt*

Inhalt/Klappentext: Ein wolkenloser Sommertag, die Hitze drückt aufs Land. Im Zug von London nach York zielt ein Fremder mit einer Pistole auf eine Frau. Sie entkommt in letzter Sekunde. Zwei Tage später: Eine junge Frau stürzt mit ihrem Fahrrad, weil jemand einen dünnen Draht über den Weg gespannt hat. Sie ist sofort bewusstlos. Den folgenden Schuss hört sie schon nicht mehr.
Die Frauen stehen in keiner Verbindung zueinander, aber die Tatwaffe ist dieselbe.
Kate Linville, neu bei der North Yorkshire Police, wird sofort in die Ermittlungen hineingezogen. Sie kommt einem grausamen Geheimnis auf die Spur und gerät selbst in tödliche Gefahr. Denn der Täter, der eine vermeintliche Schuld rächen will, gibt nicht auf …

Charlotte Link, geboren in Frankfurt/Main, ist die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart. Ihre Kriminalromane sind internationale Bestseller, auch »Die Entscheidung« und zuletzt »Die Suche« eroberten wieder auf Anhieb die SPIEGEL-Bestsellerliste. Allein in Deutschland wurden bislang über 31 Millionen Bücher von Charlotte Link verkauft; ihre Romane sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Charlotte Link lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt/Main.

Meine Meinung: Der oben vorgestellte dritte Band aus der Kate-Linville-Reihe hält alles, was ein Krimi Leser von entsprechender Lektüre erwartet. Da ich nicht sehr begeistert Bücher aus diesem Genre lese, hat mich der flüssige und sehr schöne Schreibstil der Autorin zu meiner Überraschung für das Buch eingenommen. Dieser Roman gehört zu einer Reihe, die sich um die Ermittler Kate Linville und Caleb Hale bewegt. Trotzdem ist auch dieser Roman gut allein und unabhängig von der Reihe zu geniessen.
Die Autorin hat auch diesen Roman nach ihrem bewährten Schreib Muster aufgebaut. Menschen, die sich nicht kennen, begegnen sich überraschend. Schicksale und Lebensgeschichten werden durch unerwartete kriminelle Handlungen miteinander verbunden und nach und nach kann sich der Leser aus diesen Puzzleteilen eine verwobene Geschichte zusammensetzen, deren Ursachen in schrecklichen Begebenheiten aus der Vergangenheit liegen.

Die beiden Ermittler lösen natürlich auch diesen Fall professionell , wobei ich etwas enttäuscht war, da Caleb Hale dieses Mal kaum eine grosse Rolle spielt, da er teilweise aus dem Dienst suspendiert wurde. Die Auflösung des Falles reicht weit in die Vergangenheit zurück und der Leser wird häppchenweise durch Zwischen Kapitel damit konfrontiert und aufgeklärt. Zu Beginn des Buches weiss man kaum wer dort zu Wort kommt. Sind es der/die Täter oder sind es die Opfer?

Es waren über fünfhundert Seiten, die mich voller Spannung fesselten und doch kam mir das Ende dann doch etwas unbefriedigend vor. Trotz dieser kleinen Kritikpunkte spreche ich für diesen Kriminalroman eine absolute Leseempfehlung von FÜNF * Sternen aus.
Danke an die Autorin und den Blanvalet Verlag für das Leseexemplar!

Hervorgehoben

*Freitagsfüller*

Guten morgen liebe Leser*innen,,, das Wochenende wird von strahlender Sonne im Norden begrüsst und es ist Zeit für den FF von Barbara https://scrapimpulse.com
  1. Mein Frühstück heute bestand aus leckerem und gesundem Porridge mit Blaubeeren.
  2. Ich mache das begeistert weil ich das endlich jeden Morgen konsequent mit der gesunden Ernährung beginne!
  3. Also, ich sag ja immer: Gesundheit ist unser wichtigstes Gut.
  4. Wie angenehm einfach online sein und sich jederzeit informieren zu können.
  5. Großes dislike für die verwirrenden und ungerechten Öffnungsstrategien während der Corona-Pandemie!
  6. Ich bin damit unzufrieden.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das WE , morgen habe ich noch nix geplant, und Sonntag möchte ich nix besonderes unternehmen.

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt.

Danke für’s Mitmachen!

Photo by ArtHouse Studio on Pexels.com
Hervorgehoben

*Träum schön* von Kathryn Nicolai

*Werbung, unbezahlt*

Meine Meinung: Wer kennt den Zauber eines Buches am späten Abend nicht? Man nimmt es in die Hand , ist begierig auf den Inhalt – und es fallen dem Leser bald die Augen zu! Dabei ist hartnäckige Schlaflosigkeit in unserer aufgeregten Zeit ein häufig vorkommendes Phänomen. Dieses Problem entschlüsselt und erklärt die Autorin in einer ruhigen und unaufgeregten Erzählweise, die aus hübschen und angenehm zu lesenden Kurz-Geschichten besteht.

Dieses Phänomen des ruhigen Einschlafen kann aber noch gesteigert werden. Und zwar beim Lesen des obigen Buches zu fortgerückter Stunde. Die Autorin hat ein wunderbar ansprechendes Buch verfasst, welches auch mit der äusseren Aufmachung punktet. Ein in zarten Farben gehaltenes Cover verbirgt fünfzig Einschlaf Geschichten , die uns in eine Traumstadt entführen. Eine Skizze dieses Ortes, Bastelanleitungen , sowie Rezepte runden den äusseren Eindruck ab und helfen uns den eigenen Sehnsuchtsort zu finden. Wohlfühl Oasen, wie ein duftender Gewürzladen oder eine wunderbare Buchhandlung laden zum Stöbern und gedanklichem Verweilen ein. Die Seele wird ruhig durch diese Kurzgeschichten und einem erholsamen Schlaf steht nichts mehr im Weg.

Dieses Buch lebt vom Hier und Jetzt eines Eindrucks, dem Moment indem wir uns geborgen und beschützt fühlen und geleitet den Leser sanft und sicher in eine erholsame Schlafphase.

Meine Bewertung: FÜNF * Sterne für diesen kleinen Buchschatz, den man sicher auch gern verschenkt.
Herzlichen Dank an die Autorin und den Verlag für das hübsche gebundene Rezensionsexemplar!

Inhalt/Klappentext: Einschlafgeschichten sind wie ein sicheres, warmes Nest. Sie helfen uns, das Chaos unserer Umgebung auszublenden und still zu werden. Ob nun tanzende Glühwürmchen in einer Sommernacht oder die Vorfreude auf eine warme Suppe nach einem Spaziergang im Regen – wir alle kennen Bilder und Rituale, die uns mit Frieden und Glück erfüllen. In ihren mit Bedacht komponierten Geschichten führt uns die erfahrene Yogalehrerin und Schlafexpertin Kathryn Nicolai an die Sehnsuchtsorte der Seele, an denen wir Ruhe finden – und Schlaf. Die wohltuende Wirkung der Geschichten und die traumhaft schönen Illustrationen von Léa Le Pivert machen »Träum schön« zu einem ganz besonderen Geschenkbuch.

Kathryn Nicolai ist Yoga- und Meditationslehrerin in Flint, Michigan. Schon als Vierjährige brachte sie sich mit selbst ausgedachten Geschichten zum Einschlafen. Als sie während ihres Studiums an einer Essstörung erkrankte, entdeckte sie die heilende Kraft des Yoga. Nach ihrem Studienabschluss in Spanisch und Linguistik eröffnete 2006 das Ethos Center for Yoga and Therapeutic Arts. Im April 2018 startete sie ihren in über 70 Ländern erfolgreichen Podcast NOTHING MUCH HAPPENS, in dem sie von Schlaflosigkeit geplagten Hörern Einschlafgeschichten erzählt.

Hervorgehoben

*HerzBild und Lyrik*

Heute vormittag an der Oberweser gefunden
Schneeglöckchen (Hugo von Hofmannsthal)

Schneeglöckchen, ei, bist du schon da? 
Ist denn der Frühling schon so nah? 
Wer lockte dich hervor ans Licht? 
Trau doch dem Sonnenscheine nicht!

Wohl gut er’s eben heute meint, 
Wer weiß, ob er dir morgen scheint? 
„Ich warte nicht, bis alles grün; 
Wenn meine Zeit ist, muss ich blühn.“ 
 
Hugo von Hofmannsthal (1874-1929)

Hervorgehoben

*Freitagsfüller*

Guten morgen liebe Leser*innen, nach der wunderschönen sonnigen Frühlingswoche regnet es nun. Auch das ist mir recht, die Natur soll sich langsam auf den Frühling einstellen. Hier der Lückentext Füller von Barbara’s Seite: https://scrapimpulse.com/2021/02/scrapimpulse-freitagsfueller-615/#comments

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt.

Danke für’s Mitmachen!

  1. Gestern habe ich gelernt , daß es immer wieder überraschend neue Rezepte gibt, altbekannte Lebensmittel köstlich und gesund vorzubereiten.
  2. Es gibt immer noch genug Möglichkeiten wo sich Freunde und die Familie treffen.
  3. In all diesen Jahren haben wir es doch gut gehabt.
  4. Die Kleinen jubelten herzlich als ich angekommen bin.
  5. Die Wahrheit ist , viele Menschen treffen sich heimlich und glauben sich unbeobachtet dabei 😉 !
  6. Den Lockdown Beginn vom letzten Jahr , *ein freudiges Ereignis*, das habe ich von dem Tag am deutlichsten in Erinnerung .
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Abend , morgen habe ich nix geplant, und Sonntag möchte ich einen langen Spaziergang machen!
Danke für das Bild lieber R.
Hervorgehoben

Es ist soweit…. — wortgeflumselkritzelkram

Ihr Lieben, ich mache nochmal Werbung für mein Buch „Jenseits von Worten“, das ab sofort über BoD, A*azon (hinkt noch ein wenig hinterher) und allen Buchhandlungen bestellbar ist.   Das Ebook gibt es für die nächsten zwei Wochen zum Sonderpreis für 1,99 Euro, danach zum regulären Preis von 4,99 Euro. Das Taschenbuch kostet 7,99 Euro. […]

Es ist soweit…. — wortgeflumselkritzelkram *Werbung, unbezahlt*

Hervorgehoben

Meine Leseliste 2021 (Stand 24/02/21) — Mikka liest das Leben

Kennt ihr das? Ihr kauft euch Bücher, könnt es kaum erwarten, sie zu lesen… Und bevor du dich versiehst, ist ein halbes Jahr oder mehr vergangen. weiterlesen Meine Leseliste 2021 (Stand 24/02/21)→ Der Beitrag Meine Leseliste 2021 (Stand 24/02/21) erschien zuerst auf Mikka liest das Leben.

Meine Leseliste 2021 (Stand 24/02/21) — Mikka liest das Leben
Hervorgehoben

*Freitagsfüller*

Guten morgen , auf zum Freitagsfüller von https://scrapimpulse.com
  1. Warum müssen wir – ich muss nix! Basta!
  2. Schreiben und Schauen beim FF, das ist inzwischen eine Gewohnheit.
  3. Unser FF erinnert mich daran, dass wir gleich los müssen!
  4. Ich mache es so, wie ich es immer mache.
  5. Wie sollte ich denn wissen, was in der Zukunft passiert?
  6. Selber kochen , eine preiswerte Lösung .
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen relaxten Abend , morgen habe ich so einiges geplant, und Sonntag möchte ich einfach ausspannen!

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt.

Danke für’s Mitmachen!

Photo by Karley Saagi on Pexels.com

Hervorgehoben

*Schwert und Krone* Bd. 5 Preis der Macht

*Werbung, unbezahlt*

Meine Meinung: Dieser fünfte Band der Reihe Schwert und Krone hat wieder all meine Erwartungen und Hoffnungen auf ein weiteres schriftliches Roman- Zeugnis deutscher Geschichte voll und ganz erfüllt. Sabine Ebert hat auch für diesen Band professionell recherchiert und schenkt dem Leser ein authentisches Bild dieser unruhigen Zeit. Die Charaktere und Lebensgeschichten vom legendären Kaiser Friedrich Barbarossa und seinem Vetter und Staufer Heinrich dem Löwen hat sie glaubwürdig und schillernd, in den ersten Bänden zuerst als Jugendfreunde und dann hier als unerbittliche Rivalen und Konkurrenten, dargestellt. Durch die Politik und die Machtbesessenheit dieser beiden Herrscher wurden ganze Landstriche und Städte neu erschaffen und miteinander verbunden. Friedrich muss Zeit seines Lebens immer zwischen seinem Vetter Heinrich dem Löwen und den betroffenen Herzögen und Markgrafen seines Reiches schlichten um den Frieden in seinem Herrschaftsbereich zu schützen und zu bewahren. Zerstörte Landstriche, der Tod von tausenden Soldaten, Zivilisten , Frauen und Kindern wurde von den damals Mächtigen ohne Skrupel und Gewissensbisse als normal hingenommen. Diese dunkle Seite der Geschichte im Mittelalter wird hier nicht unter den Teppich gekehrt. Die Autorin hat komplizierte politische Zusammenhänge zwischen den Adelshäusern der Staufer und Welfen durchleuchtet und für den Leser wunderbar bunt und bildhaft in diesem Roman aufgearbeitet . Die un(selige) Rolle vieler einflussreicher Kirchenmänner hat einen erheblichen Einfluss auf diese beiden Adelsgeschlechter gehabt und das Leben am Hof, in Stadt und Land geprägt.

Den weiblichen Protagonisten der Adelskreise hat sie auch in diesem Band der Saga ein flammendes und berührendes Denkmal gesetzt. Frauen standen in dieser patriarchischen Gesellschaft ganze unten, wurden häufig wie Ware gehandelt, erfuhren selten Wertschätzung. Sie wurden aus politischen Gründen zwangsverheiratet, vergeben und verstarben meist zu früh im Kindbett. Selten entstanden aus diesen Heiraten gute Beziehungen, die auf gegenseitiger Achtung aufgebaut wurden und vielleicht sogar in einer Liebesbeziehung mündeten. Und doch hatten einige wenige Frauen auch damals einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Herrscher. Klug, vorsichtig und diplomatisch haben starke und vor allem gebildete Frauen ihren Einfluss in dieser Männerwelt nutzen können. Das Lesen und Schreiben war auch in Königskreisen nicht unbedingt verbreitet, sondern wurde oft dem Klerus überlassen.

Dieser gebundene fünfte Band besticht auch äusserlich durch ausführliche politische Gebietskarten der Herrschaftsbereiche. Im Anhang gibt es ein ausführliches Glossar, sowie genaueste Stammtafeln der Welten, der Staufer, Askanier, des Hauses Anjou-Plantagenét, der Könige von Dänemark, den Wettinern, den Ludowingern. Eine ausführliche Zeittafel von 1137 – bis in das Jahr 1215 rundet diesen geschichtlich historisch wertvollen Band ab.

Meine Bewertung: FÜNF * Sterne für dieses grossartige Buch. Es ist absolut fesselnd und lesenswert.
Danke Sabine Ebert für diesen genauen Einblick in einen Teil unserer Vergangenheit der deutschen Geschichte! Herzlichen Dank an den Knaur Verlag für dieses wertvolle Rezensionsexemplar.

Inhalt/Klappentext: Der fünfte Band und krönende Abschluss des großen Mittelalter-Epos von Bestseller-Autorin Sabine Ebert und das grandiose Finale der großen Saga der Barbarossa-Zeit Friedrich Barbarossas Italien-Feldzug endete verheerend. Nur mit Mühe entkommen er, seine geliebte Kaiserin Beatrix und ihre Kinder der Seuche, die unter seinen Männern wütet, und den Angriffen der Lombarden. Zwischen Heinrich dem Löwen und seinen zahllosen Feinden sind die Kämpfe mit großer Heftigkeit von Neuem entflammt. Friedrich muss schlichten, doch das gelingt ihm nur vorübergehend. Heinrichs Hochmut und Macht steigern noch, als er die blutjunge englische Königstochter Mathilde heiratet. Während sich Mathilde an das Leben an einem deutschen Hof gewöhnen muss, entfremden sich Kaiser Friedrich und seine Gemahlin Beatrix voneinander.

In der Mark Meißen wird in Ritter Christians Siedlerdorf Silber gefunden. Markgraf Otto zögert nicht, daraus den größten Nutzen zu schlagen – ein Entschluss auch mit Auswirkungen auf das Machtgefüge im Kaiserreich. Die Front der Fürsten gegen Heinrich den Löwen, an der Otto und seine Brüder maßgeblich beteiligt sind, zwingt den Kaiser zu handeln, obwohl er dem Löwen bislang jedes Unrecht nachsah. Wer wird sich am Ende behaupten?

Sabine Ebert schreibt Geschichte, unsere Geschichte – brillant, berührend, spannend!Der fulminante Abschluss des Barbarossa-Epos von der Königin des historischen Romans.

Sabine Ebert war als Journalistin und Sachbuchautorin tätig und begann aus Passion für deutsche Geschichte, historische Romane zu schreiben, die allesamt zu Bestsellern wurden.
Ihr Debütroman „Das Geheimnis der Hebamme wurde von der ARD als Event-Zweiteiler verfilmt und in einer umjubelten Theaterfassung auf der Felsenbühne Rathen uraufgeführt.
Mit dem Romanzyklus „Schwert und Krone“ kehrt sie in die Zeit zurück, mit der sie Millionen von Lesern für unsere Geschichte begeistern konnte. „Meister der Täuschung“ und „Der junge Falke“, „Zeit des Verrats“ und „Herz aus Stein“, die ersten vier Bände der großen Saga über die Zeit Barbarossas, schafften es ebenfalls auf Anhieb in die Bestsellerlisten.
Sabine Ebert lebt und arbeitet nach vielen Jahren in Freiberg und Leipzig nun in Dresden.

Hervorgehoben

[Rezension] »Mir träumte, du bliebest mir gut« – Die schönsten Liebesgedichte/ herausgegeben von Matthias Reiner/ mit Illustrationen von Isabel Pin — .LESELUST

Ach ja, die Liebe…! Was musste sie nicht schon alles aushalten? Wofür musste sie nicht schon alles herhalten? Freundschaften gingen zu Bruch, und Feindschaften entstanden. Kriege wurden wegen ihr entfacht und wieder beendet. Gefühls-Tsunamis tobten in so mancher Seele, und der Boden bebte unter so manchen Füßen beim Anblick des geliebten Menschen. Kapitelweise wurde sie […]

[Rezension] »Mir träumte, du bliebest mir gut« – Die schönsten Liebesgedichte/ herausgegeben von Matthias Reiner/ mit Illustrationen von Isabel Pin — .LESELUST
Hervorgehoben

*Freitagsfüller*

Guten mittag ihr Lieben…der Schnee und die Kälte behindern so einige Aktivitäten – aber nicht den Lückentextfüller von https://scrapimpulse.com. Ich habe ein wenig mit der Farbpalette gespielt und ich hoffe dass Euch die neue Hintergrundfarbe auch zusagt.

1.Karneval ist in diesem Jahr schon ziemlich lange im Gange. Unsere FFP2 Masken verkleiden doch herrlich und machen uns alle ziemlich ähnlich.

2. Wie es in diesem Jahr weitergehen wird, ob Politik oder die Wissenschaft mit ihren Pandemie- Vorhersagen Recht hat, daß wird sich zeigen.

3. Ich habe gerätselt woher nun schon wieder ein neues Corona Virus im Amazonasgebiet herkommt – oder war es gar immer schon da?

4. Die Ministerpräsidenten unserer Bundesländer erscheinen mir ein wenig ignorant . Sie reden von Einheit, aber jeder kocht sein eigenes Süppchen!

5.Der Schnee , gepaart mit glitzernder Sonne ist eine wahre Augenweide und hebt die allgemeine Stimmung.

6. Er fällt schlicht und einfach aus , mein Snack am Abend.

Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Lesen mit meiner neuen Brille , morgen habe ich nix geplant , und Sonntag möchte ich, verbunden mit einem Spaziergang, frische Eier von einem Hühnermobil aus dem Wesertal einkaufen.

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt.

Danke für’s Mitmachen!

https://pixabay.com/de/
Hervorgehoben

*HerzBilder*

Rainer Maria Rilke 1875 – 1926
(Da wechselt um die alten Inselränder)

Da wechselt um die alten Inselränder
das winterliche Meer sein Farbenspiel
und tief im Winde liegen irgend Länder
und sind wie nichts. Ein Jenseits, ein Profil;

nicht wirklicher als diese rasche Wolke,
der sich das Eiland schwarz entgegenstemmt.
Und da geht einer unterm Insel-Volke
und schaut in Augen und ist nichts als fremd.

Und schaut, so fremd er ist, hinaus, hinüber,
den Sturm hinein; zwar manchen Tag ist Ruh;
dann blüht das Land und lächelt noch. Worüber?
Und die Orangen reifen noch. Wozu?

Was müht der Garten sich ihn zu erheitern
den Fremden, der nichts zu erwarten schien,
und wenn sich seine Augen auch erweitern
für einen Augenblick —: er sieht nicht ihn.

Wenn er vom Vorgebirge in Gedanken
des Meeres winterliches Farbenspiel
und in den Himmeln ferner Küsten Schwanken
manchmal zu sehen glaubt: das ist schon viel.

Hervorgehoben

*Freitagsfüller*

Guten morgen ihr Lieben, ein anstrengendes Wetter-Wochenende steht uns bevor mit sechzig (60) cm Neuschnee und Eisregen. Daher noch schnell den FF der sympathischen Barbara von https://scrapimpulse.com/2021/02/freitagsfueller-612-scrapimpulse/ ausfüllen.
  1. In diesem Monat , der ja gerade fünf Tage alt ist , passierte für mich noch nichts besonderes.
  2. An diesen Zustand man muss sich einfach dran gewöhnen.
  3. Ich könnte anfangen mich auf den Frühling zu freuen 🙂 !
  4. Mausebärchen ist mein Lieblingsname für streunende Kätzchen in meinem Garten.
  5. Es hat lange gedauert, aber ich gewöhne mich langsam daran ohne ein eigenes Kätzchen zurechtzukommen .
  6. Das Winterwetter ist echt ungemütlich.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Netflix , morgen habe ich geplant, zu Hause zu bleiben und Sonntag möchte ich das Gleiche tun. !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt.

Frühlingslichtblick auf meiner Fensterbank
Hervorgehoben

Haferflockenbrot — Querbeet

Gestern gab es ein Haferflockenbrot, das auch perfekt in meinen Abnehmplan passt Zutaten: 500 g Magerquark 250 g kernige Haferflocken (Vollkorn) 250 g zarte Haferflocken (Vollkorn) 1 TL Salz 3 Eier, Größe M 2 Pck. Backpulver 1 Apfel (alternativ 1 große Karotte) Zubereitung: Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.Schlage die drei Eier in eine Schüssel…

Haferflockenbrot — Querbeet
Hervorgehoben

*Freitagsfüller*

Guten morgen bei Schnee und Regen – das Wetter kann sich nicht richtig für den Winter entscheiden! Nun folgt der Lückentextfüller von Barbara https://scrapimpulse.com

  1. In der vorigen Woche verlief das Leben tatsächlich ähnlich für mich wie in dieser Woche!
  2. Bloß nicht meckern oder jammern, oder ist das zuviel verlangt?
  3. Mein letzter Spontankauf fand logischerweise im Internet statt. Warum wohl???
  4. Dieses laufende Ausscheren und Aufweichen der bundesweit gültigen Regeln zur Corona Epidemie macht in meinen Augen keinen Sinn.
  5. Kann bitte mal jemand diese Unsitte unterbinden ??
  6. Ich versuche meinen entgleisten Stoffwechsel in den Griff zu bekommen und ich hoffe, dass es klappt.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Lesen, TV , morgen habe ich nix geplant, und Sonntag möchte ich wie so oft das Schmuddelwetter im Wald geniessen haha.

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt.

Hervorgehoben

Kohlrabi-Pesto. Es muss nicht immer Basilikum sein. — falkkochblog: Kochen & Backen mit Liebe & Leidenschaft

Pesto (von italienisch pestare, „zerstampfen“) ist eine ungekochte pastöse Sauce, die in der italienischen Küche meist mit Pasta vermischt gereicht wird. Die bekannteste Version davon ist der Pesto genovese. Pesto Genovese wird mit Basilikum gemacht. Ich nehme statt Basilikum die Blätter von Kohlrabi. Meistens werden die Kohlrabi-Blätter nicht verwendet sondern nur die Knolle. Aber, wenn […]

Kohlrabi-Pesto. Es muss nicht immer Basilikum sein. — falkkochblog: Kochen & Backen mit Liebe & Leidenschaft
Hervorgehoben

*Freitagsfüller*

Guten Tag,,, hier ist der FF nach einer Idee von https://scrapimpulse.com

  1. Den 1. Platz in irgendeinem Wettbewerb habe ich selten ersehnt!
  2. Deutschland möchte immer alles perfekt gestalten . Leider fahren unsere Politiker einiges immer wieder krass an die Wand, schade aber auch.
  3. Wenn ich mich verwöhnen möchte , auf die Idee komme ich eher nur ab und zu – ja was mach ich dann eigentlich? Nun muss ich erstmal nachdenken!
  4. In diesen Zeiten – bleib locker.
  5. Jedes Bild ist mit Urheberrechten ausgestattet.
  6. Im Leben haben wir Spaß gehabt!
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf TV, Lesen, , , morgen habe ich geplant frisches Obst und Gemüse einzukaufen und Sonntag möchte ich mir eigentlich noch nichts Bestimmtes vornehmen.

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt.

Danke für das Foto lieber R. 🙂 !

Ich wünsche ein gutes und friedliches Wochenende !

Hervorgehoben

*Winter in Bloomsbury* von Annie Darling

*Werbung, unbezahlt*

Meine Meinung: Dieses Büchlein ist der letzte Band einer vierteiligen Reihe. Jedes Buch kann man aber auch einzeln für sich geniessen. Das ansprechende Cover mit dem Schneemann und einem Weihnachtsbaum vermittelt sofort ein gefälliges und leichtes Leseversprechen. Es ist ein absolutes Wohlfühlbuch, welches flüssig und angenehm zu lesen ist und von der Autorin romantisch und liebevoll verfasst wurde.

Mattie führt einen kleinen Tearoom in der Nachbarschaft der Buchhandlung Happy Ends , liebt den Kundenkontakt und backt wunderbare Scones, Kuchen und Torten. Es ist ihre Leidenschaft und doch vermisst sie eine persönliche Liebesbeziehung nach einer bitteren Enttäuschung in ihrem Leben. Plötzlich muss sie sich aus arbeitstechnischen Gründen mit dem Buchhändler Tom auseinandersetzen und erlebt so manche positive und auch negative Überraschung mit ihm. Es gibt noch einige nette andere Protagonisten wie Posy , die schwangere Inhaberin der kleinen Buchhandlung, sowie die emsige Nina, die sich sehr gerne um die Dekoration des Ladens und auch des Tearooms kümmert. Ich möchte abschliessend noch die scheue Verity erwähnen, die sich lieber im Hintergrund der Buchhandlung aufhält.

Das Setting spielt in London zur Vorweihnachtszeit, doch man kann dieses Buch gern während der gesamten Wintermonate geniessen. Es vermittelt sehr schön diese Atmosphäre und lässt trotzdem der Fantasie des Lesers allen Spielraum.

MEINE BEWERTUNG: FÜNF ***** STERNE für diesen turbulenten und amüsanten Wohlfühlroman!

Herzlichen Dank an die Autorin und den Penguin Verlag für das Rezensionsexemplar!

Inhalt/Klappentext: Mattie backt die köstlichsten Weihnachtsplätzchen, doch das Rezept für ihren Traummann hat sie noch nicht gefunden …

Die himmlischen selbstgebackenen Köstlichkeiten, die Mattie im Tearoom der kleinen Buchhandlung in Bloomsbury serviert, sind weit über die Grenzen des Londoner Stadtteils bekannt. Eigentlich müsste der Dezember mit seinen leuchtend geschmückten Straßen und duftenden Weihnachtsplätzchen für Mattie die schönste Zeit des Jahres sein – wenn ihr vor Jahren nicht ausgerechnet an Heiligabend das Herz gebrochen worden wäre. Es gibt nur eins, was Mattie noch schlimmer findet als die Feiertage: ihren unverschämten, aber gleichzeitig ziemlich attraktiven Kollegen Tom. Doch als mitten im Weihnachtstrubel die gesamte Belegschaft ausfällt, müssen Mattie und Tom den Laden plötzlich ganz allein führen …

Annie Darling lebt in einer winzigen Londoner Wohnung, in der man vor lauter Bücherstapeln kaum laufen kann. Ihre großen Leidenschaften sind Liebesromane und ihre Katze. »Der kleine Laden in Bloomsbury« ist Annie Darlings Debüt in deutscher Sprache und der Beginn einer Reihe um eine wunderbare kleine Buchhandlung in Bloomsbury.

Hervorgehoben

*Freitagsfüller*

Der Freitag ist da und der Lückentextfüller – ausgedacht von der lieben Barbara von https://scrapimpulse.com folgt nun !

1.  Schön, dass  es im Netz so viele nette Buchbloggerinnen gibt, die mir zu liebenswerten Freundinnen ans Herz gewachsen sind!

2.  Mein persönliches Gesundheitsmanagement steht in einer kritischen Phase und ist mangelhaft.

3. Menschen, die in diesen Zeiten immer noch nicht verstanden haben was eine Pandemie bedeutet , kann ich nur bedauern !

4   Kontakte reduzieren und meiden , das weiss doch jeder.

5.  Wichtig ist, sich nicht in einen Strudel von Panik und Angstmache mitreissen zu lassen.

6.   Hallo Impftag , ich bin bereit .

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Abend, morgen habe ich geplant, das Gleiche und Sonntag möchte ich auch nichts besonderes tun !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt.

Ein Schneebild – nicht aus meinem Umfeld! Danke lieber R.

Hervorgehoben

*Freitagsfüller*

Was für ein schönes Gefühl den ersten FF des Jahres 2021 auszufüllen. Es ist fast so schön wie ein Gang durch unberührten Neuschnee. Danke dafür liebe Barbara von https://scrapimpulse.com

  1. Silvester war für uns eine lustige und ruhige Zeit mit dem NDR – Fernsehprogramm.
  2. Ich habe keine Vorsätze für das neue Jahr. Nur einen einzigen : Positiv denken.
  3. Der Weihnachtsbaum verwandelt sich bald auf magische Weise in Ziegenfutter.
  4. So wird keine Energie verloren.
  5. Es wird zuviel kaputt geredet von unseren Politikern in dieser Corona Pandemie. Die Fakten sind doch klar und deutlich zu erkennen.
  6. Ich denke positiv.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den Wocheneinkauf , morgen habe ich geplant die Natur zu geniessen, und Sonntag möchte ich wohl ähnliches tun in unserem Wald und ein neues Leseexemplar anschauen und lesen.

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt.

*Werbung , unbezahlt*

Inhalt/Klappentext:

Das beeindruckende Porträt von acht indigenen Gemeinschaften in Kanada. Paul Seesequasis, Journalist und Autor, gibt mit seinem ungewöhnlichen und spektakulären Social-Media-Projekt der »vergessenen Generation« der First Nations, Metis und Inuit ein Gesicht. Er erzählt anhand verschwunden geglaubter Fotos von Zusammenhalt, gegenseitiger Unterstützung und gemeinsamen Widerstand. Dazu sammelte er über drei Jahre hinweg die eindrücklichsten Archivbilder und die Geschichten der Menschen hinter den Porträts. Damit stößt er die Tür zu einer verborgenen Wahrheit auf und bringt eine andere, eine neue Seite der Geschichte von Kanadas indigener Bevölkerung ans Licht.

Hervorgehoben

*Das Flüstern der Bäume* von Michael Christie

*Werbung, unbezahlt*

Meine Meinung: Der mystische Titel hat mich schon magisch angezogen. Seit wann können Bäume flüstern? Doch wenn man allein in einem Wald dem Rauschen der Äste und Blätter länger zuhört, bemerke ich jedesmal wie man mit diesen Lebe -Wesen und Wahrnehmungen Kontakt zu ihnen aufnehmen kann. Das ist allerdings meine ganz persönliche Meinung und hat erstmal mit dieser Lektüre nicht viel zu tun. Nun zum Buch!
In einem Zeitraum von über einhundertdreissig Jahre verfolgen wir in dieser Lektüre eine Geschichte der Vernichtung, Zerstörung und Missachtung der kanadischen Wälder – zusätzlich der Wälder unserer bekannten Kontinente der Erde. Unsere Spezie Mensch hat es auf den Primärwald (Urwald) hauptsächlich abgesehen. Diese Wälder erschienen uns Menschen zeitweise bedrohlich und menschenfeindlich.
Der Autor schildert in seiner Familien-Geschichte Erlebnisse in einer fiktiven und teilweise dystopischen Schreibweise, auch der Zukunft. Die sprachgewaltige und berührende Schreibweise von Michael Christie fasziniert von Beginn an und schenkt dem Lesefluss einen freudigen und befriedigenden Lauf. Auch unsere Generation erlebt schon trockene Sommer und ungewöhnliche Klimaveränderungen mit Sandstürmen , dem Abschmelzen der Polkappen. Im Buch von Christie haben diese Veränderungen so ein grosses Maß erlangt, dass die Besuche kanadischer Wälder auf ein bestimmtes Größenmass geregelt werden – immer unter der Prämisse des notwendigen Naturschutz , die von Naturparkführern streng reglementiert wurde.
Die persönliche Familien – Geschichte der Brüder Harris und Everett Greenwood, sowie deren Nachfahren bis in das Jahr 2038 hinein hat mich zwar gefesselt, aber nicht unbedingt begeistert . Diese beiden Protagonisten überzeugten nicht in ihrer Charakterdarstellung und vor allem knüpften sie für mich kein positives Band zu ihren Nachkommen. Durch ihre Handlungen erscheint das ganz natürlich für ihre Kinder und Enkel und ist doch schmerzlich – vor allem für die ahnungslose Jacinda, die erst nach und nach von den Verwicklungen ihrer Familie mit den Wäldern erfährt. Für die aufstrebenden Jahre der Industrialisierung im 19. Jahrhundert wurden wertvolle Ressourcen für immer vernichtet und durch die Klimaveränderungen können sie kaum wieder hergestellt werden. Das ist die schmerzliche Bilanz, die nach dem Lesen dieses Buches immer stärker in den Fokus des Lesers rückt. Die komplizierte Familiengeschichte spielt den passenden Rahmen für dieses Drama in der Geschichte der Menschheit!

Meine Bewertung: FÜNF * Sterne für diese aufrüttelnde Lektüre.

Herzlichen Dank an den Autor und den Penguin Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplar!

Inhalt/Klappentext: Eine Familie, vier Generationen, schicksalhaft verbunden mit den Wäldern Kanadas

Jacinda Greenwood weiß nichts über ihre väterliche Familie, deren Namen sie trägt. Sie arbeitet als Naturführerin auf Greenwood Island, doch die Namensgleichheit, so glaubt sie, ist reiner Zufall. Bis eines Tages ihr Ex-Verlobter vor ihr steht. Im Gepäck hat er das Tagebuch ihrer Großmutter. Jahresring für Jahresring enthüllt sich für Jacinda endlich ihre Familiengeschichte. Seit Generationen verbindet alle Greenwoods eines: der Wald. Er bietet Auskommen, ist Zuflucht und Grund für Verbrechen und Wunder, Unfälle und Entscheidungen, Opfer und Fehler. Die Folgen all dessen bestimmen nicht nur Jacindas Schicksal, sondern auch die Zukunft unserer Wälder …

Michael Christie, in Thunder Bay, Ontario, geboren, studierte Psychologie und arbeitete in der Obdachlosenhilfe, bevor er 2011 sein Debüt »The Beggar’s Garden« veröffentlichte. »Das Flüstern der Bäume« ist sein zweiter Roman, der mehrfach nominiert wurde, u.a. für den bedeutendsten kanadischen Literaturpreis, den Scotiabank Giller Prize. Michael Christie lebt mit seiner Familie in einem selbst gezimmerten Holzhaus auf der Insel Galiano vor Vancouver.

Hervorgehoben

*Danke*

Ich wünsche ein gutes und vor allem gesundes Lesejahr 2021!


DANKE, möchte ich allen Lesern hier sagen für Eure Treue und Unermüdlichkeit auf meinem Bücherblog immer wieder herumzustöbern. Mein Dank gilt auch den vielen unterschiedlichen Autoren und Verlagen, die mich mit ihren Rezensionsexemplaren so reich beschenken. Ich freue mich über jedes einzelne Werk und sie werden in meinem Bücherregal gehegt und gepflegt, sowie an interessierte Lesefreunde gern ausgeliehen. Habt es gut im neuen Jahr 2021. Ich wünsche uns allen neue und fantasiereiche Lesefunde.

Hervorgehoben

*Die Weihnachtsmaus*

Die Weihnachtsmaus
von James Krüss

Die Weihnachtsmaus ist sonderbar
(sogar für die Gelehrten),
Denn einmal nur im ganzen Jahr
entdeckt man ihre Fährten.

Mit Fallen und mit Rattengift
kann man die Maus nicht fangen.
Sie ist, was diesen Punkt betrifft,
noch nie ins Garn gegangen.

Das ganze Jahr macht diese Maus
den Menschen keine Plage.
Doch plötzlich aus dem Loch heraus
kriecht sie am Weihnachtstage.

Zum Beispiel war vom Festgebäck,
das Mutter gut verborgen,
mit einem mal das Beste weg
am ersten Weihnachtsmorgen.

Da sagte jeder rundheraus:
Ich hab‘ es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen.

Ein andres Mal verschwand sogar
das Marzipan von Peter;
Was seltsam und erstaunlich war.
Denn niemand fand es später.

Der Christian rief rundheraus:
ich hab es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen!

Ein drittes Mal verschwand vom Baum,
an dem die Kugeln hingen,
ein Weihnachtsmann aus Eierschaum
nebst andren leck’ren Dingen.

Die Nelly sagte rundheraus:
Ich habe nichts genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen!

Und Ernst und Hans und der Papa,
die riefen: welche Plage!
Die böse Maus ist wieder da
und just am Feiertage!

Nur Mutter sprach kein Klagewort.
Sie sagte unumwunden:
Sind erst die Süßigkeiten fort,
ist auch die Maus verschwunden!

Und wirklich wahr: Die Maus blieb weg,
sobald der Baum geleert war,
sobald das letzte Festgebäck
gegessen und verzehrt war.

Sagt jemand nun, bei ihm zu Haus,
– bei Fränzchen oder Lieschen –
da gäb es keine Weihnachtsmaus,
dann zweifle ich ein bißchen!

Doch sag ich nichts, was jemand kränkt!
Das könnte euch so passen!
Was man von Weihnachtsmäusen denkt,
bleibt jedem überlassen.

Photo by Nadi Lindsay on Pexels.com
Hervorgehoben

* 4. Advent *

Photo by Jonathan Borba on Pexels.com

Knecht Ruprecht


Ruprecht: Habt guten Abend, alt und jung
bin allen wohl bekannt genung.
Von drauß vom Walde komm ich her;
ich muß Euch sagen es weihnachtet sehr!
Allüberall auf den Tannenspitzen
sah ich goldene Lichtlein sitzen;
und droben aus dem Himmelstor
sah mit großen Augen das Christkind hervor.
Und wie ich so strolcht durch den finsteren Tann,
da rief’s mich mit heller Stimme an:
Knecht Ruprecht, rief es alter Gesell,
hebe die Beine und spute dich schnell!
Die Kerzen fangen zu brennen an,
das Himmelstor ist aufgetan,
Alt und Junge sollen nun
von der Jagd des Lebens einmal ruhn;
und morgen flieg ich hinab zur Erden,
denn es soll wieder weihnachten werden!
So geh denn rasch von Haus zu Haus.
such mir die guten Kinder aus,
damit ich ihrer mag gedenken
mit schönen Sachen sie mag beschenken.

(Theodor Storm)

Photo by Gabby K on Pexels.com
Hervorgehoben

*Freitagsfüller*

Dieser Lückentextfüller wurde nach einer Idee von Barbara ausgefüllt. https://scrapimpulse.com
  1. Ach, ich bin so froh und dankbar, dass bis jetzt niemand aus meiner Familie und sozialem Umfeld an Covid 19 erkrankt ist.
  2. Ich mag meinen Bilder Adventskalender sehr.
  3. Dieses Wetter ist eben typisch für die Monate November und Dezember. Im Januar wird es wieder früher heller am Himmel.
  4. Das Programm im TV ist immer ähnlich . Ich habe lange schon genug gesehen.
  5. In den nächsten Wochen heisst es aufpassen und weiterhin zurückhaltend leben.
  6. Alles wiederholt sich im Leben – das Gute und das Schlechte sagte meine Oma immer.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen Netflix Abend , morgen habe ich geplant die Natur draussen zu geniessen und Sonntag möchte ich das Gleiche tun.
Danke für das Foto lieber R.