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Mein Leseeindruck zu,,,,

*Werbung, unbezahlt*

Mein Leseeindruck: Das Ermittler Duo Anette Werner und Jeppe Kørner haben mich in diesem Spannungsroman ausserordentlich gut unterhalten. Oben gezeigtes Buch war mein erster von bisher vier erschienenen Kopenhagen-Krimis der bekannten dänischen Autorin Katrine Engberg. Man muss nicht die anderen Teile dieser Reihe lesen um in dieses Buch gut hineinzukommen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm fliessend und immer sehr gut unterhaltend. Von der ersten bis zur letzten Seite kommt keine Langeweile auf. Oben genannte Geschichte spielt an fünf Tagen im April – von Montag bis Freitag in Kopenhagen. Ein schönes Setting über diese faszinierende Stadt und ihre vielen Attraktionen hat die Autorin geschickt in ihre fiktive Geschichte eingebaut. Für mich war es dadurch zusätzlich auch eine äusserst atmosphärische Woche in Kopenhagen.

Dieser Band braucht keine blutigen Gewaltszenen um den Leser in seinen Bann zu ziehen. Der 15 jährige Teenager Oscar verschwindet plötzlich und seine Eltern hoffen, dass die beiden Ermittler bald dieses mysteriöse Verschwinden auflösen. Drohbriefe haben die gut situierte und privilegierte Familie, Inhaber eines Auktionshauses, schon seit einiger Zeit beunruhigt und bedroht. Wurde Oscar gekidnappt oder gar ermordet? Diese Frage stellt sich der Familie und den Ermittlern, als ein junger männlicher Leichnam in der modernsten Müllverbrennungsanlage Europas Amager Bakke, zufällig entdeckt wird.

Verschiedene Erzähl Stränge stellen nun unterschiedliche Protagonisten vor, deren private Vorlieben und Gewohnheiten eine angenehme Abwechslung beim Lesen bieten. Da ist zum Beispiel Jeppe’s Freundin Sara Saidani , eine alleinerziehende IT Spezialistin mit zwei Töchtern. Zu den helfenden Leuten bei der Suche nach Oscar gehört auch Esther de Laurenti, eine alte Freundin Jeppes und Literaturkennerin, die einen sympathischen Part im Buch spielt und mit deren Hilfe der kryptische Drohbrief entschlüsselt wird.

Eine vernünftige und respektvolle Kindererziehung sowie ein behütetes Familienleben unterschiedlicher Protagonisten werden behutsam und mit viel empfindsamen Respekt in diesem Krimi aufgezeigt. Aber eben auch das brutale Gegenteil dieser Verhaltensweisen, welches Familien und ihre Mitglieder völlig zerstören kann…..

Meine Bewertung: Fünf * Sterne für diesen sehr unterhaltsamen Spannungsroman.

Mein Dank geht an die Autorin und den Diogenes Verlag für die Zusendung des gebundenen Rezensionsexemplar.

Inhalt/Klappentext: Es ist ein sonniger Tag im April, als der 15-jährige Oscar verschwindet. Zunächst denkt man, er sei von zu Hause abgehauen. Doch es gibt Anzeichen, die auf Schlimmeres hindeuten. Als die Leiche eines jungen Mannes in einer Müllverbrennungsanlage entdeckt wird, beginnen Anette Werner und Jeppe Kørner mit ihren Ermittlungen. Sie betreten unterirdische Gänge und verlassene Inseln und stoßen dabei auf einsame Seelen und befremdliche Familiengeheimnisse.

Katrine Engberg, geboren 1975 in Kopenhagen, arbeitete für Fernsehen und Theater und war als Tänzerin, Choreographin und Regisseurin landesweit bekannt, bevor sie in der Welt des skandinavischen Thrillers debütierte – mit großem Erfolg, auch international. ›Das Nest‹ ist der vierte Fall für Kørner und Werner. Katrine Engberg lebt mit ihrer Familie in Kopenhagen.

Auszeichnungen

Isola für den dänischen ›MARTHA Preis‹ nominiert, 2021

Eine von fünf offiziellen Kulturlotsen für Kopenhagen, ein Projekt der Dänischen Botschaft und Wonderful Copenhagen, 2019

Nominiert für den ›Martha Prisen‹, Dänemark, 2018

Nominiert für ›Plusbog’s Author of the Year Award‹, Dänemark, 2017

Krokodilwächter nominiert für ›BogForum Debutant Prize‹, Dänemark, 2017

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*Freitagsfüller*

Heute bin ich ein wenig später beim beliebten Lückentextfüller von Barbara, https://scrapimpulse.com, dabei, da ich noch trockenen Fusses einen schönen Spaziergang gemacht habe. Ein Bild von unterwegs habe ich Euch gerne mitgebracht ! Nun geht es los….

  1. In einigen Wochen sind wir voll im Herbst angekommen. Heute habe ich schon erste gelblich verfärbte Bäume und Blätter im Wald gesichtet.
  2. Ungute Gefühle beim Betrachten und Anhören unserer Politiker Riege haben mich voll erfasst.
  3. Ich möchte mal wissen wie es sich anfühlt, völlig losgelöst vom Weltraum aus auf unsere schöne Erde zu schauen.
  4. Kräuter gehören auf jeden Fall in meinen Lieblingstee.
  5. Wenn ich nach rechts schaue sehe ich schöne Fotos meiner Liebsten vor mir!
  6. Ich denke an jede*n einzelne*n von Euch , wo immer du bist.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Leseabend , morgen habe ich geplant auf dem Wochenmarkt einzukaufen , und Sonntag möchte ich ,,,das weiss ich heute noch nicht ! !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten.

Danke für’s Mitmachen!

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*Elfchen*

Ein Elfchen ist ein kurzes Gedicht mit einer vorgegebenen Form. Es besteht aus elf Wörtern, die in festgelegter Folge auf fünf Verszeilen verteilt werden. Für jeden Vers wird eine Anforderung formuliert, die (je nach gegebenenfalls vorhandener didaktischer Vorgabe) variiert werden kann.

Das Elfchen wurde in den 1980er Jahren im Amsterdamer Taaldrukwerkplaats erstmals in den Niederlanden eingeführt. 1988 wurde es auf einem Workshop zu kreativem Schreiben in Aachen von dem niederländischen Theaterwissenschaftler und Schriftsteller Jos von Hest vorgestellt und deutschsprachigen Pädagogen bekannt gemacht.[1][2]

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Elfchen

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Gesprenkelt

rotgelbe Haut

prall gefüllt

verspricht köstliche Süsse

in leuchtender Spätsommersonne

©Angela Busch

Mirabellen
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*Freitagsfüller*

Guten morgen , hier fülle ich wieder einmal den Lückentextfüller von https://scrapimpulse.com/2021/08/scrapimpulse-freitagsfueller-641/#comments aus.
  1. Bei meinem ersten Arbeitstag – vor vielen Jahrzehnten – war ich ganz schön aufgeregt. Daran kann ich mich noch gut erinnern!
  2. ALLES erschien mir so wichtig.
  3. Wenn man trotz einiger Ängste eine Situation bewältigt, ist das sehr mutig und bewundernswert!
  4. Früher ist mir öfter der Kragen geplatzt. Heute passiert das eher selten. Vielleicht ist das Alter dafür verantwortlich?
  5. In unserem Land können viele Menschen gar nicht mehr würdigen wie gut es ihnen geht!
  6. In allen Beeten blühen nun bunt die ersten Herbstblumen.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf auf das Prasseln meines Kaminofens , morgen habe ich einen Gang über den Wochenmarkt geplant, und Sonntag möchte ich locker verbringen.

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten.

Danke für’s Mitmachen!

Ich wünsche Euch ein entspanntes Wochenende!
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*Mein Höreindruck zu ,,,*

*Werbung, unbezahlt*

Meine Meinung: Zwei Stunden Hörgenuss eines Klassikers der bekannten Autorin Jane Austen liegen hinter mir. Das wunderschöne , mit goldenen Blumen geschmückte Cover stimmt sofort auf eine romantische Liebesgeschichte ein. Die Welt des englischen Landadels von vor ca. zweihundert Jahren wird in dieser Hörspielversion dem Hörer auf eine ganz besondere Art nahe gebracht. Hufgetrappel von fahrenden Pferdekutschen, sanfte Musikklänge mit einigen Verfremdungseffekten halten die Aufmerksamkeit beim Hören. Der Einstieg in dieses Hörbuch fiel mir zu Beginn etwas schwer, denn die Sprache der Autorin und diese Hörspielversion sind doch anders verfasst wie in unserer jetzigen Gegenwartsliteratur üblich. Ruhig, romantisch und in langen Sätzen wird sie von verschiedenen Interpreten erzählt.

Die schon für damalige Zeiten etwas ältere Hauptprotagonistin Anne Elliott beeindruckt durch ihre feinfühligen und emphatischen Gedankengänge und Reden. Sie ist fast dreissig Jahre alt und zaudert lange mit sich, ob sie der Liebe zu Frederick Wentworth erneut nachgeben möchte. Diese reizvollen Dialoge, auch der anderen Protagonisten fesseln und geben dem Hörer viel Platz um sich diese vergangene Welt der englischen Landadels Gesellschaft der damaligen Zeit vorzustellen. Gesellschaftliche Zwänge, die Verarmung der adeligen grossen Häuser und die Übernahme durch Mitglieder anderer Gesellschaftsschichten werden angedeutet. Umgangsformen und althergebrachte Wertvorstellungen der Bevölkerung beginnen sich zu verändern. All dies hat die Autorin Jane Austen als gute Beobachterin ihrer Zeit mit leichter Ironie treffend geschildert.

Mein Höreindruck: Ein sanftes Hörvergnügen, dem ich gern gefolgt bin und der ich eine absolute Hörempfehlung mit fünf * Sternen gebe!

Herzlichen Dank an das Bloggerportal der Penguin Random House Verlags Gruppe für die Zusendung der Hörspiel CD !

Inhalt/Klappentext: Finden sie wieder zueinander? Als Anne Elliot und Frederick Wentworth noch jung waren, konnten sie nicht heiraten, doch nach einigen Jahren hat sich vieles geändert. Aber wollen die beiden jetzt überhaupt noch? Der Hörer wird entführt in die Welt des englischen Landadels zu Beginn des 19. Jahrhunderts: Geschäfte und Geldprobleme, Landpartien und Langeweile, Höflichkeitsbesuche und natürlich: Liebesverwicklungen.

Jane Austen (1775–1817) wurde in Steventon, Hampshire, geboren und wuchs als siebtes von acht Kindern im elterlichen Pfarrhaus auf. Ihre literarische Welt war die des englischen Landadels, deren sorgsam kaschierte Abgründe sie mit feiner Ironie entlarvte.

Sascha Icks, geboren 1967 in Düsseldorf, ist eine bekannte deutsche Schauspielerin und Sprecherin fürs Radio und für Hörbücher. Sie erhielt ihre Ausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Im Anschluss ging sie ans Rheinische Landestheater Neuss, ans Staatstheater Wiesbaden, ans Staatstheater Mainz sowie an die Wuppertaler Bühnen. Sascha Icks wurde auch vielfach für ihre Leistungen als Sprecherin ausgezeichnet. 2000 wurde Icks von der Zeitschrift »Theater heute« als Beste Nachwuchsschauspielerin nominiert und 2020 mit dem Deutschen Hörbuchpreis in der Kategorie »Bestes Kinderhörbuch« ausgezeichnet. Für den Hörverlag hat sie schon das Hörspiel »Jane Eyre« und das Hörbuch »Gargoyle« von Andrew Davidson gesprochen.

Mala Emde, geboren 1996 in Frankfurt am Main, ist eine deutsche Schauspielerin bekannt aus Film und Fernsehen. Bereits mit elf Jahren stand sie das erste Mal in der RTL-Serie »Post Mortem« vor der Kamera. Danach spielte Mala Emde unteranderem in drei Tatort-Folgen sowie der ZDF Vorabendserie »SOKO Köln« mit. Ihre erste Hauptrolle hatte Emde in dem 2015 veröffentlichten Doku-Drama »Meine Tochter Anne Frank«. Sie spielte darin das jüdische Mädchen Anne Frank. Für diese Rolle wurde Mala Emde 2015 mit dem Nachwuchsförderpreis des Bayerischen Fernsehpreises ausgezeichnet.

Mirco Kreibich, geboren 1983 in Ost-Berlin, ist ein deutscher Schauspieler bekannt durch seine abwechslungsreichen Rollen beim Theater. Seit der Spielzeit 2009/10 ist Kreibich festes Ensemblemitglied am Thalia Theater in Hamburg. In fast allen Theaterkritiken wird insbesondere Kreibichs darstellerischer Einsatz, sein körperbetontes Schauspiel und seine unbedingte Verkörperung der Rollen hervorgehoben. Am Thalia Theater trat er unteranderem in der Titelrolle in »Caligula« und in »Hamlet« als die Doppelrolle Rosenkranz und Güldenstern auf. Seit 2006 spielte Kreibich auch einige Film- und Fernsehrollen. Schwerpunkt seiner Tätigkeit als Schauspieler ist jedoch weiterhin die Theaterarbeit.

Philippa „Pippa“ Galli, geboren 1985 in Wien, ist eine österreichische Schauspielerin und Singer-Songwriterin. Seit 2002 steht sie auf der Bühne, unter anderem spielte sie im Wiener Schauspielhaus, am Theater Drachengasse, Wiener Volkstheater und am Landestheater Niederösterreich.. Galli wirkt als Sprecherin in Hörspielen und Literaturproduktionen mit, insbesondere für den Radiosender Ö1. Außerdem tritt sie auch oft in Fernsehfilmen und -serien auf. In Xaver Schwarzenbergers Spielfilm »Sisi« (2009) synchronisierte sie die italienische Schauspielerin Cristiana Capotondi.

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*Freitagsfüller*

Guten morgen, heute bin ich beim Lückentextfüller von https://scrapimpulse.com/2021/08/scrapimpulse-freitagsfueller-640/#comments wieder dabei und wünsche Euch ein hoffentlich sonniges und angenehmes Wochenende!

  1. Eigentlich müsste ich wieder einmal durch alle Staudenbeete gehen und einiges abschneiden.
  2. In meinem Garten wächst eine grosser Urwelt-Mammutbaum in der Mitte.
  3. Unter dem Tisch finden sich immer einige Krümel und Staubflocken. Ärgerlich , aber unvermeidlich!
  4. Zuhause ist es wieder gemütlich , wie im Urlaub, genau so gut.
  5. Solange noch Sommer ist geniesse ich die Sonne und die Natur draussen.
  6. Ich habe viele Lieblingskuchen. Leider muss ich mich oft im Verzichten üben. Es gibt Schlimmeres 😉 !
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Abend mit Lesen , morgen habe ich noch nichts besonderes geplant, und Sonntag möchte ich locker den Sommer geniessen????

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten.

Danke für’s Mitmachen!

Kutterhafen Dorum
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Mein Leseeindruck zu,,,,

*Werbung, unbezahlt*

Mein Leseeindruck: Es war mein zweites Buch der berühmten Autorin und all meine hohen Erwartungen, was flüssigen Schreibstil, Feinfühligkeit der Autorin mit einem klugen Blick auf die Gesellschaft und ihre Menschen betreffen, haben sich wieder voll erfüllt! Die Autorin hat unterschiedliche Mitmenschen einer Kleinstadt in Maine und ihre Lebenswege in einzelnen Kapiteln tolerant und ehrlich beschrieben. Auch unangenehme oder gar abstossende Gedanken sowie Wesenszüge der einzelnen Personen hat sie ohne Wertung erwähnt. Diese Lebensbeichten erfolgen meist in einer Ich-Erzählung. All diese Einzelschicksale sind auf irgendeine Weise mit dem Leben der wichtigen Haupt-Protagonistin und Erzählerin Olive Kitteridge verbunden.

Olive Knitterige hat als ehemalige Lehrerin das Herz auf dem rechten Fleck! Sie denkt, redet und handelt unkonventionell, lebt ihre eigenen Überzeugungen voll aus. Sie ist alt, vielleicht auch äusserlich nicht mehr hübsch zu nennen. Sie hat nach dem Tod ihres Ehemannes noch einmal gegen den Widerstand ihres Sohnes den ebenfalls älteren Harvard Professor Jack Kennison geheiratet und führt mit ihm ein beschauliches und ruhiges neues Eheleben, indem sie versucht Verletzungen ihres jetzigen neuen Partners zu vermeiden. Im Nach hinein sieht sie ihr eigenes Verhalten gegenüber ihrem ersten, langjährigen Ehe-Partner eher kritisch und bereut vieles! Sätze , Handlungen, ihr oft unsensibles Verhalten ihm gegenüber. Natürlich gelingen solche Vorsätze nie vollkommen. Auch das weiss sie inzwischen durch die Weisheit ihres Alters. Es gibt keine Vollkommenheit in sozialen Beziehungen, kein Richtig oder Falsch, kein Schwarz oder Weiss . Das Leben besteht aus unendlichen vielen Grautönen. Die Toleranz und Aufmerksamkeit dieser Frau gegenüber ihren Mitmenschen hat mir imponiert und unglaublich gut gefallen.

Mit dieser absoluten Buchempfehlung einer grossartigen und warmherzigen Autorin wünsche ich Euch ein aufregendes Lesevergnügen in diesen kühlen Sommerwochen!

Meine Bewertung: FÜNF * Sterne für diese grossartige und bewegende Lektüre!

Danke an die Autorin und den btb Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars!

Inhalt/Klappentext: In Crosby, einer kleinen Stadt an der Küste von Maine, ist nicht viel los. Und doch enthalten die Geschichten über das Leben der Menschen dort die ganze Welt. Da ist Olive Kitteridge, pensionierte Lehrerin, die sich auch mit siebzig noch in alles einmischt, so barsch wie eh und je. Da ist Jack Kennison, einst Harvardprofessor, der ihre Nähe sucht. Beide vermissen ihre Kinder, die ihnen fremd geworden sind, woran Olive und Jack selbst nicht gerade unschuldig sind … Ein bewegender Roman, der von Liebe und Verlust erzählt, vom Altern und der Einsamkeit, von Momenten des Glücks und des Staunens.

Elizabeth Strout wurde 1956 in Portland, Maine, geboren. Für ihren Roman »Mit Blick aufs Meer« bekam sie 2009 den Pulitzerpreis. »Die Unvollkommenheit der Liebe« wurde für den Man Booker Prize 2016 nominiert. »Alles ist möglich« wurde 2018 mit dem Story Prize ausgezeichnet, erhielt ein überwältigendes Presseecho in den USA und stand in allen großen Medien auf den Empfehlungslisten. Die Übersetzungsrechte ihres neuen Romans wurden in bisher 17 Länder verkauft. Elizabeth Strout lebt in Maine und in New York City.

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*Freitagsfüller*

Ein Lückentext Füller nach einer Idee von Barbara https://scrapimpulse.com
  1. Bei diesem Wetter denke ich unwillkürlich an herbstliche Tage, vielleicht klappt es ja mit einem goldigen September und Oktober.
  2. Der angeblich nicht so gute Impfschutz bei einigen Corona Mutanten verursacht mir Unbehagen.
  3. Ich habe gehört , dass die meisten Kinder unter 12 Jahren die Infektion mit Leichtigkeit besiegen. Hoffentlich stimmt das wirklich und sie bekommen keine Langzeitfolgen !
  4. Ich muss meist nicht viel tun gegen Mückenstiche, denn ich bekommen selten einen Pieks.
  5. Eiskalte Getränke mag ich nicht so gern.
  6. Eine schnelle Woche – schon wieder vorbei.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Durchsicht neuer Leseexemplare , morgen habe ich noch nicht viel geplant, und Sonntag möchte ich wie immer gern in Wald und Wiese verbringen,,,

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten.

Danke für’s Mitmachen!

Habt ein schönes und erholsames Wochenende !

Danke für das Foto R.

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Mein Leseeindruck zu *Bergland*

*Werbung, unbezahlt*

Mein Leseeindruck: Ich muss gestehen: ich liebe dieses Land Südtirol und habe es als Reisende kennengelernt. In den siebziger Jahren empfand ich es als schneesicheres Winter-Wonder-Land – und in heutiger Zeit habe ich die autonome Provinz Alto Adige im Sommer lieben gelernt. Allein aus diesen Gründen hat mir der manchmal etwas abwertende Schreibstil der Autorin über den Tourismus und seine unschönen Auswüchse der letzten Jahrzehnte oft nicht zugesagt. Trotzdem muss ich der Autorin bei vielen Aussagen ihrer Protagonisten*innen beipflichten, denn ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie sich rücksichtslose Gäste gegenüber der Natur und den Gastgebern dieses Landes verhalten. Nun zur fiktiven Geschichte des Buches.

Jarka Kubsova lässt zwei weibliche Protagonisten, Rosa aus der Vergangenheit und Franziska, eine junge Frau unserer Zeit, in prägnanten und eindrucksvollen Sätzen und Meinungsschilderungen zu Wort kommen. Franziska, als gut mit einem Biologie Studium ausgebildete taffe junge Frau, verzichtet auf ihre berufliche Karriere und widmet sich ganz der Familie und dem Leben auf dem Innerleithof. Sie versucht es allen recht zu machen, den Ansprüchen von Ehemann und Kindern gerecht zu werden, alte Traditionen zu bewahren, sowie die Zeitströmungen des modernen Tourismus zu berücksichtigen. Sie scheitert leider kläglich mit einem persönlich erschreckendem Burnout. Dieses zur Rolle der Frauen in alter wie in neuer Zeit. Sie tragen oft in unserer Gesellschaft zu viele Lasten, sollen immer stark und perfekt funktionieren. Dieses Frauenschicksal hat auch Rosa, die Bäuerin aus den Vierziger Jahren des letzten Jahrhundert getroffen.

Und doch zeigt dieses Buch im folgenden letztem Abschnitt wichtige Wege – und Auswege auf, um einem sanften Tourismus den Weg zu ebnen, eine umsichtige neue Landwirtschaftspolitik, der die gastgebenden Menschen dieser Region nicht ausbrennen lässt sowie den Tourismus in umweltschonende Bahnen lenkt. Alte Traditionen können wieder neu entdeckt werden. Diese Lektüre gibt dem Leser viel hoffnungsvollen Raum für eigene Überlegungen, um einen Ausweg aus dem Konflikt zwischen Mensch, Natur und Profitgier zu finden.

Meine Bewertung: Ein absolut lesenswertes Buch, dem ich ganz viele Leser wünsche. Gerade und vielleicht auch im anstehenden Sommerurlaub in den Bergen.

Herzlichen Dank an die Autorin und den Wunderraum Verlag für dieses gebundene Rezensionsexemplar!

Inhalt/Klappentext: Südtirol in den vierziger Jahren: Im abgelegenen Tiefenthal staunen selbst gestandene Bauern, als ihnen eine junge Frau vormacht, wie man einen Hof ganz alleine durchbringt. Rosa heißt die Frau, die die Natur versteht und lenkt, als habe sie nie etwas anderes getan. Mit aller Macht stemmt sie sich gegen den Fortschritt, der ihr kleines Reich in den Bergen bedroht.

Zwei Generationen später sind Rosas Enkel Hannes und seine Frau Franziska auf Feriengäste angewiesen, um den Hof zu halten. Als nach einem Unglück ihre Zukunft auf dem Spiel steht, erweist sich Rosas Vermächtnis als aktueller denn je.

Jarka Kubsova wurde 1977 in Tschechien geboren, seit 1987 lebt sie in Deutschland. Nach Studium und Volontariat in Hamburg arbeitete sie bei der »Financial Times Deutschland«, beim »Stern« sowie bei der »ZEIT«. Sie ist Ghostwriterin und Co-Autorin mehrerer erfolgreicher Sachbücher. Für ihr Romandebüt »Bergland« lebte sie sieben Monate lang auf einem Bauernhof in Südtirol.

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*Die Spur der Wölfe*

*Werbung, unbezahlt*

Meine Meinung: Dieses Autorenduo hat eine interessante Krimireihe geschrieben, die sich in drei Bänden um den jungen Forstinspektor Marco Gherardini ranken. Der oben vorgestellte Band ist der dritte dieser Reihe, kann aber trotzdem allein ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Das düstere Cover gibt einen passenden Vorgeschmack auf die Handlungen und geheimnisvollen Ereignisse, die in den wilden, verlassenen Bergdörfern des Apennin spielen. Es geht um Aussteiger aus unserer Konsumgesellschaft, die in diesem Roman ELBEN genannt werden. Diese Namensgebung hat mich etwas verwirrt und ich fand sie absolut nicht passend für diese Verweigerer unserer Gesellschaftsordnung. Der Roman punktet allerdings für mich mit schönen Beschreibungen der wildromantischen Bergwelt und der Arbeit eines Forstinspektors, der mit einem ungeklärten Mord an einem unbekannten jungen Mann konfrontiert wird. Viele Nebenprotagonisten runden diese Beschreibung mit bunten und ungewöhnlichen Charakterdarstellungen ab.

Dieser ungewöhnliche Krimi hat mir einige Stunden Spannung und Ablenkung geschenkt und ich kann ihn dem Genre Wohlfühl-Buch zuordnen.

Meine Bewertung: VIER **** Sterne für diesen Krimi mit leichten Schwächen!

Danke an das Autorenduo und den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplar!

Inhalt/Klappentext: In den dichten Wäldern des Apennins lebt eine Ökokommune von Aussteigern, deren Mitglieder sich selbst »Elben« nennen. Fernab von der Zivilisation haben sie sich in verlassenen Dörfern niedergelassen, leben einfach und ohne Strom vom Tauschhandel und gewähren jedem, der um Obdach bittet, Einlass. Forstinspektor Marco Gherardini beobachtet das Treiben mit Interesse. Eines Tages hallen zwei Schüsse durch den Wald, und am Fuße eines abschüssigen Geländes wird ein Toter gefunden. Es ist ein Elbe. Gherardini beginnt zu ermitteln – in seinem dritten und bisher spannendsten Fall.

Francesco Guccini, Jahrgang 1940, zählt zu den bedeutendsten italienischen Liedermachern. Sein Freund Loriano Macchiavelli ist erfolgreicher Krimiautor. Beide leben im rauen Apennin, den sie in ihren gemeinsamen Büchern so wunderbar beschreiben.

Loriano Macchiavelli ist einer der erfolgreichsten Autoren Italiens. Beide Autoren leben im rauen Apennin, wo auch »Schlechte Saison«, der Auftakt ihrer neuen Krimiserie um Forstinspektor Marco Gherardini, spielt. Mit ihren Kriminalromanen belegen sie in Italien regelmäßig die ersten Plätze der Bestsellerliste.

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*Freitagsfüller*

Eine Modesünde ist für mich gar nicht vorhanden! Jeder kann und mag sich so kleiden wie es ihm gefällt. Hauptsache er hat keine schmutzige Kleidung an.
Die Jammerei über den Klimawandel macht alles noch schlimmer.
Ich möchte gerne mal wieder ein schönes Kuchenstück essen.
Ein paar Staubflocken liegen manchmal unter meinem Bett.
Das Problem der Woche und leider der kommenden Zeit sind die überfluteten Dörfer, Städte und Landschaften in Europa.
Mir ist im Moment nicht nach Witzen zumute! Witz der Woche kann ich nicht ausfüllen.
Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf nichts besonders , morgen habe ich noch nichts geplant, und Sonntag möchte ich den Tag auf mich zukommen lassen. !
Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten.
Danke für’s Mitmachen!

Die Idee zu diesem Lückentextfüller und noch mehr dazu könnt ihr bei Barbara https://scrapimpulse.com/category/freitags-fueller/ nachlesen.

Dreiflüssestadt Hann.Münden

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*Mein Leseeindruck zu,,,,*

*Werbung, unbezahlt*

Mein Leseeindruck:

Gibt es ein Schicksal , ein ausgleichendes vielleicht oder gar ein ungerechtes? Diese Gedanken gingen mir am Ende des Buches laufend durch den Kopf, nachdem ich als Leser*rin die drei roten Fadengeschichten des Autors in meinem Kopf zusammengebracht habe.

Der Schreibstil des Autors ist einfach nur brillant zu nennen, der Roman liest sich angenehm flüssig und baut auf drei Einzelschicksalen auf. Mit atemberaubender Spannung und einem Gefühl des Entsetzen und schrecklicher Traurigkeit für den sensiblen Leser geht es mit der Lebensgeschichte des Arztes und Syrers Farouk los. Es folgen die Erlebnisse des jungen Iren Lampy und des unsympathisch erscheinenden Geschäftsmann und Maklers John, der zu gern Menschen manipuliert und durch seine gierigen Geldgeschäfte steuert. Viele Nebenprotagonisten lockern den Roman auf, irische sogenannte Originale , sowie auch naive junge Mädchen. Die Atmosphäre einer irischen Kleinstadt und deren Gesellschaft erschien mir glaubhaft und real.

Mit phansastischem Geschick und viel Einfühlungsvermögen erzählt Donal Ryan eine Geschichte, wie sie unglaubwürdiger kaum sein kann. Oder doch glaubwürdig? Kann es solche Verflechtungen im realen Leben wirklich geben? Das ist in meinen Augen sehr unwahrscheinlich – doch in unserer realen Welt ist vieles möglich. Während einer Gedankenreise in einer fiktiven Literaturwelt ist jedoch alles möglich und fasziniert die Leser*rin. Donal Ryan hat mich nachdenklich zurückgelassen und ich danke für dieses ungewöhnliche Leseerlebnis.

Meine Bewertung: FÜNF * Sterne für dieses un(glaubliche)Buch !

Vielen Dank an den Autor und den Diogenes Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplar!

Inhalt/Klappentext: Farouks Leben ist am Ende, weil er verloren hat, was ihm am meisten bedeutete. Lampys Leben sollte gerade so richtig anfangen, doch dann ließ ihn seine große Liebe Chloé einfach stehen. John hat sein Leben lang andere betrogen und hofft nun verzweifelt auf Gottes Vergebung. In einer kleinen Stadt in Irland werden diese drei Männer sich auf unwahrscheinliche Weise begegnen. Mit fatalen Folgen.

Donal Ryan, geboren 1976 in Nenagh, Tipperary, studierte Bauingenieurwesen und Jura; er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Castletroy, Limerick. Für ›Die Stille des Meeres‹ war auf der Longlist des Man Booker Prize. Auszeichnungen

From a Low and Quiet Sea auf der Longlist des ›Man Booker Prize‹, 2018

›European Union Prize for Literature‹ für die zwölf vielversprechendsten jungen Schriftsteller Europas (als Vertreter von Irland), 2015

›Bord Gáis Energy Irish Book Awards‹ in der Kategorie ›Short Story of the Year‹ für A Slanting of the Sun, 2015

›Guardian First Book Award‹ für The Spinning Heart, 2013

›Irish Book Awards‹ Best Irish Newcomer und Book of the Year für The Sp

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*Freitagsfüller*

Es kann doch nicht wahr sein, dass durch die Durchführung von Massenveranstaltungen die Freiheit der Allgemeinheit eventuell wieder in den Lockdown getrieben wird.
Wer schlechte Manieren an den Tag legt, der macht sich unbeliebt bei mir.
Sahne und ein Stück Obstkuchen habe ich gestern verbotenerweise mit Genuss verspeist.
Eigentlich sollte ich mich davor hüten und darf das nicht.
Mein Lieblingskleidungsstück in diesem Sommer ist ein taubenblaues Sommerkleid.
Beim Spazieren in einem heimischen Tierpark gibt es viele unterschiedliche Tierarten zu sehen und zusätzlich kann man gut Leute beobachten.

Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Netflixproduktion von * Die Köchin von Castamar* ( die Buchreihe habe ich gelesen) , morgen habe ich nix geplant, und Sonntag möchte ich heute den Tag noch nicht verplanen!

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom (heute mal ganz anderen) Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten.
Danke für’s Mitmachen! Die Idee und mehr Beiträge zu diesem Lückentextfüller findet ihr bei https://scrapimpulse.com

Kirchenruine Abterode. Ich wünsche Euch ein gutes und erlebnisreiches Wochenende!
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*Freitagsfüller*

  1. Das Geräusch von nervtötenden , stundenlang laufenden Gartengeräten macht mich ärgerlich.
  2. Der Geschmack von frischem Obst lässt mir das Wasser im Mund zusammenlaufen.
  3. Der Geruch von Sommerblumen betört Geist und Körper.
  4. Der Anblick von kleinen Tieren und/oder Babys erfüllt mich mit Freude!
  5. Die Lust anderen Menschen Ärgernisse zu bereiten überkommt mich zum Glück selten.
  6. Das Gefühl geliebt zu werden ist unvergleichlich schön.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Fussballspiele , morgen habe ich einen Marktbesuch geplant, und Sonntag möchte ich relaxen.

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom (heute mal ganz anderen) Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten.

Die Idee und die Vorgaben für diesen Lückentextfüller findet ihr bei https://scrapimpulse.com

Danke für’s Mitmachen!

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*Die Töchter des Nordens* von Sarah Hall

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Mein Leseeindruck: Klimaveränderungen, ein wirtschaftlicher Zusammenbruch und unfähige, diktatorische Regierungsmassnahmen machen den Engländern das Leben zur Hölle. Es gibt keine Autos mehr, nur notdürftige Lebensmittellieferungen sowie keine Infrastrukturen, da nur allernötigste Energieressourcen bedient werden können. Ein Kinderwunsch wird nur einigen wenigen Menschen erlaubt. Eine junge Frau, im ganzen Roman durchgängig SCHWESTER genannt, rebelliert gegen dieses unerträgliche Leben, trennt sich von ihrem Ehemann und begibt sich auf eine Flucht in abgelegene Berge. Sie möchte sich einer Community von unabhängigen Frauen anschliessen, von deren Gemeinschaft sie schon ihrer Kindheit gehört hat.

Atemlos und mit beunruhigenden Gedanken, dass auch diese Zusammenbrüche einer Gesellschaft unsere nahe Zukunft sein könnte, bin ich der Autorin in ihrem aufregendem Roman gefolgt. Das Buch liest sich spannend, laufend geschehen unerwartete Dinge und nur die wundervoll poetisch beschriebenen, einsamen Landschaftsbilder gewähren dem Leser etwas Beruhigung und vermitteln herrliche Kopfbilder von Schönheit und Einsamkeit der Natur.

Die romantischen Vorstellungen über die Frauen-Community wurden SCHWESTER schnell genommen. Verzicht auf materielle Annehmlichkeiten, brutale Handlungsweisen innerhalb der Gruppe, sowie Zank und Eifersüchteleien zwischen den Frauen waren die Normalität. Die Schwester gerät unter den Einfluss von Jackie, der dominanten Anführerin der Community und verändert sich körperlich und seelisch. Sie wird eine Kämpferin für die Gerechtigkeit und möchte die ungerechten Regierungsstrukturen beeinflussen und das Los der Bevölkerung verbessern.

Ob dieses den Frauen teilweise gelingt, wird im letzten Drittel des Buches sehr schnell und oberflächlich abgehandelt, hat mich enttäuscht und mir sogar die Spannung genommen, da alle Handlungen sehr vorhersehbar wurden. Zum Glück, denn das Ende dieser Geschichte einer dystopischen Gesellschaft hat mir auch gar nicht gefallen, da es keine annehmbare Lösung zur Behebung von Missständen anbietet.

Meine Bewertung: DREI *** Sterne für dieses gute Buch, welches ein unbefriedigendes und beklemmendes Gefühl beim Leser hinterlässt.

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*Der Wildblütengarten*

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DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Spanischen von Alexandra Baisch

Originaltitel: El jardin de las mujeres verelli

Originalverlag: Penguin Random House, Barcelona 2019

Hardcover mit Schutzumschlag, 576 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-7645-0742-8

Erschienen am 29. März 2021

Inhalt/Klappentext: Auf den Spuren ihrer Urgroßmutter stößt eine junge Frau auf einen prächtigen Garten in Ligurien und auf ein dramatisches Geheimnis aus der Zeit des Ersten Weltkriegs.

Als die 35-jährige Gianna Verelli vom Tod ihrer geliebten Großmutter Luisa erfährt, ist sie tief erschüttert. Seit dem Tod ihrer Eltern war Luisa wie eine zweite Mutter für sie, und Luisa war es auch, die Giannas Welt mit Geschichten erfüllte. Vor allem über ihre geheimnisumwobene Urgroßmutter Anice, die eines stürmischen Tages im Jahr 1919 in Barcelona gestrandet ist und dort eigenhändig den seither familiengeführten Delikatessenladen eröffnet hat. In den Hinterlassenschaften Luisas stößt Gianna unerwartet auf Anices Tagebuch sowie auf einen alten Schlüssel und beschließt, sich auf die Spuren ihrer mysteriösen Wurzeln zu begeben. Diese führen sie nicht nur zu einem verwunschenen Garten am Rand eines kleinen italienischen Dörfchens, sondern auch zur tragischen Geschichte Anices und der Wahrheit über sich selbst …

Carla Montero (Madrid, 1973) studierte Jura und BWL, doch ihre große Leidenschaft galt schon immer dem Schreiben. Ihr erster Roman Una dama en juego gewann den Preis des Círculo de Lectores, bei dem Leser des spanischen Buchclubs die Jury bilden. Das Mädchen mit den Smaragdaugen wurde in sechs Sprachen übersetzt und war in Spanien einer der bestverkauften Romane des Jahres 2012.

Mein Leseeindruck: Das wunderschön sommerlich und romantisch mit vielen Blumen, einem alten Steinhaus gestaltete Cover, sowie der verwunschen erscheinende Titel haben mich sofort angesprochen und zum Lesen eingeladen. Mein Gefühl hat mich nicht getäuscht. Ein Wohlfühlbuch , aus einer Mischung von Geheimnissen, Liebe und drastischen Ereignissen aus verschiedenen Generationen lag vor mir. Die Geschichte rund um das Leben von Urgrossmuter Anice war zwar etwas vorhersehbar, doch das hat dem Lesevergnügen in keiner Weise geschadet. Bei schönstem Wetter konnte ich dieses Abtauchen in eine vergangen Welt in vollen Zügen geniessen. Die Autorin schreibt gefällig, leicht zu erfassen und mit einer erfrischenden Leichtigkeit in Thematik und Gliederung. Sie erzählt in zwei Zeitebenen , einmal aus der heutigen Sicht und der Suche von Gianna nach ihren Wurzeln in der Familie. Sie entführt den Leser nach Ligurien zu Beginn des 20. Jahrhundert bis hin zu den Ereignissen im 1. Weltkrieg. Mystische Beschreibungen über Pflanzenheilerinnen der damaligen Zeit, ihre Rezepte und Tinkturen würzen die Geschichte. Die wunderbare Landschaft und die italienische Lebens- und Esskultur beleben das Geschehen zusätzlich mit einem ganz besonderen Flair des Landes. Man hat beim Lesen fast den Duft von Rosmarin , Oregano und Basilikum der Mittelmeerländer in der Nase. Gefallen hat mir ausserdem , das die Autorin die Originalausdrücke vieler italienischer und spanischer Rezepte und Redewendungen in ihren Roman eingeschoben hat.

Die Protagonistin Gianna Verelli vertieft sich in das wiedergefundene Tagebuch ihrer Urgroßmutter, macht eine Reise nach Italien um sich über eigene Probleme mit ihrem Freund und verheirateten Liebhaber klar zu werden. Sie trifft auf freundliche Dorfbewohner, insbesondere aufgeschlossene junge Frauen aus dem Dorf ihrer Urgrossmutter Castell’Lupo gewinnen ihre Zuneigung und ihr Vertrauen. Gianna öffnet sich den Menschen, der Region und führt letztendlich ihr eigenes Leben wieder in eine neue Richtung.

Das Leben der Ugrossmutter Anice und ihrer Familie deckt Carla Montero in kleinen Tagebuchauszügen langsam für den Leser auf. Bemerkenswert sind ihre Recherchen und Ausführungen zur italienischen Geschichte der damaligen Zeit.

Leider wurde dieser Roman etwas abrupt und im Schnellverfahren während der letzten dreissig Seiten beendet. Das steht sehr den zuvor so ausführlich behandelten Themen entgegen und hat mich ein wenig enttäuscht .

Meine Bewertung: VIER **** Sterne für dieses angenehme Buch aus dem Genre Wohlfühlbuch/Familien – und Frauenschicksale.

Herzlichen Dank an die Autorin und den Blanvalet Verlag für das wunderbar gestaltete und gebundene Rezensionsexemplar .

*Werbung, unbezahlt*
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*Freitagsfüller*

Der nächtliche Regen hat der Natur gut getan. Zum Glück sind wir bisher in der Mitte Deutschlands von den Sommerunwettern verschont geblieben. Und nun zum beliebten Lückentextfüller von Barbara – https://scrapimpulse.com

  1. Bald gibt es Sommerferien , für mich gibt es fast jeden Tag Ferien – als Rentnerin!
  2. Käse kommt bei mir regelmässig und fast täglich auf den Speiseplan!
  3. Warum es jetzt so plötzlich Massenveranstaltungen gibt ist mir ein Rätsel. .
  4. Die Bonuskarte für einige Einkäufe gehen mir auf die Nerven!
  5. Niemand hat mir erzählt, dass diese Preisnachlässe wirklich sinnvoll sind!
  6. Ich bin stolz auf meine Mitmenschen, da sie meist so vernünftig auf die Pandemie reagiert haben. .
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einige schöne Beschäftigungen wie Lesen, Musik, TV , morgen habe ich noch nichts besonderes geplant, und Sonntag möchte ich den Tag einfach auf mich zukommen lassen.

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten.

Danke für’s Mitmachen!

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*Palmen in Dublin* von Hugo Hamilton

*Werbung, unbezahlt*

Inhalt/Klappentext: Ein Wanderer zwischen den Sprachen: Der Icherzähler dieses Romans wuchs mit einer deutschen Mutter und einem irischen Vater auf, der das Englische verteufelte und von den Kindern verlangte, Gälisch zu sprechen. Inzwischen ist der Mann erwachsen, er kehrt mit seiner Frau und zwei kleinen Töchtern nach langer Zeit aus Berlin zurück und möchte in Dublin wieder heimisch werden. Doch Erinnerungen und Zweifel überwältigen ihn, und es fällt ihm schwer, Fuß zu fassen – anders als die Palmen in ihrer Straße, die hier gut gedeihen. Sie werden dem Icherzähler zum Sinnbild für seine eigene Wurzellosigkeit.

Hugo Hamilton wurde 1953 als Sohn eines irischen Vaters und einer deutschen Mutter in Dublin geboren. Er arbeitete zunächst als Journalist, bevor er Kurzgeschichten und Romane veröffentlichte. Als DAAD-Stipendiat lebte und arbeitete er 2001/2002 ein Jahr lang in Berlin. Mit seinen Erinnerungsbänden „Gescheckte Menschen“ (dt. 2004) und „Der Matrose im Schrank“ (dt. 2006) erregte er auch in Deutschland Aufsehen . 2007 erschien sein Reisetagebuch auf den Spuren Heinrich Bölls „Die redselige Insel“ und zuletzt der Roman „Der irische Freund“ (dt. 2011). 2004 erhielt er in Paris den „Femina-Preis“ für ausländische Literatur. Hugo Hamilton lebt mit seiner Familie in Dublin.

Mein Leseeindruck: Ein Buch welches mich oft beim Lesen innehalten liess, zum Nachdenken angeregt hat und sicher keine leichte Kost ist für den normalen Leser*innen. Der Schreibstil ist leise, unauffällig, und doch sehr interessant verfasst und man begibt sich mit dem Autor auf eine lange autobiografische Reise in geheimste Gedanken, Lebensansichten , bis hin zu intimen Geständnissen. Der im Buch namenlose Ich-Erzähler wandelt immer wieder durch drei Sprachen im Rückblick durch sein Leben. Der gälische Dialekt vom irischen Vater erlernt, spielt eine wichtige Rolle, das Deutsch der Mutter ebenso. Die englische Umgangssprache, oft benutzt und nicht sehr gewertschätzt in der Familie, wird vom Protagonisten als Alltagssprache benutzt.

Der Protagonist arbeitet im Keller eines Kulturinstituts und erforscht die gälische Sprache, leidet in dieser tristen, ermüdenden Umgebung, entwickelt Angststörungen , Müdigkeit und fühlt sich einfach unwohl. Er gibt diese Arbeit auf, möchte ein eigenes Buch schreiben, eröffnet mit seiner Frau ein Café in Berlin, lebt mit ihr und zwei Töchtern dort und kommt trotzdem nicht zur Ruhe. Er fühlt sich heimatlos, planlos und hat das Gefühl schwankend und ziellos durch das Leben zu wandeln .

Das Thema des Buches wird durchgängig von einem Thema geprägt. Wie hängen Migration und Sprache zusammen? Was wird als Heimat , Bodenständigkeit erlebt? Wo habe ich meine Wurzeln? Der Autor versucht durch sein eigenes Schicksal eine Antwort darauf zu bekommen. Episoden seines Lebensalltags werden reflektiert , bewertet. Doch gelingt ihm das wirklich ?

Eine Antwort kann und möchte ich nicht geben – ihr müsst sie Euch selbst erlesen mit Geduld und Bedacht – vielleicht auch mit einigen Lesepausen.

Meine Bewertung: VIER **** Sterne für ein Buch, welches mich lange beschäftigt hat.

Danke an den Autor und den Luchterhand Verlag für die Zusendung des gebundenen Rezensionsexemplar.

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*Freitagsfüller*

Heute bin ich bei bei dem beliebten Lückentextfüller von Barbara wieder dabei, zu finden auf https://scrapimpulse.com
Es ist herrlich warm und der Sommer hat Einzug gehalten,,,

1. Vorübergehend ist es ruhiger um Corona geworden, doch da nun Lissabon abgeriegelt wurde, sehe ich mit Sorge der kommenden vierten Welle entgegen, die auch zu uns kommen wird.

2. Ab und an esse ich gern vom Grill.

3. Ich könnte mal wieder Gemüse und Bananen auf den Grill legen. Gegen eine Bratwurst ist auch nichts einzuwenden.

4. Lesen kann ich immer, egal wie müde ich bin.

5. Mein Rezept von einem Joghurt-Zitroneneis mit Birkenzucker ist besonders erfrischend..

6. Genug Nährwerte enthält es trotzdem.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen milden Sommerabend, morgen habe ich geplant, noch nicht so vielund Sonntag möchte ich hoffentlich bei kühleren Temperaturen wandern gehen. 

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten.

Danke für’s Mitmachen!

 

Passende Sommerlektüre,,, *Werbung unbezahlt*
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*Die Unbezwingbare* von Katja Kettu

*Werbung, unbezahlt*

Meine Meinung: Ich bin überwältigt. Von der absolut ungewöhnlichen Sprache und Ausdrucksweise der Autorin. Sie erzählt in wunderschönen Sätzen, die man getrost in eine lyrische Prosa übernehmen könnte. Beim Lesen fällt man manchmal tatsächlich in eine Art Trance und ist gefangen in seinen eigenen Kopfbildern. Die Autorin schreibt sehr ungewöhnlich, oft in Metaphern und es ist keine Lektüre, die man überfliegen kann. Jeder kleine Satz entspricht einem Gedankengang, hat eine Bedeutung. Es ist am Leser herauszubekommen, wohin sie mit diesen Gedanken springt. Zu unterschiedlichen Personen, Zeiten und Ereignissen. Doch je länger man sich in dieses Buch vertieft, desto klarer wird das Romangeschehen.

Ich bin überwältigt und geschockt vom Thema , welches in Nordamerika totgeschwiegen und ignoriert wurde und auch weiterhin wird. Die Verfolgung, Vernichtung indigener Kultur und Ihrer Menschen. Die Herabsetzung und Missachtung der Menschenrechte für diese Bevölkerungsgruppe, verinnerlicht und automatisiert von behördlichen Institutionen, wie staatlich und religiös geführten Internaten und Kinderheimen. Es ist nicht nur deren Brutalität, die sie schonungslos darstellt. Es sind auch die Verletzungen, körperlicher und seelischer Art der jungen indigenen Menschen. All das wird dem Leser klar und ehrlich vermittelt. Wir treffen auf finnische Einwanderer, die ihre Kultur und Bräuche aus der Heimat einbringen in die alten indigenen Welt – und Wertvorstellungen . All das vermischt sich zu einer bunten und doch unterschiedlichen Aussage aus beiden Bevölkerungsgruppen.

Die vermisste indigene Protagonistin Rose, ihr finnischer Ehemann und deren gemeinsame Tochter Lempi führen den Leser in ein Indianerreservat. Lebensbedingungen und alte Stammesbräuche, die der Neuzeit angepasst wurden, erzeugen wilde und bunte Eindrücke, sprechen eine melancholische, hoffnungslose und doch starke, den alten Stammesbräuchen verbundene Ausdrucksweise. Ich möchte gar nicht näher auf die Handlung eingehen, der Klappentext des Buches verrät in meinen Augen schon genug.

Die Unbezwingbare ist ein starkes und wichtiges Buch, nimmt Themen auf, die gern totgeschwiegen werden und rüttelt unser Gewissen auf. Danke Katja Kettu für das Aufgreifen dieser erhellenden Lektüre über ein brisantes Thema. Mein Dank geht auch an den Ecco Verlag für dieses so aktuelle Buch.

MEINE BEWERTUNG: FÜNF * Sterne für dieses grossartige Buch!

Inhalt/Klappentext: Jahrzehnte nach dem Verschwinden ihrer Mutter Rose kehrt Lempi in das Reservat in Minnesota zurück, in dem sie aufgewachsen ist. Ihr Vater Ettu hat zum wiederholten Mal Rose bei der Polizei als vermisst gemeldet – dieses Mal berichtet er aber zusätzlich von einem verschwundenen blonden Mädchen. Lempi, halb Finnin, halb Ojibwe, kämpft seit jeher mit dem Konflikt ihrer Identität: Im Reservat gilt sie als zu weiß, außerhalb ist sie nicht weiß genug. Zurück im Reservat sieht sie sich sofort mit den alten Vorurteilen konfrontiert und einer Gesellschaft, die Verbrechen gegen indigene Frauen systematisch totschweigt. Unbeirrt macht sie sich trotzdem daran herauszufinden, was mit dem blonden Mädchen passiert ist, und begibt sich auf Spurensuche in die Vergangenheit. Dabei offenbart sie ein Mosaik ihres Lebens bestehend aus Gewalt und Missbrauch, Spiritualität, Begehren, tief empfundener Liebe und dem Kampf um Emanzipation.

Katja Kettu zählt zu den wichtigsten Autorinnen Finnlands. 1978 in Rovaniemi im Norden des Landes geboren, schloss sie 2001 ihr Studium an der Kunstakademie ab. Ihr literarischer Durchbruch gelang ihr 2011 mit dem mehrfach preisgekrönten Roman Wildauge, der in Finnland wochenlang auf Platz 1 der Bestsellerliste stand, in 20 Sprachen übersetzt und verfilmt wurde.

Zur Übersetzerin:

Angela Plöger hat in Berlin und Helsinki Finno-Ugristik und Slawistik studiert, in Hamburg promoviert und lebt dort nach einem mehrjährigen Finnlandaufenthalt als freie Übersetzerin. Für die Übertragung von Werken finnischer Autorinnen und Autoren wie Katja Kettu, Sofi Oksanen, Aki Kaurismäki, Leena Lander, Risto Isomäki u. a. ins Deutsche wurde sie mit dem finnischen Staatspreis ausgezeichnet.

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*Freitagsfüller*

Kommt unser normales Leben wieder zurück? Ich bin da noch skeptisch und werde sicher viele Vorsichtsmassnahmen weiter fortführen. Der FF ist wie immer in der Urform bei Barbara auf der Seite https://scrapimpulse.com zu finden. Ich wünsche ein schönes und friedliches Wochenende – trotz Gewittervorhersagen der Wetterdienste.

  1. Bei Magnum fällt mir im Moment nur das leckere Eis einer bestimmten Firma ein!
  2. Es ist für mich spektakulär, dass die Infektionszahlen endlich sinken!
  3. Ich verstehe nicht, warum sich manche Menschen einer Impfung verschliessen.
  4. Manche Leselektüren sind zeitlos.
  5. Das Gefühl von Unbeschwertheit stellt sich allerdings noch nicht bei mir ein.
  6. Manche Bücher erscheinen mir wie für mich gemacht.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Buch *Annie Dunne* von Sebastian Barry , morgen habe ich das Gleiche geplant, und Sonntag möchte ich eine schöne Wanderung machen !

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*Klara und die Sonne* von Kazuo Ishiguro

*Werbung, unbezahlt*

Meine Meinung: Der bekannte Autor hat sich in diesem Buch einem aktuellem Thema gewidmet, nämlich der Frage *Was macht eine Künstliche Intelligenz , im Roman eine *künstliche Freundin* kurz KF genannt aus?

Ich fand es sehr interessant und in keiner Weise langweilig , obwohl der Autor die KF Klara in einer einfachen, manchmal recht naiven Ich-Erzählung sprechen lässt. Eigentlich passiert während der über dreihundert Seiten nicht sehr viel. Die Geschichte spielt in einer nahen fiktionalen , in einer nach merkwürdigen Normen geregelten Welt, in der die Menschen streng nach Leistung und Gesellschaftsstand beurteilt werden. Mit befremdlichen Worten und Ausdrücken wie gehoben wird zum Beispiel die obere Bildunsgsklasse bezeichnet. Mir erschienen die KF’S, insbesondere Klara menschlicher und positiver dargestellt als die echten Mitglieder dieser unheimlichen Gesellschaft, die mit massiven Umweltproblemen zu kämpfen hat. Die technische Seite oder/und die Entstehung einer KF wird im Buch vollkommen ausser Acht gelassen.

Klara, die KF beobachtet die Menschen, ihr für sie oft nicht nachvollziehbares Verhalten, welches von ihr unbekannten Emotionen und Handlungen geprägt wird. Klara scheint aber ein besonderer Typ von einer künstlichen Intelligenz zu sein, denn sie lernt ausserordentlich schnell und hat selber leichte Emotionen und vermittelt sie sogar ihren zugehörigen Menschen. Sie begleitet die Jugendliche Josie während einer schweren Erkrankung und entwickelt eigene Taktiken um dem Kind zu helfen. Dieses Helfen und die Fürsorge für Josie hat für Klara oberste Priorität in ihrem Verhalten. Klara ist eine Protagonistin, die man einfach liebgewinnen kann. So ergeht es auch vielen Menschen in diesem Roman. Allen voran Josie und ihrem Freund Rick, sowie Josie’s Mutter, die allerdings ein für mich unheimlich erscheinendes Vorhaben plant……

Meine Bewertung : Fünf ***** Sterne für diese interessante Lektüre.

Danke für das Rezensionsexemplar !

Inhalt/Klappentext: Klara ist eine künstliche Intelligenz, entwickelt, um Jugendlichen eine Gefährtin zu sein auf dem Weg ins Erwachsenwerden. Vom Schaufenster eines Spielzeuggeschäfts aus beobachtet sie genau, was draußen vor sich geht, studiert das Verhalten der Kundinnen und Kunden und hofft, bald von einem jungen Menschen als neue Freundin ausgewählt zu werden. Als sich ihr Wunsch endlich erfüllt und ein Mädchen sie mit nach Hause nimmt, muss sie jedoch bald feststellen, dass sie auf die Versprechen von Menschen nicht allzu viel geben sollte.

Kazuo Ishiguro, 1954 in Nagasaki geboren, kam 1960 nach London, wo er später Englisch und Philosophie studierte. 1989 erhielt er für seinen Weltbestseller »Was vom Tage übrigblieb«, der von James Ivory verfilmt wurde, den Booker Prize. Kazuo Ishiguros Werk wurde bisher in 50 Sprachen übersetzt. Er erhielt 2017 den Nobelpreis für Literatur. Der Autor lebt in London.

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*Botschaften an mich selbst* von Emilie Pine

*Werbung, unbezahlt*

Meine Meinung:

Unglaublich ehrlich und fesselnd erzählt die Autorin autobiografisch über ihre Erlebnisse als Kind und Jugendliche sowie über das Erleben ihrer Weiblichkeit in der heutigen Zeit als Frau und Erwachsene. Ihr Schreibstil ist aussergewöhnlich kritisch sich selbst gegenüber, treffend pusht er die Gefühle der Leser*innen und ist doch leicht zu verstehen . Die Autorin lebt jetzt als Professorin in Dublin und unterrichtet dort an der School of English , Drama und Film am University College Dublin.

In sechs Essays schreibt sie nach folgenden Themen gegliedert, die da heissen:

Über Unmässigkeit

Aus den Babyjahren

Reden/Nicht reden

Über das Bluten und andere Verbrechen

Etwas über mich

Das steht nicht im Lehrplan

Im ersten Essay geht es sofort schockierend los mit folgendem Satz Zitat Seite 9 “ Als wir ihn finden, liegt er schon seit Stunden in seinem Kot“. Emilie Pine berichtet über die jahrzehntelange Alkohol Abhängigkeit des unsteten Vaters, die Leiden und Verletzungen der Kinder, (Emilie hat noch eine Schwester), die durch diese Krankheit entstehen. Trotz all dieser Umstände wird sie sich der immer währenden Liebe zu ihrem Vater bewusst, fliegt spontan mit ihrer Schwester von Dublin nach Korfu ins Krankenhaus zu ihm, denn der Vater, ein Schriftsteller, lebt schon Jahre in Griechenland. Er hat sich von der Familie getrennt als Emilie fünf Jahre alt war. Die Zustände im Krankenhaus sind für Patienten und Pflegepersonal katastrophal. Der Vater leidet an einer lebensgefährlichen schweren Lebererkrankung, hervorgerufen durch den übermässigen Alkoholkonsum. Eine geplatzte Ader in der Speiseröhre bedroht zusätzlich sein Leben.

In den nächsten beiden Essays beschäftigt sich die Autorin ausführlich mit den Kinderjahren und ihren wilden Jugendjahren. Mit ihren ganz persönlichen Ausbrüchen aus Konvention und Gesellschaft. Kein Tabuthema wird von ihr ausgelassen und die allgemeingültige Schamgrenze wird schnell erreicht. Essstörungen, Drogen, Alkoholexzesse und wahllose sexuelle Kontakte bestimmen ihr Leben. Armut und das zweitweise Leben auf der Strasse als junges Mädchen sind ihr nicht unbekannt. Sie lehnt ihren Körper und sich selbst ab, leidet an Depressionen und Vereinsamung. Die Beziehung zur Mutter ist quälend schwierig.

Ehe-Probleme durch einen unerfüllten Kinderwunsch steigern sich und werden in den letzten beiden Artikeln zum hochbrisanten Thema für Emilie Pine. Sie schätzt sich und besonders weibliche Verhaltensmerkmale wie Empathie und Feinfühligkeit nicht und fühlt sich laufend minderwertig. Sie stürzt sich besessen, ehrgeizig und geradlinig in ihr Berufsleben. Ein Abgleiten in ein Burnout sind die Folgen.
Und doch hat sie es geschafft im Berufsleben Anerkennung und Wertschätzung zu finden.
Ein ausserordentliches Buch über die Lebensbeichte einer ausserordentlichen Frau, welches betroffen macht und gleichzeitig Bewunderung beim Leser auslöst.

Meine Bewertung: FÜNF ***** Sterne.

Meine Dank geht an die Autorin und den Verlag für das Rezensionsexemplar !

Inhalt/Klappentext: Ein radikal aufrichtiges Debüt. Der Nummer-1-Bestseller aus Irland: Emilie Pine spricht wie niemand sonst darüber, was es heißt, im 21. Jahrhundert eine Frau zu sein. Es ist das Buch einer ganzen Generation. Ein Buch über Geburt und Tod, sexuelle Gewalt und Gewalt gegen sich selbst, weiblichen Schmerz, Trauer und Infertilität. Es ist ein Buch über den alkoholkranken Vater, über Tabus des weiblichen Körpers. Und es ist trotz allem ein Buch über Freude, Befriedigung und Glück – unbändig, mutig, und absolut außergewöhnlich erzählt.

Emilie Pine ist Associated Professor für Modernes Drama an der School of English, Drama and Film am University College Dublin. Ihre zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen wurden vielfach ausgezeichnet. »Botschaften an mich selbst« ist ihre erste Sammlung persönlicher Essays, die international euphorisch gefeiert und unter anderem mit dem »Irish Book of the Year«-Award ausgezeichnet wurden.

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*Freitagsfüller*

*Foto von gestern Abend im Wesertal*

An diesem schönen sonnigen , vor allem aber trockenen Morgen, kommt nun der Lückentextfüller von Barbara . Die Vorgaben findet ihr auf https://scrapimpulse.com .

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt.

Danke für’s Mitmachen!

  1. Facebook mag ich. So einfach ist das für mich.
  2. Wir freuen uns alle auf einen warmen, nicht zu heissen Sommer nicht wahr?
  3. Was für ein schöner Morgen heute!
  4. Es war nicht einfach, aber wir haben die letzten Tage gut überstanden!
  5. Ich würde gerne mal ausprobieren, wie es wäre mit einem Elektroauto zu fahren. Besser ist es aber gar nicht zu fahren und das Klima auf diesem mühsamen Weg zu beeinflussen.
  6. Ich kann wieder gut einschlafen.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das WE, auch wenn es verregnet wird , morgen habe ich noch nicht viel geplant, und Sonntag möchte ich den Tag einfach auf mich zukommen lassen.

Ich wünsche euch ein angenehmes Pfingstwochenende!

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Buchpremiere im Literaturhaus München

Ein interessantes Samstag nachmittag Event im Radio – moderiert von Günter Keil !

literaturblog günter keil

Eine große Ehre: Vergangene Woche moderierte ich die Buchpremiere von Friedrich Anis neuem Roman „Letzte Ehre“ (Suhrkamp) im Literaturhaus München. Ani erzählte mir von seiner Hauptfigur Fariza Nasri, einer Oberkommissarin mit bayerisch-arabischen Wurzeln. Für mich eine der faszinierendsten neuen Charaktere auf dem Buchmarkt. Nasri ist eine geniale Beobachterin und Zuhörerin, und ihre Gabe, auch tief in ihre eigenen Abgründe zu schauen, machen sie zu einer großartigen Ermittlerin.

Friedrich Ani entwirft ein vielschichtiges, dunkles Drama, das eine fast unerträgliche Spannung entfacht. Ein brillanter Roman über toxische Männlichkeit und Gewalt an Frauen, getragen von einer bemerkenswerten Hauptfigur, drei brisante Fällen von Gewalt an Frauen – und natürlich Anis kunstvollem Stil.

Im Gespräch antwortete der Münchner Schriftsteller auf meine Frage, warum er seinen Leser*innen so viel zumutet: „Literatur ohne Zumutung ist keine Literatur. Ich mache mir darüber keine Gedanken, ob die Leserschaft leidet. Denn darum geht’s nicht; es geht darum, dass ich das…

Ursprünglichen Post anzeigen 43 weitere Wörter

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*Der silberne Elefant* von Jemma Wayne

*Werbung, unbezahlt*

Meine Meinung: Drei unglaublich interessante Frauen und ihre Lebensgeschichten werden von der Autorin in diesem Roman vorgestellt und ihre Schicksale unverhofft miteinander verbunden. Sie sind sehr unterschiedlich in ihrer Vita und die Autorin hat ihre Einzelschicksale behutsam und mitfühlend dargestellt. Jemma Wayne’s Schreibstil lässt sich angenehm flüssig lesen und man hat sofort die passenden Bilder im Kopf.

Am eindrucksvollsten, sehr berührend, aber auch total schockierend empfand ich die brutalen Schilderungen aus der Vergangenheit der jungen Emilienne aus Ruanda. Die damals dreizehnjährige Emilienne lebte dort glücklich mit ihren Eltern, Geschwistern und Freunden in einem kleinen Dorf. Sie hat als einzige ihrer Familie den schrecklichen Genozid in Ruanda während der 90er Jahre zwischen den Volksgemeinschaften der Hutus und Tutsis überlebt. Sie ist schwer traumatisiert, lebt nun schon jahrelang in London und kann sich allein nicht von den Gewaltbildern in ihrem Kopf lösen. Im Grunde würde diese Lebensgeschichte allein ausreichen , um ein ganzes Buch damit zu füllen. Emily, wie sie in London genannt wird trifft auf die krebskranke Lynn, die eine Art Mutterersatz für sie darstellt und ihr mit mitfühlender Hilfestellung die Hand reicht, um Emily bei der Verarbeitung der grausamen Erinnerungen zu helfen.

Lynn eine begabte Malerin hat zugunsten für die Erziehung ihrer beiden Söhne Luke und John, sowie für den Ehemann auf ihre berufliche Karriere verzichtet, hadert aber jetzt am Ende ihres Lebens mit dieser Entscheidung. Vor allem das Heiratsvorhaben des religiösen Luke mit der in ihren Augen unscheinbaren Vera bereitet ihr Unbehagen und Kummer. Und schon sind wir bei der dritten jungen Londoner Frau namens Vera. Sie muss mit einer schweren Last aus ihrer drogenbehafteten Vergangenheit leben und sucht Trost durch den Glauben und die Kirche, sowie bei ihrem Verlobten Luke.

Der Roman streift in seiner ganzen Thematik viele Frauenthemen wie die Rolle der Frau in ihrer Weiblichkeit, ihr Bedürfnis nach beruflicher Selbstverwirklichung, Vertrauen in sich und ihre persönlichen Fähigkeiten und der gleichzeitige Wunsch nach einem harmonischen Familienleben, der vor einigen Jahrzehnten nicht leicht zu erfüllen war. Es geht auch um Liebe und Freundschaft, die Fähigkeit sich den nächststehenden Menschen, ( auch neu kennen zulernenden Mitmenschen), mit allen Stärken und Schwächen vertrauensvoll zu öffnen. Verständnis und Verzeihung aufzubringen für angetanes Leid und/oder Unrecht. Teilweise war es eine dramatische und fesselnde Lektüre , die mit viel berührender Zartheit und starken Emotionen an den Leser herangetragen wurde.

Nur mit der Kaminfigur des silbernen Elefanten hatte ich einige Schwierigkeiten. In meinen Augen war er für diese Geschichte ein wenig überflüssig und zu unbedeutend.

Meine Bewertung: VIER **** Sterne für diesen Roman!

Danke an die Autorin und den Eisele Verlag für das gebundene Rezensionsexemplar !

Inhalt/Klappentext: Als Einzige ihrer Dorfgemeinschaft überlebte die junge Emilienne den Bürgerkrieg in Ruanda. In London versucht sie unter dem Namen Emily ein neues Leben zu beginnen und die allgegenwärtigen Erinnerungen an die grausamen Erlebnisse zu verdrängen. Vera, eine junge Londonerin, deren früheres Leben von Drogenexzessen geprägt wurde, hat gerade zum Christentum gefunden und möchte ein guter und moralischer Mensch sein. Geplagt von Schuldgefühlen, schafft sie es nicht, ihrem Verlobten Luke vom größten Fehler ihres Lebens zu erzählen. Auch die fortschreitende Krebserkrankung von Lukes Mutter Lynn wird zur Belastungsprobe für das junge Paar. Während die End-Fünfzigerin immer mehr auf die Hilfe anderer angewiesen ist, rechnet sie schonungslos mit den verpassten Chancen ihres Lebens ab. Erst als die Schicksale der drei Frauen sich eines Winters kreuzen, bewegt sich etwas in ihnen und sie nehmen nach und nach den Kampf gegen ihre Dämonen auf.

JEMMA WAYNE arbeitet als freie Journalistin, Theater- und Romanautorin. Ihr Debüt Der silberne Elefant schaffte es auf die Shortlist des Waverton Good Read Awards und auf die Longlist des Bailey’s Women’s Prize for Fiction sowie des Guardian‘s Not the Booker Prize. Die Idee zum Roman kam Jemma Wayne bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung für Überlebende des Völkermords in Ruanda, bei der sie zum ersten Mal mit Zeitzeugen über die verheerenden Gewalttaten des Krieges sprach. Jemma Wayne lebt mit ihrer Familie im Norden Londons.

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Klaus Zaugg / Sieben Reisen zu den Enden der Welt — lesefieber.ch

Etwas mehr als 4000 Menschen leben auf St. Helena und es kommt vor, dass man tagelang niemanden mit einem Handy am Ohr herumlaufen sieht. Auf der Insel hat man einen sehr hohen Bildungsstandard, das älteste Tier, die Schildkröte Jonathan, lebt hier und die Küsten sind schroff und unzugänglich. 63 weitere Wörter

Klaus Zaugg / Sieben Reisen zu den Enden der Welt — lesefieber.ch
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*Freitagsfüller*

Guten morgen,,, an diesem Wochenende werden wir den Sprung in den Sommer wagen ! Unglaubliche 27 Grad werden für Sonntag vorhergesagt! Im Moment verkrieche ich mich aber noch bei 6 Grad hinter den Lückentextfüller von https://scrapimpulse.com

  1. Ich hoffe, die Nachbarn bleiben so nett wie sie sind!
  2. Leider kommt wohl niemand zu Besuch.
  3. Ich hab da ein paar Projekte für meinen Garten im Kopf. Ich werde an vielen Plätzen kleine Blüh -Wildblumen Wiesen anlegen.
  4. Das sind keine Umwege zu einem naturnahen Garten. Den habe ich nämlich schon. Hornissen, Wildbienen und Igel sind bei mir zuhause. Leider auch ab und an einige Waschbären und Marder. Diese possierlichen Tierchen möchten auch leben,,,,
  5. Am Sonntag ist Muttertag , wie nur am Sonntag? Mir ist nicht bekannt dass Mütter Urlaubstage angerechnet bekommen haha !
  6. Heute ist noch Putztag angesagt. Aber – nicht jetzt.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Durchsehen der vielen neuen Rezensionsexemplare , morgen habe ich noch nix geplant, und Sonntag möchte ich den Tag einfach locker auf mich zukommen lassen und das schöne Wetter am Fluss geniessen.

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt.

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*Die Beichte einer Nacht*

*Werbung, unbezahlt*

Meine Meinung: Der Roman wurde von der Autorin vor ca. neunzig Jahren verfasst und hat von seiner zeitlosen Aussage, sehr passend auch für unser heutiges ERLEBEN, nichts verloren. Marianne Philips hat viele autobiografische Erfahrungen und Erlebnisse in ihr Buch einfliessen lassen und wohl so persönlich verarbeitet. Mit ihren klaren und oft auch zarten Aussagen vermag sie den Leser vom Beginn bis zum Ende des Buches zu fesseln. Der Roman liest sich interessant , spannend und ist in einem erzählenden Monolog verfasst. Die in einer Nervenheilanstalt lebende Protagonistin Heleen erzählt nachts, am Ende ihres Lebens, einer still zuhörenden Nachtschwester von ihren Gedanken und Erlebnissen.

Zitat Seite 29: „Jetzt, da ich an die vielen versunkenen Jahre denke, ist diese halbe Stunde noch ganz da, sie ist wahrscheinlich das Herrlichste, was ich je erlebt habe. Ich sah, dass die Bäume regungslos verharrten, weil sie innerlich leise lachten, aber ich wusste dass sie mir nachschauten. Die Wolken zogen ganz ruhig vor mir her, um den Weg zu weisen, und der Sommerwind blies so sanft in meinen Nacken, als würde er atmend hinter mir hergehen, ich weiss noch gut, wie lau die Luft war.“

Obiges Zitat erzählt die Gefühlslage der jungen ca. 10 jährigen Heleen, die auf ihren Spazierwegen träumend der grässlichen Lebensrealität ihres Familienlebens zu entgehen versucht. Als ältestes Kind von neun Geschwistern wird ihr von der überforderten und gleichgültigen Mutter zu viel Verantwortung für die Familienorganisation aufgebürdet. Zusätzlich verachtet und gehasst vom behinderten Vater, der einen schweren Arbeitsunfall erlitt, hatte sie es sehr schwer sich behütet, geliebt und geborgen zu fühlen. Doch sie entwickelt im Lauf ihres Lebens eine unbändige Energie den Umständen eines ärmlichen Daseins zu entkommen. Durch eine unglückliche und herzlose Partnerwahl durchläuft sie eine ungeliebte und emotionslose Ehe, erfährt allerdings materielle Befriedung und gesellschaftlichen Aufstieg. Mit ihrer eigenen Familie hat sie gebrochen und abgeschlossen, nur mit ihrer jüngsten Schwester Leentje, um die sie sich nach dem Tod der Eltern kümmert, verbindet sie unauslöschlich eine enge Beziehung zur Vergangenheit.

Plötzlich begegnet Heleen Hannes, einem dynamischen Sportlehrer, der Liebe ihres Lebens und erfährt durch ihn zum ersten mal eine beglückende Beziehung. Ja sogar ein idyllisches Familienleben zusammen mit ihrem neuen Ehemann Hannes und der viel jüngeren und liebenswerten Schwester Leentje. Doch kann Heleen dieses kleine Glück bewahren? Sie scheitert immer öfter an ihren eigenen überzogenen, äusseren Ansprüchen an sich und in ihrem kleinen Lebenskreis.

Mein Leseeindruck: Ein bemerkenswertes, emotional verfasstes und absolut lesenswertes Buch über ein tragisch verlaufendes Frauenschicksal!

FÜNF ***** Sterne!

Herzlichen Dank an den Diogenes Verlag für das Rezensionsexemplar!

INHALT/KLAPPENTEXT: Niederlande, Anfang des 20. Jahrhunderts: Heleen wächst auf dem Land in einer armen protestantischen Arbeiterfamilie auf. Doch angetrieben von ihrem Wunsch nach einem Leben voller Schönheit lässt sie sich von nichts aufhalten. Sie geht in die Stadt und erreicht alles, was sich eine Frau ihrer Zeit erträumen kann; trotzdem stellt sich das ersehnte Glücksgefühl nicht ein. Zu klein ist das eigene Selbstvertrauen, zu groß die Angst vor dem Kontrollverlust. Als sich dazu noch Eifersuchtsgefühle gesellen, verstrickt sich Heleen zusehends in ihrer Gedankenwelt, die sie schließlich zu einer verheerenden Tat treibt.

Ein Roman, der seiner Zeit voraus war. Eine Geschichte über weibliche Identität, Selbstbestimmung und das Streben nach dem, was sich Glück nennt. Eine Lebensgeschichte, die auch aus heutiger Sicht nichts von ihrer Faszination verloren hat.

Marianne Philips, geboren 1886 in Amsterdam, war Politikerin, Schriftstellerin und Mutter von drei Kindern. Für die Sozialdemokratische Arbeiterpartei wurde sie 1919 als eine der ersten Frauen zum Ratsmitglied der Niederlande gewählt. Sie schrieb fünf Romane und einige Novellen. Ab 1940 war ihr das Publizieren als Jüdin untersagt. Sie überlebte den Krieg, war aber krankheitshalber bis zu ihrem Lebensende (1951) ans Bett gefesselt.

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*Der Mai ist gekommen*

Wohl sind die Königinnen der Blumenwelt die, die auf der Höhe des Frühlings blühen, Maiblumen, Jasmin und Rose. Aber auch noch am gefrornen Fenster dem schlanken Wuchs der über dem Wasserglase schwebenden Hyacinthe, dem Krokus, der noch aus dem Schneegefild heraus sein buntes Glockenköpfchen heben muß, zu lauschen, es kann über die Wonnen der Rosenzeit gehen. Erinnerung, Sehnsucht, Hoffnung sind die Begleiter der ersten Frühlingsboten und Sehnsucht beglückt oft mehr als Besitz.

Karl Gutzkow (1811 – 1878), Karl Ferdinand Gutzkow, deutscher Schriftsteller und Journalist, Pseudonym: El Bulwer

Quelle: Gutzkow, Vom Baum der Erkenntnis. Denksprüche, 1869

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*Freitagsfüller*

Guten morgen,,, heute wieder der Lückentextfüller von Barbara https://scrapimpulse.com. Nach einigen Frühlingstagen regnet es heute, doch der Natur sei es gegönnt. Erdbeeren, Spargel und das frische junge Grün brauchen dringend die Nässe, was
auch Barbara schon erwähnt hat. Dem schliesse ich mich gern an. Leider passiert ja immer noch nicht viel im öffentlichen Leben – und das kann nur gut sein für das Eindämmen der Pandemie. Nun geht es los:

1. Ohne Bücher kann ich nicht leben.

2. Die Hausarbeit kann ruhig etwas warten , mache ich _ später.

3. Wenn ich rieche, freue ich mich am meisten über frische Blumen – oder Gartendüfte.

4. Lesen, Bloggen, Rezensieren ist bestimmt ein großer Teil meines Lebens .

5.Ich freu mich so auf die warme Jahreszeit , die ich hauptsächlich draussen verbringen möchte.

6. Alle Jahreszeiten haben Vor- und Nachteile __ und das ist auch gut so.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen Netflix Abend , morgen habe ich ein Spargelessen geplant, und Sonntag möchte ich den Tag je nach Wetterlage draussen oder mit meinen Büchern verbringen !















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Ein toller saisonaler Kochratgeber!

*Werbung, unbezahlt*

Meine Meinung: Fast zweihundert Seiten nachhaltige Rezepte mit Tips zur saisonalen und regionalen Küche haben mich für dieses Buch schwärmen lassen. Es ist in vier unterschiedlich farbig illustrierte Kapitel gegliedert, die den vier Jahreszeiten entsprechen , sowie mit wunderschönen Motiven ( natürlich mit Fotos von fertig gekochten Rezepten und herrlichen Gemüsen und Kräutern ) ausgestattet. Ein Saisonkalender und ein Rezeptregister vervollständigen diesen ansprechenden Kochratgeber.

Es ist aber nicht nur eine Anreihung von Rezepten , sondern das Autorenpaar gibt dem Leser zu jedem Gericht praktische Tips zum Einkochen, Einlegen und/oder Fermentieren vieler Gemüsearten und Kräuter. Auch das Gärtnern für den Anfänger*in kommt nicht zu kurz. Die kurzen Anleitungen für den Gemüse – und/oder Kräuteranbau auf Balkon, Topf , Hochbeet oder in einem kleinem Garten inspirieren zum eigenen Ausprobieren und Pflanzen. Ich habe schon einige dieser schönen Anregungen nachgekocht und bin begeistert von den Ergebnissen. Die meisten dieser Rezepte sind für vier Personen aufgelistet , allerdings fehlen Kalorien – und Nährwertangaben, was ich persönlich aber nicht vermisst habe.

Zu meinem neuen Lieblingsrezepten gehört ein einfaches, aber geniales Rezept (Petersilienpesto), welches ich Euch hier per Foto verraten werde. So köstlich und einfach nachzukochen für begeisterte Nudelesser.

Meine Bewertung für das Buch: Eine absolute Empfehlung mit FÜNF***** Sternen.

Inhalt/Klappentext:

Altbewährtes Kochwissen neu entdecken

Man nehme Omas wohlgehütete Küchengeheimnisse, ergänze eine Prise moderne Genussleidenschaft und ein nachhaltiges Einkaufskonzept. Heraus kommen über 70 wunderbare Rezepte und eine Fülle an Möglichkeiten, den Kochalltag klimafreundlich und lecker zu gestalten. Altbewährtes Wissen über saisonales und regionales Einkaufen, Haltbarmachen, Lagerung, Müllvermeidung oder Kochen ohne Zusätze liefern den Hintergrund für unkomplizierte Rezeptideen, nachhaltige Alltagstipps und Anleitungen für kleine Gartenprojekte auf dem Fensterbrett, Balkon oder Garten. Für alle Genießer, die ohne großen Aufwand einen kleinen Beitrag für eine bessere Kochzukunft leisten wollen.

Eva-Maria Hoffleit arbeitet als Servicekraft in der Gastronomie, ist leidenschaftliche Hobbyköchin und baut ihr Obst und Gemüse am liebsten selbst an. Zusammen mit ihrem Partner Philipp Lawitschka betreibt sie seit 2015 den Blog „Ye Olde Kitchen“, auf dem sie über saisonales Kochen, Gärtnern und Nachhaltigkeit schreibt. Sie lebt und arbeitet in Fellbach.

Philipp Lawitschka arbeitet seit 2009 als selbständiger Softwareentwickler. Den Ausgleich zum technischen Beruf findet er beim Kochen und im Garten. Seit 2015 betreibt er mit seiner Partnerin Eva-Maria Hoffleit den Food- und Gartenblog „yeoldekitchen.com“. Dort schreibt er über nachhaltiges Kochen und das Gärtnern auf dem Balkon und im eigenen Garten.

https://yeoldekitchen.com

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*Freitagsfüller*

Guten mittag,, heute kommt der Lückentextfüller von Barbara https://scrapimpulse.com etwas später, aber noch rechtzeitig zum Wochenende 😉 ! Ich hoffe es geht Euch allen gut und ihr freut Euch auch so wie ich auf die endlich steigenden Frühlingstemperaturen.

  1. Auf einmal ist es warm , die Tulpen öffnen ihre Blüten und Bienen, Hummeln und andere Insekten kommen zu Besuch!
  2. Der Spaziergang im Tierpark während der letzten Woche hat Spaß gemacht.
  3. Wenn ich nach unten schaue sehe ich das frisch wachsende grüne Gras im Garten.
  4. Ich hatte heute morgen einiges zu erledigen und deshalb gibt es den Lückentextfüller etwas später.
  5. Wer sagt eigentlich dass intolerante Menschen zu erdulden sind?
  6. Ich fühle mich gut und jetzt noch besser.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Lesen und Musik hören , morgen habe ich nichts besonderes geplant, und Sonntag möchte ich über mein aktuelles Buch bloggen , vorher aber noch ein neues Rezept aus dem Kochbuch ausprobieren.

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt.

Danke für’s Mitmachen!

Aktuelle Lektüre, *Werbung, unbezahlt* !

Altbewährtes Kochwissen neu entdecken Man nehme Omas wohlgehütete Küchengeheimnisse, ergänze eine Prise moderne Genussleidenschaft und ein nachhaltiges Einkaufskonzept. Heraus kommen über 70 wunderbare Rezepte und eine Fülle an Möglichkeiten, den Kochalltag klimafreundlich und lecker zu gestalten. Altbewährtes Wissen über saisonales und regionales Einkaufen, Haltbarmachen, Lagerung, Müllvermeidung oder Kochen ohne Zusätze liefern den Hintergrund für unkomplizierte Rezeptideen, nachhaltige Alltagstipps und Anleitungen für kleine Gartenprojekte auf dem Fensterbrett, Balkon oder Garten. Für alle Genießer, die ohne großen Aufwand einen kleinen Beitrag für eine bessere Kochzukunft leisten wollen.

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*Freitagsfüller*

Guten morgen ! Auf zum Lückentextfüller von Barbara ! https://scrapimpulse.com/2021/04/scrapimpulse-freitagsfueller-622/#comments
  1. Es ist mir viel zu kompliziert manchen intellektuellen Autoren und ihren Gedankengängen zu folgen.
  2. Ich brauche kein Nagelstudio.
  3. Ob man sich auf die Botschaften unserer Politiker noch verlassen kann – ich bezweifle es sehr.
  4. Dieses Hin und Her der Politik ist schier unfassbar.
  5. Das Leben hält immer wieder schöne Überraschungen für uns bereit!
  6. Romane über Familiengeschichten lese ich gerne.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein Online Event *Mein Kollege, der AffeKabarett-Conferencen von Fritz Grünbaum* vorgetragen von Carlo Emanuele Esposito* , morgen habe ich Nix geplant, und Sonntag möchte ich mich auf einen schönen Waldspaziergang begeben.

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt.

Danke für das Foto lieber R.
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*Über Menschen* von Juli Zeh

*Werbung, unbezahlt*

Meine Meinung:
Es geht in diesem wichtigen Buch über Menschen und um Übermenschen!
Bracken , ein kleines Dorf im Osten unseres Landes ( Brandenburg ) und seine Bewohner geben den Ton an in dieser Geschichte. Nicht weit entfernt von der Hauptstadt Berlin , aber weit genug um dort eine heile Natur und anscheinend unproblematisches dörfliches Leben anzutreffen, trotz offensichtlich schwacher Infrastruktur mit hoher Arbeitslosigkeit und hoffnungslosen Menschen, die sich in ihrer privaten Welt von unserer Gesellschaft während der Corona Pandemie im Frühling 2020 abkapseln. So sieht es für Dora aus, ein typisches Grossstadtgirl unserer Zeit , gutverdienend mit einer gescheiterten Beziehung, die sich zum Albtraum entwickelt hat. Ihr wird alles zu viel in Berlin, ihre Beziehung, die Einschränkungen durch die Pandemie, die Hektik und Anonymität der Grossstadt. Sie sehnt sich nach Ruhe , kauft sich ein altes Haus in Bracken, welches zu DDR-Zeiten als Kindergarten gedient hat. Doch sie kommt nicht zur Ruhe, denn neben ihr wohnt der gewalttätige Dorf-Nazi Gote.

Juli Zeh zieht den Leser mit dieser Geschichte in das fiktive Bracken, vielleicht sogar in der Nähe vom erdachten Unter Leuten in Brandenburg gelegen. Doch die Zeit und die Menschen haben sich verändert. Der unvergleichlich gute und klare Schreibstil der Autorin fasziniert auch in diesem Buch wieder sofort und hält den Leser Am Puls der Zeit. Dieses Buch zeigt einen aktuellen Spalt unserer Gesellschaft auf, die Unterschiede zwischen andersartigen politischen Meinungen und Lebensansichten – zwischen RECHTS – und LINKSLIBERAL – Stadtleben und dörflichen Beschaulichkeiten. Kann es menschlich sein Andersdenkende zu Jagen, zu Verfolgen, abzulehnen und gleichzeitig seinen nächsten lebenden Mitmenschen und Nachbarn ein hilfsbereiter, gutmütiger und liebenswerter Zeitgenosse zu sein? Und ist es möglich einen Kompromiss miteinander – statt gegeneinander zu finden? Diesen Fragen geht die Autorin mit ihrer Protagonistin Dora ausführlich in ihrem Buch hinterher und dem Leser stellen sich immer mehr Zweifel und Fragen durch diese Lektüre. Sogar unter Umständen neue Antworten zu finden auf die brennenden Themen unserer Gesellschaft.

Meine Bewertung : Eine absolute Leseempfehlung mit Fünf ***** Sternen!

Inhalt/Klappentext:

Dora ist mit ihrer kleinen Hündin aufs Land gezogen. Sie brauchte dringend einen Tapetenwechsel, mehr Freiheit, Raum zum Atmen. Aber ganz so idyllisch wie gedacht ist Bracken, das kleine Dorf im brandenburgischen Nirgendwo, nicht. In Doras Haus gibt es noch keine Möbel, der Garten gleicht einer Wildnis, und die Busverbindung in die Kreisstadt ist ein Witz. Vor allem aber verbirgt sich hinter der hohen Gartenmauer ein Nachbar, der mit kahlrasiertem Kopf und rechten Sprüchen sämtlichen Vorurteilen zu entsprechen scheint. Geflohen vor dem Lockdown in der Großstadt muss Dora sich fragen, was sie in dieser anarchischen Leere sucht: Abstand von Robert, ihrem Freund, der ihr in seinem verbissenen Klimaaktivismus immer fremder wird? Zuflucht wegen der inneren Unruhe, die sie nachts nicht mehr schlafen lässt? Antwort auf die Frage, wann die Welt eigentlich so durcheinandergeraten ist? Während Dora noch versucht, die eigenen Gedanken und Dämonen in Schach zu halten, geschehen in ihrer unmittelbaren Nähe Dinge, mit denen sie nicht rechnen konnte. Ihr zeigen sich Menschen, die in kein Raster passen, ihre Vorstellungen und ihr bisheriges Leben aufs Massivste herausfordern und sie etwas erfahren lassen, von dem sie niemals gedacht hätte, dass sie es sucht.

Juli Zeh, 1974 in Bonn geboren, studierte Jura in Passau und Leipzig. Schon ihr Debütroman „Adler und Engel“ (2001) wurde zu einem Welterfolg, inzwischen sind ihre Romane in 35 Sprachen übersetzt. Ihr Gesellschaftsroman „Unterleuten“ (2016) stand über ein Jahr auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Juli Zeh wurde für ihr Werk vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Rauriser Literaturpreis (2002), dem Hölderlin-Förderpreis (2003), dem Ernst-Toller-Preis (2003), dem Carl-Amery-Literaturpreis (2009), dem Thomas-Mann-Preis (2013), dem Hildegard-von-Bingen-Preis (2015) und dem Bruno-Kreisky-Preis (2017) sowie dem Bundesverdienstkreuz (2018). 2018 wurde sie zur ehrenamtlichen Richterin am Verfassungsgericht des Landes Brandenburg gewählt.

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*Die nicht sterben* von Dana Grigorcea

*Werbung, unbezahlt*

Meine Meinung: Eine junge namenlose Frau , die lange Zeit in Paris gelebt hat und dort Kunst studierte, kehrt in den Schoß der Familie nach Transsilvanien zurück. Sie schlüpft bei ihrer geliebten und verehrten Tante Mamargot unter, bei der sie als Kind ungetrübte Ferientage verbracht hat. Nun erlebt sie eine neue Gesellschaft, die sich nach dem Scheiden des Kommunismus entwickelt hat, verkörpert durch Mamargot’s zahlreiche extravaganten, spleenigen Freunde und Bekannten. Die junge Frau trifft Kinderfreunde wieder – und kann deren Charakterentwicklung nicht mehr folgen.
Ich bin mit diesem Roman kaum klar gekommen , geschweige denn konnte ich mich mit den vielen Protagonist*innen identifizieren. Nein, es ist keine Familiengeschichte im üblichen Sinne – eher die Geschichte einer schillernden Realität des Unmöglichen , die in einen Fantasy Roman, Krimi oder/und auch märchenähnlich verpackt wurde und den Leser in eine fremdartige Welt katapultiert , mit ekelhaften und unsympathischen Ereignissen a la‘ Graf Dracula und seinen Gefährtinnen. Zusätzliche Hinweise und Verknüpfungen zur kommunistischen Vergangenheit des Landes haben mich oft zum Nachdenken gebracht, auch über die mögliche Zukunft dieser Gegend und seiner Menschen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr niveauvoll, voller Andeutungen , eigentlich teilweise recht schön, aber es ist kein Buch zur Ablenkung oder gar zum Abtauchen, keine bequeme oder gefällige Lektüre für zwischendurch . Es erfordert viel Konzentration und Lesepausen zum Nachdenken über einzelne Geschehnisse und Kapitel . Ich war etwas enttäuscht und musste es öfter aus der Hand legen, Kraft sammeln und mich bis zum Ende des Buches durchkämpfen,,,,
Meine Beurteilung: Sicher drei *** Sterne für eine gute, anspruchsvolle Lektüre, die mich trotzdem nicht in seinen Bann gezogen hat!

Danke an die Autorin und den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplar!

Inhalt/Klappentext:
Eine junge Bukarester Malerin kehrt nach ihrem Kunststudium in Paris in den Ferienort ihrer Kindheit an der Grenze zu Transsilvanien zurück. In der Kleinstadt B. hat sie bei ihrer großbürgerlichen Großtante unter Kronleuchtern und auf Perserteppichen die Sommerferien verbracht. Eine Insel, auf der die kommunistische Diktatur etwas war, das man verlachen konnte. „Uns kann niemand brechen“, pflegte ihre Großtante zu sagen. Inzwischen ist der Kommunismus Vergangenheit und B. hat seine besten Zeiten hinter sich. Für die Künstlerin ist es eine Rückkehr in eine fremd gewordene Welt, mit der sie nur noch wenige enge Freundschaften und die Fäden ihrer Familiengeschichte verbinden. Als auf dem Grab Vlad des Pfählers, als Dracula bekannt, eine geschändete Leiche gefunden wird, begreift sie, dass die Vergangenheit den Ort noch nicht losgelassen hat – und der Leitspruch ihrer Großtante zugleich der Draculas ist. Die Geschichte des grausamen Fürsten will sie erzählen. Am Anfang befürchtet sie, dass sie die Reihenfolge der Geschehnisse verwechseln könnte. Dann wird ihr klar: Jede Reihenfolge ergibt einen Sinn. Weil es in der Geschichte nicht um Ursache oder Wirkung geht, sondern nur um eines: Schicksal. Inzwischen aber ist es für jede Flucht zu spät.

Dana Grigorcea wurde 1979 in Bukarest geboren, sie studierte Germanistik und Nederlandistik und lebt seit vielen Jahren mit ihrer Familie in Zürich. Die Werke der rumänisch-schweizerischen Schriftstellerin, etwa der Roman »Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit« und die Novelle »Die Dame mit dem maghrebinischen Hündchen«, wurden in mehrere Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem 3sat-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb.

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*Freitagsfüller*

Guten Tag ! Tatsächlich scheint die Sonne, obwohl das Wetter ganz anders vorhergesagt wurde! Und es es ist wieder Zeit für den ganz unaufgeregten Lückentextfüller von Barbara. https://scrapimpulse.com
  1. Ich lese dank meiner neuen Brille jetzt wieder mit viel mehr Freude und Elan!
  2. Gemüse eignet sich perfekt zur Resteverwertung.
  3. Am Montag beginnt hoffentlich wieder eine Frühlingswoche 🙂 !
  4. Das Reisen wird wohl ein unerreichbarer Traum bleiben – zumindest für die nächsten Monate.
  5. Im übrigen ist die Reiserei nicht ganz so wichtig für mich.
  6. Die Landschaft hier und unsere Umgebung empfinde ich als Urlaubsland – besonders für mich.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Auflegen von alten Schallplatten , morgen habe ich nix geplant, und Sonntag möchte ich mich mit Blumenpflege beschäftigen 😉 , Lesen, Spazieren gehen im Wald, das Übliche eben.

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt.

Danke für’s Mitmachen!

Meine aktuelle Lektüre,,,, Inhalt/Klappentext: Dora ist mit ihrer kleinen Hündin aufs Land gezogen. Sie brauchte dringend einen Tapetenwechsel, mehr Freiheit, Raum zum Atmen. Aber ganz so idyllisch wie gedacht ist Bracken, das kleine Dorf im brandenburgischen Nirgendwo, nicht. In Doras Haus gibt es noch keine Möbel, der Garten gleicht einer Wildnis, und die Busverbindung in die Kreisstadt ist ein Witz. Vor allem aber verbirgt sich hinter der hohen Gartenmauer ein Nachbar, der mit kahlrasiertem Kopf und rechten Sprüchen sämtlichen Vorurteilen zu entsprechen scheint. Geflohen vor dem Lockdown in der Großstadt muss Dora sich fragen, was sie in dieser anarchischen Leere sucht: Abstand von Robert, ihrem Freund, der ihr in seinem verbissenen Klimaaktivismus immer fremder wird? Zuflucht wegen der inneren Unruhe, die sie nachts nicht mehr schlafen lässt? Antwort auf die Frage, wann die Welt eigentlich so durcheinandergeraten ist? Während Dora noch versucht, die eigenen Gedanken und Dämonen in Schach zu halten, geschehen in ihrer unmittelbaren Nähe Dinge, mit denen sie nicht rechnen konnte. Ihr zeigen sich Menschen, die in kein Raster passen, ihre Vorstellungen und ihr bisheriges Leben aufs Massivste herausfordern und sie etwas erfahren lassen, von dem sie niemals gedacht hätte, dass sie es sucht.
*Werbung, unbezahlt*

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*Der Schneeleopard* von Sylvain Tesson

*Werbung unbezahlt*

Herausgeber : Rowohlt Buchverlag; 1. Edition (23. März 2021)

Sprache : Deutsch

Gebundene Ausgabe : 192 Seiten

ISBN-10 : 3498002163

ISBN-13 : 978-3498002169

Originaltitel : La panthère des neiges

Inhalt/Klappentext: Gemeinsam mit dem Fotografen Vincent Munier reist der Abenteurer und Schriftsteller Sylvain Tesson nach Tibet, um sich auf die Suche nach einem der seltensten Tiere dieser Erde zu begeben – dem Schneeleoparden. Ob sie dem Tier begegnen werden? Ungewiss.

Auf über 4000 Metern, fernab vom Lärm der Zivilisation, hinterfragt Tesson eine Welt, in der kaum noch Raum bleibt für das Ungebändigte und die Entfaltung der Schönheit der Natur. Entstanden ist ein aufrüttelndes, preisgekröntes, kraftvolles Werk, dessen Sog man sich nicht entziehen kann: Eine meditative Reise in die weiße Stille des Himalaya, eine Lektüre gegen die Hektik unseres Alltags und die Zerstörung der Welt.

Sylvain Tesson, geboren 1972 in Paris, ist Schriftsteller, Geograph und ein großer Reisender. Er fuhr mit dem Fahrrad um die Welt und unternahm monatelange Expeditionen – durch den Himalaya, zu Fuß von Sibirien nach Indien und immer wieder nach Zentralasien. Für seine Reisebeschreibungen und Essays wurde er mit dem Prix Goncourt de la nouvelle und zuletzt mit dem Prix Renaudot für «Der Schneeleopard» ausgezeichnet.

Meine Meinung: Der erfolgreiche Reiseschriftsteller und Abenteurer Sylvain Tesson reist in dieser Geschichte mit seinen drei Gefährten nach Tibet, in das Mekong-Quellgebiet , und entführt die Leser*innen in eine unwirtliche und eisige Einsamkeit, die auf ca. fünftausend Meter liegt. Er schliesst sich auf dieser, fast schon Expedition zu nennenden Reise, dem bekannten Tierfotografen Vincent Munier, dessen Freundin und Filmerin Marie, sowie dem bedachten und ruhigem *Philosophen Leo* an und ist dabei selber ein stiller Beobachter – unterwegs auch auf einer eigenen, persönlichen Reise in sein Inneres , zu geliebten , aber doch verlorenen Menschen seines Lebens. Die philosophischen Betrachtungen und Gedankengänge von Sylvain Tessin haben in diesem Buch etwas Magisches! Er erzählt in einer poetischen, feinsinnigen fast schon philosophischen Ausdrucksweise mit vielen wandelbaren Vergleichen zur Natur, zum allgemeinen Leben in unserer Welt und Gesellschaft. Die Gefährten befinden sich auf einer Suche, in unbeweglicher Lauerstellung bei minus 30 Grad im tibetischen Hochland um einen König zu huldigen. Es ist der majestätische und selten gewordene Schneeleopard. So schnell wie dieses Tier vor der Gruppe auftaucht – so schnell verschwindet er wieder um Unsichtbaren. Man hat fast das Gefühl, dass die drei Männer und eine Frau einem geliebten Phantom folgen.
Vincent Munier und seine Reisegefährten erkennen die Ungewöhnlichkeit dieses einzigartigen, von Menschen unabhängigen Tieres, und sie schaffen es stundenlang, im meditativen Ausharren, auf diesen König zu warten und ihn zu beobachten. Es bedarf Geduld, Ausdauer und die Zurücknahme eigener Bedürfnisse um diese Aufgabe zu erfüllen – und sie gelingt nur manchmal.

Vor allem hoffen sie, dass diese unberührte Welt Bestand hat, geschützt wird und nicht von der Zivilisation erobert wird. Zusätzlich bringen aufrüttelnde und nachdenkliche Gedankenausführungen vom Autor Sylvain Tesson dem Leser die katastrophale Zerstörung unserer Erde mit seinen vielfältigen Arten von Lebewesen nahe.
Das Buch ist in drei Abschnitte unterteilt, die sich so nennen:

Die Annäherung
Der Vorplatz

Die Erscheinung

Die Lektüre endet mit Zitathinweisen und dem Hinweis auf zwei Fotobände von Vincent Munier und Sylvain Tesson mit dem Titel * Zwischen Fels und Eis – Auf den Spuren der letzten Schneeleoparden in Tibet* erschienen im Knesebeck Verlag.

Meine Bewertung: Ein absolut lesenswertes Buch ,dem ich gerne * Fünf Sterne gebe, welches auch auf die vielen Unzulänglichkeiten unserer angeblich so zivilisierten Welt hinweist.

Ich bedanke mich herzlich beim Autor, dem Rowohlt Verlag und VORAB LESEN für die Zusendung des Rezensionsexemplar!

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*Freitagsfüller*

Etwas verspätet – aber er kommt noch an diesem Osterwochenende ! Der beliebte Lückentextfüller nach einer Idee von Barbara ! https://scrapimpulse.com . Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt.
Danke für’s Mitmachen!
  1. Heute wird hier am Karfreitag natürlich nicht im Garten gearbeitet. Es weht ein kaltes Lüftchen und alle Osterhasen freuen sich über das noch kuschelig warme Fellkleid. Lesen ist angesagt.
  2. In unserer realen Welt gibt es immer was zu lachen.
  3. Es sieht nicht gut aus, für die kommenden Wochen und Monate mit den steigenden Coronazahlen. Ungeklärt ist ja immer noch wie schnell sich die neuen Virusmutanten tatsächlich ausbreiten. Ich fürchte inzwischen, dass ein kurzer Lufthauch genügt !
  4. Ich habe niemanden eingeladen.
  5. Ich kann verstehen , dass die Pandemie allen Menschen so langsam auf die Nerven geht. Aber nun sind Geduld und richtiges Handeln gefragt.
  6. Nix gibt es statt Zucker.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf TV und auf meine neuen Leseexemplare, morgen habe ich nix geplant, und Sonntag möchte ich mir noch nix Bestimmtes vornehmen!

Das Wörtchen NIX ist inzwischen ziemlich beliebt bei mir 😉 !

Ich wünsche Euch trotz dieser unbefriedigenden Aussichten ein ruhiges und erholsames Osterfest!

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*Unter der Mitternachtssonne* von Paul Seesequasis

*Werbung, unbezahlt*

Meine Meinung: Es ist ein absolut gelungenes Buch des Geschichten-Sammeln, des Recherchieren nach verschwundenen Wurzeln, Fotos und Schicksalen indigener Familien. Der Autor hat sorgfältigst Nachforschungen betrieben und bislang unbekannte Bilder von verschollenen und/oder unbekannten Stammesmitgliedern von acht indigenen Völkern Kanadas, der First Nation, der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. Es ist die tragische Geschichte eines einzigartigen Volkes, deren grausame Ausmerzung ihrer Kultur, Tradition und Bevölkerung durch die Kolonialmächte nicht mehr rückgängig zu machen ist. Generationen ganzer Familien werden bildhaft dargestellt , aus Archiven befreit und von Zeitzeugen und/oder Familienangehörigen wiedererkannt.

Im fast zweihundert Seiten des beeindruckenden Bildbandes sind informative, fesselnde – aber auch erschreckende Fotos einer für immer vergangenen Welt zu sehen. Mit einfühlsamen Worten führt der Autor den Leser*in in eine unbekannte , fremde, vor allem aber verschwundene Welt der *First Nation* ein. Er hat die Bilder und zugehörigen Erklärungen verschiedenen Landschaften zugeordnet , die da heißen:

Cape Dorset und Nunavik

James Bay und die kontinentale Wasserscheide der Hudson Bay

Saskatchewan, Montana und Alberta

Die Nordwest-Territorien und der Yukon

Abgerundet wird dieser prächtige Bildband mit einem ausführlichen Literaturverzeichnis, Bildnachweisen, einem Epilog , der den Blick der First Nation und der Leserrinnen nach vorne in die Zukunft lenkt, sowie einer Danksagung an zahlreiche Menschen und Institutionen , die den Autor bei seinen Nachforschungen unterstützt haben. Es würde den Rahmen sprengen, wenn ich viele der ungewöhnlichen Fotos hier zeigen würde. In jeder gut sortierten Buchhandlung können interessierte Leserinnen bestimmt einen Blick in diesen wunderbaren und ungewöhnlichen Bildband werfen.

Mein Dank geht an den Autor, die vielen unbekannten Menschen für ihr unverhofftes Mitwirken am Bildband nach Jahrzehnten – und die Penguin Random House Verlagsgruppe für die Zusendung des Buches.

Meine Bewertung: FÜNF * Sterne für diese ungewöhnliche und faszinierende Darstellung einer verschwundenen Welt!

Inhalt/Klappentext:

Das beeindruckende Porträt von acht indigenen Gemeinschaften in Kanada. Paul Seesequasis, Journalist und Autor, gibt mit seinem ungewöhnlichen und spektakulären Social-Media-Projekt der »vergessenen Generation« der First Nations, Metis und Inuit ein Gesicht. Er erzählt anhand verschwunden geglaubter Fotos von Zusammenhalt, gegenseitiger Unterstützung und gemeinsamen Widerstand. Dazu sammelte er über drei Jahre hinweg die eindrücklichsten Archivbilder und die Geschichten der Menschen hinter den Porträts. Damit stößt er die Tür zu einer verborgenen Wahrheit auf und bringt eine andere, eine neue Seite der Geschichte von Kanadas indigener Bevölkerung ans Licht.

Paul Seesequasis ist ein »nîpisîhkopâwiyiniw«, ein Angehöriger des Stammes der »Willow Cree«. Er arbeitet als Autor und Journalist und setzt sich seit Jahrzehnten für die Rechte der indigenen Bevölkerung Kanadas ein. Seit 2015 ist er der Kurator des »Indigenous Archival Photo Project«, das sowohl online, als auch offline Bilder und Geschichten sammelt und damit die kulturelle Identität der indigenen Bevölkerung Kanadas lebendig macht. Er veröffentlichte Artikel in zahlreichen Zeitschriften und Magazinen, unter anderem in »The Globe and Mail«, »The Walrus«, »Brick« und »Granta«, und ist seit den 1990er-Jahren künstlerisch und politisch aktiv. Er lebt derzeit in Saskatoon, in der kanadischen Provinz Saskatchewan.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Leon Mengden

Originaltitel: Blanket Toss Under Midnight Sun

Originalverlag: Knopf

Paperback , Klappenbroschur , 192 Seiten, 21,5 x 28,0 cm

durchgehend vierfarbig

ISBN: 978-3-442-75889-0

Erschienen am 12. Oktober 2020

Hervorgehoben

*Freitagsfüller*

Guten morgen liebe Leser*innen, schon wieder ist eine Woche vorbeigeflogen und der Frühling naht. Die Laune ist immer noch gut trotz der Widrigkeiten und Ärgernisse über die Pandemie-Politik. Nun folgt der Lückentextfüller von Barbara. https://scrapimpulse.com

  1. So langsam wird es jeden Tag ein wenig wärmer und frühlingshafter in Natur und Garten.
  2. Ich bin glücklich darüber und genau deshalb kann man sich wieder vermehrt draussen aufhalten und die Natur geniessen!
  3. Mein Gefühl sagt , halte dich fern von Menschenansammlungen und Städten.
  4. Das ist die Osterfarbe – grün.
  5. Ich habe eine Schwäche für traditionelle Osterdeko. Sie darf ruhig spielerisch und bunt sein.
  6. Ich freue mich immer über Kommentare.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein Online Event ,die Vorstellung des neuen Buch von Daniel Speck *Jaffa Road* im Literaturhaus München, morgen habe ich nix geplant , und Sonntag möchte ich in den Wald gehen !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt.

Danke für’s Mitmachen!

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Der Vogel des Jahres-das Rotkehlchen !

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*Sommernacht* von Lucy Foley

*Werbung , unbezahlt*

Meine Meinung: Eine verlassene Insel vor der irischen Küste. Die Hochzeitsplaner Aiofe und Freddy haben dort ein kleines Schloss zu einem Event-Hotel ausgebaut und vermieten es für Familienfeiern, wie zum Beispiel Hochzeiten. Düstere und gefährliche Moorgebiete, steile Klippen, die wilde Brandung und ein unheimlicher Friedhof mit den typischen irischen Grabkreuzen vermitteln durchgehend eine gruselige und aufreibende Atmosphäre der abgeschiedenen Insel im Meer.

Das alles erschien mir noch normal für eine kleine Insel vor der Küste Irlands – bis die einhundertfünfzig Gästen anreisten , die sich zu einer glamourösen Hochzeit von Will Slater, einem berühmten Fernsehstar und Jules Keegan, die ein erfolgreiches Lifestyle-Magazin aufgebaut hat, dort treffen. Alle leben gut betucht in ihrer Welt von Reichtum und Ignoranz der Realität und haben anscheinen keine Sorgen – vor allem nicht materiell. Die Hochzeitsplanerin Aiofe und ihr Ehemann Freddy haben alle Hände zu tun, um den Ablauf der Feier immer wieder kreativ zu retten und den illustren Gästekreis zu beruhigen.

Menschen aus dem engsten Freundeskris von Will und Jules spielen wichtige Rollen, von denen jeder ein düsteres Geheimnis aus seiner Lebensgeschichte verbirgt, welche die Autorin in kleinen Spannungskapiteln langsam für die Leser*innen auflöst. Die vierzehn Hauptprotagonisten gehören zum engsten Freundeskreis von Braut und Bräutigam erzählen in diesen Kapiteln ihre eigene persönliche Geschichte und abwechselnd ihre aktuelle Sichtweise des Hochzeitsablaufes. Es gibt im Ablauf des Romans immer wieder eine Rückkehr zum *Heute und Jetzt* der Hochzeitsfeier.

Der Schreibstil von Lucy Foly lässt sich angenehm und leicht lesen. Die Darstellung der psychischen Probleme und Lebens-Geheimnisse lässt die Autorin in der Ich-Form von den Freunden erzählen. Alles eskaliert in Gewaltszenen auf Grund eines stürmischen Unwetters mit daraus resultierendem Stromausfall auf der gesamten Insel. Besonders der wilde Freundeskreis von Will aus dem Umfeld einer Privatschule während der Jugend sticht durch ihr aggressives Verhalten hervor, stört die angestrebte Harmonie und zeigt ihr wahres brutales Gesicht.

Ich habe diesen fesselnden Psychothriller atemlos in kurzer Zeit gelesen und mich sehr gut ablenken lassen.

Meine Bewertung: FÜNF * Sterne für dieses Buch aus dem Genre Thriller/Psychothriller!

Vielen Dank an die Autorin und den Penguin Verlag für das Rezensionsexemplar.

Inhalt/Klappentext: Vierzehn Gäste. Alle haben ein Geheimnis. Und nicht alle werden die Insel lebend verlassen. Eine abgelegene Insel vor der wilden Küste Irlands: An einem Sommertag versammeln sich Familie und alte Freunde, um die Hochzeit von Julia und Will zu feiern. Alles ist bis ins kleinste Detail geplant, es soll ein rauschendes Fest werden – doch der Wind dreht, und ein heftiger Sturm schneidet die Insel von der Außenwelt ab. Bald macht das Gerücht die Runde, dass dieser Ort ein schreckliches Geheimnis verbirgt. Und auch unter den Gästen dringen immer unaufhaltsamer alte Feindseligkeiten und lang begrabene Geheimnisse ans Licht. Dann wird einer der Feiernden tot draußen im Moor gefunden. Und die Situation auf der Insel eskaliert …

Lucy Foley hat in der Verlagsbranche gearbeitet, bevor sie ihren großen Traum wahr machte und sich ganz dem Schreiben widmete. Ihr erster Thriller »Neuschnee« wurde ein internationaler Erfolg und stand wochenlang auch auf der deutschen Bestsellerliste. Wenn sie nicht gerade mörderisch spannende Plots entwickelt, reist Lucy leidenschaftlich gern – vor allem nach Irland, das Land, aus dem ihre Familie stammt. Die wilde und einsame Schönheit der Inseln vor der irischen Küste inspirierte sie zu »Sommernacht«. Lucy Foley lebt in London.

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{Rezension} 1984 von George Orwell — Bella’s Wonderworld

Lesedauer: 4 MinutenWinston Smith arbeitet im Ministerium für Wahrheit und schreibt täglich die Vergangenheit zugunsten der Regierung um. Die Partei beherrscht die Menschen durch ein totalitäres System und eine engmaschige Überwachung durch technische Bildschirme. Sogar die Beziehungen und Ehen sind in diesem Überwachungsstaat strengstens geregelt, Liebe ist sogar verboten. In Winston regt sich zunehmen der…

{Rezension} 1984 von George Orwell — Bella’s Wonderworld
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*Freitagsfüller*

Guten morgen liebe Leser*innen, und wieder ist der Winter zurückgekehrt, doch habe ich in dieser Woche kleine violettfarbene Frühlingsboten draussen gesichtet. Die ersten Veilchen, wohlbehütet an einer von der Sonne beschienenen Steinmauer! Das Foto seht ihr unten am Ende des Beitrags. Nun aber zum Ausfüllen des FF von https://scrapimpulse.com Barbara. Danke für die Textvorgaben liebe Barbara.

  1. In der vergangenen Woche habe ich es tatsächlich geschafft ein strammes Fitnesstraining zur Konditionsverbesserung durchzuziehen.
  2. Mit der Familie ist man verbunden für’s Leben.
  3. Es geht doch nichts über ein vernünftiges warmes Mittagessen. Das stärkt und hält den ganzen Tag fit.
  4. Viele für mich ungesunde Lebensmittel erscheinen so verführerisch.
  5. Schmeckt ihr auch so gern hartgekochte Eier in der Osterzeit?
  6. Eine gute Freundin rezensiert unglaublich viele Bücher in einer Woche . Wie macht sie das?
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen TV und/oder Leseabend ,morgen habe ich einen Familienbesuch geplant und Sonntag möchte ich die Natur geniessen und das Zusammensein mit lieben Menschen.

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt.

Danke für’s Mitmachen!

Er ist’s


Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
— Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab‘ ich vernommen!

Eduard Mörike
(Erstdruck 1828)

Es ist mir leid…

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Vielleicht über diese Zeilen mal nachdenken?

meineliteraturwelt

Hallo liebe Freunde des Lesens,

man ist erschöpft nicht durch das ständige hin und her im sogenannten Lockdown, sondern vom Verhalten der Menschen. Die Zeit wird vorbeigehen, so wie alles vorbeigeht. Doch ich möchte dass die Menschen sich eins merken. Es wird so sein wie nach dem 2. Weltkrieg, nur weil die Nazis besiegt waren, waren sie nicht verschwunden. Corona und das dadurch erzeugte Verhalten der Menschen und die Ignoranz mancher Menschen in entscheidenen Positionen werden nicht verschwinden. Wenn man erst nach der Pandemie wieder eine neue Generation braucht um die Mauer des Schweigens zu brechen, siehe Fritz Bauer, dann haben wir nichts dazu gelernt. Wir wollen doch lernen? Wir wollen doch besser werden? Oder ist das ein menschlicher Irrtum? Wer weiß, wer weiß….der nun folgenden kleine Text spricht ein anderes Lied.

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt (Jan Erichson)

Es ist mir leid…

von Jan Erichson

Es ist…

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*Klaras Schweigen* von Bettina Storks

*Werbung, unbezahlt*

Meine Meinung:

Eine berührende und fesselnde Familiengeschichte hat uns die Autorin Bettina Storks mit dem obengenannten Buch präsentiert. Der Roman ist auf zwei Zeitsträngen aufgebaut . Wir nehmen teil am unruhigen Leben der jungen Klara während des 2. Weltkrieg in Freiburg, während der Nachkriegsjahre in Konstanz am Bodensee – sowie im Heute und Jetzt von Freiburg. Klara ist inzwischen eine alte Dame , die durch einen Schlaganfall ihr Sprachvermögen verloren hat – bis auf einige französische Worte und Sätze. Ihre Enkelin Miriam ist völlig erstaunt darüber, denn ihre geliebt Grossmutter hatte früher nie Französisch gesprochen. Dann begleiten wir Miriam in heutiger Zeit, eine Literaturwissenschaftlerin, die in der Mitte ihres Lebens steht und doch immer wieder mit inneren Unsicherheiten und Ängsten zu kämpfen hat.

Besonders gut gefallen hat mir die stimmige Beschreibung vom damaligen Freiburg, der Bodenseeregion und Klaras komplizierter Familiengeschichte inmitten dieser wunderschönen Region. Sie erlebte mit Mutter, jüngerer Schwester und einem schwierigen zänkischen Vater den zweiten Welt-Krieg in Freiburg, arbeitete in einem Économat (Lebensmittelgeschäft für die französischen Soldaten) und erlernte später den Beruf der Schneiderin. Der damalige Hass zwischen der deutschen Bevölkerung und den französischen Besatzern kommt ehrlich und schockierend zu Tage, wird von der Autorin ergreifend beschrieben.

Sehr einfühlsam und fesselnd , in einem professionellem und perfekten Schreibstil gehalten , verfolgen wir die Suche der Enkelin Miriam nach ihren plötzlich auftauchenden französischen Wurzeln. Da ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben gekommen sind als Miriam erst zwei Jahre alt war , ist sie geborgen und behütet aufgewachsen bei den Grosseltern Klara und Edi. Trotzdem spürt sie instinktiv , dass irgendetwas in der Familien-Vergangenheit passierte, welches ihr die Grosseltern und Tante Lotte verheimlichten und verschwiegen hatten. Völlig schockiert erfährt sie auf Grund ihrer Nachforschungen, dass sie wohl einen französischen Grossvater hat. Sie macht sich auf eine spannende Suche, wird von sympathischen Franzosen und Deutschen darin unterstützt und hilft dadurch auch ihrer geliebten Grossmutter Klara, die nun endlich mit einigen dramatischen Ereignissen abschliessen kann , die während ihrer Jugendzeit im zweiten Weltkrieg passiert sind.

Ein absolut lesenswertes Buch, welches eine Verbindung schlägt zwischen deutscher und französischer Geschichte in der damaligen schwierigen Kriegszeit, die endlich durch eine heutige Versöhnung beider Länder miteinander gekennzeichnet ist.

Meine Bewertung: FÜNF * Sterne für diesen grossartigen Roman.
Ich danke der Autorin und dem Verlag herzlich für das Leseexemplar.

Inhalt/Klappentext: Freiburg im Breisgau, 2018: Nach einem Schlaganfall spricht Miriams hochbetagte Großmutter plötzlich französische Worte – eine Sprache, die sie angeblich nie gelernt hat. Miriam erkennt schnell, dass Klara weit mehr verbirgt, doch alle Nachfragen finden kein Gehör. Was genau passierte im Leben ihrer Großmutter? Warum verließ sie Freiburg und ging im Dezember 1949 überstürzt nach Konstanz? Miriams Suche nach Antworten führt sie bis in die Bretagne, immer auf der Spur eines jahrzehntelang gehüteten Familiengeheimnisses …

Bettina Storks, geboren bei Stuttgart, ist promovierte Literaturwissenschaftlerin und Autorin. Sie war viele Jahre als Redakteurin tätig, bevor sie ihr erstes Buch veröffentlichte. Die Leidenschaft für Familiengeheimnisse und die Faszination für die deutsch-französische Geschichte vereint Bettina Storks immer wieder in ihren vielschichtigen Romanen. Die Autorin lebt und arbeitet am Bodensee.II

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*Freitagsfüller*

Hurra,,, die Sonne scheint meinen zwei Geburtstagskindern der Familie ! Alles Liebe und Gute an diesem schönen Freitag wünschen wir! Nun folgt der Lückentextfüller von https://scrapimpulse.com
  1. Das Leben erscheint mir heute einfach wunderbar . Ich freue mich für meine beiden Familien- Geburtstagskinder!
  2. Ein hart gekochtes Osterei schmeckt für mich wie Frühling.
  3. Meine Osterdeko werde ich heute aufstellen und begutachten.
  4. Dieses Politiker-Gebrabbel , wird es jemals fertig werden?
  5. Ich könnte jetzt gerade in einem Blumenladen herumstöbern und dort einkaufen!
  6. Die gute Laune ist immer an meiner Seite.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das WE , morgen habe ich geplant wie immer nix haha , und Sonntag möchte ich den Tag auf mich zukommen lassen!

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt.

Danke für’s Mitmachen!

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Warum ich keine Bücher verreiße

Hier einige sehr vernünftige Denkansätze von Günter Keil!

literaturblog günter keil

Ich habe keine Lust auf Verrisse. Auf die akribische Suche nach Schwächen und Fehlern, auf eitle Belehrungen und verletzende Schmähungen.

Wozu sollte das auch gut sein? Wem hilft es, wenn Literaturkritiker*innen den Platz, der ihnen in Medien zur Verfügung steht, für Bücher nutzen, von denen sie abraten? Klar: Wenn selbstgefällige Rezensenten ein vernichtendes Urteil fällen, gibt es Schlagzeilen, Klicks und mediales Echo. Aber: Wäre es nicht viel besser, konstruktive Kritik zu üben? Begründete Empfehlungen zu geben? Zum Kauf guter Bücher anzuregen statt vom Erwerb schlechter Literatur abzuraten?

Literaturkritik ist ein komplexes, widersprüchliches Thema. Sie schwebt irgendwo zwischen Journalismus und Literaturwissenschaft, zwischen Lesebegeisterung und Prüfmechanismen. Rezensionen sind so vielfältig wie ihre Verfasser*innen, und die Bandbreite von Literaturkritik ist enorm – sie wird seit Jahren immer größer. Ihr Spektrum reicht von digitalen Buchplattform-Kommentaren, Leserkreis-Tipps und Regionalzeitungs-Buchbesprechungen, über Blogs und Vlogs, bis zur literaturgeschichtlich eingeordneten Feuilletonkritik in Qualitätsmedien.

Diese Vielfalt ist wichtig. Und…

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*Ohne Schuld* von Charlotte Link

*Werbung, unbezahlt*

Inhalt/Klappentext: Ein wolkenloser Sommertag, die Hitze drückt aufs Land. Im Zug von London nach York zielt ein Fremder mit einer Pistole auf eine Frau. Sie entkommt in letzter Sekunde. Zwei Tage später: Eine junge Frau stürzt mit ihrem Fahrrad, weil jemand einen dünnen Draht über den Weg gespannt hat. Sie ist sofort bewusstlos. Den folgenden Schuss hört sie schon nicht mehr.
Die Frauen stehen in keiner Verbindung zueinander, aber die Tatwaffe ist dieselbe.
Kate Linville, neu bei der North Yorkshire Police, wird sofort in die Ermittlungen hineingezogen. Sie kommt einem grausamen Geheimnis auf die Spur und gerät selbst in tödliche Gefahr. Denn der Täter, der eine vermeintliche Schuld rächen will, gibt nicht auf …

Charlotte Link, geboren in Frankfurt/Main, ist die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart. Ihre Kriminalromane sind internationale Bestseller, auch »Die Entscheidung« und zuletzt »Die Suche« eroberten wieder auf Anhieb die SPIEGEL-Bestsellerliste. Allein in Deutschland wurden bislang über 31 Millionen Bücher von Charlotte Link verkauft; ihre Romane sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Charlotte Link lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt/Main.

Meine Meinung: Der oben vorgestellte dritte Band aus der Kate-Linville-Reihe hält alles, was ein Krimi Leser von entsprechender Lektüre erwartet. Da ich nicht sehr begeistert Bücher aus diesem Genre lese, hat mich der flüssige und sehr schöne Schreibstil der Autorin zu meiner Überraschung für das Buch eingenommen. Dieser Roman gehört zu einer Reihe, die sich um die Ermittler Kate Linville und Caleb Hale bewegt. Trotzdem ist auch dieser Roman gut allein und unabhängig von der Reihe zu geniessen.
Die Autorin hat auch diesen Roman nach ihrem bewährten Schreib Muster aufgebaut. Menschen, die sich nicht kennen, begegnen sich überraschend. Schicksale und Lebensgeschichten werden durch unerwartete kriminelle Handlungen miteinander verbunden und nach und nach kann sich der Leser aus diesen Puzzleteilen eine verwobene Geschichte zusammensetzen, deren Ursachen in schrecklichen Begebenheiten aus der Vergangenheit liegen.

Die beiden Ermittler lösen natürlich auch diesen Fall professionell , wobei ich etwas enttäuscht war, da Caleb Hale dieses Mal kaum eine grosse Rolle spielt, da er teilweise aus dem Dienst suspendiert wurde. Die Auflösung des Falles reicht weit in die Vergangenheit zurück und der Leser wird häppchenweise durch Zwischen Kapitel damit konfrontiert und aufgeklärt. Zu Beginn des Buches weiss man kaum wer dort zu Wort kommt. Sind es der/die Täter oder sind es die Opfer?

Es waren über fünfhundert Seiten, die mich voller Spannung fesselten und doch kam mir das Ende dann doch etwas unbefriedigend vor. Trotz dieser kleinen Kritikpunkte spreche ich für diesen Kriminalroman eine absolute Leseempfehlung von FÜNF * Sternen aus.
Danke an die Autorin und den Blanvalet Verlag für das Leseexemplar!