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*Willkommen im Hebammen Salon*

*Werbung, unbezahlt*

Mein Leseeindruck: Auch wenn die Zeiten der Schwangerschaften und Familiengründung schon lange hinter mir liegen habe ich zufällig beim Kösel Verlag einen interessanten, informativen und vor allen Dingen aktuellen Wissensratgeber entdeckt, der sicher jungen Frauen und werdenden Vätern sehr hilfreich sein kann. Ein absoluter Geschenke – Hit , wenn man eine junge Familie unterstützen möchte, ohne eigene Kommentare, die oft nicht mehr der Zeit angepasst sind und sich vielleicht antiquiert anhören.

Der Ratgeber ist in drei grundlegende Kapitel aufgeteilt. Und zwar mit den Themen Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett.
Jedes Kapitel ist in Unterthemen aufgeteilt , die da zum Beispiel heissen Schwangerschaftsbeschwerden, Geburtsvorbereitung, Kliniktasche, Geburtsplan*. Es werden aber noch viele andere Themen ausführlich behandelt, die ich aber nicht im einzelnen hier aufführen möchte.
Im Kapitel *Geburt*werdenThemen wie Geburtsbegleitungen durch Hebammen , Hausgeburten, Kaiserschnitt und Geburtsarbeit vorgestellt.
Auch das Wochenbett wird ohne Tabus und mit Antworten zur *Babypflege*, dem *Stillen*, der *Wochenbett-Depression* und dem Sex nach der Geburt dargestellt .

Der Schreibstil lässt sich wunderbar flüssig und verständlich lesen. Er ist mit viel Humor und Anekdoten angereichert und man erspürt beim Lesen des Buches die langjährige praktische Erfahrung der beiden Hebammen aus Berlin.

Es gibt im Buch QR Codes, die auf Listen und Hinweise führen.
Da es auch einen Podcast der beiden Autorinnen gibt, der im übrigen ebenso hörenswert wie das Buch ist, möchte ich auch diesen Hinweis geben.

Insgesamt kann ich diesen Ratgeber nur empfehlen, der auch für nicht schwangere Freund *innen und Familienmitglieder lesenswert ist, um diese Thematik, die voll aus dem Leben gegriffen ist , besser zu verstehen und mitreden zu können.

Meine Bewertung: FÜNF Sterne für diesen aktuellen und superguten Ratgeber für Frauen und ihre Partnerinnen!

Vielen Dank an die beiden Autorinnen und den Kösel-Verlag für dieses wertvolle Rezensionsexemplar!

Inhalt/Klappentext: Der Ratgeber zum erfolgreichen Hebammen-Podcast

So geht Kinderkriegen wirklich! Die beiden leidenschaftlichen Hebammen Kareen Dannhauer und Sissi Rasche verraten mit viel Charme und Herzblut, worauf es bei Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett tatsächlich ankommt. Und zwar nicht nur in ihrem erfolgreichen wöchentlichen Podcast, sondern endlich auch in Buchform. Ihr Ratgeber vereint neueste Forschung, jahrelange Berufserfahrung und erstaunliche Anekdoten aus dem Hebammenköfferchen: Von Sex bis Stillstart, von Hämorrhoiden bis Hausgeburt. Zwei toughe Frauen mixen Tacheles mit Taktgefühl und Evidenz mit Entertainment – der perfekte Einstieg ins Thema Baby!

Kareen Dannhauer arbeitet als freiberufliche Hebamme im Berliner Prenzlauer Berg und ist Mutter zweier zu Hause geborener Töchter. Nach über 20 Berufsjahren weiß sie, dass sich fast alle Beschwerden entweder durch Abwarten oder sanfte und gleichzeitig tiefgreifende Methoden der Naturheilkunde auflösen, lindern oder integrieren lassen. Einen wesentlichen Teil ihrer Arbeit bildet dabei die »sprechende Medizin« – die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie. 2004 gründete sie into life – hinein ins Leben, ihre eigene Kräutertee-, Kosmetik- und Naturheilmittellinie für schwangere Frauen.

Sissi Rasche arbeitet als freiberufliche Hebamme in Berlin und ist spezialisiert auf Hausgeburtshilfe sowie die 1:1-Betreuung im Klinik-Belegsystem. Wenn sie nicht gerade einem Baby auf die Welt hilft oder mit Kareen im »Hebammensalon« plaudert, ist sie als Co-Gründerin des Concept Stores Babybox and Family und als Markenbotschafterin der Pflegemarke Lillydoo unterwegs. Sissi Rasche lebt mit ihrem Mann und ihren vier gemeinsamen Kindern in Berlin-Charlottenburg.

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Meine Leseeindruck zu,,,,

*Werbung, unbezahlt*

Mein Leseeindruck: Zwei Frauen, Eliza und Ann in einer Küche – in einer Koch-(Beziehung), die zehn Jahre andauert. Kann das gutgehen? Ja , denn sie schreiben letztendlich zusammen ein Kochbuch aus persönlich erprobten Rezepten. Die Autorin Annabel Abbs hat über die Dichterin und Kochbuchautorin ELIZA ACTON 1799 – 1859) recherchiert, hat ihren Lebensweg verfolgt und ihre innere Welt geschildert. Eliza Acton strebte eine Karriere als Lyrikerin an, scheiterte aber leider an den damaligen frauenfeindlichen Verhältnissen, die einer schreibenden Dame alle möglichen Steine in den Weg legten. Stattdessen wird ihr von einem männlichen Verleger nahegelegt lieber ein Kochbuch zu entwerfen. An Elizas Seite hat Annabel Abbs die fiktive Protagonistin Ann Kirby, aus ärmlichen Verhältnissen stammend, gestellt. Der Vater ist ein invalider Alkoholiker , die Mutter verwirrt und geisteskrank.

Das Buch liest sich flüssig und amüsant, es strotzt nur so von der Zusammensetzung und Aufzählung herrlicher Rezepte, köstlichster Zutaten und Gewürze. Man bekommt Appetit auf diese Gerichte , die im Buch von der Küchenhilfe Ann zum grossen Teil kreiert wurden. Und genau das macht dieses Buch leider ein wenig unglaubwürdig, denn eine junge Frau, die in schlimmster Armut aufwächst, Hunger erleidet von Kindheit an, kann eher nicht auf diese raffinierten Kombinationen der Rezepte kommen, schon gar nicht auf ausgefallene Zutaten und Lebensmittel. Auch Eliza tut sich sehr schwer, ist unerfahren, aber mit viel Mühe und Fleiss gelingt den beiden Frauen dieses Kochwunder, das Erstellen eines Buches nach erprobten, eigenen Rezepten.

Die traurige Familiengeschichte der fiktiven Ann gibt dem Buch eine gewisse herbe Würze und stimmt sehr nachdenklich. Die Unterschiede zwischen Arm und Reich in der Bevölkerung waren immens gross damals. Die Beschreibung der ärztliche Behandlung von psychisch kranken Menschen erschien mir sehr fragwürdig und abschreckend. Die naive Ann erduldet viel in Bezug auf die Befindlichkeiten ihrer Eltern. Auch Eliza wird von Familie und Mutter gegängelt, befreit sich aber doch noch von diesen Zwängen….

Meine Bewertung: VIER **** Sterne für diese Biografie der Kochbuchautorin ELIZA ACTON!

Herzlichen Dank für die Zusendung des Rezensionsexemplar!

INHALT/KLAPPENTEXT:England, 1835. London wird geradezu überschwemmt mit aufregenden neuen Zutaten, seltenen Gewürzen und exotischen Früchten. Aber niemand weiß, wie man sie verwenden soll. Als Eliza Acton von ihrem Verleger aufgefordert wird, ihre Gedichte in der Schublade liegen zu lassen und dafür lieber ein Kochbuch zu schreiben, ist sie entsetzt: Ausgerechnet sie, die sie noch nie einen Fuß in eine Küche gesetzt hat? Als aber die Schulden ihres Vaters überhand nehmen und er England und seine Familie verlassen muss, bleibt ihr keine andere Wahl, als das Angebot anzunehmen. Eliza beginnt, Rezepte zu sammeln und sich selbst das Kochen beizubringen. Und sie stellt die junge, mittellose Ann Kirby als Hilfe ein. Eine ungewöhnliche Freundschaft entsteht, die die Grenzen der gesellschaftlichen Klassen überwindet und zum ersten modernen Kochbuch führt. Gemeinsam verändern die beiden Frauen die Kunst des Kochens für immer.

Annabel Abbs ist Schriftstellerin und Journalistin. Ihre historischen Frauenstoffe wurden bereits mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. Die Romanbiografie »Frieda«, in der sie das spektakuläre Leben der Frieda von Richthofen nachzeichnet, war u.a. »Times Book of the Year«. Annabel Abbs lebt mit ihrem Mann und vier Kindern in London und Sussex.

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*Freitagsfüller*

Es ist inzwischen zwar schon früher nachmittag , aber immer noch rechtzeitig für den Lückentext von Barbara Haane !
https://scrapimpulse.com

1. Es wird wieder heiß und  ich sitze im Schatten eines grossen Baumes und gratuliere mir dazu ihn vor über zwei Jahrzehnten gepflanzt zu haben.

2.   Kalte Getränke an heissen Nachmittagen, kühles Himmelblau , weisse Wolken und blühende Blumen sind das Beste vom Sommer.

3.  In den Nachrichten  gibt es nur noch Schreckensmeldungen, die ich einfach ignoriere!

4.   Schöne Lektüre horte ich gerne.

5.  Es ist bei weitem  einfacher ein Buch zu kaufen als es wegzugeben 😉 !

6.   Hörbücher behandle ich genau so gut.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen milden Gartenabend beim Betrachten des Sternschnuppenhimmel, morgen habe ich geplant, den regionalen Markt zu besuchen und Sonntag möchte ich wie so oft einfach auf mich zukommen lassen und geniessen.

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen!

Photo by Felix Mittermeier on Pexels.com
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*Freitagsfüller*

Guten morgen ihr Lieben,,,,alle Gewitterwolken sind in der Nacht nur um uns herumgezogen – es gibt es aber leichten, angenehmen Regen. Der Lückentextfüller von Barbara folgt nun zum WE ! Idee von https://scrapimpulse.com/category/freitags-fueller/
  1. Wenigstens freut sich die Natur nun über den Regen – wir Menschen natürlich auch.
  2. Es muss nicht alles genutzt werden – weil wir es können.
  3. Auch wenn es schwer ist, verzichten auf einige Annehmlichkeiten im täglichen Leben ist oft die bessere Lösung!
  4. Vor Wochen habe ich das letzte Eis gegessen, es war köstlich .
  5. Pizza mit Spinat mag ich immer noch am liebsten!
  6. Für viele Menschen werden die finanziellen Möglichkeiten in Zukunft sehr eng.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf nichts besonderes , morgen habe ich nix geplant, und Sonntag möchte ich Freunde zum Frühstück einladen.

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen!

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Meine Leseeindruck zu

*Werbung, unbezahlt*

Mein Leseeindruck: Drei Protagonist*innen prägen dieses stimmungsvollen Wohlfühl Roman und lassen diesen Reisetrip nach Andalusien / Spanien zu einem unvergesslichem Leseerlebnis werden. Die junge Nina, eine taffe Unternehmensberaterin bekommt den Auftrag ein archäologisches Ausgrabungsprojekt des Leiters Dr. Taran Sternberg für einen ihrer vermögenden Mandanten genauestens zu überprüfen und zu bewerten. Sie soll eine objektive Kosten-Nutzen-Rechnung für das hochpreisige Sponsoring ihres Mandanten aufstellen. Zur Beratung steht ihr zusätzlich der spanische Archäologe Orlando Torres zur Seite.

Diese Trip in das heisse und wunderschöne Andalusien hat mich mitgerissen und sehr begeistert. Die Autorin Rena Fischer hat einen atmosphärisch stimmigen Aufenthalt beschrieben, der zwischen romantischer Liebe, Kriminalität, Familienkonflikten mit herzergreifenden Kindheitserinnerungen aller drei Protagonist*innen, hin und her pendelt. Nina, Taran, und Orlando werden charaktermässig treffend und sehr einfühlsam von der Autorin dargestellt. Sie sind mir während des Lesens der ca. vierhundertsiebzig Seiten alle drei voll vertraut geworden und ich habe sie in mein Herz geschlossen. Sogar der umtriebige Geschäftsmann Orlando hat es geschafft, mein Verständnis für seine schwierige Situation zu akzeptieren und sie mit seinen negativen Familien – und Kindheitserlebnissen in Spanien zu entschuldigen. Auch Nina und Taran hatten keine einfache und harmonische Kindheit – konnten sich trotz allem beide eine tolle Berufs-Karriere erarbeiten.

Nun etwas zum archäologischem Setting des Buches. Eine sehr gute Recherche der Geschichte dieses bezaubernden Landstrichs Andalucia hat uns die Autorin mitgeliefert. Wissensmässig hat sie unglaublich viele Geschichtsdaten erklärt und dem Leser spielerisch und genauestens in die archäologische Vergangenheit des Landes zurückversetzt und sie mit den touristischen Sehenswürdigkeiten des heutigen Andalusien verbunden. Ein perfekt gelungener Streifzug durch Sevilla , Córdoba und andere Landstriche und Städte Andalusiens! Die Beschreibung der Prozessionen während der Osterzeit in Sevilla haben mich zum Beispiel stark gefesselt und in einen Lesesog gezogen. Diese grosse Bandbreite von so unterschiedlichen Themen wie Liebe, Beruf auch Beruf_ung wie bei Dr. Taran Sternberg, heutiger archäologischer Forschungsarbeit sowie bandenmässig organisierter Kriminalität , welche bis in hohe Regierungskreise eventuell hineinreicht, hat Rena Fischer geschickt, spannend und ehrlich zu einem fiktiven Roman verwoben. Ein wahres Füllhorn von schockierenden Erkenntnissen hat sie dem Leser nahe gebracht und dieses Buch fast in einen Krimi verwandelt……

Meine Bewertung: FÜNF * Sterne für diesen Wohlfühl-Roman, der mich sehr gut unterhalten hat und zusätzlich auch mein Wissen über Andalusien vergrössert hat.

Vielen Dank an die Autorin und den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplar mit dem wunderschönen Cover!

Inhalt/Klappentext: Frühling in Andalusien. Ein ungewöhnlicher Auftrag führt die junge Nina Winter von München nach Sevilla. Für einen wichtigen Großkunden soll die erfolgreiche Unternehmensberaterin die Seriosität einer archäologischen Ausgrabung prüfen. Grabungsleiter ist der so attraktive wie eigenwillige Dr. Taran Sternberg, der sich mit Leib und Seele der Wissenschaft verschrieben hat. Ist er wirklich einem sensationellen phönizischen Goldschatz auf der Spur? Und welche gefährliche Rolle spielt dabei der zwielichtige Archäologe Orlando Torres? Nina gerät zwischen die Fronten der rivalisierenden Männer, die bereit sind, mit allen Mitteln für ihr Ziel und um Ninas Herz zu kämpfen.

Rena Fischer lebte und arbeitete einige Jahre in Irland und Spanien, bevor sie anfing, Bücher zu schreiben. Auf Reisen kommen ihr immer die besten Schreibideen. Ganz besonders schlägt ihr Herz für die unendlichen Weiten der schottischen Highlands. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in München.

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*Hüttenduft* Gerichte und Geschichten aus den Tauern

*Werbung, unbezahlt*

Mein Leseeindruck: Ein feines, veganes Kochbuch zum Anschauen, Nachkochen und Geniessen hat mir freundlicherweise der Benevento Verlag Bergwelten zur Ansicht und zum Testen geschickt. Es ist herrlich bebildert mit wunderschönen Aufnahmen aus dem Lungau und Geschichten aus der alpinen Bergwelt, die man nur auf einer zünftigen Hütte, hier der Franz-Fischer-Hütte, hören und nacherleben kann. Zwei Menschen haben sich dort gefunden um ein ehrgeiziges und bisher einmaliges Projekt durchzuführen: den Bergwanderern köstliche, vegetarische Gerichte ansprechend und schmackhaft vorzusetzen. Es ist eine vegan-vegetarische Küche ohne das Angebot der typischen Fleischgerichte einer Berghütte.

Viele, gut und einfach nach kochbare Rezepte, auch für den Alltag ausserhalb der Alpen, finden sich gegliedert in fünf Abschnitten:

Rezepte: Zur Jause – Brotzeit

Rezepte: Aus dem alpinen Suppentopf

Rezepte: Deftige Pfannengerichte

Rezepte: Herzhaftes aus dem Ofen

Rezepte : Süßes zum Abschluss

Alle Rezeptzusammenstellungen basieren auf folgenden Wertschätzungen: sie müssen vegetarisch-vegan, gesund, regional, nachhaltig, biologisch und natürlich auch reichlich sein für ausgepowerte Bergwanderer !

In den ersten dreissig Seiten erfahren wir einige Informationen über ein Vorwort, ein Grusswort von Wegbegleiterinnen, eine Vorstellung der originellen Hütte, eine Vorratsliste für einen regionalen Einkauf sowie ein flammendes Plädoyer der beiden Autorinnen für eine mutige und kreative Pflanzenküche. Der achtsame Umgang mit der alpinen Natur und unseren heutigen Ressourcen wird erlebbar gemacht. Besonders gut hat mir der Abschnitt Wortmalerei gefallen, indem die beiden Autor*innen eigene Bilder und Gedichte veröffentlichen und damit eine weitere Seite ihrer Kreativität aufzeigen.

Meine Bewertung: FÜNF * Sterne für diese tollen, individuellen Kochanregungen! Begleitende Geschichten von Glücks- und Notfällen der alpinen Bergwelt machen dieses Buch zu einer spannenden und informativen Lektüre für bergbegeisterte Wanderer.

Herzlichen Dank an die beiden Autor*innen und den Bergwelten Verlag für die Zusendung des gebundenen Rezensionsexemplars!

Hier zeige ich euch nun ein tolles und schnelles Rezept auf einem Foto zum sofortigen Ausprobieren. Ein Rezeptverzeichnis im Anhang des Buches erleichtert das mühselige Suchen im Buch.

Inhalt/Klappentext: Schlemmen wie auf der Franz-Fischer-Hütte: Vegane Rezepte zum Nachkochen

Hüttenküche ohne Fleisch – geht das? Und ob! Die Hüttenwirtsleute Evelyn Matejka und Tom Burger wagten das Experiment und machten die Franz-Fischer-Hütte zur ersten Schutzhütte in den Alpen mit rein vegetarischem und veganem Speisenangebot. In diesem ganz besonderen Kochbuch teilen sie ihre Lieblingsrezepte und Geschichten vom Leben in den Bergen. Im Mittelpunkt steht dabei die Naturverbundenheit: Biologische Lebensmittel, regionale Zutaten aus Österreich, gesunde Rezepte und vegane Gerichte lassen das Herz der Wanderer höher schlagen.

  • Hüttenwirte als Pioniere: Pflanzenküche auf 2020 Höhenmeter – Vegane Gerichte ausprobieren und entdecken: Kochbuch für Einsteiger
  • Einblick in das Leben und Arbeiten auf der bekannten Schutzhütte in den Lungauer Tauern
  • Plädoyer für mehr Nachhaltigkeit beim Kochen, Essen und Bergsport
  • Mit Hüttengeschichten als Inspiration für die nächste Berg-Tour!

Alpenküche ohne Fleisch: Einfache Rezeptideen für jeden Tag

Die Gerichte in diesem Kochbuch sind für den ganz normalen Alltag ausgelegt: ohne ausgefallene Zutaten, ohne komplizierte Zubereitung. Rote Linsensuppe, vegane Pressknödel oder Krautstrudel auf Biersauce: Mit geringem Zeitaufwand und den Vorräten, die Sie bereits zuhause haben, zaubern Sie leckere und abwechslungsreiche Gerichte für die ganze Familie. Als Nachtisch gibt es süße Leckereien wie Buchweizenschmarrn oder Linzertorte. Ob Sie einfach ab und zu auf Fleisch verzichten und mehr pflanzenbasierte Gerichte in den Speiseplan integrieren wollen, öfter mal vegan kochen möchten oder Wert auf ausgewogene Ernährung und regionale Zutaten legen – in »Hüttenduft« finden Sie jede Menge Inspiration für Ihre Pflanzenküche!

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*Der Riss, durch den das Licht eindringt*

*Werbung, unbezahlt*

Mein Leseeindruck: Maeve, eine amerikanische Schauspiel-Studentin und der junge Ire Murtagh lernen sich während ihrer Studienzeit in Dublin kennen , verlieben sich heftig und stürmisch. Eine Heirat und Familiengründung folgen alsbald. Murtagh und Maeve ergreifen die Chance eine kleine Töpferwerkstatt auf Inis Óg zu übernehmen. Fast vier Jahrzehnte begleiten wir die irische Familie Moone auf der irischen Insel Inis Óg, gelegen vor dem Städtchen Galway an der irischen Westküste des Atlantik. Die Inselbewohner sind eine verschworene und eigensinnige Gemeinschaft , die nur durch das Besteigen einer Fähre Kontakt zum Festland bekommt. Bei bestem Wetter, denn nur dann erlaubt die stürmische und unberechenbare See eine Überfahrt.

Maeve kommt von einer einsamen, ungewöhnlichen Bootsfahrt im Jahr 2005 an Heiligabend nicht mehr zurück. So erschreckend beginnt dieses Buch. Die hellen und dunklen Tage der jungen Familie auf der Insel folgen als beeindruckender , bunter und liebevoller Rückblick.

Der tolle, flüssige und interessante Schreibstil der jungen Autorin hat mich sofort für lange Zeit an dieses Buch gefesselt. Die atmosphärischen Schilderungen der Insel und seiner Bewohner haben mich beeindruckt, fasziniert und mich an meine eigenen, persönlichen Reisen und Erlebnisse in diesem Land erinnert. Ein kleines Stück des Irland der 70er und 80 er Jahre hat sie glaubwürdig und wahrhaftig in ihren Zeilen zum Leben erweckt. Die Charaktere der Eltern und ihrer vier Kinder werden individuell und sehr lebensnah von der Autorin dargestellt. Dunkelchen, so nennt Murtagh liebevoll seine junge Frau, steht im Mittelpunkt der Familie und des öffentlichen Inselleben. Sie hat ihre Schauspielkarriere schweren Herzens zum Wohl der Familie aufgegeben – und leidet darunter. Sie liebt ihre Kinder über alles und doch fehlt ihr etwas in ihrem Leben. Depressionen überfallen sie regelmässig. Ihr Ehemann und die Kinder werden dadurch geprägt, nehmen Rücksicht – aber sprechen miteinander und ihr nicht über diese dunklen Tage ihrer inneren Welt, die sich negativ auf alle Mitglieder der Familie auswirken. Als die Kinder langsam erwachsen werden und sich von den Eltern und der Familie lösen, kommt es zur Katastrophe . Diese Entwicklung des Auseinander Driftens wird im Buch ehrlich und erschreckend aufgedeckt. Das Buch sprüht trotzdem gleichzeitig von Liebe und Verständnis für diesen Prozess.

Die Mutterrolle in ihrer althergebrachten Form überfordert Maeve von Anfang an, engt sie ein und prägt ihre psychische Entwicklung mit der Krankheit Depression . Tragisch ist das zu Erlesen. Leider ist diese zwiespältige Gefühlswelt für viele junge Mütter unserer Zeit bezeichnend, die zwischen Aufopferung für die Familie und eigener Selbstfindung hin und her gerissen werden.

Ein perfekt geschriebenes Buch, gut beobachtend, überberstend voller Liebe und Empathie, aber auch mit vielen dunklen Gedanken, welches mich noch lange beschäftigen wird.

Meine Bewertung: FÜNF * Sterne!

Vielen Dank an die Autorin und den Verlag für das gebundene Rezensionsexemplar!

Inhalt/Klappentext: Auf einer irischen Insel bereitet sich die Familie Moone auf gemeinsame Feiertage vor. Keiner ahnt, dass ihre Mutter Maeve im Sturm aufs Meer gerudert ist, um nicht zurückzukehren. Zehn Jahre sind seither vergangen, doch die Moones haben den Verlust nie verwunden. Ihr Vater Murtagh arbeitet noch immer als Töpfer auf Inis Óg, während die vier Geschwister damit ringen, Frieden mit der Vergangenheit und Maeves Tod zu schließen. Dazu müssen sie die Geschichte enthüllen, die sich hinter der großen Liebe ihrer Eltern verbarg. Gleichzeitig fließt mit den Jahren neue Liebe in die Risse der zerbrochenen Familie. Aus den Scherben erwächst schließlich für Murtagh ein unerwartetes Glück, das nur Maeve einst erahnt hatte.

Helen Cullen ist in Irland geboren, hat Theaterwissenschaften und Englische Literaturwissenschaft studiert und lebt mittlerweile in London. Allerdings kehrt sie zum Schreiben immer wieder in ihre Heimat zurück. Ihr Debütroman »Die verlorenen Briefe des William Woolf« wurde von Lesern wie Presse gefeiert, und die Irish Times zählt die Autorin zu den aufregendsten jungen Stimmen des Landes.

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Mein Leseeindruck von,,,,

*Werbung, unbezahlt*

Mein Leseeindruck: Der neue Roman von Grit Landau erzählt das Schicksal einer besonderen, jungen und tapferen Frau (Maria Lanteri) aus Cogne im Aostatal während des 2. Weltkrieges. Die Lebensgeschichte ihrer Tochter, der Journalistin Gianna Perrin, folgt immer abwechselnd als zweiter Erzählstrang im Jahr 1982. So bekommt der Leser*rin den berühmten roten Faden zum besseren Verständnis des Buches.

Es ist ist ein hochinteressanter historischer Roman, der fiktiv erzählt wird, sich aber an historisch verbürgten Persönlichkeiten und Geschehnissen des italienischen Widerstandes während des Krieges gegen den Faschismus orientiert. Die Autorin erzählt flüssig und packend, webt italienische Begriffe und Worte in ihre Erzählung ein. Ein Glossar sowie zusätzliche erklärende Notizen der damaligen Geschehnisse sind zum besseren Geschichtsverständnis im Nachwort gut eingebunden. Eine super gute Recherche hat sie den Charakteren bekannter echter Widerstandskämpferinnen gewidmet und sie geschickt mit den Lebensgeschichten ihrer fiktiven Protagonistinnen im vorliegendem Buch verbunden.

Maria Lanteri, eine Kämpferin der italienischen Partisanenverbände und ihre während des Kriegs geborene Tochter Gianna Perrin stammen aus Cogne, einem abgelegenem Nebental des Aostatals, in den Grajischen Alpen des Piemont – am Fuss des Bergmassiv Gran Paradiso gelegen. Die wunderschöne Bergwelt und das damalige Industrieabbaugebiet von Eisenerz in Cogne entstehen bildhaft und majestätisch vor dem inneren Auge des Lesers, wie auch die damaligen harten Lebensbedingungen in dem abgelegenen Ort am Fusse des Bergmassiv Gran Paradiso. Maria wird als entschlossene und erfolgreich kämpfende Partisanin der Resistenza dargestellt, die sich als geschickte Spionin, genannt Maria Mortale, der faschistischen Übermacht entgegenstellt. Ihr persönliches fiktives Schicksal berührt das Herz , wie ihre Beziehung zum Jugendfreund Vitol sowie auch zu John Stiller, einem Engländer. Sie begegnet ihm kurz in den Wirren des Krieges und die beiden jungen Leute entwickeln eine kurze, aber innige Liebesbeziehung zueinander.

Im zweiten Zeitstrang begegnen wir 1982 der Tochter und Journalistin Gianna Perrin, die mit ihrer verstorbenen Mutter Maria hadert. Sie fühlte sich als Kind immer nicht ausreichend beachtet, speziell von ihrer Mutter nicht und verachtete die aufstrebende politische Karriere ihrer Mutter, die nach Beendigung des Krieges sogar das Bürgermeisteramt in Turin bekleidete.

Gianna lebt und arbeitet inzwischen als erwachsene Frau beim Rundfunk, getrennt von ihrem Ehemann. Sie bekommt nach dem Tod ihrer Mutter wieder mehr Kontakt zu ihrer betagten Cousine der Mutter , Tante Zia Mafalda Amoretti aus Sant’Amato, an der Riviera gelegen. Dort hat Gianna glückliche Kindertage verbracht, ihre Zia abgöttisch geliebt und verehrt. Ein alter und lang von Zia Mafalda versteckter Koffer gelangt als Vermächtnis der verstorbenen Mutter Maria in die Hände von Gianna und die Aufklärung eines dramatischen Frauenschicksals nimmt für Gianna beim Lesen alter Dokumente ihren Anfang, welches auch zum besseren Verständnis ihrer eigenen Persönlichkeit führt…

Das italienische Flair in dieser Geschichte hat mich ganz besonders bezaubert und ich gebe diesem Buch eine ganz grosse Leseempfehlung!

Meine Bewertung: FÜNF * Sterne für diesen Blick in Vergangenheit und Gegenwart.

Herzlichen Dank an die Autorin und den Verlag, die mir das Lesen dieses wunderbaren Buches ermöglicht haben!

Inhalt/Klappentext:Italien 1944: Im Kampf um die Freiheit ist nichts so gefährlich wie die Liebe …Bildgewaltig, kenntnisreich und hoch dramatisch erzählt »Gran Paradiso« eine große historische Familiensaga, die sich vom Zweiten Weltkrieg bis in die 80er Jahre entspinnt.

Ihr Leben lang hat die junge Turiner Journalistin Gianna mit ihrer übermächtigen Mutter gehadert: Maria Lanteri wurde als Partisanin in der Resistenza berühmt, ihr Kriegstagebuch ist in Italien bis heute Schullektüre.

Doch als Gianna nach Marias Tod ins kleine Sant’Amato an der Riviera heimkehrt, um den Nachlass zu regeln, findet sie im Haus ihrer Tante eine ganz andere Version von Marias Tagebuch. Während sie mit zunehmender Bestürzung liest, was 1944 in jenem hart umkämpften Tal am Fuße des Gran Paradiso wirklich geschehen ist, stößt Gianna auf ein Geheimnis, das ihr Leben auf den Kopf stellt.

Grit Landau hat Geschichte studiert und danach als Kultur- und Musikjournalistin gearbeitet, bevor sie zu schreiben begann. 

Ihr Romandebüt „MARINA, MARINA“, eine Familien- und Liebesgeschichte im Italien der 1960er Jahre, erschien bei Droemer im Frühjahrsprogramm 2019 und wurde von den LeserInnen geliebt.  Grit Landau

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*Freitagsfüller*

Guten morgen,,, der Sommer macht eine kurze Atempause und es gibt Gelegenheit zum Abkühlen und Durchlüften. Hier nun der Lückentextfüller von Barbara. https://scrapimpulse.com
  1. Die Sommerhitze hatte sich gut mit meinem Leben verwoben.. nun kühlt es wohl kurzzeitig ab und ich friere fast ein wenig.
  2. Nichts in diesem Leben ist unmöglich.
  3. Es macht Spaß, eine lange Zeit von freien , unbeschwerten Sommertagen vor sich zu haben.
  4. Ein Buch – das könnte ich mir vorstellen ,wird mein Highlight der 2. Jahreshälfte.
  5. Ich frage mich, was es wohl sein könnte,,, vielleicht *Der Riss , durch den das Licht eindringt* von der irischen Autorin Helen Cullen? Ich beginne es zu lesen in den nächsten Tagen.
  6. Kurze Shorts trage ich gern im Garten nur im Sommer.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf obengenanntes Buch , morgen habe ich geplant meine *Sportgruppe* bei einem Frühstück am Fluss zu treffen, und Sonntag möchte ich erst mal abwarten was sich so ergibt !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen!

*Werbung, unbezahlt*

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*Freitagsfüller*

Guten morgen aus dem kühlen Reinhardswald – es hat fein geregnet und heute ist es trocken! Nun der Lückentextfüller von Barbara. https://scrapimpulse.com

  1. Es sind Ferien und es dauert auch für andere Bundesländer nur noch kurze Zeit bis die Kinder aufatmen können nach den anstrengenden letzten Wochen.
  2. Die Natur freut sich, es gibt wieder etwas Wasser.
  3. Das letzte, was ich online bestellt habe grübel*. Es war tatsächlich ein luftiges Sommerkleid vor Monaten, welches aber erst im Juli geschickt wurde.
  4. Es gibt sehr viele Verführungen, feine Aquarellfarben habe ich neulich beim Einkaufen entdeckt.
  5. Wenn es richtig heiß ist ziehe ich mich gern in kühle Räume an den PC zurück, oder lese im Haus.
  6. Familienfeiern, Urlaub, viele schöne Ereignisse stehen an im August.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein aktuelles Buch ( Gran Paradiso von Grit Landau) , morgen habe ich noch nichts geplant, und Sonntag möchte ich ganz locker auf mich zukommen lassen !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen!

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*Waldeskind* von Maximilian Moser – erschienen im Servus Verlag

*Werbung, unbezahlt*

INHALT / Klappentext: Heimische Waldtiere rascheln im Unterholz, knorrige Baumstämme winden sich geheimnisvoll, der Geruch von nassem Laub liegt in der Luft – mit Kindern im Wald gibt es unendlich viel zu entdecken. Maximilian Moser bietet in seinem Buch zahlreiche Anregungen, wie wir den Wald und seine Geschöpfe mit all unseren Sinnen erfahren können. Wie wäre es mit einem Streifzug durch die Natur mit verbundenen Augen, um den Tastsinn zu schulen? Haben Sie schon mal im Frühling junge Lindenblätter gekostet?Neben vielen Anregungen für Waldabenteuer verrät der Wissenschaftler auf der Basis aktueller Studien, wie positiv sich das Naturerlebnis auf die gesunde Entwicklung unserer Kinder auswirken

  • Jeden Tag ein neues Mikroabenteuer: Mit Kindern unterwegs im Lebensraum Wald
  • Was raschelt denn da? Kindliche Wahrnehmung fördern und die Natur mit allen Sinnen begreifen
  • Wissenschaftlich fundiert: Alles über die Heilkraft der Begegnung mit Flora und Fauna
  • Naturpädagogik ohne Zeigefinger, vom Biologen und Mediziner Dr. Maximilian Moser
  • Mit Verhaltens Codex für die Familienzeit im Wald

Waldbaden von klein auf: So wohltuend ist die Begegnung mit der Natur für unsere Kinder

Outdoor-Aktivitäten wie das Spielen im Wald auf unebenen Böden stärken den Gleichgewichtssinn und schulen die Motorik. Bestimmte natürliche Duftstoffe sind sogar in der Lage, Asthma nachhaltig zu lindern. Wer hingegen scheue Waldtiere antreffen möchte, muss lernen, zur Ruhe zu kommen: Eine einfache Achtsamkeitsübung für Kinder, die den behutsamen Umgang mit der Schöpfung vermittelt.

So viel mehr als frische Luft: Maximilian Moser macht Groß und Klein Lust auf den „Erlebnispark Wald“ und findet unschlagbare Argumente dafür, warum wir unsere Freizeitaktivitäten mit Kindern in die heimische Natur verlegen sollten.

Univ.-Prof. Dr. Maximilian Moser wurde 1956 in Klagenfurt geboren. Er studierte an der Universität Graz Biologie und Medizin. Moser wirkte federführend bei Studien mit, in denen die positive Wirkung des Zirbenholzes auf unseren Körper erstmals wissenschaftlich bestätigt wurde. Der fünffache Vater ist Professor an der Medizinischen Universität Graz und leitet das Human Research Institut für Gesundheitstechnologie und Präventionsforschung.

Mein Leseeindruck:

Dieses beeindruckende Buch, mit wunderschönen Naturfotografien versehen und dem eindringlichen Plädoyer für eine wohltuend neue Sicht der Kindererziehung hat mir aus der Seele gesprochen. Ein junges neues Menschenskind gehört unbedingt zu seinen Eltern – und in eine natürliche seit Urzeiten bestehende Umwelt. Unsere Kulturlandschaft mit seinen Wiesen und Wäldern bietet Familien und Kindern unerschöpfliche Möglichkeiten des Kennenlernen und der Lebens-Orientierung und Entwicklung für einen jungen Menschen.

Das ist die Kernaussage des Buches vom erfahrenen Wissenschaftler und Autoren Maximilian Moser.

Doch wie kann man diesen verständlichen Wunsch von der Theorie in die Praxis umsetzen? Antworten und Tipps auf diese brennenden Fragen gibt der Autor in seinem neuen Buch. Er hat das Buch in acht Kapitel mit wissenschaftlich gut fundierten und verständlichen Inhalten verfasst, die da heissen:

Kinder brauchen Bäume

Der Wald und die Sinne

Im Rhythmus des Waldes

Aufbau der Gesundheit

Der Wald und seine Begleiter

Natur als Lebensraum

Von der Erschaffung und von der Vertreibung aus dem Paradies

Anhang und Serviceteil

Ein erster Schritt in diese Richtung der Erziehung zur Achtsamkeit gegenüber unserer Umwelt besteht im Überdenken der Ausstattung unserer Schulen und Kindergärten. Natürliche Materialien der Innenräume aus Holz sollten eine Selbstverständlichkeit sein wie auch der Unterricht in offenen Klassenräumen draussen in der Natur. Hier und da gibt es ja schon hoffnungsvolle Ansätze, die sich mit der Errichtung eines Waldkindergarten beschäftigen.

Noch viel mehr Tipps, Anregungen, wertvolle Adressen zur Umsetzung und Information befinden sich im umfangreichen Serviceteil des Buches.

Meine Bewertung: FÜNF * Sterne für diesen wertvollen und wichtigen Ratgeber, denn achtsame und wertschätzende Kinder sind unerlässlich für unsere Zukunft auf diesem Planeten.

Herzlichen Dank an den Autor und den Servus Verlag für dieses schöne, gebundene Rezensionsexemplar.

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*Freitagsfüller*

Guten morgen, es soll regnen – doch es tröpfelt heute morgen leider nur. Und nun zum FF von Barbara. https://scrapimpulse.com/category/freitags-fueller/

  1. Es kann doch nicht wahr sein, dass sich das Wetter so launisch verhält.Es gibt wieder keinen angekündigten Regen hier bei uns – in der Mitte von Deutschland.
  2. Wer über seine Mitmenschen laufend lästert, der macht sich unbeliebt bei mir.
  3. Sahne liebe ich , aber ich darf sie leider aus gesundheitlichen Gründen nur in geringen Mengen essen.
  4. Was ich demnächst lesen werde weiss ich noch nicht genau.
  5. Mein Lieblingskleidungsstück sind im Moment leichte Sommerkleider oder luftige Hosen.
  6. In meinem Lieblings-Café , direkt an der Werra gelegen kann man gut Leute beobachten.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Familie , morgen habe ich das Gleiche geplant, und Sonntag möchte ich auch mit ihnen verbringen!

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen!

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*Die wundersame Reise der Bienen* von Katja Keweritsch

Mein Leseeindruck: Dieser interessante und sehr emotionale Roadtrip durch Südfrankreich hat mich voll erreicht und zu Anfang begeistert. Eine sonnige Urlaubsstimmung an der Côte d’Azur , die nur durch eine kleine Verstimmung der Protagonistin Anna merkwürdig beendet wurde. Ihr langjähriger Lebensgefährte Christoph hat ihr einen unromantischen und in Annas Augen unpassenden Heiratsantrag gemacht, der sie völlig verwirrt und aus ihrer altbekannten, bequemen Beziehungsbahn wirft. Fluchtartig und verstört verlässt sie das Flugzeug kurz vor dem Abheben der Maschine infolge einer Panikattacke – und Freund Christoph lässt sie ungerührt aussteigen. Seine Arbeit mit unerledigten Aufgaben wartet auf ihn. Er fliegt allein nach Hause.

Wie es nun weitergeht? Anna bekommt über eine Mitfahrzentrale Kontakt zum jungen Deutschen Harm, der eine sehr spezielle Aufgabe durchführt. Auf seinem Weg in die Heimat Kiel soll er Bienenköniginnen an verschiedene Imker in Südfrankreich verteilen. Anna kämpft mit ihrer Panikattacke und Harm reagiert sofort mit ganz viel Empathie und Fürsorge, pflegt und reist mit Anna weiter durch die Provence gen Heimat. Die beiden jungen Leute kommen sich durch viele aufwühlende Erlebnisse immer näher und eine zarte Zuneigung entwickelt sich stetig.

Ganz wunderschön mit herrlichen Ortsbeschreibungen und stimmigen Eindrücken Südfrankreichs reagiert die Autorin auf diesen Vorfall mit ihren weiterführenden Zeilen. Der Duft der Lavendel Felder ist fast beim Lesen zu erriechen mitsamt der brennenden Sonne des Südens auf der Haut. Etliche fast poetisch zu nennende Passagen lockern das Buch zauberhaft auf . Es liest sich in diesem ersten Teil des Romans sehr schön, unbeschwert, dank des flüssigen und leichten Schreibstils der Autorin.

Doch dann passiert etwas was ich so nicht erwartet habe. Das Buch teilt sich plötzlich wundersam in einen zweiten Teil, der für Harm und Anna wieder in Deutschland spielt und wird zur komplizierten Charakterstudie. Erst jetzt lernt der Leser die drei jungen Menschen wirklich besser kennen. Anna hat sich in wohl in ihrer auf äusseren Luxus bauenden Beziehung zu Christoph innerlich verbogen und steckt voller Unsicherheiten und Zweifel zu sich selbst. Auch Harm ist nicht der Sunnyboy aus der sonnigen Provence , sondern hat einen schweren familiären Schicksalsschlag zu meistern.

Wie dieses Beziehungschaos weitergeht und endet könnt ihr gerne in diesem leichten Wohlfühl Roman weiter erlesen,,,,

Meine Bewertung: Ein Wohlfühl Roman, dem ich gerne vier **** Sterne gebe.

Vielen Dank an die Autorin und den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Inhalt/Klappentext: Anna hat ihren Urlaub an der sonnigen Côte d’Azur gerade beendet und will zurück nach Hamburg reisen. Als sich die Türen des Flugzeugs schließen, hat sie eine Panikattacke und verlässt fluchtartig die Maschine. Wie soll sie jetzt nach Hause kommen? Bus und Bahn scheiden aus, denn auch dort wäre sie eingesperrt und könnte nicht jederzeit aussteigen. Schließlich registriert sie sich bei der Mitfahrzentrale – und lernt Harm kennen. Er ist auf dem Rückweg von Südfrankreich nach Kiel. In seinem Gepäck: Bienenköniginnen. Er nimmt Anna mit und gemeinsam machen sie sich auf zu einem emotionalen Roadtrip, der völlig anders endet als erwartet.

Katja Keweritsch ist Ethnologin und Journalistin. Sie ist in einem friesischen Dorf aufgewachsen, von dem aus es sie schon früh in die Welt zog. Neben Köln und Hamburg studierte sie in Los Angeles und lebte zeitweise in Mumbai und auf Sansibar. Heute wohnt sie mit ihrer Familie an der Elbe. In ihrem Debütroman »Die wundersame Reise der Bienen« schreibt sie über die Liebe und darüber, wie wichtig es ist, die eigenen Wünsche und Bedürfnisse nicht aus den Augen zu verlieren.

*Werbung, unbezahlt*

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*Mein Leseeindruck zu,,,,

*Werbung, unbezahlt*

INHALT/KlAPPENTEXT: Was wissen wir schon über unsere Eltern? Meistens viel weniger, als wir denken. Und manchmal gar nichts. Die fünfzehnjährige Kim hat ihren Vater noch nie gesehen, als sie von ihrer Mutter über die Sommerferien zu ihm abgeschoben wird. Der fremde Mann erweist sich auf Anhieb nicht nur als ziemlich seltsam, sondern auch als der erfolgloseste Vertreter der Welt. Aber als sie ihm hilft, seine fürchterlichen Markisen im knallharten Haustürgeschäft zu verkaufen, verändert sich das Leben von Vater und Tochter für immer.

Ein Buch über das Erwachsenwerden und das Altern, über die Geheimnisse in unseren Familien, über Schuld und Verantwortung und das orange-gelbe Flimmern an Sommerabenden.

Jan Weiler, 1967 in Düsseldorf geboren, ist Journalist und Schriftsteller. Er war viele Jahre Chefredakteur des SZ Magazins. Sein erstes Buch »Maria, ihm schmeckt’s nicht!« gilt als eines der erfolgreichsten Debüts der letzten Jahrzehnte. Es folgten unter anderem »Antonio im Wunderland«, »Mein Leben als Mensch«, »Das Pubertier«, »Die Ältern« und die Kriminalromane um den überforderten Kommissar Martin Kühn. Neben seinen Romanen verfasst Jan Weiler zudem Kolumnen, Drehbücher, Hörspiele und Hörbücher, die er auch selbst spricht. Er lebt in München und Umbrien.

Jede Woche veröffentlicht er eine neue Geschichte unter http://www.janweiler.de

MEIN LESEEINDRUCK: Diese UNERHÖRT GUTE Vater-Tochter Geschichte eines zauberhaften Ferien Sommers, spielend inmitten einer Industriebrache des Ruhrgebiets hat eine ganz eigene und besondere Ausstrahlung auf mich gehabt. Die Selbstfindung des 16 jährigen Mädchens Kim bei der Suche nach einem Teil ihrer Identität , den für sie unbekannten biologischem Vater zu begleiten, war unglaublich anregend und spannend. Der Autor hat mit sehr viel empathischem Mitgefühl ihre Gedankenwelt, eine jugendliche Zerrissenheit und doch schon die aufkommende abgeklärte Weisheit dieser jungen Frau im Verständnis von anderen Erwachsenen aufgezeigt. Kim lebt in einer auf den ersten Blick normalen und heilen Familie, die ihr alle Annehmlichkeiten und materielle Verwöhnung bietet. Plötzlich soll sie nach einem tragischen Vorfall vorübergehend in den Ferien bei ihrem für sie unbekannten Vater wohnen.

Alle Protagonist*en dieses Buches wurden in ihren Charakteren und einzigartigen Lebensgeschichten unverwechselbar skizziert . Der junge Deutsch-Tunesier Alik fasziniert mit seiner Suche nach recycelbaren Metallen inmitten von verdreckten Kanälen und einsamen Fabrikgeländen. Andere dort lebende alleinstehende Männer dieser Industriebrache, wie auch Kims Vater, bekommen eine verständliche und gut beobachtete Schilderung ihres Auftretens und der jeweiligen unkonventionellen Lebensgeschichten. So auch der neu auftauchende Vater in Kims Leben. Ein erfolgloser Vertreter auf den ersten Blick, der keinerlei Ahnung von Pädagogik und/oder Familienleben hat, aber emsig und liebevoll versucht, es seiner *neuen* Tochter gemütlich und heimisch in dieser für sie ungewohnten Umgebung herzurichten. Sein Leben in einer grossen Halle inmitten seiner Markisen Produkte kommt Kim völlig chaotisch vor. Als sie als Unterkunft ein fensterloses Zimmer zur Übernachtung vom Vater zugewiesen bekommt denkt sie zu Beginn ihrer Ferien nur noch an Flucht. Doch es kommt unerwartet alles anders. Sie begleitet den unbekannten Vater bei seinen Verkaufsgesprächen und Verkäufen an den Haustüren unbekannter Wohnungen und die Beziehung zwischen Vater und Tochter nimmt rasante und ungewöhnliche Formen an…..

Die Diskrepanz zwischen materieller Überversorgung der Kinder und Jugendlichen unserer Gesellschaft und mangelnder Liebe,Verständnis und seelischer Fürsorge tritt scharf in dieser Lektüre heraus. Der Schreibstil des Autors ist sehr ansprechend, fesselnd und super gut verständlich für Leser*innen jeglichen Alters.

Eine sehr gute Lektüre , die ich jedem Leser*in uneingeschränkt empfehlen kann.

Meine Bewertung: FÜNF * Sterne für diesen überraschenden und ungewöhnlichen Roman , der auch deutsche Zeitgeschichte der Wendezeit beinhaltet.

Vielen Dank an den Autor und den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar!

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*Terra Sicilia* von Mario Giordano

*Werbung, unbezahlt*

INHALT/KLAPPENTEXT: Ende des 19. Jahrhunderts wächst Barnaba Carbonaro in einem archaischen Sizilien auf, den Kopf voller Träume von Reichtum und einer Familiendynastie. Und tatsächlich steigt er mit Gewitztheit und Mut vom bettelarmen Analphabeten zum Dandy auf und schließlich zum geachteten Zitrushändler auf dem Münchner Großmarkt. Ein Leben wie eine Odyssee, voller Triumphe und bodenloser Niederlagen, getrieben von einer unstillbaren Sehnsucht. Barnaba zeugt vierundzwanzig Kinder, verdient ein Vermögen und verliert alles. Am Ende seiner langen Reise blickt der Patriarch auf den hungrigen Jungen zurück, der auszog, den Göttern das große Glück abzutrotzen. Und er versteht, dass ihm zwischen Abschieden und Neuanfängen, zwischen süßen Mandarinen und bayerischem Schnee etwas viel Größeres gelungen ist. Ein großes deutsch-italienisches Familienepos: sinnlich, farbenfroh, imposant.

Mario Giordano, geboren 1963 in München, ist Schriftsteller und Drehbuchautor. Seine Romane sind in über 15 Sprachen übersetzt worden, mit seinen »Tante Poldi«-Krimis stand er in Deutschland und den USA regelmäßig auf den Bestsellerlisten. Zudem verfasste er u.a. die Romanvorlage und das Drehbuch zu »Das Experiment« sowie Bilder- und Jugendbücher. »Terra di Sicilia« basiert auf der Geschichte seiner Familie. Mario Giordano lebt in Berlin.

Mein Leseeindruck: Eine literarische Reise in die Vergangenheit nach Sizilien, dem Land in dem die Zitronenbäume blühen, und in die deutsche Münchner Zeit der 1960 er Jahre . Voller Vorfreude bin ich in diese imposante Familiengeschichte eingestiegen und wurde leider beim Fortschreiten der Lektüre etwas enttäuscht. Der Schreibstil des Autors ist bildhaft und farbenfroh, schildert wunderbar die Atmosphäre der damaligen Zeit des archaischen Siziliens im 19. Jahrhundert und doch haben mich diese Zeilen nicht so gefesselt wie ich mir vorgestellt hatte. Die Ausdrucksweise des Autors empfand ich auf vielen Seiten als zu derb und Effekt heischend. Das hat mich abgestoßen und eher an einen Film erinnert und nicht an ein literarisches Meisterwerk. Soviel zu dieser Enttäuschung. Viele Seiten haben mich aber auch gefesselt – vor allem die sizilianische Beschreibung von Land und Leuten des 19. Jahrhundert.

Der Erzähler fabuliert über seinen Urgrossvater, den aufgestiegenen Patriarchen eines Zitrusfruchtimperiums Barnaba Carbonaro. Dessen Lebensgeschichte mit vielen Affären und gewaltsamen Aktivitäten strotzt nur so von fiktiver , aber doch realitätsnaher Erzählkunst. Mord, Tod, Korruption, Gewalt, Betrug, Liebe reichen sich abwechselnd die Hand und haben mich laufend in neues nervöses Entsetzen und Aufregung geschickt. Es war mir einfach zu viel!

Die mystische Umsetzung von Zwiegesprächen des Banaba mit verstorbenen Familienmitgliedern und/oder ermordeten Menschen hat mich eher genervt als begeistert. Der alte Banaba , inzwischen 80 jährig in der Münchner Zeit inmitten dieser lebenden Toten hat mich ebensowenig mit Sympathie erreicht – wie auch der junge Banaba nicht. Er hat übrigens an einer seltenen Störung oder Begabung gelitten, die sich Graphem-Farb-Synästhetiker (Zahlen haben für ihn Farben und Geschmäcker) nennt. Ein perfekt organisierter Kaufmann ohne Skrupel und chaotisch in seiner Tätigkeit als Geschäftsmann eines Obst- Imperiums. Ich würde jedem Italienkenner die Lektüre dieses Buches empfehlen um sich eine eigene Meinung zu bilden. Für mich war es leider nicht so gut wie erhofft.

Meine Bewertung: VIER **** Sterne für diese aufregende Reise nach Sizilien und München.

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*Freitagsfüller*

Guten morgen,,,in Vorfreude auf ein herrlich sonniges Wochenende kommt nun der Lückentextfüller von Barbara! https://scrapimpulse.com/2022/06/scrapimpulse-freitagsfueller-682/#comments

  1. In zwei Stunden werde ich wohl immer noch im kühlen Waldes Grund spazieren!
  2. Bei uns springen nicht viele Lebens_Mittel vom Grill auf den Teller!
  3. Gegen große Hitze verschanze ich mich gern unter den kühlen Schatten eines grossen Baumes!
  4. Lesen geht immer, egal wie müde ich bin.
  5. Die Sommerferien locken bald alle Kinder in die freie Zeit nach draussen.!
  6. Was ist in diesen Zeiten nicht unbedenklich?
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine kleine Wanderung , morgen habe ich noch nichts geplant, und Sonntag steht auch noch keine besondere Aktivität an.

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen!

Photo by zhang kaiyv on Pexels.com

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*Freitagsfüller*

Guten morgen bei herrlichem Sonnenschein. Geniesst das kommende WE und lasst es euch gut gehen.

Eine Idee von https://scrapimpulse.com
  1. In genau zwei Tagen haben wir das WE hoffentlich mit sonnigen Tagen hinter uns!
  2. Manche Kleidungsstücke sind für die alltägliche Nutzung nicht zu gebrauchen.
  3. Es gibt keine schlechten Wetterperioden, sondern nur unangepasste Kleidung.
  4. Positiv denkende Menschen leben länger.
  5. Wenn es heiß ist trinke ich am liebsten stilles Wasser mit Zitrone und Minze versetzt.
  6. Dazu mag ich nichts schreiben, soviel zum Thema Politik.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen milden Frühsommerabend , morgen habe ich einen Stadtbummel geplant, und Sonntag möchte ich noch gar nicht verplanen !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen!

Holunder
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*Meine wilden Kräuterfreunde* von Anja Fischer

*Werbung, unbezahlt*

Mein Leseeindruck: Ein ganz tolles Mitmachbuch im Freundebuchstil für Familien hat mir der SERVUS VERLAG zur Verfügung und Begutachtung zugesandt. VIELEN DANK dafür!

Dieses begeisternde Buch für Kinder, Eltern, Grosseltern vermittelt fast verloren gegangenes Wissen über Wildkräuter unserer natürlichen Umgebung in Wald und Wiese. Es liest sich spannend, aufregend, vermittelt jede Menge Spass, Wissen und viele Anregungen zum Basteln , Kochen und Verwerten von Wald – und Wiesenkräutern. Der achtsame Umgang mit der Natur kann so den Kleinsten unserer Gesellschaft mit spielerischer Leichtigkeit vermittelt werden. Die Beschreibung der Kräuter sind auf die Bedürfnisse der Kinder perfekt zugeschnitten . Einfache Informationen werden mit anschaulichen Bildern steckbriefartig fein untermalt. Gänseblümchen, Schafgarbe, Löwenzahn, Gundelrebe, Hirtentäschelkraut und viele mehr – insgesamt 12 Wildkräuter werden dem Betrachter nahe gebracht.

Kinder können so mit Hilfe von Eltern, Grosseltern oder eben auch selbständig – je nach Alter des Kindes – kleine Geschenke nacharbeiten, Naschereien herstellen wie Pralinen oder sogar wertvollen Hustensaft.

Beigefügte Etiketten, ein Kräuter Memo Spiel , Such- und Ausmalbilder vervollständigen in liebevoller Ausstattung dieses kleine Büchlein und machen es zu einem perfekten Geschenk, welches immer wieder zum Nachlesen und Mitmachen anspornt.

Meine Bewertung: FÜNF * Sterne für dieses DIY – Mitmachbuch für die ganze Familie.

Inhalt/Klappentext: Auf Erkundungstour durch Wiesen und Felder: Kräuterbuch für große und kleine Naturforscher

Welche Pflanze wächst denn da? Kann man sie essen? Hat sie vielleicht sogar Heilwirkung? Mit Kindern draußen unterwegs zu sein ist ein spannendes Abenteuer! Beim Streifzug durch den Park oder beim Spielen auf der Wiese gibt es viele Pflanzen und Kräuter zu entdecken. Dieser besondere Naturführer für Kinder lässt die ganze Familie beobachten und staunen, weckt die Neugierde und schult die Achtsamkeit. Woran erkennt man essbare Wildkräuter? Wie klappt das Kräuter trocknen und was kann man aus den grünen Schätzen herstellen?

Mit diesem Pflanzenführer lernen kleine Kräuterhexen und Wiesenfeen spielerisch die Welt der Wildkräuter kennen und üben dabei den wertschätzenden Umgang mit der Umwelt.

  • Heilpflanzen und Kräuter sammeln und verarbeiten: Leicht umsetzbare Rezepte für Kinder
  • Löwenzahn, Gänseblümchen und Vogelmiere stellen sich vor: 12 Kräuter-Steckbriefe im Freundebuch-Stil
  • Kompaktes Nachschlagewerk für unterwegs mit Platz zum Zeichnen und Einkleben der gepressten Kräuter
  • Kreative DIY-Ideen für die ganze Familie: Memo-Spiel, Etiketten zum Beschriften, Ausmalbilder u.v.m.

Basteln, Ausmalen, Einkleben: Buntes Mitmachbuch für Outdoor-Aktivitäten mit Kindern

Anja Fischer ist diplomierte Kräuterfee und Natur-Bloggerin. In diesem Buch zeigt sie Eltern und Kindern, wie leicht sie Wiesenkräuter und Pflanzen bestimmen und sammeln können. Aber nicht nur das: Neben nützlichen Infos gibt es viele tolle Ideen zum Nachmachen. Habt ihr schon mal Gänseblümchen-Salbe, Spitzwegerich-Hustensaft oder ein leckeres Kräutersalz selbst hergestellt? Dann ab nach draußen und viel Spaß beim Erforschen und Kennenlernen eurer Kräuterfreunde!

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*Freitagsfüller*

Endlich hat es ein wenig des ersehnten und dringend gebrauchten Regen für die Natur gegeben!
Ob es wohl ausreichen wird ? Nun der wöchentliche Lückentext von https://scrapimpulse.com
  1. Sind neuerdings fast alle Nachrichten von Gewalt und Kriegsgeschehen geprägt ? Das hebt nicht meine Grundstimmung!
  2. Ob dieser Regen wohl ausreichen wird das grüne Flair unserer Natur lange zu erhalten?
  3. Ich bin gespannt, ob das Verlangen nach schärferen Waffengesetzen in den USA endlich Gehör bekommt !
  4. Der schöne Monat Juni beginnt in der nächsten Woche.
  5. Was macht eigentlich den Reiz dieses Lückentextfüllers aus?
  6. Ich liebe Hafer-Schmelzflocken mit Apfelmus zum Frühstück.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Malen und Musik hören , morgen habe ich einen Stadtgang geplant, und Sonntag möchte ich (das kann ich heute noch gar nicht sagen) !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen!

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*Das Lied der Wölfe* – ein Leseeindruck !

*Werbung unbezahlt*

INHALT / KLAPPENTEXT: Die junge deutsche Wolfsforscherin Kaya wird von dem schottischen Milliardär Alistair McKinley angestellt, um auf seinen Ländereien wilde Wölfe anzusiedeln. In dem einsamen Herrenhaus in den Highlands trifft sie auch auf den verschlossenen Nevis, Alistairs attraktiven Sohn, mit Augen wie das Sturmgraublau des schottischen Himmels. Der verwundete Ex-Elitesoldat soll sich von seinen schweren Kriegsverletzungen erholen. Doch er verweigert die Therapie und torpediert das Wolfsprojekt, wo er nur kann. Kaya ist wütend und fasziniert zugleich, ohne das tragische Ausmaß seines Zustands zu ahnen. Eine Zusammenarbeit mit Nevis endet katastrophal. Erst als sich beide ihrer Vergangenheit stellen, können sie ihre Liebe und ihre Zukunft retten.

Rena Fischer lebte und arbeitete einige Jahre in Irland und Spanien, bevor sie anfing, Bücher zu schreiben. Auf Reisen kommen ihr immer die besten Schreibideen. Ganz besonders schlägt ihr Herz für die unendlichen Weiten der schottischen Highlands. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in München.

Mein Leseeindruck: Wilde Wölfe in Schottland, eine berührende Liebesgeschichte, die Krankheit PTBS ( eine hier im Afghanistan Krieg erworbene posttraumatische Belastungsstörung des Elitesoldaten Nevis McKinley ) , Familienprobleme – wie wird die Autorin diese unterschiedlichen Themen in einem Buch gut lesbar zusammen führen können? Das habe ich mich beim Lesen des Klappentextes gefragt. Sie hat es geschafft! Und mit was für einem faszinierendem und spannend geschriebenen Roman. Ich hatte das Buch lange auf meinem Rezensionsstapel liegen und habe es nun begeistert in wenigen Tagen verschlungen.

Der absolut fesselnde Schreibstil, verbunden mit ganz viel perfekter Recherche über das komplizierte Thema der Wiedereingliederung von freilebenden Wölfen in Schottland ausserhalb eines Tierparks hat mich mitgerissen und begeistert. Die öffentliche Rechtslage ist schwierig und die Abneigung der Bevölkerung zu diesem Eingliederungsversuch der Wildtiere im schottischen Hochland gilt es mit viel Überzeugungsarbeit zu überwinden. Mit diesem Thema hat sich die Autorin genauestens auseinandergesetzt und man erfährt als Leser*in unglaublich viel über Wölfe und ihrem Verhalten im Familienverbund in der freien Natur. Wunderbare, bildhafte Naturbeschreibungen des schottischen Hochland haben sich zusätzlich mühelos vor meinem inneren Auge entwickelt.

Die Darstellung der sympathischen Protagonist*innen Kaya und Nevis haben ein übriges zu meiner Begeisterung getan. Die zarte Zuneigung der jungen Biologin zum verschlossenen Elitesoldat Nevis hat mein Herz berührt und auch der Spannung im Buch gut getan. Finden sie doch zueinander, trotz der vielen persönlichen familiären Schwierigkeiten und ihren komplizierten vorherigen Lebenserfahrungen? Unterschiedliche Arten der Liebe, zu Freunden, Eltern, Kriegskameraden geben den Zeilen eine wunderbare Leichtigkeit sowie einen bindenden roten Faden. Doch vor allem das Wolfsprojekt, vom Vater Alistair McKinley finanziell grosszügig gefördert, bringt die jungen Menschen näher zueinander……

Meine Bewertung: FÜNF * STERNE für diesen toll geschriebenen Roman über Wölfe, Schottland und menschliche Herausforderungen!

Herzlichen Dank an die Autorin und den dtv Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars!

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*Freitagsfüller*

nach einer Idee von https://scrapimpulse.com/category/freitags-fueller/ !

  1. Wasser von oben gab es gestern nur mässig bei uns . Ein sanfter Landregen hat die Erde auf den heute angesagten Starkregen wohl gut vorbereitet.
  2. Nudeln mit Avocado Pesto gibt es heute mittag.
  3. Ich wünsche mir herrlich sonnige Sommermonate mit genügend Regen für die Natur.
  4. besser als wieder eine schlimme Dürreperiode!
  5. Wenn ich ein Gerät erfinden dürfte – keine Ahnung! Dazu fällt mir nix ein.
  6. Liebe(r) Blog , ich möchte dir sagen dass ich dich mag!
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Lesen , morgen habe ich nicht viel geplant, und Sonntag möchte ich auch nicht verplanen !

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Akeleischönheiten
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*Mein Leseeindruck zu,,,,*

*Werbung, unbezahlt*

INHALT/KLAPPENTEXT: Die Landärztin Anna Campbell hätte nie gedacht, dass sie sich so in das malerische Kirkby verlieben würde. Auch ihr Maine-Coon-Kater genießt die täglichen Besuche in der Old Bakery, in der Kristie das beste Shortbread von ganz Schottland backt. Hier trifft die optimistische Anna auch immer wieder auf den rätselhaften Lennox Fraser. Dieser fühlt sich als das schwarze Schaf der Familie. Insbesondere Vater Marlin ist strikt gegen Lennox´ Karriere als Musiker. Als Waise weiß Anna wie es ist, sich alleine durchzukämpfen. Die beiden scheinen perfekt füreinander. Doch ein lang gehütetes Familiengeheimnis kann nicht länger verheimlicht werden und stellt alles auf den Kopf…

Mit Sehnsuchtsorten kennt sich Charlotte McGregor aus. Schon in frühester Kindheit fühlte sie sich zu Städten und Ländern hingezogen, die sie nur aus Büchern oder Filmen kannte. Kein Wunder, dass sie aus ihrem Fernweh einen Beruf gemacht hat. Die Journalistin schrieb jahrelang Reiseberichte für Zeitungen und Magazine, ehe sie ihre Lieblingsorte auch in Romanen verewigte. Derzeit schlägt ihr Herz für Schottland, wo sie regelmäßig mit ihrem Mann durch Städte, Dörfer und die Highlands streift und sich voller Enthusiasmus auf Whisky, Haggis und Kilts stürzt.

Mein Leseeindruck: Dieses Buch hat mich gerade zur rechten Zeit am rechten Ort erreicht. All meine Erwartungen an diese Lektüre haben sich fast erfüllt. Leider nur fast, denn die Glaubwürdigkeit der Thematik, die am Ende des Buches immer mehr schwächelt, hat mich etwas verblüfft.

Es war der vierte, für mich allerdings der erste Band aus der Highland Hope Reihe, welches aber auf jeden Fall allein , ausserhalb der Reihenfolge gelesen werden kann.

Abwechslungsreich, gut geschildert und flüssig geschrieben von der Autorin wurde die Atmosphäre eines kleinen Ortes in den schottischen Highlands stimmig aufgezeigt. Auch Protagonistin Anna und der junge Musiker Lennox, sowie die gesamte Familie Fraser werden treffend und bunt in ihren Charakteren geschildert. Wäre da nicht ein wichtiges und allumfassende Problem , welches Lennox mit seinem Vater Marlin Fraser hat, der alle Musikinteressen seines Sohnes, sowie dessen Karriere verteufelt und ablehnt,,,,

Ein absolutes Wohlfühlbuch zum Abtauchen für gemütliche Stunden auf Balkon, Terrasse oder Garten.

Meine Bewertung: VIER **** Sterne !

Herzlichen Dank an die Autorin und den Verlag für die Zusendung des Taschenbuches!

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*Freitagsfüller*

Guten morgen, bei der Aussicht auf einen herrlichen Frühlingstag fülle ich nun den Text aus und freu mich aufs *Rausgehen*. Eine Idee von https://scrapimpulse.com
  1. Ich hätte nichts dagegen gehabt wenn es ein wenig geregnet hätte in den letzten Tagen. Es ist zwar wunderbar grün überall geworden, doch die Natur braucht Regen.
  2. Jeden Tag hatte ich das letzte Mal Socken an 😉 !
  3. Die Wahrheit ist immer anders. Jeder sieht sie aus seinem Standpunkt.
  4. Ich mag keine Erdnussbutter.
  5. Der ESC 2022 interessiert mich nicht.
  6. NIX habe ich zuletzt im Kino gesehen..
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Kino zu Hause auf Grossbildleinwand , morgen habe Ich einen Marktgang geplant, und Sonntag möchte ich natürlich die Natur geniessen !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen!

Es tut mir leid wenn ich Euch nix Aufregendes berichten kann, was hier hier für das öffentliche Internet passt !

Photo by Ravish Maqsood on Pexels.com

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*Der Flug des Raben*,, mein Leseeindruck!

*Werbung, unbezahlt*

Mein Leseeindruck:

Richard Wagamese (1955-2017) hat mich mit seinem autobiografischen Roman über die indigene Kultur der Anishinabe sehr berührt und mir ganz viel neues Wissen über die indigene Denkweise und Kultur dieser Menschen übermittelt. Sie sind sehr humorvoll , kichern sogar wenn die Tränen fliessen, begegnen anderen Geschöpfen ( auch Menschen mit einer anderen Hautfarbe 😉 ) mit Nachsicht und Liebe, besitzen eine starke Familienbindung. Sie haben sich die Kraft ihrer Kultur durch das Geschichten Erzählen bewahren können. Sie schöpften so diese Erfahrungen mit und aus der Natur, den Wäldern Kanadas und seiner Tierwelt.

Der Protagonist des Romans Garnet Raven wurde als dreijähriger Junge von kanadischen Sozial Behörden den Eltern im Reservat entrissen, entführt und in eine Residential School gebracht um ihn umerziehen zu lassen. Er wurde dort all seiner Wurzeln und Identität beraubt und hat erst im Alter von 25 Jahren nach einer langen und grausamen Odyssee durch Pflegefamilien zurück zu seiner Familie gefunden. Diese schreckliche Handhabe war in den 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhundert eine gängige und akzeptierte Vorgehensweise der Behörden.

Die Veränderung des jungen Mannes von einem Kriminellen zu einem nachdenklichen und liebenswürdigen Menschen wird sehr deutlich und einnehmend vom Autor geschildert. Sein Nachhausekommen in das Reservat seiner Ursprungsfamilie heilt ihn von den negativen Erfahrungen des Grossstadtlebens und seiner eigenen Ruhelosigkeit und Verlorenheit.

Ich habe dieses gefühlvoll geschriebene Buch sehr genossen, auch wegen der humorvollen, flüssigen und angenehmen Ausdrucksweise des Autors und kann sie jedem interessierten Leser*innen der indigenen Welt ans Herz legen.

Meine Bewertung: FÜNF * Sterne für diesen grossartigen Roman.

Vielen Dank an den Blessing Verlag und das Bloggerportal für die Zusendung des gebundenen Rezensionsexemplars.

INHALT/KlAPPENTEXT: Garnet Raven ist drei Jahre alt, als er seinem Zuhause in einem Ojibway-Reservat entrissen und von den Behörden in Obhut genommen wird. Er wächst in verschiedenen Pflegefamilien auf, bis er als Teenager die erstbeste Möglichkeit nutzt, um sich aus dem Staub zu machen. Er flieht in die Großstadt, gerät auf die schiefe Bahn und landet schließlich im Gefängnis. Zu seiner großen Überraschung erhält er dort einen Brief seiner längst vergessenen Ursprungsfamilie.

Als er nach seiner Entlassung ins Reservat seiner frühesten Kindheit zurückkehrt und beschließt, dort zu bleiben, bis er neue Pläne für seine Zukunft entwickelt hat, ändert sich sein Leben von Grund auf: Keeper, ein Freund seines Großvaters und der letzte Hüter der Weisheit der Ojibway, macht ihn mit den Traditionen und Riten seines Stammes vertraut. Garnet entdeckt nach und nach die Bedeutung des Ortes, seine Herkunft und sich selbst.

Richard Wagamese, geboren 1955 im Nordwesten Ontarios, gehört zu den bedeutendsten Schriftstellern Kanadas und indigenen Stimmen der First Nations. Er veröffentlichte 15 Bücher, für die er vielfach ausgezeichnet wurde, u.a. mit dem Publikumspreis des Canada-Reads-Programms des staatlichen Rundfunks für den Roman „Der gefrorene Himmel“, dessen von Clint Eastwood produzierte Verfilmung ebenfalls preisgekrönt wurde. Als Kind von seinen Eltern getrennt, aufgewachsen in Heimen und bei Pflegefamilien, die ihm eine Beziehung zu seinen indigenen Wurzeln verboten, wurde Wagamese erst im Alter von 23 Jahren wieder mit seiner Familie vereint. Er ließ sich in Kamloops, British Columbia, nieder, wo ihm später von der Thompson Rivers University die Ehrendoktorwürde verliehen wurde. Richard Wagamese verstarb im Jahr 2017.

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*Freitagsfüller*

Guten morgen, wieder wartet der FF auf Euch und ich wünsche ein wunderbares Frühlingswochenende! Danke für den Lückentext Barbara https://scrapimpulse.com

  1. Ich warte auf meinen täglichen Spaziergang nach dem Ausfüllen des FF hier. …..
  2. In vielen Dingen des täglichen Alltags bin ich nicht sooo sorgfältig.
  3. Drei Dinge auf meinem Tisch: Kaffeetasse, Blumen, Computer.
  4. Manchmal werde ich sogar übermütig.
  5. Was macht eigentlich mein unbändiges Leseverhalten? Es ruht sich gerade ein wenig aus 😉 !
  6. Sehr lecker, ein Kuchen mit Rhabarber !
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf alles mögliche , morgen habe ich noch nicht viel geplant, und Sonntag möchte ich natürlich in den Frühlingswald gehen.

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen!

Blick auf die Weser in Hann.Münden
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*Der lange Atem der Bäume* von Peter Wohlleben

*Werbung, unbezahlt*

Hörbuch-Audio CD

Ungekürzte Ausgabe, erschienen am 26 Juli 2021

https://www.peter-wohlleben.de/ueber-mich

INHALT/KLAPPENTEXT:

Mit der Natur kann man keine Kompromisse schließen, sagt Peter Wohlleben. Auch wenn wir die Welt durch den Klimawandel zugrunde richten sollten – um den Wald brauchen wir uns keine Sorgen zu machen. Der kommt zurück. Es wäre nur schön, wenn wir dann noch da sind.

Das neue Hörbuch von Peter Wohlleben ist die direkte Fortsetzung seines Millionensellers Das geheime Leben der Bäume – ebenso zum Staunen, ebenso faszinierend, und gleichzeitig scharf und kritisch: Peter Wohlleben schildert auf der einen Seite neue Erkenntnisse über das Leben und die ungeahnten Fähigkeiten der Bäume und geht zugleich hart ins Gericht mit den von vollkommener Ahnungslosigkeit geprägten Akteuren in Wirtschaft und Politik, die weiterhin so tun, als wüssten sie, was der Wald braucht, und die die Natur doch nur weiterhin rücksichtslos ausbeuten.

MEIN HÖREINDRUCK: Alle Menschen dieses Planeten sind untrennbar mit der sichtbaren realen Natur unserer Welt verbunden. Unser weiteres Schicksal und das Überleben ist also eng mit dem Geschehen der Klimaveränderungen verflochten. Um so verwunderlicher ist es, dass Politik und die öffentliche Meinung der Wissenschaft den neuen Forschungsergebnissen kaum oder wenig Gehör und Beachtung schenken. Dieses für mich begeisternde Hörbuch hat mir im wahren Sinn des Wortes die Ohren geöffnet. Der bekannte Autor Peter Wohlleben schildert auf eindringliche Weise neue Erkenntnisse der Forstwissenschaft über das Zusammenleben der Bäume in unserer Landschaft. Vorgetragen wird dieses interessante Wissen vom Sprecher Peter Kaempfe. Seiner ruhigen , angenehmen und unaufgeregten Sprachmelodie konnte ich ohne Mühe und/oder Langeweile stundenlang gut folgen.

Der Autor deckt in seinem Hörbuch unglaubliche symbiotische Vorgänge im Wald zwischen den verschiedenen Baumexemplaren auf. Wir hören von unterschiedlichen Laub- und Nadelbäumen, rotem Laub, helfenden Blattläusen, Ausdünstungen der Bäume, Kronenschüchternheit sowie den Verflechtungen der Baumriesen auch an junge und kleine Exemplare unterschiedlicher Arten, durch das Wurzelwerk untereinander. Ihr hilfreicher Austausch von Wasser – und Nährstoffen bei Dürre und Mangelzuständen des Bodens beeindrucken und lassen fast den Eindruck beim Hörer zu, dass Bäume hilfreiche Wesen mit einem emotionalen Mitgefühl für ihre erkrankten Artgenossen sind. Der Autor erklärt wie geringe Veränderungen unglaublichen Einfluss auf unsere Wälder und das Klima haben. Er plädiert für die Aufgabe der sogenannten Plantagenwirtschaft der Wälder, die zwar auf den ersten Blick für die Waldwirtschaft effizient und richtig erscheinen und doch das natürliche Gleichgewicht des Ökosystem Wald völlig verändern und zerstören. Sein Traum: das Wachsen und Entstehen eines Urwaldes, in dem die Natur sich ungestört und sich selbst überlassend entwickeln kann. Ohne Profitgier der Menschen und vor allem der Wirtschaft, die bisher ohne Rücksicht die Wälder misshandeln und ausbeuten. Die Gier der Menschheit auf den wertvollen Energieträger Holz muss unbedingt reduziert werden zum Wohle unserer Wälder und unserer Lebensumwelt. Ohne Wald , pflanzliches Leben gibt es keine Sauerstoffproduktion und auch die Lebensgrundlagen der Menschen werden sich unweigerlich verändern.

Leider kann die Natur mit den aktuellen rasanten Klimaveränderungen kaum mithalten und wir müssen ihr Tausende von Jahren zubilligen um sich verändern zu können.

Lebt die Menschheit dann überhaupt noch auf dieser unserer einmaligen Erde ?

Meine Bewertung: FÜNF *Sterne für die grossartige Aufarbeitung einer wichtigen Thematik in diesem Hörbuch!

Herzlichen Dank an die Penguin Random House Gruppe für die Zusendung der sieben Audio CD !

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Mein Leseeindruck zu,,,,

*Werbung, unbezahlt*

Inhalt / Klappentext: Nach dem Tod der Eltern haben sich die drei Geschwister der Familie Gabel auseinandergelebt. Während die alleinerziehende Sidsel als Restauratorin in einem Kopenhagener Museum arbeitet, schlägt sich Niels als Plakatierer ohne festen Wohnsitz durch. Ea, die älteste der drei, lebt seit Jahren in San Francisco und versucht, mit einer Seherin Kontakt zur verstorbenen Mutter aufzunehmen. Doch dann müssen die Geschwister auf einmal Stellung zueinander und ihrer Vergangenheit beziehen. Ein beglückendes und zärtliches Buch über das Wagnis, alte Hüllen abzustreifen und Veränderung zuzulassen.

Caroline Albertine Minor, geboren 1988 in Kopenhagen, ist Absolventin der Dänischen Akademie für Kreatives Schreiben (Forfatterskolen). Ihre Kurzgeschichtensammlung ›Velsignelser‹ war für den Preis des Nordischen Rates nominiert. In Amerika wurde eine der Geschichten mit dem renommierten O.-Henry-Preis ausgezeichnet. ›Der Panzer des Hummers‹ wurde sowohl von der Presse als auch vom Buchhandel wärmstens aufgenommen und wird in mehrere Sprachen übersetzt. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Kopenhagen.

Auszeichnungen

›O. Henry Prize 2021‹ für ihre Kurzgeschichte Grief’s Garden , 2021

Velsignelser für den Preis des Nordischen Rates nominiert, 2018

Mein Leseeindruck: Leider hat mich dieses Buch während einer Leseflaute begleitet und ich konnte sehr lange den langweiligen Belanglosigkeiten des Lebens dreier Geschwister nur mühsam folgen. Sogar am Ende des Buches war ich ratlos, habe über den fehlenden roten Faden gegrübelt und mich gefragt was die Autorin ausdrücken wollte. Vielleicht ist es die Unfähigkeit dieser drei Geschwister emphatisch aufeinander einzugehen . Jeder einzelner Protagonist erschien mir charaktermässig wie ein langweiliger, narzistischer Egoist. Zum Glück befand sich im Buch ein Personenregister, welches ich unzählige Male nachschlagen musste um mir klarzumachen um wen es gerade ging im Geschehen. Jedes einzelne Kapitel erschien mir ausserdem wie eine Kurzgeschichte und nicht wie ein zusammenhängender Roman!

Schade, denn ich hatte mir viel versprochen von dieser Lektüre und bin sehr enttäuscht!

Meine Bewertung: ZWEI ** – DREI *** Sterne !

Danke an die Autorin und den Diogenes Verlag für die Zusendung des Leseexemplares!

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*Freitagsfüller*

Nach drei Wochen Wochen Sonne und Frühling ist nun der Winter zurückgekehrt und erschreckt unsere Blumen und die gesamte Natur,,,,,,ich hoffe der Spuk schmilzt schnell wieder dahin! Nun zum Lückentext Füller von Barbara ! https://scrapimpulse.com/category/freitags-fueller/

  1. Wenn ich könnte, würde ich sofort alle Kriegsverbrecher unschädlich machen!!!
  2. Diese ganzen Aggressionen verstehe ich einfach nicht. Es geht doch wieder nur um Macht, Geld und das Einschränken von Freiheit.
  3. Ein spontaner Wochenendausflug würde mir heute am 1. April mit Schneewetter nicht ganz so viel Freude bereiten 😉 !
  4. Buttermilch ist mein liebster „gesunder“ Snack.
  5. Es wird Frühling, wenn die Natur es erlaubt und ihre sensiblen Freigaben den Wäldern und Blumen schenkt.
  6. Ärger und Frust runterschlucken, ist sicher nicht gesund!
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf auf Familienbesuch , morgen habe ich nix geplant, und Sonntag möchte ich auch noch nicht verplanen !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen!

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*Freitagsfüller*

Guten morgen an diesen schönen und sonnigen Frühlingstagen! Dieser Lückentextfüller wurde von der sympathischen Barbara von https://scrapimpulse.com/category/freitags-fueller/ erstellt ! Danke dafür 🙂 !

1.  Sie kommen – die ersten Schmetterlinge des Jahres ! Auch Zitronenfalter habe ich gestern im Garten erspäht.

2.  Es geht mir seelisch nicht gut seit Beginn des Krieges und mir fehlen die passenden Worte des Entsetzens.

3.  Ich sollte mal wieder  an etwas völlig Anderes und Erfreulicheres denken. Aber das fällt mir sehr schwer.

4.    Sie duften sogar schon, die ersten Frühlingsblumen .

5.   Das erste Eis bedeutet für mich keine besondere Versuchung zum Naschen.

6.   Ich würde gerne meine Lesegewohnheiten fortsetzen. Doch es fällt mir schwer . Die Konzentration fehlt und gesund bin ich noch nicht wieder.

7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, ________  und Sonntag möchte ich _________ !

Ich kann und mag nichts planen, freue mich allerdings auf einen lieben Familienbesuch!

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen!

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*Freitagsfüller*

  1. Ein Gedanke allein kann leider nicht viel Gutes bewirken….
  2. Dieser Krieg betrifft nicht nur die Ukraine, sondern geht weit darüber hinaus.
  3. Zur Ablenkung versuche ich viel zu lesen oder zu hören. Klappt nur nicht so gut, da ich krank bin. Allerdings kein Corona.
  4. Mir fällt nix ein zu diesem Wort Politiker .
  5. Was passiert, können wir nicht verhindern. Man fühlt sich hilflos.
  6. GEWALT ist der entscheidende Punkt.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf , morgen habe ich geplant, und Sonntag möchte ich ! Leider kann ich zur Zeit gar nichts planen.

Guten morgen , heute kommt mein FF aus der Waagerechten, da es mir gesundheitlich nicht gut geht. Danke für diesen Lückentextfüller Barbara. https://scrapimpulse.com/2022/03/scrapimpulse-freitagsfueller-667/#comments .

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen!

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*Via Torino* von Aja Leuthner – erschienen in der HarperCollins Verlagsgruppe

Werbung, unbezahlt

Inhalt/Klappentext: Eine große deutsch-italienische Familiengeschichte

1969: Gegen den Wunsch ihrer Familie lässt die freigeistige Eleonora ihr Jurastudium in Tübingen hinter sich, um sich den Arbeiterstreiks in Turin anzuschließen. Was als Aufbegehren gegen ihre konservativen Eltern beginnt, wird zu einer Richtungsentscheidung. In Italien lernt Eleonora die Liebe ihres Lebens kennen.

1995: Gut fünfundzwanzig Jahre später steht ihre Tochter Rosalia an einem Scheidepunkt: Eine ungeplante Schwangerschaft bringt das Leben der jungen Frau durcheinander, doch sie schwört sich, ihr Biologiestudium in München abzuschließen und ihren Traum weiterzuverfolgen. Sie konzentriert sich ganz und gar auf ihre Karriere und zieht ihre Tochter Milena alleine groß. Doch als Milena älter wird, beginnt sie, Fragen nach ihrem Vater zu stellen und gegen Rosalias Schweigen aufzubegehren.

2018: Als plötzlich Eleonoras Mann stirbt, machen sich die drei Frauen von München aus auf die Reise nach Süditalien, um ihm seinen letzten Wunsch zu erfüllen. Eine Reise, die sie zwingt, sich neu zu begegnen und die für ein unerwartetes Wiedersehen sorgt.

Aja Leuthner arbeitet als Redakteurin für die Süddeutsche Zeitung, die sie schon als Zwölfjährige ihrem Vater vom Frühstückstisch entwendete. Der mütterliche Bücherschrank formte ihre Liebe zur Literatur. Ihr Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und Italianistik entsprangen der Leidenschaft für politische Diskussionen und der Begeisterung für mediterranes Leben und romanische Kultur. Den Anstoß, selbst zu schreiben, gab John-Boy Walton – und der großartige Augenblick, in dem in der 70er-Jahre Serie sein erstes Buch mit der Post ins Haus geliefert wird. Die Autorin lebt mit ihrer Familie bei München.

Mein Leseeindruck: Dieses Buch erzählt aus dem Leben von drei sehr stark in ihren Charakteren gezeichneten Frauen verschiedener Generationen. Diese Erlebnisse sind eingebettet in eine realistische deutsch-italienische Familiengeschichte, die sich von München, über Turin bis nach Sizilien über etliche Jahrzehnte hinzieht. Die Autorin erzählt wunderbar stimmig von der energischen Eleonora , einer typischen Frau der deutschen 1969er Studentenbewegung, von ihrer besonderen Tochter Rosalia, die aus der Ehe mit dem Sizilianer Valerio stammt und der jungen Milena, deren Herkunft und Schicksal eng mit der Vergangenheit von Mutter und Grossmutter verbunden ist.

Der interessante, anregende und anspruchsvolle Schreibstil der Autorin hat mich begeistert, mitgerissen und ich habe das Buch in wenigen Tagen durchgelesen. Es ist ein besonderer, von der Norm der üblichen, oft etwas kitschigen Familiengeschichten abweichender Roman und überzeugt durch gute Recherche und Kenntnis Italiens und Deutschlands, ihren Kulturen und der Mentalität der dort lebenden Bevölkerung. Zu Beginn des Buches erzählt die Autorin fesselnd von Eleonora, Valerio und ihren Freunden, ihrem Kampf zusammen mit der Turiner Arbeiter- und Studentenbewegung um mehr Mitbestimmungsrechte und bessere Löhne beim grossen Turiner Autokonzern Fiat Mirafiori. Die zarte Liebe, die sich zwischen den beiden jungen Leuten entwickelt, weckt sofort Sympathie und Hoffnung beim Leser*rin. Den beiden Liebenden, aus sehr unterschiedlichen Familien stammend, wird die wunderschöne Tochter Rosalia in einem erfüllendem Familienleben geschenkt.

Nun folgen die 90er Jahre und die Verwicklungen um Rosalias Beziehungen zu einem italienischen Brüderpaar und die Geburt der Tochter Milena bestimmen diese Zeit. Die junge Milena erfährt relativ wenig über ihren italienischen Vater von ihrer Mutter und wird hauptsächlich von den Grosseltern Eleonora und Valerio erzogen ….

Diese Geschichte ist voll bunter Facetten beider Länder, ein Zeitzeugnis, unterhält dabei total und gibt sogar ein wenig italienischen Sprachunterricht durch kursiv eingesetzte Redewendungen und italienische Rezepte.

Meine Bewertung: FÜNF * Sterne für diesen grossartigen Roman!

Herzlichen Dank an die Autorin, den HarperCollins Verlag sowie Vorablesen für die Zusendung des gebundenen Printexemplar!

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*Freitagsfüller*

Guten morgen, nach dem Sturm ist vor dem Sturm. Das gilt wohl für heute im Norden. Davon lässt sich der Frühling zum Glück nicht aufhalten…und Insekten profitieren sogar vom Sturm, segeln einfach mit und erobern sich so neue Lebensräume!
  1. Als ich zuletzt beim Einkaufen war, habe ich mich mit wunderbaren Frühlingsblühern eingedeckt.
  2. Die Lockerungen, betreff Corona Pandemie sinnvoll einzuführen finde ich schwierig.
  3. Ab der nächsten Woche was soll da für mich/uns besonderes passieren in diesen Corona-Zeiten ?
  4. Der Frühling hat sich dann wohl endgültig durchgesetzt.
  5. Neue Schuhe laufen oft nicht ganz so gemütlich wie eingelaufene Modelle!
  6. Wenn ich ausgeschlafen bin läuft mein Tag effizienter.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen Scrabble Abend , morgen habe ich geplant auf dem Wochenmarkt einzukaufen , und Sonntag möchte ich bis jetzt noch nichts planen. Langweilig vielleicht – ich weiss 😉 !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen!

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*Typische Frauenliteratur – ein Wohl Fühl Buch*

*Werbung, unbezahlt*

Inhalt/Klappentext: In ihrem alten, am Fluss gelegenen Gutshaus Windfalls aus dem siebzehnten Jahrhundert mit seinen großen, weiß gestrichenen Schiebefenstern, dem grauen Schieferdach und dem Blauregen, der sich an der Fassade hochrankt, kommen die Sorrells zu einer Hochzeit zusammen.

Lucy versucht, die zerbrochenen Familienbande zu kitten. Eve kämpft darum, ihr scheinbar perfektes Leben zusammenzuhalten. Ihre Mutter, Kit, eine berühmte Autorin, hegt einen tiefen Groll gegen ihre jüngste Tochter. Und Margot, die ihr Zuhause vor acht Jahren verlassen hat, muss sich nun ihrem dunklen Geheimnis stellen …Als sich alle für eine Woche voller Feierlichkeiten und Konfrontationen zusammenfinden, scheint die Kluft zwischen ihnen unüberwindbar. Kann es nach all dieser Zeit zu einer Versöhnung kommen?

Hannah Richell wuchs in England und Kanada auf, verbrachte viele Jahre in Australien und lebt heute mit ihrer Familie im Südwesten von England. Sie arbeitete im Marketing der Film- und Verlagsbranche und für verschiedene Zeitungen und Magazine, bevor sie begann, Geschichten zu schreiben. Ihre Romane begeistern Leser und Presse weltweit und werden in 17 Sprachen übersetzt.

Mein Leseeindruck: Eine Hochzeit die alle Familienmitglieder wieder zusammen bringen soll. So plant es die junge Lucy und kehrt in ihre Heimat nach Windfalls zurück. Sie überrascht alle mit der Idee einer spontanen Hochzeit und möchte bei dieser Gelegenheit der Familie etwas sehr Wichtiges mitteilen. Auch Margot, die jüngste der Geschwister Eve und Lucy soll unbedingt kommen. Sie hat seit Jahren kaum Kontakt zur Familie, vor allen Dingen nicht zu ihrer Mutter. Die Eltern Ted und Kit, eine bekannte Schriftstellerin, haben sich vor Jahren auf eine unschöne Weise getrennt. Margot, die Jüngste der Familie hat diese Trennung der Eltern kaum verarbeitet.

Ich war überrascht vom schönen und ansprechendem Schreibstil der Autorin. Sie lässt die Geschwister und Eltern jeweils aus unterschiedlichen Zeitsträngen zu Wort kommen und so kann sich der Leser einen Zusammenhang des Geschehens wie ein Puzzle nach und nach zusammensetzen. Das unbeschwerte Aufwachsen der drei Mädchen auf dem Gut Windfalls wird bunt und stimmig beschrieben, wie auch die Jahreszeiten und Stimmungen auf dem abgelegenen Landgut am Fluss. Die Lebensgeschichten der Eltern vor der Familiengründung kommen ebenfalls nicht zu kurz und ich habe zu allen Protagonisten des Buches eine wunderschöne und enge Lesebindung aufbauen können. Es waren spannende, aufregende, lustige sowie auch traurige Lesestunden, die mir sicher lange im Kopf nachhallen werden.

Meine Bewertung: Fünf * Sterne für dieses dramatische und einnehmende Leseerlebnis!

Danke an die Autorin und den Verlag für das Rezensionsexemplar!

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*Freitagsfüller*

Guten mittag,,,,ich bin mal wieder spät dabei, doch ist der Freitag noch nicht um. Die Idee für diesen Lückentextfüller findet ihr bei Barbara auf der Seite https://scrapimpulse.com
  1. Gib mir eine Pflanze und ich finde immer ein Plätzchen in meinem Garten für sie!
  2. Das Ergebnis ist sichtbar. Mein Garten ist ziemlich voll 😉 !
  3. Montag ist Valentinstag und und ich finde diesen kommerziellen Tag nicht so bemerkenswert.
  4. Das Lesen eines Buches erfüllt mich dagegen mit Zufriedenheitsgarantie.
  5. Ich freu mich schon auf die vielen neuen Frühjahrslektüren und fürchte, dass ich den Überblick verliere.
  6. Die wichtigen Bücher der Gegenwartsliteratur sollte ich auf keinen Fall verpassen.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Netflix , morgen habe ich nix geplant, und Sonntag möchte ich auch noch ohne Planung angehen.

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen!

Danke lieber R.
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Mein Leseeindruck zu,,,,,

*Werbung, unbezahlt*

Inhalt/Klappentext:Seit fast 50 Jahren bewahrt die irische Krankenschwester Katie ein Geheimnis auf, gut versteckt im hintersten Winkel ihres Kleiderschranks: eine Kiste mit Armbändern. Sie stammen von Babys, die in den 70er-Jahren gegen den Willen ihrer Mütter zur Adoption freigegeben wurden. Katie sieht die Zeit gekommen, Mütter und Kinder endlich wieder zu vereinen. Denn hinter jedem Armband verbirgt sich eine Geschichte voller Herzschmerz und Hoffnung, und jedes Kind hat ein Recht auf die Wahrheit. Aber ist Katie auch bereit, sich ihrer eigenen Vergangenheit zu stellen?

Rachael English ist eine irische Bestsellerautorin, Journalistin und Radiomoderatorin. Tausende Zuhörer kennen sie aus Irlands beliebtester Radiosendung »Morning Ireland«. Sie hat fünf Romane veröffentlicht und ist jetzt erstmals auch auf Deutsch zu lesen.

Mein Leseeindruck: Die bekannte irische Radiomoderatorin hat mich mit ihrem Roman in eine hoffentlich vergangene Welt des Schreckens versetzt. Das katholische Irland der 60er und 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts war noch geprägt von strengen und teilweise unmenschlichen Ansichten über Moral und Sitte der Bevölkerung. Es gab praktisch keine alleinerziehenden Mütter, so wie es heute oft üblich und als normal angesehen wird. Alle ausserehelichen Schwangerschaften junger Mädchen wurden gerne der Öffentlichkeit und dem Lebensumfeld verheimlicht. Diese Geschehnisse haben die Familien oft selbständig und/oder mit Hilfe kirchlicher Einrichtungen geregelt. Junge Frauen wurden, wie in diesem Roman minutiös beschrieben, in sogenannten Mutter – Kind – Heimen weggesperrt und /oder sogar dort unter falschen Namen Angaben bis zu Entbindung betreut.

Zwei Frauen , die ältere ehemalige Krankenschwester des Heimes Katie und ihre junge Nichte Beth versuchen durch Internet Recherchen das Schicksal dieser Kinder und Mütter aufzuklären. Katie hat über Jahrzehnte die Geburtsbändchen der Babys heimlich aufbewahrt. Kinder, Mütter und Heimpersonal werden charaktermässig beeindruckend von der Autorin gezeichnet.

Der sehr flüssige, emotional berührende Schreibstil der Autorin hat mich sofort erreicht und auf die über 500 Seiten des Buches intensiv mitgenommen. Rachael English lässt die jungen Frauen aus verschiedenen Zeitperspektiven erzählen. Allen dort lebenden jungen Müttern ist Schreckliches passiert: ihre neugeborenen Kinder wurden ihnen wissentlich, oft auch unwissentlich nach der Geburt zur Adoption frei gegeben. Im schlimmsten Fall wurden Kinder sogar als totgeboren bezeichnet und heimlich weggegeben, den oft blutjungen Müttern nie gezeigt. Der Roman wird zwar als eine fiktionale Geschichte vorgestellt, doch liegen ihm wahre Begebenheiten zu Grunde, die von der Autorin in einem beeindruckenden Nachwort erklärt werden…..

Meine Bewertung: FÜNF * Sterne für diese emotional sehr berührende, fast wahre Geschichte!

Vielen Dank an die Autorin und den Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar!

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*Freitagsfüller*

Die Sonne zeigt sich heute wieder einmal :-), das Wochenende winkt und für die Kinder ist es ein Zeugnis-Wochenende. Zeit für das Ausfüllen des Lückentextfüllers von https://scrapimpulse.com !
  1. Genau heute vor drei Jahren habe ich mit den Nachwirkungen und der Heilung von zwei Sprunggelenk- Operationen gekämpft!
  2. Wenn ich an diese Zeit denke packt mich das Grausen.
  3. Ich habe es inzwischen tatsächlich geschafft, ohne Probleme wieder zehn Kilometer am Stück zu wandern.
  4. Die ersten Schneeglöckchen schauen aus der Erde – ich freu mich drauf !
  5. Als allererstes werde ich bei kommenden Frühlingstemperaturen die Beete von altem Laub und ähnlichem befreien.
  6. Es gruselt mich und ich ignoriere viele Nachrichten inzwischen, wenn man das politische Geschehen in unserem Lande betrachtet.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Leseabend und/oder auf einen Film , morgen habe ich noch gar nichts geplant, und Sonntag möchte ich wenn es möglich wäre bei Sonne 😉 , unseren Wald besuchen !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten, danke für’s Mitmachen!

Liebe Grüsse – vor allen Dingen bleibt alle gesund!

Micky
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*Die Enkelin* von Bernhard Schlink

*Werbung, unbezahlt*

Inhalt /Klappentext: Birgit ist zu Kaspar in den Westen geflohen, für die Liebe und die Freiheit. Erst nach ihrem Tod entdeckt er, welchen Preis sie dafür bezahlt hat. Er spürt ihrem Geheimnis nach, begegnet im Osten den Menschen, die für sie zählten, erlebt ihre Bedrückung und ihren Eigensinn. Seine Suche führt ihn zu einer völkischen Gemeinschaft auf dem Land – und zu einem jungen Mädchen, das in ihm den Großvater und in dem er die Enkelin sieht. Ihre Welten könnten nicht fremder sein. Er ringt um sie.

Verlagslink

Bernhard Schlink, geboren 1944 bei Bielefeld, ist Jurist und lebt in Berlin und New York. Der 1995 erschienene Roman ›Der Vorleser‹, 2009 von Stephen Daldry unter dem Titel ›The Reader‹ verfilmt, in über 50 Sprachen übersetzt und mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet, begründete seinen schriftstellerischen Weltruhm.

Auszeichnungen

›Pak Kyong-ni Prize‹ der südkoreanischen Kulturstiftung Toji für sein schriftstellerisches Schaffen, 2014 ›Bundesverdienstkreuz 1. Klasse‹ für Der Vorleser, 2003

›Preis des German-British Forum‹ für sein Gesamtwerk, 2002 Ernennung zum ›Chevalier dans l’Ordre de la Légion d’Honneur‹, 2001 Finnischer Literaturpreis ›Eeva Joenpelto-Preis‹ der Gemeinde Lohja, 2001 ›Ehrengabe‹ der Heinrich-Heine-Gesellschaft in Düsseldorf, 2000 ›Evangelischer Buchpreis‹ des Deutschen Verbandes Evangelischer Büchereien für Der Vorleser, 2000 ›Sonderkulturpreis‹ der japanischen Tageszeitung Mainichi Shinbun, der jedes Jahr an einen japanischen Buchbestseller vergeben wird, für Der Vorleser, 2000 Erstmals verliehener ›WELT-Literaturpreis‹ für sein literarisches Schaffen, 1999›Grinzane-Cavour-Preis‹ (Italien) für Der Vorleser, 1997 ›Hans-Fallada-Preis‹ der Stadt Neumünster für Der Vorleser, 1997 ›Prix Laure Bataillon‹ (Frankreich) für Der Vorleser (Auszeichnung für den Autor sowie für den Übersetzer Bernard Lortholary), 1997 ›Deutscher Krimi-Preis‹ des Bochumer Krimi Archivs für Selbs Betrug, 1993Autorenpreis deutschsprachige Kriminalliteratur ›Der Glauser‹ für Die gordische Schleife, 1989

Mein Leseeindruck: Kaspar und Birgit, sie aus dem Osten stammend, er aus dem sogenannten Westen verlieben sich in den 60er Jahren , führen ein jahrzehntelanges gemeinsames Leben in der Bundesrepublik nach einer dramatischen Fluchtaktion von Birgit aus der ehemaligen DDR . Er arbeitet als Buchhändler – sie offenbart ihm nach ihrem unglücklichen Tod als Alkoholikerin ein bislang geheim gehaltenes, bedeutsames Ereignis ihres früheren Lebens im Ostteil von Deutschland mit Fragmenten aus ihren Aufzeichnungen. Was Kaspar, inzwischen ein älterer Senior, aus den geretteten Daten ihres Computers über seine geliebte, verstorbene Frau erfährt, erschüttert ihn zutiefst. Plötzlich taucht wie aus dem Nichts nach Birgits Tod die unbekannte Enkelin Sigrun mit ihrer Familie auf und tritt in sein Leben. Diese Begegnungen verändern Kaspar’s Sicht auf das gemeinsam Erlebte von Jahrzehnten umfassend. Auch seine Auffassungen über völkische Entwicklungen in unserer heutigen deutschen Zivil-Gesellschaft , die ihm völlig zuwider sind, geraten ins Wanken. Er zweifelt, bekommt durch glückliche Umstände ein schwaches Vertrauensverhältnis zu dieser Familie. Er versucht die Lebensauffassungen seiner neu gewonnenen, blutjungen Enkelin zu verstehen.

Auch ich war erschüttert, beeindruckt und wurde schnell und tief in das Geschehen des Romans hineingerissen. Der Schreibstil des Autors ist fast genial zu nennen und hat mir ausserordentlich gut gefallen! Die Charakterzeichnungen des Autors sind treffend, vermitteln eine fast perfekte, passende Beschreibung innerer Dialoge der Protagonist*innen! Da sind Kaspar und Birgit, durch eine jahrzehntelange Bindung und Liebe fest miteinander verschweißt. Kaspar’s Charakter, einfühlsam erschaffen vom Autor, beeindruckt durch seine Toleranz, seiner Empathie für dieses neue Enkel-Kind, seiner Grosszügigkeit und dem Versuch diese ihm eigentlich völlig fremden Menschen zu verstehen. Die 15 jährige Enkelin Sigrun sprüht vor Lebenslust und Neugierde auf eine neue Sichtweise der Welt – ausserhalb der traditionell geprägten, unverrückbaren Dogmen ihres völkischen Umfeldes. Kaspar hilft, erklärt dem jungen Mädchen behutsam eine für sie völlig fremde Welt und verzweifelt fast am Starrsinn seiner Enkelin. Die gemeinsame Liebe zur Musik baut langsam eine beständige Brücke des Vertrauens zwischen den beiden auf.

Es war für mich zum Verzweifeln beim Lesen auf diese durch die völkische Erziehung geprägten Eigenarten der Familie zu treffen. Doch die Hoffnung auf eine Veränderung des Denkens wird immer wieder belebt und macht diesen Roman dadurch zu einem unvergesslichen Leseerlebnis. Das Buch regt zum Nachdenken an, schafft kein eindeutiges Bild zu dieser komplexen Thematik und überzeugt durch die Darstellung unterschiedlicher Lebensbedürfnisse der Menschen unserer heutigen Gesellschaft.

Meine Bewertung: FÜNF * Sterne für dieses unvergeßliche Leseerlebnis.

Herzlichen Dank an den Autor und den Diogenes Verlag für das gebundene Rezensionsexemplar!

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*Die Wiederentdeckung des Glücks* von Antonia Michaelis

*Werbung, unbezahlt*

Mein Leseeindruck: Madagaskar war für mich immer eine Insel, weit weg aus meinem Bewusstsein. Einzig das Lied * Wir kamen von Madagaskar,,,,* habe ich mit diesem Land verbunden. Das hat die Autorin Antonia Michaelis mit ihrer glücklich machenden Geschichte, die sich fast wie ein poetisches, mystisches Märchen liest, für mich gründlich zum Positiven verändert. Das Schöne daran: die Autorin schreibt ehrlich über die Schattenseiten des Lebens, vor allem über warmherzige Menschen, die dort teilweise unterhalb der Armutsgrenze leben müssen. Wer aus der Bevölkerung leidet am meisten und gibt sich trotz allem einfach dem Leben mit Vertrauen spielerisch hin? Es sind wieder einmal die Kinder.

Die Kinder des Landes sind kreativ, recyceln alles – wirklich alles. Sie fertigen Gegenstände aus anscheinend wertlosen Müllrückständen für den alltäglichen Gebrauch und für ihre Spielwelt, die ohne übliches, kommerzielles Spielzeug auskommt ! Strassenkinder, wie der Rikschafahrer Biscuit, der im Erwachsenenleben ein berühmter Radfahrer wird , wachsen dem Leser*innen ans Herz. Eine rote Klingel, die er als fünfjähriger Knirps vom jungen Weltenbummler Terje in den 70er Jahren geschenkt bekommen hat, begleitet ihn lebenslang. Terje und Biscuit treffen nach vielen Jahrzehnten wieder aufeinander und empfinden eine grosse Sympathie und Zusammengehörigkeit zueinander . Terje, inzwischen in seinen letzten Lebensjahren, besucht die Insel nach langer Abwesenheit mit seiner deutschen Tochter Nora, die bislang keine oder/und sehr naive Vorstellungen über die Lebensumstände der Bevölkerung hat. Aufgewachsen weit weg von dieser Armut in Deutschland sucht sie als Managerin einen neuen , exotischen Duft auf der Insel für ihre europäischen Kunden. Kann das funktionieren inmitten brennenden Mülls, abgeholzter Wälder und zerstörter Natur?

Das Buch übt auf den Leser einen faszinierenden Zauber aus, bedingt durch den poetischen Schreibstil der Autorin, der sich leicht und flüssig lesen lässt. Eine wahre Perle, völlig anders geschrieben und erzählt als all die üblichen Familiengeschichten hat uns die bekannte Autorin geschenkt . Herzlichen Dank dafür liebe Antonia Michaelis.

Mein Dank gilt auch dem Droemer Verlag für die Zusendung des gebundenen Rezensionsexemplars!

Inhalt /Klappentext: Können wir Glück recyceln?

Ebenso poetisch wie eindringlich erzählt Antonia Michaelisʼ Gesellschaftsroman von vier Menschen, deren Lebenswege sich auf Madagaskar immer wieder kreuzen, und die einander den Mut geben, Grenzen zu überschreiten und ihre Fesseln abzustreifen.

Kleider, Flaschen, Schuhe – alles kann man recyceln. Warum nicht auch das Glück?

Einst war Madagaskar ein Paradies, heute ist die Insel vor der Küste Afrikas fast komplett abgeholzt und bettelarm – und lebt vom Recycling. Vielleicht webt das Schicksal deshalb genau hier vier Lebenswege ineinander, um am Ende ihre Ketten zu sprengen?Da ist der Straßenjunge Biscuit, der sich einfach weigert, seine Träume aufzugeben. Da ist die junge Maribelle, die nie gelernt hat, Träume zu haben – bis sie die Kraft ihres Willens entdeckt. Und da sind Terje und seine Tochter Nora aus Deutschland, die gleich zwei Mal alles in Bewegung setzen werden.

Antonia Michaelis hat selbst einige Zeit auf Madagaskar gelebt. Mit »Die Wiederentdeckung des Glücks« hat die preisgekrönte Autorin einen lebensklugen, tief bewegenden Gesellschaftsroman über Empowerment geschrieben, der noch lange im Gedächtnis bleibt.

Hervorgehoben

*Freitagsfüller*

Es schneit und und ich hab Zeit den Lückentextfüller von Barbara https://scrapimpulse.com zu beantworten!

In diesem Jahr freue ich mich schon jetzt auf den nahenden Frühlingsbeginn im Garten.
Gesundheitlich möchte ich nur denken : ich schaffe das.
Es könnte sein, dass ich viel Energie aufbringen muss!
Ach übrigens habe ich eine grosse Lust auf Malen bekommen.
Moment, warte mal, zwei ungeschriebene Rezensionen warten noch auf mich.
“ Es war gar nicht so schlecht“ wird mir von 2021 in Erinnerung bleiben.
Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen Film, der in Irland spielt (TV) , morgen habe ich nix geplant, und Sonntag möchte ich auch noch nicht verplanen!


Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten, danke für’s Mitmachen!






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*Leseeindruck* von,,,,

*Werbung, unbezahlt*

Inhalt/Klappentext: Amanda und Clay wollen mit ihren beiden Kindern eine unbeschwerte Ferienwoche auf Long Island verbringen. In einem Haus am Ende der Welt, weit weg von allem. Doch mitten in der Nacht steht dort plötzlich ein älteres, schwarzes Ehepaar vor der Tür. Die beiden behaupten, das Haus gehöre ihnen. Sie berichten, dass ganz New York im Dunkeln liege, das Leben an der Ostküste komplett lahmgelegt sei. Hier draußen jedoch, an diesem abgeschiedenen Ort, ohne Internet, Handy- oder Fernsehempfang, wissen Amanda und Clay nicht, was sie davon halten sollen. Können sie den beiden trauen?

Rumaan Alam gilt als »eine der großen literarischen Hoffnungen« (Buchreport). »Inmitten der Nacht« ist sein dritter Roman. Der New-York-Times-Bestseller wird in den USA gefeiert und zählt zu den Finalisten des National Book Award 2020. Rumaan Alam schreibt u.a. für The New York Times, The New Yorker und The New Republic. Er unterrichtet an der Columbia University und lebt mit seiner Familie in Brooklyn.

Mein Leseeindruck: Dieses sehr in versteckten dystopischen Andeutungen und Gegebenheiten verfasste Buch hat mich gefesselt und während der über dreihundert Seiten Lesezeit nicht mehr losgelassen. Es beginnt relativ harmlos und schön mit dem Porträt einer weissen amerikanischen Durchschnittsfamilie, die in einem luxuriösem, aber abgelegenen Ferienhaus einen Urlaub verbringen möchte. Pubertierende Kinder spielen eine tragende Rolle und natürlich das urlaubsmässige , lockere und entspannte Verhalten der Eltern!

Der Autor hat einen spannungsgeladenen Erzählstil und verfügt über die Gabe Banalitäten des Zusammenlebens einer Familie dicht an den Leserin heranzutragen! Geschickt hat er es geschafft dem Leserin immer mehr Informationen über die allgemeine Lage im Land und auf dem Globus zu geben als den Protagonisten im Buch.

Durch einen nächtlichen Zwischenfall gerät das harmonische Familienleben in eine Schräglage. Ein farbiges, älteres Ehepaar klingelt inmitten der Nacht und behauptet , dass ihr das Ferienhaus gehören würde und dass sie wegen der chaotischen Zustände in der Grossstadt New York hier Zuflucht suchen möchten. Die Familie ist geschockt, verunsichert, ängstlich. Sie glaubt an kriminelle Handlungsabsichten des Ehepaares. Merkwürdige äussere Umwelterscheinungen wie ungewöhnliche Tieransammlungen, Veränderungen der Hausstatik und der Sommer-Temperaturen bieten der zufällig zusammengewürfelten Gemeinschaft viel Gesprächs- und Diskussionsstoff……

Meine Bewertung: FÜNF * Sterne für diesen hochbrisanten und aktuellen Psychothriller!

Herzlichen Dank an den Autor und die Penguin Random House Verlagsgruppe für die Zusendung des Rezensionsexemplars!

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*Freitagsfüller*

Eine Lückentextfüller nach einer Idee von Barbara – https://scrapimpulse.com/2021/12/scrapimpulse-freitagsfueller-657/#comments
  1. Ein Glas Wein bedeutet für mich Ruhe, Entspannung und Genuß!
  2. Einiges an den Berichten in den Medien nervt mich total.
  3. Der beste Weg um abzuschalten kann eine gute und fesselnde Lektüre für mich sein.
  4. Er schmückt schon das Haus , der wunderbare Weihnachtsbaum.
  5. Wenn ich meine Familie Weihnachten um mich habe, ist es das schönste Geschenk für mich.
  6. Wirklich viel brauche ich nicht mehr zu besorgen.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Einpacken einiger Geschenke , morgen habe ich einen Marktgang geplant, und Sonntag möchte ich die Familie treffen !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten, danke für’s Mitmachen!

Ich wünsche allen Lesern einen zauberhaften 4. Advent!

Danke lieber R.
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*Mein Eindruck zu,,,,

*Werbung,unbezahlt*

Mein Eindruck: Beim ersten Durchblättern des Kinderbuches sind mir die wunderbaren, in harmonischen Farben zusammengestellten Illustrationen von Davide Panizza positiv aufgefallen. Klare Landschafts- und Bergformen sowie kindgerecht gezeichnete Abbildungen von Dörfern, Tieren und Menschen begeistern sofort!

Mit dem Text des Buches bin ich als Erwachsener Mensch gut klargekommen. Die Botschaft wird eindeutig und eindringlich vom Autor in teils poetischen und teilweise philosophischen Betrachtungen dargestellt. Bergnatur und Umwelt der dort lebenden Bevölkerungsgruppe sind zu schützen und bewahren. Die Begeisterung des Autors für das Hochgebirge, seine unberührte Stille und Einsamkeit klingt immer wieder im Text hindurch . Doch ist es heute wirklich noch so? Leider nicht ganz. Der alpine, professionelle Bergtourismus hat auch dort im fernen Himalaya Einzug gehalten.

Das Buch soll Kinder ab fünf Jahren ansprechen, sie für die Natur begeistern und sie animieren diese Schönheit durch Verzicht auf Konsum, Respekt vor der Natur und den dort lebenden Menschen zu begreifen. Die einfache und bildhafte Sprache des Autors und seine Gedankengänge werden allerdings ohne kindgerechte Nachbesserungen und Erklärungen des vorlesenden Erwachsenen für Kinder dieser Altersgruppe kaum verständlich sein. Es ist allerdings eine sehr passende Gelegenheit um mit den Kindern in einen kleinen Austausch über das Thema Umweltschutz der Berge und seiner dort lebenden Bevölkerung zu kommen.

Anders sieht es für Kinder ab ca. neun Jahren aus. Sie können meist schon fremde Texte eigenständig lesen und werden viel Freude und eigene Gedanken zum Buch und Thema entwickeln können.

Meine Bewertung: VIER **** Sterne für dieses wunderbar illustrierte Kinderbuch.

Herzlichen Dank an den Autor und den Bergwelten Verlag aus der Benevento Gruppe für die Zusendung des sehr schönen Rezensionsexemplars!

Inhalt/Klappentext: Laylas Reise in die beeindruckende Welt des Hochgebirges – ein Bilderbuch für die ganze Familie. Reinhold Messners erstes Bilderbuch erzählt von einem kleinen Mädchen mit einem ganz besonderen Namen: Layla – das bedeutet »auf dem Berggipfel«. Gemeinsam mit ihrem Vater macht sie sich auf den Weg in ein weit entferntes Land. Genau wie er ist sie verzaubert von der Welt des Schneekönigs, wo die Menschen unter harten Bedingungen und doch im Einklang mit der Natur ein ganz besonderes Leben führen. – Laylas abenteuerliche Reise ins Hochgebirge, stimmungsvoll illustriert von Davide Panizza – Mit klarer Sprache den Zauber der Berge erklären: Ein Buch, das Kinder ab 5 Jahren neugierig auf die Natur macht – Die Suche nach Schönheit und die Entdeckung der Stille: ein poetisches Bilderbuch für die ganze Familie – Wie aus Naturbegegnungen ökologisches Bewusstsein entsteht: eine Einladung, Umweltschutz neu zu denken – Warum es sich lohnt, unberührte Natur zu bewahren: Reinhold Messners Botschaft an die nächste Generation Liebe zu den Bergen und Respekt vor der Natur: was Reinhold Messner Kindern mit auf den Weg geben will Reinhold Messner setzt sich seit vielen Jahren für Umweltschutz und gegen übertriebenen Konsum ein. In seinem Kinderbuch über die Reise in eine fremde Welt voller eis- und schneebedeckter Gipfel sendet er eine klare Botschaft und vermittelt altersgerecht die große Bedeutung von Natur- und Klimaschutz. Mit diesem Bilderbuch gibt Reinhold Messner seine Liebe zu den Bergen weiter – ein Buch zum Vorlesen, Staunen und Nachdenken für Kinder, Eltern und Pädagogen!

Reinhold Messner, geboren 1944, ist der berühmteste Bergsteiger und Abenteurer unserer Zeit. Als Kletterer, Grenzgänger und »Philosoph in Aktion« hat er immer wieder neue Maßstäbe gesetzt: Er bestieg als erster Mensch alle vierzehn Achttausender und durchquerte zusammen mit Arved Fuchs die Antarktis zu Fuß. Heute kämpft er für einen ökologisch nachhaltigen Umgang mit der Natur, bewirtschaftet Bergbauernhöfe und gestaltet an sechs Standorten das Messner Mountain Museum. Zudem widmet er sich nun dem Bergfilm als Autor, Regisseur und Produzent.

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*Freitagsfüller*

Ein Lückentextfüller nach einer Idee von https://scrapimpulse.com
  1. Als ich heute morgen aus dem Fenster schaute, war es schon ziemlich hell. Und nun scheint sogar die Sonne.
  2. Die Argumentation der Impfgegner macht für mich überhaupt keinen Sinn.
  3. Das schönste Geschenk in unserem Leben ist immer wieder die allgemeine seelische und körperliche Gesundheit.
  4. Bescheidenheit und von allem Konsum ein bisschen weniger. Das ist mein Lebensrezept.
  5. Glaubst du an ein baldiges Ende der Pandemie? Ich nicht!
  6. Wenn ich diesen Freitags-Füller ausgefüllt habe können wir bald Mittag essen.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Netflix , morgen habe ich nichts besonderes geplant, und Sonntag auch nicht !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten, danke für’s Mitmachen!

Ich wünsche Euch einen gemütlichen 3. Advent Sonntag !

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*Freitagsfüller*

Der Lüclentextfüller nach einer Idee von https://scrapimpulse.com !
  1. Jedes Jahr wieder eine traditionelle Freude – der Adventskalender.
  2. Meine Weihnachtsmusik besteht aus einer Mischung aus Klassik , Volksliedern und neuen Songs.
  3. Ich trage keine handgestrickten Socken. Sie sind mir im Haus einfach zu warm !
  4. Bei uns zuhause mussten wir Kinder immer fein die Schuhe putzen vor dem 6. Dezember (Nikolaustag)
  5. Es gibt unglaublich viele wunderbare Sorten Weihnachtsplätzchen.
  6. Nur noch einige Tage – dann schaut das Christkind vorbei!
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Netflix , morgen habe ich geplant auf dem Markt regionale Lebensmittel einzukaufen , und Sonntag möchte ich noch nicht verplanen !
Danke für das Foto lieber R.

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten, danke für’s Mitmachen!

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*Mein Leseeindruck zu ,,,,*

*Werbung, unbezahlt*

MEIN LESEEINDRUCK: Endlich ist es wieder soweit! Das waren meine ersten Gedanken zum Advent, als ich das wunderschöne Buch von Johanna Maier und Uschi Korda auspacken durfte. Ein stimmiges Buch zu dieser schönsten Zeit des Jahres haben uns beide Autorinnen geschenkt. Es ist ein sehr persönliches Buch von Johanna Maier, die sich nicht scheut von ihren Erfahrungen und Erlebnissen mit der eigenen Familie, den Kindern und Enkelkindern zu berichten. Denn nun hat sie Zeit. Nach einem arbeitsreichen und erfüllendem Leben in der Salzburger Gastronomie gibt sie alte Bräuche, Traditionen und Lebensanschauungen an ihre Familie wieder und gleichzeitig auch an uns Leser*rinnen mit diesem Buch. Heimelige und künstlerisch sehr gelungene Fotos von Uschi Korda begleiten die einzelnen Artikel und Abschnitte im Buch. Es ist ein Schatz, den man getrost an die nächste Generation in der Familie weitergeben kann, denn er ist zeitlos, unterliegt nicht dem immer wechselnden weihnachtlichen Mainstream, seien es die Farben der Kerzen oder/und neue Anleitungen zum Feiern dieses traditionellen Festes.

Johanna Maier erzählt ausführlich von den Gebräuchen, Gerüchen und Geschmäckern ihrer Kindheit – verbunden mit Gedanken an Eltern und Grosseltern. Der heilige Abend als Höhepunkt der stillen und oft auch arbeitsreichen Adventszeit wird sehr schön aus der Erinnerung geschildert. Alte Rezepte werden ( immer für vier Personen) genauestens beschrieben und animieren zum Nachmachen. Es sind herzhafte Gerichte, wie zum Beispiel die traditionelle Mettensuppe, süsse Buchteln, Gebäck in vielen kreativen Ausführungen und Vorschläge für ein gelungenes Weihnachtsmenü.

Alte Lieder, Gedichte und die stimmungsvollen Fotos von Uschi Korda bringen Abwechslung in diese herrliche kulinarische und gedankliche Weihnachtsreise. Auch das Basteln von kleinen Mitbringseln und weihnachtliches Dekorieren des Hauses werden liebevoll und ausführlich gezeigt. Die Anleitung zur Herstellung eines Kranz der Freude hat mir besonders gut gefallen und ich zeige sie gerne in einem Foto.

Herzlichen Dank an die Autor*innen und den Servus Verlag für dieses sehr schöne Rezensionsexemplar, welches einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal bekommen wird.

Meine Bewertung: FÜNF * Sterne!

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*Mein Leseeindruck zu,,,,*

*Werbung, unbezahlt*

Mein Leseeindruck: Die Geschichte spielt in verschiedenen Zeitebenen und zwar in den Jahren 1924, 1929 und 1980. Wir begleiten die junge Liliana in die nordafrikanische bunte Welt von Libyen und erleben ihre Lebensgeschichte zusätzlich aus der Sicht mehrerer Protagonisten. Die damalige Zeit, in der faschistische Strömungen in Italien und Libyen aufkamen, gibt durch die Schilderungen im Buch einen tiefen Einblick in die politischen Zustände. Aufmerksames Lesen ist unbedingt erforderlich, denn die Autorin springt oft unvermittelt in den Zeiten und zwischen den Erzählungen und Wahrnehmungen verschiedener Protagonisten hin und her. Das empfand ich als störend, schwierig, verwirrend und ab und an sogar langweilig, obwohl der Schreibstil der Autorin zu Beginn des Romanes gefällig und angenehm wirkt.

Mit der Charakterdarstellung der jungen und später auch älteren Liliana bin ich nicht wirklich warm geworden. Sie erschien mir oberflächlich, leicht beeinflussbar und ihre sexuelle Hörigkeit zum faschistischen Oberst Ugo eher abstossend. Schade, denn das Thema des Buches mit dem geschichtlichen Hintergrund und der Verknüpfung von Italien und Libyen im Faschismus ist weitgehend unbekannt und verdient auf jeden Fall mehr Aufmerksamkeit.

Fazit: Ich möchte diesem Buch drei *** Sterne geben.

Vielen Dank an den Diana Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplar.

INHALT/ KLAPPENTEXT: Rom, 1929. Mit siebzehn lässt Liliana ihre italienische Heimat hinter sich und reist voller Abenteuerlust mit dem Schiff nach Tripolis. Als sie an der Reling steht und auf die verheißungsvolle weiße Stadt blickt, ahnt sie noch nicht, was sie im italienisch besetzten Libyen erwartet: Eine Freundschaft mit der wunderschönen, wilden Beduinin Farida und eine verhängnisvolle Affäre mit Ugo, einem Oberst der Luftwaffe und überzeugtem Faschisten. Unweigerlich verknüpfen sich drei Schicksale und münden in eine unaufhaltsame Katastrophe, die Lilianas Leben und das ihrer Familie für immer prägen wird.

Virginia Baily studierte Italienisch, Französisch und Englisch und leitet eine Zeitschrift für Kurzgeschichten, die sie mitbegründete. Neben dem Schreiben gilt ihre Leidenschaft Reisen nach Afrika und Italien. Im ersten Licht des Morgens schrieb sie während eines langen Aufenthalts in Rom. Der Roman wurde in England zum Bestseller und erscheint in zwölf Ländern. Heute lebt die Autorin im südenglischen Exeter.

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*Freitagsfüller*

  1. Mein liebster Moment in der Adventszeit beginnt mit dem Anzünden der ersten Kerze!
  2. Ein Gemüseeintopf aus frischen Zutaten ist ideal zum Aufwärmen.
  3. Am 11.11. ist für mich immer ein ganz normales Datum!
  4. Es gibt viele Mittelchen gegen trockene Lippen.
  5. Es sieht so aus, als ob das Wetter zum Wochenende eher grau und nass werden wird.
  6. Betrüblich und es wird leider nicht wirklich kalt!
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Netflix , morgen habe ich nix geplant, und Sonntag möchte ich heute noch nicht verplanen!

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten, danke für’s Mitmachen!

Photo by Efdal YILDIZ on Pexels.com
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*Höreindruck*

*Werbung , unbezahlt*

Mein Höreindruck: Dagmar Manzel, die Erzählerin des Hörbuches hat es mit ihrer ruhigen und angenehmen Stimme verstanden, mich stundenlang zu faszinieren. Diese erzählende Geschichte der 30 jährigen Ehe von Rahel und Peter beginnt mit einer aktuellen Katastrophe, die man als Metapher verstehen kann. Die gebuchte Ferienwohnung in einem Haus in den Bergen brennt völlig aus und das Ehepaar verschiebt nun ihr Ferienziel in die Uckermarck, wo sie Haus und Hof der langjährigen Freunde Viktor und Ruth hüten. Das Buch spielt in der Wendezeit zu Beginn der neunziger Jahre. Die Psychologin Rahel und der Literaturwissenschaftler Peter haben den größten Teil ihrer Ehe aber in den Jahren der ehemaligen DDR verbracht, verbunden in einer engen Freundschaft mit Viktor und Ruth.

Es brennt in ihrer Beziehung, allerdings nicht mehr in Leidenschaft , sondern eher mit zerstörerischer Kraft und Heftigkeit. Eine leise Erzählung mit vielen feinen Untertönen und Schwingungen hat die Autorin Daniela Krien dargelegt. Verborgene und verdrängte Beziehungsprobleme der beiden Protagonisten Rahel und Peter kommen an die Oberfläche des Bewusstseins und stellen vieles in Frage. Auch die Beziehung der Elternschaft zu den Kindern Selma und Simon. Sie wird rückblickend im Hörbuch aufgerollt. Hauptsächlich von Rahel, der erzählenden professionellen Psychologin, die aber im Umgang mit ihrer Familie höchst hilflos und emotionslos erscheint. Peter, eigentlich der ruhende Pol der Familie, kommt mit den neuen Gepflogenheiten nach der Wende nicht mehr mit den jungen Leuten an der Uni zurecht und resigniert in seiner Lehrtätigkeit, welche zusätzlich im privaten Bereich zu einer gewissen Starre und Passivität führt. Für mich war diese Familiengeschichte ein spannendes Zeugnis auch der damaligen Zeit der Wende . Die unterschiedlichen Lebensansichten von Eltern und Kindern, sowie der unterschiedlichen Gesellschaftssysteme prallen hart aufeinander.

Finden die Eltern und Partner Peter und Rahel wieder wie in alten Tagen zueinander? Wie entwickelt sich die weitere Beziehung zu den erwachsenen Kindern und Enkeln? Das alles ist in diesem sehr gutem Roman fesselnd und spannungsgeladen zu erfahren.

Mein Fazit: FÜNF * Sterne für diese hervorragende Familienerzählung.

Herzlichen Dank an die Autorin und den Verlag für die Bereitstellung des Audiobuches!

Inhalt / Klappentext: Rahel und Peter sind seit fast 30 Jahren verheiratet. Sie sind angekommen in ihrem Leben, sie schätzen und achten einander, haben zwei Kinder großgezogen. Erst leise und unbemerkt, dann mit einem großen Knall hat sich die Liebe aus ihrer Ehe verabschiedet. Ein Sommerurlaub soll bergen, was noch zwischen ihnen geblieben ist, und die Frage beantworten, wie und mit wem sie das Leben nach der Mitte verbringen wollen.

Daniela Krien, geboren 1975 in Neu-Kaliß, studierte Kulturwissenschaften und Kommunikations- und Medienwissenschaften in Leipzig. Seit 2010 ist sie freie Autorin, 2011 erschien ihr Roman ›Irgendwann werden wir uns alles erzählen‹, der von Emily Atef verfilmt wird. Ihr letzter Roman, ›Die Liebe im Ernstfall‹, stand monatelang auf der Bestsellerliste und wurde in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Daniela Krien lebt mit ihren zwei Töchtern in Leipzig

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*Freitagsfüller*

Guten morgen aus den Nebelbergen mit dem Lückentextfüller von https://scrapimpulse.com !

  1. Das Wetter ist gar nicht so schlecht wenn man sich draussen dementsprechend für den Monat November warm kleidet.
  2. Meine empfindlichen Pflanzen werden bald mit ihren Winterumhängen angezogen .
  3. Kaffee, Tee oder Kakao? Ich mag am liebsten einen Schockmoc, das ist ein Kakao mit Espresso!
  4. Irish Brown Bread backe ich als nächstes.
  5. An den Füßen trägt jeder vernünftige Mensch nun warme Winterschuhe.
  6. Meine Rosen auf dem Tisch vor mir sind ganz neu.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein Treffen mit lieben Freunden , morgen habe ich geplant auf den Markt zu gehen, und Sonntag möchte ich den Tag ungestresst geniessen.

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten, danke für’s Mitmachen!

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