Meine Meinung zu ,,,,*Südlichter* von Nina George, Knaur Verlag

978-3-426-22703-9_Druck

*Werbung, unbezahlt*

Inhalt/ Klappentext:

Mit ihrem neuen Roman schenkt uns Bestseller-Autorin Nina George das Buch, das Monsieur Perdus Anker im Leben ist und ihm auf seiner Reise den Weg weist: »Südlichter« ist eine Geschichte über die Liebe in all ihren wunderbaren Gestalten. Es ist ein Märchen und ein Trostbuch, wie ein Spaziergang vorbei an Cafés und beleuchteten Fenstern und dem weiten Horizont, so weich im südlichen Licht der Provence, und hinter jedem Gesicht eine unerzählte Sehnsucht nach dem unbedingten Leben.
Jetzt, endlich, können wir die ganze Geschichte der Liebe lesen.

Die mehrfach ausgezeichnete internationale Bestsellerautorin Nina George, geboren 1973 in Bielefeld, schreibt seit 1992 Romane, Sachbücher, Essays, Reportagen, Kurzgeschichten, Blogs und Kolumnen. Ihr Roman Das Lavendelzimmer wurde in 36 Sprachen übersetzt und eroberte weltweit die Charts, so etwa die New York Times-Bestsellerliste in den USA. Mit ihrem Ehemann, dem Schriftsteller Jens J. Kramer, schreibt Nina George als Jean Bagnol Provencethriller. Sie lebt in Berlin und in der Bretagne. Seit Juni 2019 ist Nina George Präsidentin des European Writers‘ Council, dem Dachverband von 38 europäischen Schriftstellerinnen- und Schriftstellerverbänden.

Meine Meinung:
„Es ist was es ist sagt die Liebe“ Das ist ein Auszug aus dem Gedicht „Was es ist“ von Erich Fried, welches mich immer schon sehr beeindruckt hat. Das neue vorliegende Buch *Südlichter* der bekannten und erfolgreichen Autorin Nina George folgt diesem Ausspruch mit ihren fast poetisch angehauchten Texten. Die Liebe kommt in diesem Buch immer wieder zu Wort, ist eine Haupterzählerin, ärgert sich über ihre Konkurrenten, die Eifersucht, den Neid, die Missgunst und viele andere schlechte menschliche Eigenschaften.

Nina George entführt den Leser in die bezaubernde Provence mit seinen Gerüchen nach Lavendel , den strahlenden Farben der Landschaft, und köstlichen Gourmet Rezepten zusätzlich in die Welt der Literatur ein. Francis Meurienne, seine Frau Elsa und deren 12 jähriges Ziehkind Marie-Jeanne leben in dieser Welt und haben sich mit dem Gründen ihrer Überlandbibliothek einen literarischen Traum erfüllt. Francis versucht unermüdlich Land-Menschen für Bücher zu interessieren. Erstaunlich und erfreulich, dass durch seine Bemühungen viele Klassiker nun von einfachen und bodenständigen Lesern erobert werden. Elsa und Marie-Jeanne helfen ihm bei seiner Passion , alle werden beobachtet von der Liebe und ihren Kommentaren zu den Handlungen.
Marie-Jeanne ist ein besonders ausgesuchter Lieblingsmensch der Liebe. Sie besitzt die geheimnisvolle Fähigkeit ein Leuchten, welches jeden Menschen umgibt, zu sehen und zu deuten.

Der Schreibstil der Autorin ist romantisch, poetisch, verspielt, ja gar zärtlich zu beschreiben. Ein Märchen für erwachsene Leser. Manchmal auch etwas schwierig und um Aufmerksamkeit heischend in verschachtelten Satzkombinationen. Das Buch verzaubert und regt die eigene Phantasie an. Ein ausserordentlicher Lesegenuss für romantisch veranlagte Leser*rinnen.

Zitat auf Seite 80 zu finden: “ Bücher machen Menschen zu Zeitreisenden, Gestaltwandlerinnen, Körpertauscherinnen, Gedankenlesern und Unsterblichen ; Bücher sind folglich die letzte verbliebene , große Alchemie unserer Zeit. Gefährlich, gefährlich, gefährlich. “

Meine Bewertung: FÜNF ***** Sterne für dieses grossartige Buch!

Vielen Dank an die Autorin und den Knaur Verlag für dieses schöne gebundene Rezensionsexemplar!

2 Kommentare zu „Meine Meinung zu ,,,,*Südlichter* von Nina George, Knaur Verlag

  1. Oh, Angela, da freue ich mich jetzt sehr auf das Lesen.
    Ich lese sie gern und habe das Buch im Urlaub Ende August besorgt.
    Nachmittagsgrüße zu dir
    Judith

    Deinen anderen Beitrag habe ich übrigens schon gesucht, aber noch nicht gefunden.

    Liken

Kommentare sind geschlossen.