*Das Buch eines Sommers – Werde, der du bist* Höreindruck

*Werbung, unbezahlt*

Meine Meinung:
Der Protagonist und Ich- Erzähler Nicolas reist im ersten Teil des Hörbuches zurück in die Kinder- und Jugendzeit, um uns Hörern den Bruder seines Vaters, einen Schriftsteller vorzustellen. Er wird von der Familie als Außenseiter dargestellt und geniesst sein scheinbar unabhängiges Leben. Im Erwachsenen Alter übernimmt Nicolas die Firma seines Vater und ist beruflich sehr stark eingebunden.
Dabei hat Nicolas wenig Zeit für seine noch junge Familie ( Frau und Sohn), weil er ständig in der Pharmafirma mit Meetings, Konferenzen und Reisen vermeintliche Präsenz, zu mindestens aus seiner Sicht, zeigen muß.
Als der Onkel stirbt, ergibt sich für Nicolas die Gelegenheit mit seiner Frau und dem Sohn zur Villa des Onkels zu reisen und Nicolas fängt an sein bisheriges Leben zu hinterfragen. Dazu bedient sich der Autor eines genialen Tricks. In nächtlichen Traumsequenzen erscheint Nicolas ein älterer Herr namens Christopher und beide, Nicolas und Christopher, halten Zwiegespräche über die eigene Existenz, was man ist und was man werden kann. Diese Traumsequenzen werden für Nicolas zum Schlüssel seines weiteren Lebens.

Fazit: Gert Heidenreich gibt mit seiner klaren Stimme dem Roman als Hörbuch eine faszinierende Aura, die den Hörer zu fesseln vermag und diesen auch in die Geschichte hineinzieht.
Der Inhalt hat mich – auch dank Gert Heidenreichs Stimme – neugierig gemacht und angeregt. Der Autor fordert den Leser auf, die eigene spezielle Lebenssituation zu überdenken und mit ehemaligen Wünschen und Träumen abzugleichen. Für viele Menschen in bestimmten Situationen sicher ein wichtiges Anliegen.

Meine Bewertung: VIER **** Sterne!

Herzlichen Dank an den Autor und den Diogenes Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplar!

Hörbuch

4 CD , 4 Std. 50 Min.

erschienen am 23. September 2020

Inhalt/Klappentext: Ungekürzt gelesen von Gert Heidenreich
Gelesen von Gert Heidenreich.

Im Sommer seines Lebens hat Nicolas einen Traum. Er will Schriftsteller werden wie sein Onkel. Dann kommt das Leben dazwischen und die Firma seines Vaters, Verantwortung, Termine und lauter Zwänge. Als sein Onkel stirbt, verliert Nicolas den einzigen Menschen, der an ihn geglaubt hat. Doch überraschend findet er am unwahrscheinlichsten Ort den Schlüssel, der ihm hilft, zu dem zu werden, der er wirklich ist.

Bas Kast, geboren 1973 in Landau, Pfalz, wollte Hirnforscher werden oder zumindest etwas Vernünftiges tun, wandte sich dann aber dem Schreiben zu. Er ging in Utrecht, München und Kalifornien zur Schule, studierte Psychologie und Biologie in Konstanz, Bochum und am MIT in Boston. Sein letztes Buch, ›Der Ernährungskompass‹, wurde ein Weltbestseller. Er lebt mit seiner Familie in Rottendorf bei Würzburg.

https://www.diogenes.ch/microsites/baskast.html

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