{Rezension} 1984 von George Orwell — Bella’s Wonderworld

Lesedauer: 4 MinutenWinston Smith arbeitet im Ministerium für Wahrheit und schreibt täglich die Vergangenheit zugunsten der Regierung um. Die Partei beherrscht die Menschen durch ein totalitäres System und eine engmaschige Überwachung durch technische Bildschirme. Sogar die Beziehungen und Ehen sind in diesem Überwachungsstaat strengstens geregelt, Liebe ist sogar verboten. In Winston regt sich zunehmen der…

{Rezension} 1984 von George Orwell — Bella’s Wonderworld

3 Kommentare zu „{Rezension} 1984 von George Orwell — Bella’s Wonderworld

  1. Ja genau, ist genauso aktuell wie damals.
    Jetzt weiss ich nicht, wie alt du bist und ob du im Westen oder im Osten aufgewachsen bist, aber in der DDR hatten die damals auch die Begriffe umgeändert. Ich hatte das damals erst gar nicht glauben wollen, aber als ich dann tatsächlich einewn Duden von drüben in der Hand hielt, staunte ich nicht schlecht.
    Heute macht mich eher stutzig, dass solche massnahmen von Regimen eigentlich gar nicht mehr notwendig sind, denn Otto Normalverbraucher lässt sich freiwillig durch Social Media überwachen. Das ist auch etwas, das ich früher nie für möglich gehalten hätte, dass die Leute so etwas jemals freiwillig mit sich machen lassen würden.
    Es ist letztendlich so wie in dem Film Wall-E, wenn wir nicht aufpassen, wird unsere Gesellschaft genauso enden – und wie der Film zeigt, da muss noch nicht einmal böse absicht dahinter stecken, Ignoranz und Faulheit tun’s auch.
    Doch zurück zu deiner Rezension: Die ist dir gut gelungen. Hab dank dafür

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    1. Liebe Liv, danke für Deinen ausführlichen Kommentar. Und nun füttere ich wieder unsere Medien mit Daten 😉 . Ich bin in Deutschland’s Osten und Westen aufgewachsen und übrigens 67 Jahre alt. Das Buch habe ich schon vor vielen Jahrzehnten gelesen, als es in der Gesellschaft noch kein Internet gab, geschweige denn von Social Media die Rede war 😉 ,,,,
      Herzlich
      Angela

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    2. Also ich denke, was du und ich machen ist nicht so schlimm, aber wenn Leute Fotos von sich selbst, ihren Kinder u.s.w. veröffentlichen, ihren Gesundheitszustand, ihre Adresse und vollen Namen u.s.w., dann haben sie sich wirklich selbst verraten.
      Smileys benutze ich übrigens auch nicht, weil dann der Standort registriert ist, man also immer herausfinden kann, wo man sich befindet und auch bei Fotos passen wir auf, was da genau auf dem Foto steht, bevor wir es hochladen, denn bei manchen Kameras oder Telefonen kommen alle möglichen Infos mit ins Bild-Link, die man erst löschen muss, um nicht sein ganzes Privatleben preiszugeben. Sind schon verrückte Zeiten, doch ein Freund, der RA ist, hat mich gewarnt und meinte, dass man damit rechnen muss, dass alle Daten verkauft werden. Problematisch ist es auch, wenn man ein Gerät (PC, Smartphone, Tablet etc.) wegwirft. Oft wird der elektronische Schrott ins Ausland exportiert, wo er dann die Umwelt verschmutzt, nachdem zuvor oftmals die Teile ausgewertet wurden, um zu sehen, welche Daten man von den Geräten noch verkaufen kann und welche sich für Erpressungszwecke eignen. Echt übel, in was für einer Welt wir leben! Otto Normalverbraucher denkt sich doch nichts Böses, wenn er sein Telefon oder seinen PC wegwirft oder ein Bild oder ein Smiley hochlädt! Ich bin noch etwas jünger als du, und komme aus dem Westen, aber ich war früher oft drüben, weil wir dort Verwandte hatten, die wir unterstützen mussten, und somit hat man natürlich sehr vieles mitbekommen, was da passierte. Mich hat immer gewundert, wie wenig der durchschnittliche Wessi darüber wusste, und die meisten waren damals auch nie drüben.
      Was mir dort aber gefallen hatte, war die Natur, dass die Leute mit so wenig auskamen und das kreative verwendeten, und dass es dort noch die kleinen Dörfer gab. Auch das Ostsandmännchen fand ich schön.

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