*Das Lied der Wölfe* – ein Leseeindruck !

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INHALT / KLAPPENTEXT: Die junge deutsche Wolfsforscherin Kaya wird von dem schottischen Milliardär Alistair McKinley angestellt, um auf seinen Ländereien wilde Wölfe anzusiedeln. In dem einsamen Herrenhaus in den Highlands trifft sie auch auf den verschlossenen Nevis, Alistairs attraktiven Sohn, mit Augen wie das Sturmgraublau des schottischen Himmels. Der verwundete Ex-Elitesoldat soll sich von seinen schweren Kriegsverletzungen erholen. Doch er verweigert die Therapie und torpediert das Wolfsprojekt, wo er nur kann. Kaya ist wütend und fasziniert zugleich, ohne das tragische Ausmaß seines Zustands zu ahnen. Eine Zusammenarbeit mit Nevis endet katastrophal. Erst als sich beide ihrer Vergangenheit stellen, können sie ihre Liebe und ihre Zukunft retten.

Rena Fischer lebte und arbeitete einige Jahre in Irland und Spanien, bevor sie anfing, Bücher zu schreiben. Auf Reisen kommen ihr immer die besten Schreibideen. Ganz besonders schlägt ihr Herz für die unendlichen Weiten der schottischen Highlands. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in München.

Mein Leseeindruck: Wilde Wölfe in Schottland, eine berührende Liebesgeschichte, die Krankheit PTBS ( eine hier im Afghanistan Krieg erworbene posttraumatische Belastungsstörung des Elitesoldaten Nevis McKinley ) , Familienprobleme – wie wird die Autorin diese unterschiedlichen Themen in einem Buch gut lesbar zusammen führen können? Das habe ich mich beim Lesen des Klappentextes gefragt. Sie hat es geschafft! Und mit was für einem faszinierendem und spannend geschriebenen Roman. Ich hatte das Buch lange auf meinem Rezensionsstapel liegen und habe es nun begeistert in wenigen Tagen verschlungen.

Der absolut fesselnde Schreibstil, verbunden mit ganz viel perfekter Recherche über das komplizierte Thema der Wiedereingliederung von freilebenden Wölfen in Schottland ausserhalb eines Tierparks hat mich mitgerissen und begeistert. Die öffentliche Rechtslage ist schwierig und die Abneigung der Bevölkerung zu diesem Eingliederungsversuch der Wildtiere im schottischen Hochland gilt es mit viel Überzeugungsarbeit zu überwinden. Mit diesem Thema hat sich die Autorin genauestens auseinandergesetzt und man erfährt als Leser*in unglaublich viel über Wölfe und ihrem Verhalten im Familienverbund in der freien Natur. Wunderbare, bildhafte Naturbeschreibungen des schottischen Hochland haben sich zusätzlich mühelos vor meinem inneren Auge entwickelt.

Die Darstellung der sympathischen Protagonist*innen Kaya und Nevis haben ein übriges zu meiner Begeisterung getan. Die zarte Zuneigung der jungen Biologin zum verschlossenen Elitesoldat Nevis hat mein Herz berührt und auch der Spannung im Buch gut getan. Finden sie doch zueinander, trotz der vielen persönlichen familiären Schwierigkeiten und ihren komplizierten vorherigen Lebenserfahrungen? Unterschiedliche Arten der Liebe, zu Freunden, Eltern, Kriegskameraden geben den Zeilen eine wunderbare Leichtigkeit sowie einen bindenden roten Faden. Doch vor allem das Wolfsprojekt, vom Vater Alistair McKinley finanziell grosszügig gefördert, bringt die jungen Menschen näher zueinander……

Meine Bewertung: FÜNF * STERNE für diesen toll geschriebenen Roman über Wölfe, Schottland und menschliche Herausforderungen!

Herzlichen Dank an die Autorin und den dtv Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars!

6 Kommentare zu „*Das Lied der Wölfe* – ein Leseeindruck !

  1. Klingt nach einem emotional sehr aufwühlenden Werk und ich bin mir nicht sicher, ob ich sowas aufgrund meines derzeitigen psychisch labilen Gemütszustandes lesen möchte. Dennoch handelt es sich hier um eine sehr schön geschriebene Rezension. Dein Schreibstil gefällt mir!^^

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    1. Vielen Dank ! Jaa , es ist ein brisantes Thema . Ich muss ehrlich sagen , dass ich froh bin hier im Wald keinem Wolf zu begegnen. Wobei ich diese Raubtiere mag und ihr Zusammengehörgkeitsgefühl bewundere.
      Herzlich Angela

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