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Meine Leseeindruck zu,,,,

*Werbung, unbezahlt*

Mein Leseeindruck: Zwei Frauen, Eliza und Ann in einer Küche – in einer Koch-(Beziehung), die zehn Jahre andauert. Kann das gutgehen? Ja , denn sie schreiben letztendlich zusammen ein Kochbuch aus persönlich erprobten Rezepten. Die Autorin Annabel Abbs hat über die Dichterin und Kochbuchautorin ELIZA ACTON 1799 – 1859) recherchiert, hat ihren Lebensweg verfolgt und ihre innere Welt geschildert. Eliza Acton strebte eine Karriere als Lyrikerin an, scheiterte aber leider an den damaligen frauenfeindlichen Verhältnissen, die einer schreibenden Dame alle möglichen Steine in den Weg legten. Stattdessen wird ihr von einem männlichen Verleger nahegelegt lieber ein Kochbuch zu entwerfen. An Elizas Seite hat Annabel Abbs die fiktive Protagonistin Ann Kirby, aus ärmlichen Verhältnissen stammend, gestellt. Der Vater ist ein invalider Alkoholiker , die Mutter verwirrt und geisteskrank.

Das Buch liest sich flüssig und amüsant, es strotzt nur so von der Zusammensetzung und Aufzählung herrlicher Rezepte, köstlichster Zutaten und Gewürze. Man bekommt Appetit auf diese Gerichte , die im Buch von der Küchenhilfe Ann zum grossen Teil kreiert wurden. Und genau das macht dieses Buch leider ein wenig unglaubwürdig, denn eine junge Frau, die in schlimmster Armut aufwächst, Hunger erleidet von Kindheit an, kann eher nicht auf diese raffinierten Kombinationen der Rezepte kommen, schon gar nicht auf ausgefallene Zutaten und Lebensmittel. Auch Eliza tut sich sehr schwer, ist unerfahren, aber mit viel Mühe und Fleiss gelingt den beiden Frauen dieses Kochwunder, das Erstellen eines Buches nach erprobten, eigenen Rezepten.

Die traurige Familiengeschichte der fiktiven Ann gibt dem Buch eine gewisse herbe Würze und stimmt sehr nachdenklich. Die Unterschiede zwischen Arm und Reich in der Bevölkerung waren immens gross damals. Die Beschreibung der ärztliche Behandlung von psychisch kranken Menschen erschien mir sehr fragwürdig und abschreckend. Die naive Ann erduldet viel in Bezug auf die Befindlichkeiten ihrer Eltern. Auch Eliza wird von Familie und Mutter gegängelt, befreit sich aber doch noch von diesen Zwängen….

Meine Bewertung: VIER **** Sterne für diese Biografie der Kochbuchautorin ELIZA ACTON!

Herzlichen Dank für die Zusendung des Rezensionsexemplar!

INHALT/KLAPPENTEXT:England, 1835. London wird geradezu überschwemmt mit aufregenden neuen Zutaten, seltenen Gewürzen und exotischen Früchten. Aber niemand weiß, wie man sie verwenden soll. Als Eliza Acton von ihrem Verleger aufgefordert wird, ihre Gedichte in der Schublade liegen zu lassen und dafür lieber ein Kochbuch zu schreiben, ist sie entsetzt: Ausgerechnet sie, die sie noch nie einen Fuß in eine Küche gesetzt hat? Als aber die Schulden ihres Vaters überhand nehmen und er England und seine Familie verlassen muss, bleibt ihr keine andere Wahl, als das Angebot anzunehmen. Eliza beginnt, Rezepte zu sammeln und sich selbst das Kochen beizubringen. Und sie stellt die junge, mittellose Ann Kirby als Hilfe ein. Eine ungewöhnliche Freundschaft entsteht, die die Grenzen der gesellschaftlichen Klassen überwindet und zum ersten modernen Kochbuch führt. Gemeinsam verändern die beiden Frauen die Kunst des Kochens für immer.

Annabel Abbs ist Schriftstellerin und Journalistin. Ihre historischen Frauenstoffe wurden bereits mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. Die Romanbiografie »Frieda«, in der sie das spektakuläre Leben der Frieda von Richthofen nachzeichnet, war u.a. »Times Book of the Year«. Annabel Abbs lebt mit ihrem Mann und vier Kindern in London und Sussex.

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*Freitagsfüller*

Es ist inzwischen zwar schon früher nachmittag , aber immer noch rechtzeitig für den Lückentext von Barbara Haane !
https://scrapimpulse.com

1. Es wird wieder heiß und  ich sitze im Schatten eines grossen Baumes und gratuliere mir dazu ihn vor über zwei Jahrzehnten gepflanzt zu haben.

2.   Kalte Getränke an heissen Nachmittagen, kühles Himmelblau , weisse Wolken und blühende Blumen sind das Beste vom Sommer.

3.  In den Nachrichten  gibt es nur noch Schreckensmeldungen, die ich einfach ignoriere!

4.   Schöne Lektüre horte ich gerne.

5.  Es ist bei weitem  einfacher ein Buch zu kaufen als es wegzugeben 😉 !

6.   Hörbücher behandle ich genau so gut.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen milden Gartenabend beim Betrachten des Sternschnuppenhimmel, morgen habe ich geplant, den regionalen Markt zu besuchen und Sonntag möchte ich wie so oft einfach auf mich zukommen lassen und geniessen.

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen!

Photo by Felix Mittermeier on Pexels.com
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*Freitagsfüller*

Guten morgen ihr Lieben,,,,alle Gewitterwolken sind in der Nacht nur um uns herumgezogen – es gibt es aber leichten, angenehmen Regen. Der Lückentextfüller von Barbara folgt nun zum WE ! Idee von https://scrapimpulse.com/category/freitags-fueller/
  1. Wenigstens freut sich die Natur nun über den Regen – wir Menschen natürlich auch.
  2. Es muss nicht alles genutzt werden – weil wir es können.
  3. Auch wenn es schwer ist, verzichten auf einige Annehmlichkeiten im täglichen Leben ist oft die bessere Lösung!
  4. Vor Wochen habe ich das letzte Eis gegessen, es war köstlich .
  5. Pizza mit Spinat mag ich immer noch am liebsten!
  6. Für viele Menschen werden die finanziellen Möglichkeiten in Zukunft sehr eng.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf nichts besonderes , morgen habe ich nix geplant, und Sonntag möchte ich Freunde zum Frühstück einladen.

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen!

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Meine Leseeindruck zu

*Werbung, unbezahlt*

Mein Leseeindruck: Drei Protagonist*innen prägen dieses stimmungsvollen Wohlfühl Roman und lassen diesen Reisetrip nach Andalusien / Spanien zu einem unvergesslichem Leseerlebnis werden. Die junge Nina, eine taffe Unternehmensberaterin bekommt den Auftrag ein archäologisches Ausgrabungsprojekt des Leiters Dr. Taran Sternberg für einen ihrer vermögenden Mandanten genauestens zu überprüfen und zu bewerten. Sie soll eine objektive Kosten-Nutzen-Rechnung für das hochpreisige Sponsoring ihres Mandanten aufstellen. Zur Beratung steht ihr zusätzlich der spanische Archäologe Orlando Torres zur Seite.

Diese Trip in das heisse und wunderschöne Andalusien hat mich mitgerissen und sehr begeistert. Die Autorin Rena Fischer hat einen atmosphärisch stimmigen Aufenthalt beschrieben, der zwischen romantischer Liebe, Kriminalität, Familienkonflikten mit herzergreifenden Kindheitserinnerungen aller drei Protagonist*innen, hin und her pendelt. Nina, Taran, und Orlando werden charaktermässig treffend und sehr einfühlsam von der Autorin dargestellt. Sie sind mir während des Lesens der ca. vierhundertsiebzig Seiten alle drei voll vertraut geworden und ich habe sie in mein Herz geschlossen. Sogar der umtriebige Geschäftsmann Orlando hat es geschafft, mein Verständnis für seine schwierige Situation zu akzeptieren und sie mit seinen negativen Familien – und Kindheitserlebnissen in Spanien zu entschuldigen. Auch Nina und Taran hatten keine einfache und harmonische Kindheit – konnten sich trotz allem beide eine tolle Berufs-Karriere erarbeiten.

Nun etwas zum archäologischem Setting des Buches. Eine sehr gute Recherche der Geschichte dieses bezaubernden Landstrichs Andalucia hat uns die Autorin mitgeliefert. Wissensmässig hat sie unglaublich viele Geschichtsdaten erklärt und dem Leser spielerisch und genauestens in die archäologische Vergangenheit des Landes zurückversetzt und sie mit den touristischen Sehenswürdigkeiten des heutigen Andalusien verbunden. Ein perfekt gelungener Streifzug durch Sevilla , Córdoba und andere Landstriche und Städte Andalusiens! Die Beschreibung der Prozessionen während der Osterzeit in Sevilla haben mich zum Beispiel stark gefesselt und in einen Lesesog gezogen. Diese grosse Bandbreite von so unterschiedlichen Themen wie Liebe, Beruf auch Beruf_ung wie bei Dr. Taran Sternberg, heutiger archäologischer Forschungsarbeit sowie bandenmässig organisierter Kriminalität , welche bis in hohe Regierungskreise eventuell hineinreicht, hat Rena Fischer geschickt, spannend und ehrlich zu einem fiktiven Roman verwoben. Ein wahres Füllhorn von schockierenden Erkenntnissen hat sie dem Leser nahe gebracht und dieses Buch fast in einen Krimi verwandelt……

Meine Bewertung: FÜNF * Sterne für diesen Wohlfühl-Roman, der mich sehr gut unterhalten hat und zusätzlich auch mein Wissen über Andalusien vergrössert hat.

Vielen Dank an die Autorin und den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplar mit dem wunderschönen Cover!

Inhalt/Klappentext: Frühling in Andalusien. Ein ungewöhnlicher Auftrag führt die junge Nina Winter von München nach Sevilla. Für einen wichtigen Großkunden soll die erfolgreiche Unternehmensberaterin die Seriosität einer archäologischen Ausgrabung prüfen. Grabungsleiter ist der so attraktive wie eigenwillige Dr. Taran Sternberg, der sich mit Leib und Seele der Wissenschaft verschrieben hat. Ist er wirklich einem sensationellen phönizischen Goldschatz auf der Spur? Und welche gefährliche Rolle spielt dabei der zwielichtige Archäologe Orlando Torres? Nina gerät zwischen die Fronten der rivalisierenden Männer, die bereit sind, mit allen Mitteln für ihr Ziel und um Ninas Herz zu kämpfen.

Rena Fischer lebte und arbeitete einige Jahre in Irland und Spanien, bevor sie anfing, Bücher zu schreiben. Auf Reisen kommen ihr immer die besten Schreibideen. Ganz besonders schlägt ihr Herz für die unendlichen Weiten der schottischen Highlands. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in München.

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*Hüttenduft* Gerichte und Geschichten aus den Tauern

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Mein Leseeindruck: Ein feines, veganes Kochbuch zum Anschauen, Nachkochen und Geniessen hat mir freundlicherweise der Benevento Verlag Bergwelten zur Ansicht und zum Testen geschickt. Es ist herrlich bebildert mit wunderschönen Aufnahmen aus dem Lungau und Geschichten aus der alpinen Bergwelt, die man nur auf einer zünftigen Hütte, hier der Franz-Fischer-Hütte, hören und nacherleben kann. Zwei Menschen haben sich dort gefunden um ein ehrgeiziges und bisher einmaliges Projekt durchzuführen: den Bergwanderern köstliche, vegetarische Gerichte ansprechend und schmackhaft vorzusetzen. Es ist eine vegan-vegetarische Küche ohne das Angebot der typischen Fleischgerichte einer Berghütte.

Viele, gut und einfach nach kochbare Rezepte, auch für den Alltag ausserhalb der Alpen, finden sich gegliedert in fünf Abschnitten:

Rezepte: Zur Jause – Brotzeit

Rezepte: Aus dem alpinen Suppentopf

Rezepte: Deftige Pfannengerichte

Rezepte: Herzhaftes aus dem Ofen

Rezepte : Süßes zum Abschluss

Alle Rezeptzusammenstellungen basieren auf folgenden Wertschätzungen: sie müssen vegetarisch-vegan, gesund, regional, nachhaltig, biologisch und natürlich auch reichlich sein für ausgepowerte Bergwanderer !

In den ersten dreissig Seiten erfahren wir einige Informationen über ein Vorwort, ein Grusswort von Wegbegleiterinnen, eine Vorstellung der originellen Hütte, eine Vorratsliste für einen regionalen Einkauf sowie ein flammendes Plädoyer der beiden Autorinnen für eine mutige und kreative Pflanzenküche. Der achtsame Umgang mit der alpinen Natur und unseren heutigen Ressourcen wird erlebbar gemacht. Besonders gut hat mir der Abschnitt Wortmalerei gefallen, indem die beiden Autor*innen eigene Bilder und Gedichte veröffentlichen und damit eine weitere Seite ihrer Kreativität aufzeigen.

Meine Bewertung: FÜNF * Sterne für diese tollen, individuellen Kochanregungen! Begleitende Geschichten von Glücks- und Notfällen der alpinen Bergwelt machen dieses Buch zu einer spannenden und informativen Lektüre für bergbegeisterte Wanderer.

Herzlichen Dank an die beiden Autor*innen und den Bergwelten Verlag für die Zusendung des gebundenen Rezensionsexemplars!

Hier zeige ich euch nun ein tolles und schnelles Rezept auf einem Foto zum sofortigen Ausprobieren. Ein Rezeptverzeichnis im Anhang des Buches erleichtert das mühselige Suchen im Buch.

Inhalt/Klappentext: Schlemmen wie auf der Franz-Fischer-Hütte: Vegane Rezepte zum Nachkochen

Hüttenküche ohne Fleisch – geht das? Und ob! Die Hüttenwirtsleute Evelyn Matejka und Tom Burger wagten das Experiment und machten die Franz-Fischer-Hütte zur ersten Schutzhütte in den Alpen mit rein vegetarischem und veganem Speisenangebot. In diesem ganz besonderen Kochbuch teilen sie ihre Lieblingsrezepte und Geschichten vom Leben in den Bergen. Im Mittelpunkt steht dabei die Naturverbundenheit: Biologische Lebensmittel, regionale Zutaten aus Österreich, gesunde Rezepte und vegane Gerichte lassen das Herz der Wanderer höher schlagen.

  • Hüttenwirte als Pioniere: Pflanzenküche auf 2020 Höhenmeter – Vegane Gerichte ausprobieren und entdecken: Kochbuch für Einsteiger
  • Einblick in das Leben und Arbeiten auf der bekannten Schutzhütte in den Lungauer Tauern
  • Plädoyer für mehr Nachhaltigkeit beim Kochen, Essen und Bergsport
  • Mit Hüttengeschichten als Inspiration für die nächste Berg-Tour!

Alpenküche ohne Fleisch: Einfache Rezeptideen für jeden Tag

Die Gerichte in diesem Kochbuch sind für den ganz normalen Alltag ausgelegt: ohne ausgefallene Zutaten, ohne komplizierte Zubereitung. Rote Linsensuppe, vegane Pressknödel oder Krautstrudel auf Biersauce: Mit geringem Zeitaufwand und den Vorräten, die Sie bereits zuhause haben, zaubern Sie leckere und abwechslungsreiche Gerichte für die ganze Familie. Als Nachtisch gibt es süße Leckereien wie Buchweizenschmarrn oder Linzertorte. Ob Sie einfach ab und zu auf Fleisch verzichten und mehr pflanzenbasierte Gerichte in den Speiseplan integrieren wollen, öfter mal vegan kochen möchten oder Wert auf ausgewogene Ernährung und regionale Zutaten legen – in »Hüttenduft« finden Sie jede Menge Inspiration für Ihre Pflanzenküche!

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*Der Riss, durch den das Licht eindringt*

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Mein Leseeindruck: Maeve, eine amerikanische Schauspiel-Studentin und der junge Ire Murtagh lernen sich während ihrer Studienzeit in Dublin kennen , verlieben sich heftig und stürmisch. Eine Heirat und Familiengründung folgen alsbald. Murtagh und Maeve ergreifen die Chance eine kleine Töpferwerkstatt auf Inis Óg zu übernehmen. Fast vier Jahrzehnte begleiten wir die irische Familie Moone auf der irischen Insel Inis Óg, gelegen vor dem Städtchen Galway an der irischen Westküste des Atlantik. Die Inselbewohner sind eine verschworene und eigensinnige Gemeinschaft , die nur durch das Besteigen einer Fähre Kontakt zum Festland bekommt. Bei bestem Wetter, denn nur dann erlaubt die stürmische und unberechenbare See eine Überfahrt.

Maeve kommt von einer einsamen, ungewöhnlichen Bootsfahrt im Jahr 2005 an Heiligabend nicht mehr zurück. So erschreckend beginnt dieses Buch. Die hellen und dunklen Tage der jungen Familie auf der Insel folgen als beeindruckender , bunter und liebevoller Rückblick.

Der tolle, flüssige und interessante Schreibstil der jungen Autorin hat mich sofort für lange Zeit an dieses Buch gefesselt. Die atmosphärischen Schilderungen der Insel und seiner Bewohner haben mich beeindruckt, fasziniert und mich an meine eigenen, persönlichen Reisen und Erlebnisse in diesem Land erinnert. Ein kleines Stück des Irland der 70er und 80 er Jahre hat sie glaubwürdig und wahrhaftig in ihren Zeilen zum Leben erweckt. Die Charaktere der Eltern und ihrer vier Kinder werden individuell und sehr lebensnah von der Autorin dargestellt. Dunkelchen, so nennt Murtagh liebevoll seine junge Frau, steht im Mittelpunkt der Familie und des öffentlichen Inselleben. Sie hat ihre Schauspielkarriere schweren Herzens zum Wohl der Familie aufgegeben – und leidet darunter. Sie liebt ihre Kinder über alles und doch fehlt ihr etwas in ihrem Leben. Depressionen überfallen sie regelmässig. Ihr Ehemann und die Kinder werden dadurch geprägt, nehmen Rücksicht – aber sprechen miteinander und ihr nicht über diese dunklen Tage ihrer inneren Welt, die sich negativ auf alle Mitglieder der Familie auswirken. Als die Kinder langsam erwachsen werden und sich von den Eltern und der Familie lösen, kommt es zur Katastrophe . Diese Entwicklung des Auseinander Driftens wird im Buch ehrlich und erschreckend aufgedeckt. Das Buch sprüht trotzdem gleichzeitig von Liebe und Verständnis für diesen Prozess.

Die Mutterrolle in ihrer althergebrachten Form überfordert Maeve von Anfang an, engt sie ein und prägt ihre psychische Entwicklung mit der Krankheit Depression . Tragisch ist das zu Erlesen. Leider ist diese zwiespältige Gefühlswelt für viele junge Mütter unserer Zeit bezeichnend, die zwischen Aufopferung für die Familie und eigener Selbstfindung hin und her gerissen werden.

Ein perfekt geschriebenes Buch, gut beobachtend, überberstend voller Liebe und Empathie, aber auch mit vielen dunklen Gedanken, welches mich noch lange beschäftigen wird.

Meine Bewertung: FÜNF * Sterne!

Vielen Dank an die Autorin und den Verlag für das gebundene Rezensionsexemplar!

Inhalt/Klappentext: Auf einer irischen Insel bereitet sich die Familie Moone auf gemeinsame Feiertage vor. Keiner ahnt, dass ihre Mutter Maeve im Sturm aufs Meer gerudert ist, um nicht zurückzukehren. Zehn Jahre sind seither vergangen, doch die Moones haben den Verlust nie verwunden. Ihr Vater Murtagh arbeitet noch immer als Töpfer auf Inis Óg, während die vier Geschwister damit ringen, Frieden mit der Vergangenheit und Maeves Tod zu schließen. Dazu müssen sie die Geschichte enthüllen, die sich hinter der großen Liebe ihrer Eltern verbarg. Gleichzeitig fließt mit den Jahren neue Liebe in die Risse der zerbrochenen Familie. Aus den Scherben erwächst schließlich für Murtagh ein unerwartetes Glück, das nur Maeve einst erahnt hatte.

Helen Cullen ist in Irland geboren, hat Theaterwissenschaften und Englische Literaturwissenschaft studiert und lebt mittlerweile in London. Allerdings kehrt sie zum Schreiben immer wieder in ihre Heimat zurück. Ihr Debütroman »Die verlorenen Briefe des William Woolf« wurde von Lesern wie Presse gefeiert, und die Irish Times zählt die Autorin zu den aufregendsten jungen Stimmen des Landes.

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Mein Leseeindruck von,,,,

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Mein Leseeindruck: Der neue Roman von Grit Landau erzählt das Schicksal einer besonderen, jungen und tapferen Frau (Maria Lanteri) aus Cogne im Aostatal während des 2. Weltkrieges. Die Lebensgeschichte ihrer Tochter, der Journalistin Gianna Perrin, folgt immer abwechselnd als zweiter Erzählstrang im Jahr 1982. So bekommt der Leser*rin den berühmten roten Faden zum besseren Verständnis des Buches.

Es ist ist ein hochinteressanter historischer Roman, der fiktiv erzählt wird, sich aber an historisch verbürgten Persönlichkeiten und Geschehnissen des italienischen Widerstandes während des Krieges gegen den Faschismus orientiert. Die Autorin erzählt flüssig und packend, webt italienische Begriffe und Worte in ihre Erzählung ein. Ein Glossar sowie zusätzliche erklärende Notizen der damaligen Geschehnisse sind zum besseren Geschichtsverständnis im Nachwort gut eingebunden. Eine super gute Recherche hat sie den Charakteren bekannter echter Widerstandskämpferinnen gewidmet und sie geschickt mit den Lebensgeschichten ihrer fiktiven Protagonistinnen im vorliegendem Buch verbunden.

Maria Lanteri, eine Kämpferin der italienischen Partisanenverbände und ihre während des Kriegs geborene Tochter Gianna Perrin stammen aus Cogne, einem abgelegenem Nebental des Aostatals, in den Grajischen Alpen des Piemont – am Fuss des Bergmassiv Gran Paradiso gelegen. Die wunderschöne Bergwelt und das damalige Industrieabbaugebiet von Eisenerz in Cogne entstehen bildhaft und majestätisch vor dem inneren Auge des Lesers, wie auch die damaligen harten Lebensbedingungen in dem abgelegenen Ort am Fusse des Bergmassiv Gran Paradiso. Maria wird als entschlossene und erfolgreich kämpfende Partisanin der Resistenza dargestellt, die sich als geschickte Spionin, genannt Maria Mortale, der faschistischen Übermacht entgegenstellt. Ihr persönliches fiktives Schicksal berührt das Herz , wie ihre Beziehung zum Jugendfreund Vitol sowie auch zu John Stiller, einem Engländer. Sie begegnet ihm kurz in den Wirren des Krieges und die beiden jungen Leute entwickeln eine kurze, aber innige Liebesbeziehung zueinander.

Im zweiten Zeitstrang begegnen wir 1982 der Tochter und Journalistin Gianna Perrin, die mit ihrer verstorbenen Mutter Maria hadert. Sie fühlte sich als Kind immer nicht ausreichend beachtet, speziell von ihrer Mutter nicht und verachtete die aufstrebende politische Karriere ihrer Mutter, die nach Beendigung des Krieges sogar das Bürgermeisteramt in Turin bekleidete.

Gianna lebt und arbeitet inzwischen als erwachsene Frau beim Rundfunk, getrennt von ihrem Ehemann. Sie bekommt nach dem Tod ihrer Mutter wieder mehr Kontakt zu ihrer betagten Cousine der Mutter , Tante Zia Mafalda Amoretti aus Sant’Amato, an der Riviera gelegen. Dort hat Gianna glückliche Kindertage verbracht, ihre Zia abgöttisch geliebt und verehrt. Ein alter und lang von Zia Mafalda versteckter Koffer gelangt als Vermächtnis der verstorbenen Mutter Maria in die Hände von Gianna und die Aufklärung eines dramatischen Frauenschicksals nimmt für Gianna beim Lesen alter Dokumente ihren Anfang, welches auch zum besseren Verständnis ihrer eigenen Persönlichkeit führt…

Das italienische Flair in dieser Geschichte hat mich ganz besonders bezaubert und ich gebe diesem Buch eine ganz grosse Leseempfehlung!

Meine Bewertung: FÜNF * Sterne für diesen Blick in Vergangenheit und Gegenwart.

Herzlichen Dank an die Autorin und den Verlag, die mir das Lesen dieses wunderbaren Buches ermöglicht haben!

Inhalt/Klappentext:Italien 1944: Im Kampf um die Freiheit ist nichts so gefährlich wie die Liebe …Bildgewaltig, kenntnisreich und hoch dramatisch erzählt »Gran Paradiso« eine große historische Familiensaga, die sich vom Zweiten Weltkrieg bis in die 80er Jahre entspinnt.

Ihr Leben lang hat die junge Turiner Journalistin Gianna mit ihrer übermächtigen Mutter gehadert: Maria Lanteri wurde als Partisanin in der Resistenza berühmt, ihr Kriegstagebuch ist in Italien bis heute Schullektüre.

Doch als Gianna nach Marias Tod ins kleine Sant’Amato an der Riviera heimkehrt, um den Nachlass zu regeln, findet sie im Haus ihrer Tante eine ganz andere Version von Marias Tagebuch. Während sie mit zunehmender Bestürzung liest, was 1944 in jenem hart umkämpften Tal am Fuße des Gran Paradiso wirklich geschehen ist, stößt Gianna auf ein Geheimnis, das ihr Leben auf den Kopf stellt.

Grit Landau hat Geschichte studiert und danach als Kultur- und Musikjournalistin gearbeitet, bevor sie zu schreiben begann. 

Ihr Romandebüt „MARINA, MARINA“, eine Familien- und Liebesgeschichte im Italien der 1960er Jahre, erschien bei Droemer im Frühjahrsprogramm 2019 und wurde von den LeserInnen geliebt.  Grit Landau

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*Freitagsfüller*

Guten morgen,,, der Sommer macht eine kurze Atempause und es gibt Gelegenheit zum Abkühlen und Durchlüften. Hier nun der Lückentextfüller von Barbara. https://scrapimpulse.com
  1. Die Sommerhitze hatte sich gut mit meinem Leben verwoben.. nun kühlt es wohl kurzzeitig ab und ich friere fast ein wenig.
  2. Nichts in diesem Leben ist unmöglich.
  3. Es macht Spaß, eine lange Zeit von freien , unbeschwerten Sommertagen vor sich zu haben.
  4. Ein Buch – das könnte ich mir vorstellen ,wird mein Highlight der 2. Jahreshälfte.
  5. Ich frage mich, was es wohl sein könnte,,, vielleicht *Der Riss , durch den das Licht eindringt* von der irischen Autorin Helen Cullen? Ich beginne es zu lesen in den nächsten Tagen.
  6. Kurze Shorts trage ich gern im Garten nur im Sommer.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf obengenanntes Buch , morgen habe ich geplant meine *Sportgruppe* bei einem Frühstück am Fluss zu treffen, und Sonntag möchte ich erst mal abwarten was sich so ergibt !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen!

*Werbung, unbezahlt*