Hervorgehoben

*Freitagsfüller*

An diesem schönen und sonnigen Freitag morgen mit milder Spätsommersonne darf der Lückentextfüller von Barbara natürlich nicht fehlen. Weitere Infos dazu findet ihr hier : https://scrapimpulse.com . Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt.
Danke für’s Mitmachen!

  1. Man muss nicht besondere Fähigkeiten besitzen, um zu erkennen, dass unser jetziger Lebensstil von den kommenden Genrationen nicht gebilligt werden kann.
  2. Corona verleugnen und abstreiten – das ist doch ungeheuerlich.
  3. Praktischerweise habe ich heute schon einen perfekt getimten Tagesablauf!
  4. Junge Tiere – und kleine MenschenKinder sind zu süß.
  5. Der Herbst beginnt für mich jetzt, denn das Licht der Sonne ist mild und wärmend , lässt die Blumen in ihrer Blüten Pracht noch einmal richtig aufleuchten.
  6. Noch ein halbes Jahr bis zu meinem Geburtstag.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf—— , morgen habe ich geplant—–, und Sonntag möchte ich ————! Pizza backen, einen Friseurbesuch absolvieren und die Sonne draussen geniessen – das sind meine Höhepunkte für heute…… weiter mag ich nicht denken und/oder planen.
Danke für den tollen Blumenstrauss lieber Rodolfo !
Hervorgehoben

Meine Rezension zu,,,,

*Werbung, unbezahlt*

Erscheinungsdatum: 17.08.2020
208 Seiten
Hanser Verlag
Fester Einband
ISBN 978-3-446-26755-8
Inhalt/Klappentext: Ein junges Paar kehrt nach Jahren zurück ins Felsland der Sächsischen Schweiz. Der Wunsch, sich an den Kindheitsorten ein neues Leben aufzubauen, mündet in die Konfrontation mit der Herkunft, aber auch mit einer neuen Fremdheit. Der Erzähler erinnert sich: an den Schulfreund, der damals beim gemeinsamen Klettern sein Bein verlor. An den öffentlichen Tadel in der Schule beim sozialistischen Fahnenappell. Thilo Krauses erster Roman erzählt vom Versuch der Heimkehr in ein fremdgewordenes Land. Es gibt nicht nur Apfelbäume und Elbwiesen, es gibt auch das Sommercamp der Neonazis, und am Misstrauen des Dorfes droht auch das Paar zu scheitern. Ein intensiver Roman über unser Land und unsere Zeit.


Thilo Krause, geboren 1977 in Dresden, lebt und arbeitet in Zürich. Seit 2005 veröffentlicht er literarische Texte in Zeitschriften (u.a. Akzente, Sinn und Form), Zeitungen (u.a. Die Zeit, Zürcher Tagesanzeiger) und Anthologien. Für seine Gedichte wurde Thilo Krause 2012 mit dem Schweizer Literaturpreis und 2016 mit dem Clemens-Brentano-Preis der Stadt Heidelberg sowie dem ZKB Schillerpreis ausgezeichnet. Bei Hanser erschien 2018 sein Gedichtband Was wir reden, wenn es gewittert, für den er den Peter Huchel-Preis erhielt. 2020 erscheint sein neuer Roman Elbwärts, der mit dem Robert Walser Preis ausgezeichnet wurde.

Meine Meinung: Heimweh, Fernweh, Sehnsucht sind Begriffe , die ich mit dem neuen Roman von Thilo Krause verbinde. Der Autor erzählt poetisch als Ich-Erzähler, in wunderschönen lyrischen Satzfragmenten von seiner Suche nach sich selbst, der vergangenen Kindheit, den Beziehungen zu Freunden und der engsten Familie, die aus seiner Kleinen, einer vierjährigen Tochter und seiner Ehefrau Christina besteht. Er beschreibt diese Erlebnisse bewegend und das Herz berührend und man mutmasst als Leser, daß diesem Roman vielleicht autobiografische Züge des Autors zu Grunde liegen. Das beeindruckende Elbsandsteingebirge, die Heimat aller Protagonisten, spielt mit seinen Riffen eine tragende Rolle in der Erzählung. Man spürt die Wärme der sandigen Felsen fast an den eigenen Füssen, wenn der Ich-Erzähler als Kind und später als junger Vater und Ehemann barfuss durch diese geheimnisvolle und bezaubernde Landschaft streift und sich sehnsüchtig an seine Kindheit erinnert. Seine romantischen Vorstellungen, durch den Umzug in ein kleines , im ersten Moment anheimelndes Dorf, seiner Wiederkehr nach Hause und zu den Apfelbäumen und dem endlosen Himmel zurückzufinden, erfüllen sich leider nicht. Seine geliebten Riffs wurden in der Zwischenzeit von Neo-Nazitreffen und deren Schmierereien am Fels besudelt und verschmutzt. Dieser Aspekt, der am Ende des Buches eine wichtige und zentrale Rolle im Geschehen einnimmt , hat mich besonders erschreckt und verstört.
Aber unser Ich-Erzähler findet neue und alte Freunde wieder. Da ist sein Kinder- und Jugendfreund Vito, mit dem ihn ein tragisches Kletterunglück verbindet und sein liebenswerter tschechischer Freund Jan, den er oft bei dessen Touristenführungen begleitet in die Stadt-die keine ist. Beide Männer spielen eine wichtige Rolle in seinem Leben, führen den Träumer sanft zurück in die reale Welt und vor allem zu seiner kleinen Familie. Aber dieses reale Dorfumfeld erscheint nicht mehr liebevoll als Heimat, sondern zeigt sich feindlich in der schweigenden Ablehnung der Dorfbevölkerung gegenüber der neu zugezogenen jungen Familie und deren Freunden. Dann übernimmt der Fluss, die Elbe in der Geschichte des Buches die Hauptrolle und bringt alle in einen beängstigenden Gemütszustand der existentiellen Bedrohung,,,,,
Meine Bewertung für dieses Buch: Absolut lesenswert mit Fünf ***** Sternen!
Herzlichen Dank an den Autor und den Hanser Verlag für das Rezensionsexemplar!

Hervorgehoben

Neue Rezension zu,,,

Inhalt / Klappentext: Ein Hof im finnischen Tornedal ist das Zuhause der vierzehnköpfigen Familie Toimi. Siri, die Mutter, ist eine sanftmütige Person, der das Wohl ihrer Kinder am Herzen liegt. Ganz im Gegensatz zu Pentti, dem herrischen Vater, um den alle lieber einen Bogen machen. Einige der zwölf Kinder haben bereits Reißaus genommen und sind nach Stockholm, Helsinki oder sogar Zypern gezogen, doch das Band und die Liebe zwischen den Geschwistern und der Mutter ist so stark, dass sie immer wieder zurückkehren. So auch diesmal, als die Geschwister zu einem Familientreffen nach und nach zu Hause ankommen, voller Erwartung und Vorfreude auf das Wiedersehen. Doch ein erster Zwischenfall trübt bald die Stimmung.
Nina Wähä wurde 1979 in Stockholm geboren. Sie war Schauspielerin und Leadsängerin der Indieband Lacrosse, bevor sie sich dem Schreiben zuwandte. 2007 debütierte sie mit dem Roman S som i syster (S wie in Schwester), drei Jahre später erschien Titta inte bakåt! (Schau nicht zurück!). Beide Romane wurden von der schwedischen Presse gefeiert. Nina Wähä lebt heute mit ihrer Familie in Stockholm.


Meine Meinung: Dieses Buch hat mich gefesselt, abgestossen, angezogen , es war unwiderstehlich und hat meine Gedanken sehr lange beschäftigt und in viele Richtungen fliessen lassen. Der Roman hat keinen Wohlfühlcharakter, sondern beschreibt das harte und arme Leben einer Bauern-Grossfamilie im finnischen Tornedal. Das Cover spricht farblich an, wobei man allerdings gewisse Nagetiere erst auf den zweiten Blick erkennt. Siri , die tapfere und warmherzige Mutter bringt vierzehn Kinder zur Welt, ihr gewalttätiger Ehemann Pentti dagegen schafft es , dass sich fast alle Kinder vor ihm und seinen unvorhersehbaren Reaktionen zurückziehen und ihn ablehnen , ja sogar verabscheuen wegen unvorstellbarer Handlungen, die er im Kuhstall des Hofes vollzieht. Und trotz all dieser Ereignisse hält Siri die Familie zusammen und die Geschwister unterstützen sich gegenseitig und immer die Mutter. Zwei Kinder verliert dieses ungleiche Paar auf tragische und dramatische Weise und erst am Ende des Buches erfährt der Leser, dass sogar der hartherzige Vater Pentti darunter gelitten und getrauert hat. Der Schreibstil ist interessant, nie langweilig ,sehr gut und flüssig zu erlesen! Manchmal wird der Leser sogar persönlich von der Autorin angesprochen , mit Lebensweisheiten gefüttert. Die Vielzahl der vielen Protagonisten verwirrt nur kurz zu Beginn der Lektüre, denn ein kleines Lesezeichen führt alle ungewohnten finnischen Vornamen der Familienmitglieder und deren besondere Eigenschaften, sowie die Stellung in der Familie auf. Jeder Person widmet die Autorin im Buch ein eigenes Kapitel mit Gedanken, Ereignissen und den emphatischen Beziehungen zu den anderen Geschwistern , sowie den Eltern. Dadurch bekommt man als Leser ein sehr genaues und buntes Bild dieser Familie und von ihrem gemeinsamen Leben auf dem Hof, welches von einem geprägt wird. Der ANGST vor den gewalttätigen, bedrohlichen Anfällen des Vaters, welche die Kinder psychisch und physisch in eine Dauerstress-Situation setzen. Nur die Ehefrau und Mutter Siri kann damit umgehen, indem sie sich in der Partnerschaft verschliesst und sich mit voller Kraft und Liebe ihren Kindern widmet. Siri stammt aus Karelien, einem Landstrich zwischen Finnland und Russland gelegen, ist eine in sich ruhende freundliche Persönlichkeit, die immer ein summendes Lied auf den Lippen hat. Die finnische Landschaft und Mentalität sowie die engen Verbindungen der Menschen zu Schweden, Karelien und Russland werden eindrucksvoll geschildert. Doch als die älteren Kinder Siri beim Weihnachtstreffen zu einer Scheidung raten, gerät das komplizierte Familien – und Geschwistergeflecht aus den Fugen und bricht unaufhaltsam und langsam auseinander. Dieses Buch war anstrengend zu lesen, ist aussergewöhnlich, aber man wird belohnt durch das genau Kennenlernen der vielen unterschiedlichen Persönlichkeiten, die Entwicklungen der Kinder zum Erwachsenendasein und den daraus folgenden Geschehnissen, die man als Leser erschüttert verfolgt.
Meine Bewertung: Fünf * Sterne für diesen aussergewöhnlichen Roman.
Vielen Dank an die Autorin und den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplar.
Hervorgehoben

*Freitagsfüller*

Ihr Lieben, eigentlich hatte ich heute keine Zeit und Lust den Lückentext Füller auszufüllen. Aber nun bin ich doch dabei und stelle andere Dinge für den FF zurück. Vielen Dank für Deine Mühe Barbara!

https://scrapimpulse.com

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt.

Danke für’s Mitmachen!

  1. Für fünf Euro bekommt man immerhin noch ein Brot und ein Stück Butter!
  2. Heute ist endlich einmal kein Lärm vor meiner Haustür .
  3. Wie könnte ich sonst so frohgemut und ruhig kurz am PC sitzen!!
  4. Ich bin in letzter Zeit weniger spazieren gewesen, aber das holen wir jetzt nach.
  5. Für alle Fälle habe ich schon meine Wanderschuhe bereit gestellt!
  6. Es gibt so viele kleine Highlights jeden Tag, aber das Highlight der Woche war schon eine Neugestaltung zweier Blumenbeete im Garten.
  7. (Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf , morgen habe ich geplant, und Sonntag möchte ich !) Ich plan nix mehr. Diese Frage ist für mich überflüssig!
Schleierkraut
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Mein Leseeindruck zu,,,,

*Werbung, unbezahlt *

Inhalt/Klappentext: Der zweite Teil der opulenten Familiensaga aus dem 19. Jahrhundert:
Die Frauen der Familie Winkelmann kämpfen darum, als Ärztinnen Menschen helfen zu dürfen

Würzburg Ende des 19. Jahrhunderts
Ebenso wie ihre Großmutter Viviana Winkelmann kämpft Henrike für das Recht der Frauen auf ein selbstbestimmtes Leben – und die Zulassung zum Medizinstudium: Ihr Wunsch zu heilen ist so stark, dass sie heimlich als Reserve-Wärterin in der Irrenanstalt des Juliusspitals arbeitet, das dieser Tage wegen der Entdeckung der „Zauberstrahlen“ von Professor Röntgen kopfsteht. Ihr Traum ist es, als Irrenärztin das Leid der Geisteskranken zu lindern und bei dem vielgerühmten Professor Rieger im Spital zu studieren. Als Henrike sich jedoch in einen französischen Medizinstudenten verliebt, kommen ihre Geheimnisse ans Licht. Kurz darauf wird Würzburg von der Tuberkulose heimgesucht, und plötzlich geht es für Henrike um Leben und Tod. Ihr Traum von der Medizin und die Abschaffung des Immatrikulationsverbotes für Frauen rücken in weite Ferne.

Geschichte lebendig werden zu lassen, ist die große Leidenschaft der Zwillingsschwestern Claudia und Nadja Beinert: Fünf historische Romane haben sie bereits gemeinsam geschrieben.
Das spannende Thema »Frauen in der Medizin« hat sie zu ihrer großen Familiensaga um mehrere Generationen von Ärztinnen und das Julius-Spital in Würzburg inspiriert.
»Ärztin aus Leidenschaft« war der erste Band der Familiensaga und erzählt die Geschichte von Henrikes Großmutter Viviana Winkelmann, die von ihrer eigenen Familie verstoßen wird.

Meine Meinung: Im zweiten Band der mitreissenden Reihe um das Julius Spital im historischen Würzburg reisen wir in die Zeit von 1895 – 1903 . Wie erwartet haben die beiden Autorinnen in ihrer gekonnten und fesselnden Schreibweise die Geschichte um die Winkelmann – Frauen und das Ringen um ein Recht auf berufliche Weiterbildung und Studienzulassung für Frauen an deutschen Universitäten weitergeführt. In diesem zweiten Band steht die Enkelin Henrike Hertz im Fokus des Geschehens ! Sie kämpft genau so hartnäckig wie ihre Grossmutter Viviana Winkelmann um Ihre Zulassung zum Medizin Studium . Ihr grosser und leidenschaftlicher Wunsch ist es, eine Ärztin für Geisteskranke Menschen zu werden.

Zwar ist zu dieser Zeit die Berliner Charité mit seinen Gelehrten und Forschungen im allgmeinen Gespräch, doch in Würzburg hat der Physiker Conrad Röntgen die X-Strahlen entdeckt, die dann nach seinem Namen benannt wurden als sogenannte Röntgenstrahlen. Das Julius Spital war nun wieder als bahnbrechendes Krankenhaus der Forschung in aller Munde. Auch der Konkurrenzkampf um die Erstentdeckung zwischen Philipp Lenard und Conrad Röntgen, dem Nobelpreisträger, bekommt einen Rahmen in diesem Buch, welcher perfekt und mit professioneller Recherche der Autorinnen angelegt ist.

Ein toller Roman der reale Geschichte mit einem ansprechenden belletristischen Roman-Geschehen verbindet und der mich begeistert hat. Der Schreibstil war flüssig und lebendig zu lesen, erzählt auch aus mehreren Perspektiven wie dem Anatomieprofessor Rudolf Albert von Koelliker, der bekannten Grossmutter Viviana Winkelmann aus dem ersten Band, ihrem Ehemann Richard und deren Tochter Ella. Emotionen wurden von den Autorinnen auch in dramatischen Szenen vermittelt wie während der Arbeit im Irrenhaus, welcher Henrike mit Enthusiasmus und Hartnäckigkeit heimlich, ohne Wissen der Eltern, jahrelang nachgegangen ist. Ein informatives Nachwort der Beinert-Schwestern vermittelt noch einiges mehr an Hintergrundwissen über diese Zeit und den damaligen Gelehrten, Ärzten und Forschern des Julius Spitals. Auch die Liebe kommt in diesem Band nicht zu kurz, als die junge Henrike einem französischem Studenten im Spital begegnet und seinem Charme erliegt,,,,,

Inhalt/Klappentext: Der zweite Teil der opulenten Familiensaga aus dem 19. Jahrhundert:
Die Frauen der Familie Winkelmann kämpfen darum, als Ärztinnen Menschen helfen zu dürfen

Würzburg Ende des 19. Jahrhunderts
Ebenso wie ihre Großmutter Viviana Winkelmann kämpft Henrike für das Recht der Frauen auf ein selbstbestimmtes Leben – und die Zulassung zum Medizinstudium: Ihr Wunsch zu heilen ist so stark, dass sie heimlich als Reserve-Wärterin in der Irrenanstalt des Juliusspitals arbeitet, das dieser Tage wegen der Entdeckung der „Zauberstrahlen“ von Professor Röntgen kopfsteht. Ihr Traum ist es, als Irrenärztin das Leid der Geisteskranken zu lindern und bei dem vielgerühmten Professor Rieger im Spital zu studieren. Als Henrike sich jedoch in einen französischen Medizinstudenten verliebt, kommen ihre Geheimnisse ans Licht. Kurz darauf wird Würzburg von der Tuberkulose heimgesucht, und plötzlich geht es für Henrike um Leben und Tod. Ihr Traum von der Medizin und die Abschaffung des Immatrikulationsverbotes für Frauen rücken in weite Ferne.

Geschichte lebendig werden zu lassen, ist die große Leidenschaft der Zwillingsschwestern Claudia und Nadja Beinert: Fünf historische Romane haben sie bereits gemeinsam geschrieben.
Das spannende Thema »Frauen in der Medizin« hat sie zu ihrer großen Familiensaga um mehrere Generationen von Ärztinnen und das Julius-Spital in Würzburg inspiriert.
»Ärztin aus Leidenschaft« war der erste Band der Familiensaga und erzählt die Geschichte von Henrikes Großmutter Viviana Winkelmann, die von ihrer eigenen Familie verstoßen wird.

Meine Meinung: Im zweiten Band der mitreissenden Reihe um das Julius Spital im historischen Würzburg reisen wir in die Zeit von 1895 – 1903 . Wie erwartet haben die beiden Autorinnen in ihrer gekonnten und fesselnden Schreibweise die Geschichte um die Winkelmann – Frauen und das Ringen um ein Recht auf berufliche Weiterbildung und Studienzulassung für Frauen an deutschen Universitäten weitergeführt. In diesem zweiten Band steht die Enkelin Henrike Hertz im Fokus des Geschehens ! Sie kämpft genau so hartnäckig wie ihre Grossmutter Viviana Winkelmann um Ihre Zulassung zum Medizin Studium . Ihr grosser und leidenschaftlicher Wunsch ist es, eine Ärztin für Geisteskranke Menschen zu werden.

Zwar ist zu dieser Zeit die Berliner Charité mit seinen Gelehrten und Forschungen im allgmeinen Gespräch, doch in Würzburg hat der Physiker Conrad Röntgen die X-Strahlen entdeckt, die dann nach seinem Namen benannt wurden als sogenannte Röntgenstrahlen. Das Julius Spital war nun wieder als bahnbrechendes Krankenhaus der Forschung in aller Munde. Auch der Konkurrenzkampf um die Erstentdeckung zwischen Philipp Lenard und Conrad Röntgen, dem Nobelpreisträger, bekommt einen Rahmen in diesem Buch, welcher perfekt und mit professioneller Recherche der Autorinnen angelegt ist.

Ein toller Roman der reale Geschichte mit einem ansprechenden belletristischen Roman-Geschehen verbindet und der mich begeistert hat. Der Schreibstil war flüssig und lebendig zu lesen, erzählt auch aus mehreren Perspektiven wie dem Anatomieprofessor Rudolf Albert von Koelliker, der bekannten Grossmutter Viviana Winkelmann aus dem ersten Band, ihrem Ehemann Richard und deren Tochter Ella. Emotionen wurden von den Autorinnen auch in dramatischen Szenen vermittelt wie während der Arbeit im Irrenhaus, welcher Henrike mit Enthusiasmus und Hartnäckigkeit heimlich, ohne Wissen der Eltern, jahrelang nachgegangen ist. Ein informatives Nachwort der Beinert-Schwestern vermittelt noch einiges mehr an Hintergrundwissen über diese Zeit und den damaligen Gelehrten, Ärzten und Forschern des Julius Spitals. Auch die Liebe kommt in diesem Band nicht zu kurz, als die junge Henrike einem französischem Studenten im Spital begegnet und seinem Charme erliegt,,,,,

Meine Bewertung: Auch für diesen grossartigen Band vergebe ich gerne FÜNF * Sterne.
Herzlichen Dank an die Autorinnen und den Knaur Verlag für die Zusendung des Leseexemplars.

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Heute im Radio: Die egoFM-Buchhaltung!

14 Uhr das Radio einschalten!

literaturblog günter keil

Es ist wieder soweit: Heute läuft zum vierten Mal meine Literatursendung auf egoFM – „Die Buchhaltung“. Sendezeit: 14:00 bis 16:00 Uhr. Gäste im Studio sind der kanadisch-britische Autor David Szalay („Turbulenzen“, Hanser) und Stefan Dettl, Chef der Band LaBrassBanda, der von seinen Leseerlebnissen erzählt. Außerdem stelle ich folgende neue Romane vor:

Zaia Alexander / Erdbebenwetter (Tropen), Adrian McKinty / Alter Hase, neue Tricks (Suhrkamp), Sally Rooney / Normale Menschen (Luchterhand).

Meine Podcast- und Literaturshow-Partnerin Karla Paul ist auch mit dabei – sie sagt Euch, wie unser Format „Long Story Short“ funktioniert. Neue Folgen mit uns beiden sind übrigens ab 25.8. auf allen Plattformen.

Und wo läuft egoFM? Überall auf der Welt per Stream oder ganz einfach auf UKW in München, Stuttgart, Nürnberg, Augsburg, Regensburg, Bamberg und Erlangen. Alle Folgen der „Buchhaltung“ gibt´s zum Nachhören (ohne Musik) hier auf der egoFM-Homepage. Ich freue mich, wenn Ihr mitlauscht!

Prominente…

Ursprünglichen Post anzeigen 39 weitere Wörter

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*Freitagsfüller*

Der heutige Lückentextfüller wurde von Barbara Haane erstellt! https://scrapimpulse.com Danke dafür !

  1. Freunde sind wie zarte Blumen oder Stauden. Zu Beginn muss man dieses Pflänzchen hegen und pflegen, dann erblüht die Freundschaft stark und kräftig – am Ende des Lebens müssen wir uns auch von geliebten Menschen und Freunden verabschieden!
  2. Gesundheit, es ist das Wertvollste, was uns geschenkt wird.
  3. Ich bin bereit für kühlere Temperaturen und freue mich auf den herbstlichen Wald!
  4. Ich atme auf ,wenn ich daran denke.
  5. Wie bekommt man es hin öfters freundlich und gut gelaunt zu sein? Daran möchte/sollte ich arbeiten !
  6. Man nehme etwas , füge gute Gedanken und Wünsche hinzu , und schon erhält man das ideale Freundschaftsgeschenk für einen lieben Menschen.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen Netflixabend (Kino zu Hause 😉 ) , morgen habe ich noch nichts besonderes geplant, und Sonntag möchte ich wie immer gern den Tag eher auch nicht planen!

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt.

Danke für’s Mitmachen!

Meine Tomaten wurden heute nacht kräftig gewaschen. Sie mögen das nicht so gerne, lieben eher das aus der Erde kommende Naß!