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Mein Leseeindruck zu *Labyrinth* von Burhan Sönmez

9783442758388_Cover*Werbung, unbezahlt. Rezensionsexemplar*

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Türkischen von Sabine Adatepe
Originaltitel: Labirent
Originalverlag: İletişim Yayınları
Hardcover mit Schutzumschlag, 160 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-442-75838-8
Erschienen am 02. März 2020

Inhalt /Klappentext:
Boratin, ein junger Musiker öffnet nach einem Selbstmordversuch in einem Istanbuler Krankenhaus die Augen. Er kann sich an nichts erinnern, nicht einmal an seine eigenen Lieder. Für ihn besteht kein Zweifel daran, dass die einzige Wahrheit sein geschundener Körper ist. Nicht wissend, ob das Vergessen nun Fluch oder Segen ist, begibt er sich nach draußen, auf die Suche nach sich und seiner Geschichte, mitten hinein in die flirrende Metropole am Bosporus, die ihm in ihrer Gebrochenheit und ihrer Geschichtsvergessenheit zum Erschrecken ähnlich ist. Wir folgen Boratin auf seiner Suche, und wissen dabei nie mehr, als er selbst. Seine unbeantworteten Fragen werden zu Fragen, nach deren Beantwortung wir selbst suchen.

Burhan Sönmez wurde 1965 in Zentralanatolien geboren und wuchs sowohl mit der kurdischen als auch der türkischen Sprache auf. Er studierte Jura in Istanbul. Sönmez war Mitglied des türkischen Menschenrechtsvereins IHD und Gründungsmitglied der demokratischen Stiftung TAKSAV. Bei einem Übergriff durch die Polizei wurde er 1996 in der Türkei schwer verletzt und anschließend dank der Freedom-from-Torture-Stiftung in England medizinisch versorgt. Er unterrichtet an der Middle East Technical University in Ankara, schreibt für verschiedene unabhängige Medien und ist aktives Mitglied des türkischen und englischen PEN. Burhan Sönmez lebt mit seiner Familie in Istanbul und Cambridge. Seine preisgekrönten Romane erscheinen inzwischen in über zwanzig Ländern.
Meine Meinung: Es war eine packende Reise durch die MEGA CITY ISTANBUL, erlebt durch eine Ich-Erzählung, die Gedanken, Erinnerungen und Begegnungen mit Menschen des früheren Lebens eines jungen Musikers. Er erinnert sich NICHT an seine Persönlichkeit und Erlebnisse, wachte im Krankenhaus auf, wo ihm gesagt wurde, dass er von der Bosporus-Brücke, mit ausgebreiteten Armen, freiwillig und gedankenverloren in die tiefe Dunkelheit des Wassers geflogen ist. Ich bin teilweise in den Worten des Autors versunken, habe jeden Satz genossen, der poetisch und melancholisch, mit einer spürbar tiefen inneren Trauer erzählt. Philosophische Gedanken treiben den jungen Musiker um, während seiner Suche nach der Vergangenheit seines Lebens und dem Gedächtnis. Einige Menschen bieten ihm Halt in seiner Verlorenheit. Da ist sein Freund Bek und die Schwester aus der fernen Heimat auf dem Land, die er drei Jahre nicht besucht hat. Sagt sie zumindest, nach einigen Telefonaten. Boratin kann es kaum glauben, hört aufmerksam ihren Erzählungen aus seiner Kindheit auf dem Dorf zu. Auf Seite 115 kommt mir allerdings der Verdacht, dass seine Trauer und der versuchte Suizid auch noch andere Gründe hat, die im Buch nur unterschwellig und vorsichtig genannt, eher angedeutet werden.

ZITAT Seite 115 „Was hat das A auf den Plakaten zu bedeuten, fragte ich. Ich meine, warum ist es auf das Gesicht eines Sultans gemalt, der vor hundert Jahren gelebt hat? Sie brechen in Gelächter aus. Glauben, ich hätte einen guten Scherz gemacht. Sie haben recht, sagen sie, der Mann steht JETZT an der Spitze des Staates, aber er trägt den Kopf von vor hundert Jahren. Deshalb haben wir seinen Kopf übermalt. Ihr habt das getan? Ja, letzte Woche bei den PROTESTEN.“

Dieses Buch und das obige Zitat haben mich überrascht durch die wunderbar poetische Ausdrucksweise des Autors. Und zwar durch seine leisen Zwischentönen und die fesselnden, atmosphärischen Schilderungen einer Millionenstadt mit der Buntheit und Lebenslust ihrer teilweise sehr jungen Bevölkerung.

Meine Bewertung: FÜNF ***** Sterne für dieses Buch im grossartigen Schreibstil und in atmosphärischer Dichte verfasst.

Herzlichen Dank an den Autor und den Verlag für die Zusendung des gebundenen Rezensionsexemplar.

Verlagslink

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*Freitagsfüller*

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Der *Freitagsfüller* , ein Lückentext nach einer Idee von Barbara Haane !

1.Ich warte auf eine Normalisierung meines Alltagsleben. Aber ich denke schon noch in diesen Rahmen : VOR CORONA – NACH CORONA !

2. Alles  was ich im öffentlichen Raum mache , überdenke ich nun sorgfältig.

3. Drei Dinge auf meinem Tisch: Bücher, Blumen, eine Kaffeetasse!

4. Das beginnende wärmere Wetter macht Mensch und Tier übermütig.

5. Was macht eigentlich unser Klima? Diese Ruhepause unserer menschlichen Aktivitäten  hat der Natur und unserer Umwelt sehr gut getan.

6. Erdbeeren und Rhabarber, zu einer ROTEN GRÜTZE verkocht , ist der leckerste Nachtisch im Frühling.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein für mich neues Buch vom irischen Schriftsteller Liam O‘ Flaherty  , morgen habe ich geplant, die Sonne im Garten zu geniessen und Sonntag möchte ich ganz sicher den Wald inspizieren bei einer Wanderung. 

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Danke für das Foto lieber R.

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*Freitagsfüller*

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Ein Lückentextfüller nach einer Idee von Barbara Haane !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt.

1. Endlich zeigt sich ein Lichtblick in der Corona-Krise, leider nicht überall auf der Welt. Ich hoffe, dass die Menschen weiterhin vernünftig sind und bestimmte Hygiene Regeln trotzdem  einhalten. 

2. Ich bin genervt von dieser laufend auftauchenden Frage *an meinen Füßen*.

3. Facebook gefällt mir und wer es nicht schafft seine Einstellungen nach eigenen Vorgaben zu tätigen, sollte dort nicht sein. 

4. Bestimmte Naturphänomene wie die *Nordlichter am Himmel*  wollte ich immer schon sehen, aber ich habe es noch nicht geschafft.

5. Egal ob mit oder ohne Einschränkungen der Wirtschaft, Hauptsache wir bleiben einigermassen gesund und haben nicht zuviele Todesopfer durch das neue Corona-Virus global zu beklagen. 

6. Diese Zeit war nicht einfach, aber sehr lehrreich!

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Familie, morgen habe ich geplant,  die Familie zu sehen  und Sonntag möchte ich mit der Familie verbringen. 

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*Freitagsfüller*

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Heute gibt es wieder einen aufmunternden und lesenswerten Lückenfüller Text von Barbara Haane !

 

1. Ich lese im Moment einen richtigen historischen Buchwälzer von 1000 Seiten!! Fünfhundert habe ich hinter mir und dieser geschichtsträchtige Roman, eine Friesensaga aus dem 14. Jahrhundert, ist ganz einfach toll und kundig verfasst. 

2. Eigentlich eignet sich fast jedes Lebensmittel für eine Art von Resteverwertung.

3. Am Montag haben wir wohl den 4. Mai und die teilweisen Lockerungen  der Corona Krise kommen?

4. Unsere Zeit in der Gesellschaft vor Corona war ein Traum.

5. Im übrigen habe ich mich an die ruhige Zeit zu Hause gut gewöhnt und vermisse (fast) nichts. Natürlich die sozialen Kontakte schon sehr zu Familie und Freunden. 

6. Filme und Serien, nach der Vorlage von Büchern gedreht,  sind etwas Wunderbares, besonders für mich.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf auf einige Folgen von *Downton Abbey*, morgen habe ich geplant, nix besonderes, natürlich lesen und Sonntag möchte ich mich gern in meinen Aktivitäten treiben lassen. Sicher auch  bei einem Waldspaziergang.

 

9783442490035_Cover*Werbung, unbezahlt*

Inhalt/Klappentext: Friesland 1351: Schiffe zu bauen – das war schon immer der Traum des junge Zimmermanns Jann Wilken. Mit seinen genialen Ideen will er die Seefahrt revolutionieren und sich in den Häfen der Hanse einen Namen machen. Aber Jann hat es nicht leicht. Er ist der uneheliche Sohn des mächtigen Wilke Tammen Osinga, der den Bastard verabscheut und täglich erniedrigt. Der jähzornige Wilke führt eine Blutfehde gegen seinen Erzfeind Enne Rycken und zieht seine Söhne in den Konflikt hinein. Jann ist seit langem heimlich in seine Jugendfreundin Jorien verliebt. Doch als er ihr endlich seine Gefühle gestehen will, wird sein Dorf von Enne angegriffen, und es kommt zur Katastrophe …

Daniel Wolf ist das Pseudonym von Christoph Lode. Der 1977 geborene Schriftsteller arbeitete zunächst u.a. als Musiklehrer, in einer Chemiefabrik und in einer psychiatrischen Klinik, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Mit den historischen Romanen »Das Salz der Erde«, »Das Licht der Welt«, »Das Gold des Meeres« und »Die Gabe des Himmels« gelang ihm der Sprung auf die Bestsellerlisten. Der Autor lebt in Speyer.

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Meine Neuzugänge im April 2020! — Giselas Lesehimmel

8 Bücher durften diesen Monat bei mir einziehen. Eins davon ist ein Rezensionsexemplar. Mit den anderen 7 Büchern habe ich den Buchhandel unterstützt. Das mache ich eigentlich immer. Im Moment jedoch um einiges mehr. Auch 4 EBooks durften meinen Reader im April belagern. Ich muss gestehen, dass ich EBooks meistens beim großen *A* kaufe. Am…

über Meine Neuzugänge im April 2020! — Giselas Lesehimmel

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*Freitagsfüller*

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Soziale Distanz  wird nun weiter streng eingehalten und es ist bitter nötig und wichtig!! Danke an Barbara für die zuverlässige Bereitstellung ihres Lückenfüllers. Bleibt alle gesund!

1. So langsam sollte es endlich mal wieder ausgiebig regnen. Die Erde ist knochenhart und alle ausschlagenden Pflanzen und Bäume lechzen nach Wasser.

2. Geduld heisst es zu wahren und genau deshalb schreibe ich auch hier. Es ist eine Art von Selbstberuhigung in diesen komplizierten und schweren Zeiten.

3. Mein Gefühl sagt und vor allem mein Verstand: wir müssen mit Corona auf Jahre hinaus leben und uns damit arrangieren . Ein Virus krempelt unser Leben um – und zwar global. Werden die Menschen  nun endlich vernünftiger und achten die Natur und ihre Lebewesen?

4. Im Wald, Feld, Flur und Garten sehe ich grün.

5. Ich habe eine Schwäche für Harmonie, Bücher und Musik . 

6. Viele tolle Filme und Serien präsentiert uns Netflix. Ich habe diese Plattform für mich entdeckt und bin glücklich über das Abtauchen dort. Zumal ich alles auf einer über 2 m grossen Leinwand über einen Beamer schauen kann. 

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Ausruhen und Relaxen nach Gartenarbeit, morgen habe ich geplant,  nichts besonderes   und Sonntag möchte ich NIX machen ausser einem Waldspaziergang. 

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt.

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*Freitagsfüller*

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Schon wieder ist eine Woche verflogen und der Lückentextfüller von Barbara wird auch in diesen Zeiten nicht vergessen,,,,,

 

1. Den Tatort mag ich überhaupt nicht. Kein Thema für mich!

2. Die herrschende Stille im öffentlichen  Leben ist so seltsam.

3. Ich habe lange genug ??????????  Dazu fällt mir nix ein!

4. Kein Kätzchen mehr an meinen Füßen 😦 !

5. Meine Arbeit lautet: reale Kontaktvermeidung 😦  ! 

6. Ich trauere um die  Kranken und Verstorbenen in aller Welt , hoffe dass bestimmte Massnahmen Wirkung zeigen und wir endlich ein wenig mehr Normalität zurückgewinnen dürfen. 

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Lesen wie immer  , morgen habe ich geplant, die Sonne im Garten zu geniessen und Sonntag möchte ich das Gleiche tun!

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*Freitagsfüller*

 

img_4244In dieser merkwürdigen Zeit wird das Internet wichtiger denn je für viele Menschen. Aus diesem Grund möchte ich auch heute wieder den Lückentextfüller der lieben Barbara  online stellen. Bleibt alle gesund!

1. Mehr als sich und andere Menschen schützen, kann man im Moment nicht tun. Bleibt zuhause und macht keine unnötigen Wege in die Öffentlichkeit. Haltet aus!

2. Heute habe ich einen Marmorkuchen gebacken. Ich denke es ist eine gute Entscheidung.

3. Wenn alles gut geht, das hoffe ich inständig, werde ich sehr glücklich sein. Was bedeutet schon  das Wort *alles*? Was ist wichtig im Leben? Jeder kann die Frage für sich beantworten. 

4.Hm, das ist eine Aussage,  die ich nicht beantworten möchte und kann.   wichtigste Ort der Welt.

5. Der erste Urlaub nach Corona diese Frage stellt sich mir auch nicht und sie ist unnötig in meinen Augen.

6. Aha , auch hier geistert dieses Wort  herum. Ätzend! Klopapier.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf alles mögliche, Musik. Lesen, Telefonieren, TV , morgen habe ich geplant, ähnliches wie heute plus Gartenarbeit und Sonntag möchte ich nichts besonderes machen. Daheim bleiben.

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt.

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