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Rezension zu *Zwei Wochen im Juni* von Anne Müller #Herzensbuch

9783328601098_Cover*Werbung, unbezahlt *

Inhalt/Klappentext:

Wenn das geliebte Elternhaus verkauft werden muss – und die eigenen Träume zu leben beginnen
Ada liebt ihr Elternhaus an der Ostsee mit dem herrlichen Bauerngarten, doch nun heißt es, Abschied nehmen. Nach dem Tod der Mutter muss Gragaard verkauft werden. Zusammen mit ihrer Schwester Toni räumt sie Haus und Bootsschuppen aus, und eine Reise in die Vergangenheit beginnt: Da sind die Abendkleider der Mutter, die die rauschenden Sommerfeste wiederaufleben lassen und die glücklichen Tage, bevor der Vater die Familie verließ. Und da sind die Ölporträts, die der russische Maler Maxim, um dessen Aufmerksamkeit die Mädchen buhlten, einst von ihnen angefertigt hat. Als sie im Sekretär einen Brief der Mutter an sie beide finden, fasst Ada endlich den Mut, sich ihren Sehnsüchten zu stellen, und aus dem Abschied wird Aufbruch.

Anne Müller wuchs in Schleswig-Holstein auf und lebt heute in Berlin. Nach dem Studium der Theater- und Literaturwissenschaften arbeitete sie zunächst als Radiojournalistin, dann als Drehbuchautorin. »Sommer in Super 8« ist ihr erster literarischer Roman, der viele begeisterte Leserinnen und Leser gefunden hat.

Meine Meinung:

Das wunderschön illustrierte Cover, im herrlichen Himmelblau und Orange gestaltet, fällt sofort ins Auge und verspricht ein traumhaftes und romantisches Lesevergnügen, welches auch eingehalten wurde. Das blaue Cover, mit weißen Blütenständen verziert, mit festem Einband und in angenehmer Lesegrösse, stellt eine gelungene Beziehung zur künstlerisch begabten Ada, dem Meer und Himmel dar. Als Malerin liebt sie diese Farbkombination und stellt sie gerne in ihren Bildern dar.

Zitat Seite 9 “ Ich habe was, was du nicht hast. Ihr Spiel auf Autofahrten. Toni, die immer hinter dem Beifahrersitz und der Mutter saß, gehörte die rechte Hälfte der Welt, ihr, Ada, die linke. “

Die Geschichte von Toni, Ada und ihren Eltern, wird in Gegenwart und mit Rückblicken in das Kindheitserleben der Schwestern erzählt. Die Autorin lässt die jüngere Ada eindrucksvoll aus ihren Erinnerungen in zwei Ebenen aus der Ich-Erzählweise sprechen. Dies gelingt ihr mit einem ganz besonders zauberhaften und klarem Schreibstil, der berührt und viele Emotionen bei den Leser*rinnen weckt. Eigentlich ist es eine ganz unromantische Angelegenheit, zu der sich die inzwischen erwachsenen Geschwister im Elternhaus an der Ostsee treffen. Die Mutter ist plötzlich verstorben und der Haushalt muss aufgelöst werden. Die lebhafte, ältere Toni ( Antonia) , mitten im Leben stehend als Lehrerin , Ehefrau und Mutter einer pubertierenden Tochter perlt mit ihren aktiven Ideen und stürmischen Handlungen durch das Buch. Im Gegensatz dazu steht die stillere, künstlerisch begabte jüngere Schwester Ada, die als Single in einer Grossstadt lebt. Beide Geschwister verbindet eine enge Beziehung an die Erinnerung von Familienleben und Kindheit im Ostseeort Gragaard.
Die vierzehntägige Zeit, die sich die jungen Frauen zum Aufräumen und Auflösen des Hausstandes genommen haben, wird auch eine Zeit des Aufarbeitens der vergangenen Tage und eine Reflexion ihrer jetzigen Lebenssituationen werden. Die Beziehung der Schwestern zueinander und das Verständnis füreinander vertiefen sich und führen die beiden in ganz neue Lebens-Ansichten und zu neuen Handlungswegen. Behutsam öffnet die Autorin mit ihrer bildhaften Schreibweise die Erinnerungen der vergangenen Jahre und auch Schmerz und so manche Verletzung aller Familienmitglieder treten zu Tage, bedingt durch die Trennung des Vaters von der Mutter nach 17 Ehejahren. Erschüttert begreifen die Geschwister, dass auch ihre Mutter nicht immer so glücklich war, wie sie geglaubt hatten als Kinder und Jugendliche. Sie kommen einem Geheimnis auf die Spur und sehen ihre Mutter nun auch klarer in ihrer Ganzheit einer weiblichen Persönlichkeit, die zugunsten der Familie und Ehe ihre künstlerische Laufbahn als Musikerin aufgegeben hatte. Die Autorin erzählt all das in leisen Tönen und tiefgründigen Ausführungen, die den/die Leser*rinnen zu eigenen Gedanken und Emotionen führt.

Es ist eine stille, feine Lektüre der leisen Töne, in der nicht viel passiert, die aber dennoch voller Lebensweisheit und Klugheit steckt.

Meine Bewertung: FÜNF ***** STERNE !

Vielen Dank an die Autorin und den Verlag für das schöne, gebundene Rezensionsexemplar!

Verlagslink

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*Frohe Weihnachten*

*Werbung, unbezahlt*

Das Barbarossa-Epos, Band 4
Der vierte Band der großen Barbarossa-Saga von der Bestseller-Autorin Sabine Ebert und ein großer historischer Roman von erzählerischer Brillanz
Friedrich Barbarossa wähnt sich im Zenit seiner Macht. Zum Kaiser gekrönt, von Königen hofiert, legt er sich sogar mit dem Papst an. Doch die Herren von Mailand provozieren und beleidigen ihn, mit dem jungen Sohn von König Konrad wächst ihm ein Rivale um den Thron heran, und reihenweise gehen Fürsten erneut in Opposition gegen seinen maßlosen Freund und Vetter Heinrich der Löwe, der skrupellos die Zollstation des Bischofs von Freising zerstört, um eine eigene in der noch unbedeutenden Ansiedlung München zu errichten. Vor allem aber braucht Barbarossa dringend einen Erben – doch dieses Glück bleibt ihm und seiner geliebten Beatrix über Jahre verwehrt.
Eine Sorge, die auch den Meißner Markgrafen Otto und seine junge Gemahlin Hedwig bedrückt, die Werber ausschicken, um Siedler in ihr Land zu holen. Auch Ottos Ritter Christian übernimmt diese nicht ungefährliche Aufgabe …

Mit der Lektüre dieses vierten Bandes verabschiede ich mich in die Weihnachtspause und wünsche allen Lesern ein wunderbares Fest mit tollen Büchern auf dem Gabentisch!

Frohe Weihnachten!

HerzensBuch #23

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Mein letztes HerzensBuch in diesem Jahr habe ich gerade beendet und möchte es Euch gerne vorstellen. Das ist eine Mitmachaktion, an der auch Gisela,die Initiatorin und Monerl teilnehmen. Ihr seid herzlich eingeladen Euch anzuschliessen und wöchentlich ein  ungewöhnliches Lieblingsbuch auf Euren Blogs regelmässig vorzustellen!

IMG_3739.JPG*Werbung*

Rezension

Meine Meinung zum Buch: Diesen interessanten und informativen Ratgeber habe ich mir zum Lesen für die derzeitige, besondere Zeit des ausklingenden Jahres aufgehoben. Die zwei kompetenten Autorinnen (Heilpraktikerinnen) haben dieses Büchlein als Gemeinschaftsarbeit erarbeitet und geschrieben, gestützt auch mit Erfahrungswerten aus ihren eigenen Heilpraxen. Ihre persönlichen Vorworte und die übersichtliche Gliederung führen sanft und anschaulich in diese magischen Tage ein. Informationen über alte Bräuche, Reinigungsrituale oder/und praktische Anleitungen zu Übungen, wie das Führen eines Raunacht-Tagebuches oder zur Meditationsarbeit machen diese Lektüre für den interessierten Leser praktisch wertvoll. Das Buch beinhaltet noch viel mehr Wissen, wie über den Umgang mit ätherischen Ölen und Praktiken des Räuchern. Die Rituale werden ausführlich erklärt, besprochen und so jedem spirituell empfänglichem Leser nahe gebracht. Man kann sicher nicht alles zugleich ausprobieren und muss sich langsam an diese Welt der Rituale und alten Legenden herantasten. Die Kraft der Mandalas kommt zur Sprache und man verspürt beim Lesen Neugier und Interesse auf das Entdecken der sogenannten *Anderswelt*, die sich während dieser Zeit öffnen kann, wenn man es möchte und sich wünscht ! Man kann sehr viel über sich selber erfahren, wenn man auf diese Rituale eingeht und sie ausführt, denn jede der zwölf Raunacht-Tage steht symbolisch für einen Monat des kommenden neuen Jahres und kann uns Wege zeigen, wie wir in unserer Psyche damit umgehen und unser Leben eventuell nach neuen Aspekten und Werten ausrichten können.

Dieses Buch ist ein perfekt, mit viel Herzblut und Liebe gestalteter Ratgeber, der nicht streng fordert oder fanatischen einen Weg weist, sondern viele Wege aufzeigt und zwar zu einer guten, liebevollen Annahme der eigenen Seele und des dazugehörigen Körpers.
Meine Bewertung: Fünf ***** Sterne!