Neue Rezension zu,,,,,

*Werbung, unbezahlt*

Meine Meinung: Nachdem ich die Autorin Doris Dörrie live erlebt habe zu ihrem Buch Leben, Schreiben, Atmen , bin ich ein grosser Fan von ihr und habe freudig auf das neue Buch gewartet. Als es dann vor mir lag, bestach es sofort durch das hübsche und ausdrucksstarke Cover in Grün mit der Abbildung einer Erbsen Schote. Die wunderbaren Illustrationen vom Künstler Zenji Funabashi begleiten den Leser farblich und inhaltlich passend zu den Themen Lebensmittel/Früchte/Obst/Gemüse im Buch kontinuierlich weiter.

Auf zweihundert Seiten fabuliert die Autorin über viele Themen, die das Essen, unsere Koch- und Lebensgewohnheiten, die ihrer Meinung nach eng miteinander verknüpft sind. Der Schreibstil ist charmant, unterhaltsam und erklärt bestimmte Zusammenhänge zwischen Lebensmittel und deren Produktion und unseren Konsumgewohnheiten einfach, offen mit einer in meinen Augen teilweise berechtigten Kritik. Dieses Buch liest sich so amüsant und informativ, als ob man mit Freunden nach dem Essen entspannt plaudern würde. In vielen Kapiteln, die selten länger als zwei bis drei Seiten umfassen, stellen die klaren Überschriften sofort einen intensiven Übergang zum behandelten Thema her.

Eine kleine Auswahl der vielen Überschriften stelle ich hier vor: Grüner Tee und Onigiri, Apfelsinen und Orangen, Tofu ist Tofu, Ein Hermann fürs Leben, Die Magie der Petersilie, Die Kernaufgabe, Der Teig knetet dich!

Lebensfreude , Genussfähigkeit, Dankbarkeit und Achtsamkeit gegenüber unseren Lebens-Mitteln und der persönlichen Anwesenheit in unserer bunten, globalen Welt und Gesellschaft sprechen aus jeder Zeile dieses kleinen Büchleins, welches man jederzeit als Mitbringsel zu einer gemütlichen Esseneinladung unter Freunden verschenken kann. Kindheits – und Familienerinnerungen aus den sechziger Jahren, über Essen, Kochen, Zeit- und Gesellschaftsströmungen, streut sie locker in ihre Texte. Ich konnte beim Lesen oft innerlich zustimmend nicken und fühlte mich zurückversetzt in meine eigenen Erinnerungen. Da ist zum Beispiel der Schulfunk, den man streng im Bett liegend in Krankheitstagen immer hören durfte. Sozusagen ein Podcast im Radio der sechziger Jahre.

Meine Bewertung: FÜNF ***** STERNE für dieses wundervolle Büchlein !

Herzlichen Dank an die Autorin und den Diogenes Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars!

INHALT/KLAPPENTEXT: Knusprige Brotkrusten, Eier von glücklichen Hühnern, familiäres Miteinander bei spanischer Paella, Innehalten bei grünem Tee mit japanischen Reisbällchen und Kindheitserinnerungen an Melonen-Momente – wenn Doris Dörrie über das Essen schreibt, liest sich das, als umarme sie die Welt. Essen und Kochen sind für sie Inbegriff von Lebensfreude und Genuss, Grund zur Dankbarkeit und Eigenverantwortung und ein Weg zum besseren Verständnis unserer selbst und der Welt, die uns umgibt.

Doris Dörrie, geboren in Hannover, studierte Theater und Schauspiel in Kalifornien und in New York, entschloss sich dann aber, lieber Regie zu führen. Parallel zu ihrer Filmarbeit (zuletzt der Spielfilm ›Kirschblüten und Dämonen‹) veröffentlicht sie Kurzgeschichten, Romane und Kinderbücher. Sie unterrichtet an der Filmhochschule München ›creative writing‹ und gibt immer wieder Schreibworkshops. Sie lebt in München

Rezension zu,,,,

*Werbung, unbezahlt*

Aus dem Englischen von Sonja Häußler

Originaltitel: A Half Baked Idea: How grief, love and cake took me from the courtroom to Le Cordon Bleu

Originalverlag: Fig Tree

Hardcover, Halbleinen, 416 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, 1 s/w Abbildung

ISBN: 978-3-336-54811-8

Erschienen am 27. April 2020

Inhalt /Klappentext: »Darf ich mich vorstellen: Olivia Potts, Journalistin, Foodbloggerin und Patissière. In meinem Buch erzähle ich davon, wie mir Torten, Brotteig und Zuckerguss dabei halfen den Tod meiner Mutter zu verarbeiten.«

»Das Leben neu backen« ist die bewegende, humorvolle und lebensbejahende Geschichte einer jungen Frau, die ihre Trauer besiegt, ihre große Liebe findet und in dem Backen unwiderstehlicher Kuchen ihre neue Berufung findet. Dieser Weg wird begleitet von vielen köstlichen Rezepten zum Nachbacken: Shepherd’s Pie, Bananen-Rolo-Brot, Lemon Curd, Pizza, Sodabrot mit Käse, Mums Minestrone, Cantuccini, Schoko-Maracuja-Pavlova, Flan mit Safran, Himbeersoufflé mit Erdnussbutter-Crème-Anglaise-Füllung ,Schokokuchen mit flüssigem Kern, Ochsenschwanz-Marmite-Pithivier, Chai-Birne-Tarte-Tatin, Windbeutel mit Earl-Grey-Füllung, Gesalzener Milchschokolade-Praliné-Crisp und Lebkuchen.

Olivia Potts ist Patissière und betreibt den Cateringservice FEAST. Vor einigen Jahren entschied sie sich, die Anwaltsrobe an den Nagel zu hängen und eine Ausbildung an der Kochschule »Le Cordon Bleu« zu beginnen. Sie schreibt Foodkolumnen für verschiedene englische Zeitungen und Magazine und lebt in London. »Das Leben neu backen« ist ihr erstes Buch.

Meine Meinung: Das wunderschön gestaltete Cover aus dem Wunderraum Verlag hatte sofort mein Herz erobert und ich wollte dieses Buch unbedingt lesen. Versehen mit einem Lesebändchen gestattete mir die Lektüre auch einige Lesepausen und ich konnte immer wieder problemlos in diesen Roman eintauchen. Doch bei jedem neumaligen Eintauchen nahm meine anfängliche Begeisterung leider immer wieder ein Stück ab. Ich war teilweise gelangweilt vom trockenen und emotionslos erscheinendem Schreibstil der Autorin, der so völlig im Gegensatz zum witzigen und charmant erscheinendem Buchtitel und dem tollen Cover steht.

Die autobiografischen Trauer Gedanken der jungen Frau wurden sehr bewegend, ehrlich und mitfühlend vermittelt, aber für mich stand trotz dieser Gedanken und Gefühle die Arbeit als Anwältin zu sehr im Mittelpunkt dieser vierhundert Seiten. Ich war einfach gelangweilt und das ist das Schlimmste was einem Buch und dessen Leser*innen passieren kann.

Sicher, sie macht eine Lebens-Wandlung durch, begeistert sich für das Kochen, das Essen, das Backen – auch wenn sie anfänglich viele Misserfolge während der Küchenarbeit erleiden musste. Sie hängt ihren Job an den Nagel und macht neue Erfahrungen in der Küche während einer Ausbildung. Sie trauert um ihre Mutter, glaubt durch Kochen, Backen, Erinnerungen an die geliebten Tätigkeiten der Mutter, ihr noch einmal nahe zu kommen – auch während deren Abwesenheit. Doch die Mutter ist tot. Unumgänglich. Die Entwicklung dieser Trauer Bewältigung hat die Autorin wirklich sehr bewegend und ehrlich geschildert. Darum geht es ja in diesem autobiografischen Roman.

Leider reichten trotz allem dann die Zeilen der Autorin für mich nicht aus um auch nur eines ihrer Rezepte nachzukochen und/oder auszuprobieren. Ich würde dieses Buch eher in das Genre eines nüchternen Tatsachenberichts einordnen. Ein umwerfender und begeisternder Lebensbericht liest sich leider anders. Trotz dieser vielen Kritikpunkte war es insgesamt gesehen aber doch noch ein gutes Buch!

Meine Bewertung: DREI GUTE *** STERNE !

Mein Dank geht an die Autorin und den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars!

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Inhalt / Klappentext: Ein Hof im finnischen Tornedal ist das Zuhause der vierzehnköpfigen Familie Toimi. Siri, die Mutter, ist eine sanftmütige Person, der das Wohl ihrer Kinder am Herzen liegt. Ganz im Gegensatz zu Pentti, dem herrischen Vater, um den alle lieber einen Bogen machen. Einige der zwölf Kinder haben bereits Reißaus genommen und sind nach Stockholm, Helsinki oder sogar Zypern gezogen, doch das Band und die Liebe zwischen den Geschwistern und der Mutter ist so stark, dass sie immer wieder zurückkehren. So auch diesmal, als die Geschwister zu einem Familientreffen nach und nach zu Hause ankommen, voller Erwartung und Vorfreude auf das Wiedersehen. Doch ein erster Zwischenfall trübt bald die Stimmung.
Nina Wähä wurde 1979 in Stockholm geboren. Sie war Schauspielerin und Leadsängerin der Indieband Lacrosse, bevor sie sich dem Schreiben zuwandte. 2007 debütierte sie mit dem Roman S som i syster (S wie in Schwester), drei Jahre später erschien Titta inte bakåt! (Schau nicht zurück!). Beide Romane wurden von der schwedischen Presse gefeiert. Nina Wähä lebt heute mit ihrer Familie in Stockholm.


Meine Meinung: Dieses Buch hat mich gefesselt, abgestossen, angezogen , es war unwiderstehlich und hat meine Gedanken sehr lange beschäftigt und in viele Richtungen fliessen lassen. Der Roman hat keinen Wohlfühlcharakter, sondern beschreibt das harte und arme Leben einer Bauern-Grossfamilie im finnischen Tornedal. Das Cover spricht farblich an, wobei man allerdings gewisse Nagetiere erst auf den zweiten Blick erkennt. Siri , die tapfere und warmherzige Mutter bringt vierzehn Kinder zur Welt, ihr gewalttätiger Ehemann Pentti dagegen schafft es , dass sich fast alle Kinder vor ihm und seinen unvorhersehbaren Reaktionen zurückziehen und ihn ablehnen , ja sogar verabscheuen wegen unvorstellbarer Handlungen, die er im Kuhstall des Hofes vollzieht. Und trotz all dieser Ereignisse hält Siri die Familie zusammen und die Geschwister unterstützen sich gegenseitig und immer die Mutter. Zwei Kinder verliert dieses ungleiche Paar auf tragische und dramatische Weise und erst am Ende des Buches erfährt der Leser, dass sogar der hartherzige Vater Pentti darunter gelitten und getrauert hat. Der Schreibstil ist interessant, nie langweilig ,sehr gut und flüssig zu erlesen! Manchmal wird der Leser sogar persönlich von der Autorin angesprochen , mit Lebensweisheiten gefüttert. Die Vielzahl der vielen Protagonisten verwirrt nur kurz zu Beginn der Lektüre, denn ein kleines Lesezeichen führt alle ungewohnten finnischen Vornamen der Familienmitglieder und deren besondere Eigenschaften, sowie die Stellung in der Familie auf. Jeder Person widmet die Autorin im Buch ein eigenes Kapitel mit Gedanken, Ereignissen und den emphatischen Beziehungen zu den anderen Geschwistern , sowie den Eltern. Dadurch bekommt man als Leser ein sehr genaues und buntes Bild dieser Familie und von ihrem gemeinsamen Leben auf dem Hof, welches von einem geprägt wird. Der ANGST vor den gewalttätigen, bedrohlichen Anfällen des Vaters, welche die Kinder psychisch und physisch in eine Dauerstress-Situation setzen. Nur die Ehefrau und Mutter Siri kann damit umgehen, indem sie sich in der Partnerschaft verschliesst und sich mit voller Kraft und Liebe ihren Kindern widmet. Siri stammt aus Karelien, einem Landstrich zwischen Finnland und Russland gelegen, ist eine in sich ruhende freundliche Persönlichkeit, die immer ein summendes Lied auf den Lippen hat. Die finnische Landschaft und Mentalität sowie die engen Verbindungen der Menschen zu Schweden, Karelien und Russland werden eindrucksvoll geschildert. Doch als die älteren Kinder Siri beim Weihnachtstreffen zu einer Scheidung raten, gerät das komplizierte Familien – und Geschwistergeflecht aus den Fugen und bricht unaufhaltsam und langsam auseinander. Dieses Buch war anstrengend zu lesen, ist aussergewöhnlich, aber man wird belohnt durch das genau Kennenlernen der vielen unterschiedlichen Persönlichkeiten, die Entwicklungen der Kinder zum Erwachsenendasein und den daraus folgenden Geschehnissen, die man als Leser erschüttert verfolgt.
Meine Bewertung: Fünf * Sterne für diesen aussergewöhnlichen Roman.
Vielen Dank an die Autorin und den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplar.

Mein Leseeindruck zu ,,,

*Werbung, unbezahlt*

Inhalt/Klappentext:
Ein idyllisches Bergdorf in Südtirol – doch die Zeiten sind hart. Von 1939 bis 1943 werden die Leute vor die Wahl gestellt: entweder nach Deutschland auszuwandern oder als Bürger zweiter Klasse in Italien zu bleiben. Trina entscheidet sich für ihr Dorf, ihr Zuhause. Als die Faschisten ihr verbieten, als Lehrerin tätig zu sein, unterrichtet sie heimlich in Kellern und Scheunen. Und als ein Energiekonzern für einen Stausee Felder und Häuser überfluten will, leistet sie Widerstand – mit Leib und Seele.

Marco Balzano, geboren 1978 in Mailand, ist zurzeit einer der erfolgreichsten italienischen Autoren. Er schreibt, seit er denken kann: Gedichte und Essays, Erzählungen und Romane. Neben dem Schreiben arbeitet er als Lehrer für Literatur an einem Mailänder Gymnasium. Mit seinem letzten Roman, ›Das Leben wartet nicht‹, gewann er den Premio Campiello, mit ›Ich bleibe hier‹ war er nominiert für den Premio Strega. Er lebt mit seiner Familie in Mailand.

Mein Leseeindruck:
In ergreifender und berührender Erzählweise zieht uns der bekannte Autor Marco Balzano in die vergangene Zeit der versunkenen Südtiroler Bergdörfer Reschen und Graun im Vinschgau. Der Autor erzählt das private Schicksal von Trina, die sich ein Leben lang auf die Suche nach ihrer Tochter Marica begibt, welche als junges Mädchen, fast noch Kind, ihre Heimat und Eltern mit Verwandten heimlich verliess.Aber hauptsächlich ihr Widerstand gegen verschiedene Staatsmächte und ihre Unterdrückungsmechanismen prägen dieses Buch und seine erzählte Geschichte.
Die grossen und überragenden Themen, die Marco Balzano in seinem neuen Buch aufgreift, sind die tragischen Jahre des Faschismus unter dem Diktator Mussolini, die Zeit des Nationalsozialismus dort im Dreiländereck von Österreich, der Schweiz und Italien.Südtirol wurde von diesen Ereignissen überrannt und fand sich plötzlich in Italien wieder. Die deutsche Sprache wurde verpönt und die ruhigen kleinen Bergdörfer mit ihrer bäuerlich geprägten Bevölkerungsstruktur verstanden ihre Welt nicht mehr.Der Widerstand gegen die politische italienische Vorherrschaft wächst allgemein in der Bevölkerung und auch die Hauptprotagonistin Trina und ihre Familie, finden sich plötzlich inmitten komplizierter weltpolitischer Verwicklungen wieder.
Nach einer unbeschwerten Jugend, hatte sie in den 20er Jahren zusammen mit zwei engen Freundinnen eine Ausbildung zur zweisprachlichen Lehrerin absolviert, brav die italienische Sprache erlernt – und musste in ihrer Muttersprache Deutsch nun plötzlich heimlich und unter Repressalien unterrichten.
Diese neue Zeit bringt zusätzlich auch andere komplizierte Probleme. Der Energiehunger der grossen Konzerne wächst ins Unermessliche. Für den Bau eines Staudammes sollen zwei Dörfer einer intakten Kulturlandschaft dem Wasser geopfert werden. Heute kann man immer noch im Reschen See einen versunkenen Kirchturm betrachten, der auf dem Cover des obigen Buches beeindruckend abgebildet ist.
Diese Geschichte hatte auf mich einen unglaublichen Einfluss beim Lesen, von Seite zu Seite stieg der Spannungsbogen kontinuierlich.Ich war gefangen und erschüttert von Trina’s harten Erlebnissen beim Lehren, während des Krieges, auf der Flucht mit ihrem Ehemann in die Berge vor den Nationalsozialisten. Schreckliche Erlebnisse auf Leben und Tod während ihrer Flucht vor dem Krieg prägen sie und erschüttern sie und ihren Ehemann aufs Äusserste.
Der angenehme Schreibstil des Autors ist klar, deutlich, voller Emotionen und absolut spannend verfasst.Ein wichtiges Buch, welches vom Widerstand gegen politische Diktaturen und wirtschaftlichen Machthunger, sowie von der damaligen Skrupellosigkeit der Energie-Konzerne berichtet. Bitte unbedingt lesen!

Meine Bewertung: FÜNF ***** STERNE für dieses herausragende Buch!

Vielen Dank an den Autor und den Diogenes Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

Mein Leseeindruck zu,,,

Inhalt /Klappentext: Wandern für die Gesundheit: Berge helfen heilen
Frische Luft und Bergpanorama sind eine Wohltat: Für viele Menschen gehören Ausflüge in die Natur und Wanderurlaube in den Bergen zum festen Bestandteil ihrer Freizeitgestaltung. Doch wussten Sie, dass sich die positive Wirkung der Alpen auf Geist und Körper auch wissenschaftlich nachweisen lässt? Arnulf Hartl, Leiter des Instituts für Ökomedizin an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität in Salzburg und die Journalistin Christina Geyer präsentieren in ihrem Buch die wichtigsten Fakten zu diesem Thema:

  • Die Bedeutung der Natur für die Medizin: Wie schon die Ärzte des Altertums mit den Gaben der Natur arbeiteten
  • Auszeit in den Bergen: Aus der Sommerfrische von einst entwickelte sich der moderne Wellnessurlaub
  • Die Kraft des Wassers: Linderung asthmatischer und allergischer Beschwerden durch Wasserfälle und Heilbäder
  • Gesunder Körper, gesunder Geist: Die positive Wirkung von Urlaub in den Alpen auf die Psyche
    Hinaus aus der Stadt, hinaus aus der Erschöpfung: so tun uns die Alpen gut.
    Arnulf Hartl plädiert kenntnisreich für Aufenthalte in den Alpen als alternative Form der Medizin – nicht nur heilend, sondern vor allem vorbeugend! Die von ihm vorgestellten wissenschaftlichen Erkenntnisse belegen, was Spaziergänger und Wanderbegeisterte schon lange wussten: Eine Auszeit in den Alpen ist gut für Körper und Seele – Naturheilkunde zu Fuß!

Die Autoren:
Arnulf Hartl ist Leiter des Instituts für Ökomedizin an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität in Salzburg und forscht an der medizinischen und psychologischen Wirkung der Natur auf die Gesundheit des Menschen.
Christina Geyer, gebürtige Wienerin, lebt und arbeitet als freie Journalistin in der steirischen Nationalpark Region Gesäuse.

Mein Leseeindruck: Das wunderschöne und ästhetisch ansprechend gestaltete Cover des Buches hat mich sofort beim Betrachten angesprochen und mein Wunsch es genauer zu lesen, wurde immer grösser. Freundlicherweise hat mir der Verlag ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt und dafür möchte ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bedanken!

Persönliche Heilung erfahren von vielen psychischen und physischen Störungen und Zivilisationserkrankungen in einer ganz besonders schönen Umgebung haben die Autoren eindrucksvoll mit wissenschaftlichen Untersuchungsergebnissen, vielen Diagrammen und statistischen Ausführungen in ihrem Buch vermittelt. In elf Sinn führenden Kapiteln mit folgenden Überschriften wird der Leser sanft und populärwissenschaftlich verständlich in die Problematik von Krankheit und Heilung durch die alpine Bergwelt eingeführt. Einem Vorwort folgen diese Kapitel-Titel:

WIESO WANDERN GLÜCKLICH MACHT

DIE WURZELN DER NATURMEDIZIN

URLAUB FÜR DIE GESUNDHEIT

AUS DER HÖHLE IN DIE STADT

HEIMWEH NACH DRAUSSEN

DAS BAMBI SYNDROM ODER ZURÜCK ZUR NATUR

DOKTOR DARWIN

DER WIRKSTOFF NATUR

BEIPACKZETTEL WISSENSCHAFT

JEDE WANDERUNG BEGINNT MIT EINEM ERSTEN SCHRITT

Zu Beginn der Lektüre und beim ersten Durchblättern fühlte ich mich fast entmutigt durch die vielen Diagramme und die anscheinend sehr wissenschaftlichen Ausführungen. Dieses Gefühl verflog völlig, denn beide Autoren schreiben sehr verständlich, flüssig und angenehm zu erlesen. Ich habe viel Neues über die Wurzeln der Naturmedizin erfahren, den Einfluss unterschiedlicher Naturwirkstoffe auf Krankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen,Allergien,Asthma,Stress und auch Depressionen. Diese körperliche und geistige Bewusstseinserfahrung durch Bewegung,Wandern, Entspannen und Nachdenken in der alpinen Landschaft, könnte auch mit dem modernen Begriff Waldbaden bezeichnet werden. Das Wandern und Bewegen in der Natur kann in jeder Wald – und Wiesen Landschaft wertvolle Impulse geben, nicht nur in den Alpen. Darauf weist der Autor auch ausdrücklich hin. Die Seele und der Geist kommen zur Ruhe, können neue Kraft tanken und der Mensch fühlt sich auch körperlich einfach wohl. Herrliche Landschaftsbilder im Buch runden das Bild von Harmonie und sanfter Heilung in und durch die Naturlandschaft ab.

Das Buch ist eine wunderbare Einstimmung auf einen Wanderurlaub, eine Wellnesskur in den Bergen oder ähnlichen Aufenthalten im alpinen Raum.Diese Lektüre ist eine hochwertige Einführung in die Ökomedizin und vermittelt einfach Spass, Vorfreude und ganz viel fundiertes Wissen beim Lesen.
Meine Bewertung: FÜNF * Sterne.

Mein Leseeindruck zu *Labyrinth* von Burhan Sönmez

9783442758388_Cover*Werbung, unbezahlt. Rezensionsexemplar*

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Türkischen von Sabine Adatepe
Originaltitel: Labirent
Originalverlag: İletişim Yayınları
Hardcover mit Schutzumschlag, 160 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-442-75838-8
Erschienen am 02. März 2020

Inhalt /Klappentext:
Boratin, ein junger Musiker öffnet nach einem Selbstmordversuch in einem Istanbuler Krankenhaus die Augen. Er kann sich an nichts erinnern, nicht einmal an seine eigenen Lieder. Für ihn besteht kein Zweifel daran, dass die einzige Wahrheit sein geschundener Körper ist. Nicht wissend, ob das Vergessen nun Fluch oder Segen ist, begibt er sich nach draußen, auf die Suche nach sich und seiner Geschichte, mitten hinein in die flirrende Metropole am Bosporus, die ihm in ihrer Gebrochenheit und ihrer Geschichtsvergessenheit zum Erschrecken ähnlich ist. Wir folgen Boratin auf seiner Suche, und wissen dabei nie mehr, als er selbst. Seine unbeantworteten Fragen werden zu Fragen, nach deren Beantwortung wir selbst suchen.

Burhan Sönmez wurde 1965 in Zentralanatolien geboren und wuchs sowohl mit der kurdischen als auch der türkischen Sprache auf. Er studierte Jura in Istanbul. Sönmez war Mitglied des türkischen Menschenrechtsvereins IHD und Gründungsmitglied der demokratischen Stiftung TAKSAV. Bei einem Übergriff durch die Polizei wurde er 1996 in der Türkei schwer verletzt und anschließend dank der Freedom-from-Torture-Stiftung in England medizinisch versorgt. Er unterrichtet an der Middle East Technical University in Ankara, schreibt für verschiedene unabhängige Medien und ist aktives Mitglied des türkischen und englischen PEN. Burhan Sönmez lebt mit seiner Familie in Istanbul und Cambridge. Seine preisgekrönten Romane erscheinen inzwischen in über zwanzig Ländern.
Meine Meinung: Es war eine packende Reise durch die MEGA CITY ISTANBUL, erlebt durch eine Ich-Erzählung, die Gedanken, Erinnerungen und Begegnungen mit Menschen des früheren Lebens eines jungen Musikers. Er erinnert sich NICHT an seine Persönlichkeit und Erlebnisse, wachte im Krankenhaus auf, wo ihm gesagt wurde, dass er von der Bosporus-Brücke, mit ausgebreiteten Armen, freiwillig und gedankenverloren in die tiefe Dunkelheit des Wassers geflogen ist. Ich bin teilweise in den Worten des Autors versunken, habe jeden Satz genossen, der poetisch und melancholisch, mit einer spürbar tiefen inneren Trauer erzählt. Philosophische Gedanken treiben den jungen Musiker um, während seiner Suche nach der Vergangenheit seines Lebens und dem Gedächtnis. Einige Menschen bieten ihm Halt in seiner Verlorenheit. Da ist sein Freund Bek und die Schwester aus der fernen Heimat auf dem Land, die er drei Jahre nicht besucht hat. Sagt sie zumindest, nach einigen Telefonaten. Boratin kann es kaum glauben, hört aufmerksam ihren Erzählungen aus seiner Kindheit auf dem Dorf zu. Auf Seite 115 kommt mir allerdings der Verdacht, dass seine Trauer und der versuchte Suizid auch noch andere Gründe hat, die im Buch nur unterschwellig und vorsichtig genannt, eher angedeutet werden.

ZITAT Seite 115 „Was hat das A auf den Plakaten zu bedeuten, fragte ich. Ich meine, warum ist es auf das Gesicht eines Sultans gemalt, der vor hundert Jahren gelebt hat? Sie brechen in Gelächter aus. Glauben, ich hätte einen guten Scherz gemacht. Sie haben recht, sagen sie, der Mann steht JETZT an der Spitze des Staates, aber er trägt den Kopf von vor hundert Jahren. Deshalb haben wir seinen Kopf übermalt. Ihr habt das getan? Ja, letzte Woche bei den PROTESTEN.“

Dieses Buch und das obige Zitat haben mich überrascht durch die wunderbar poetische Ausdrucksweise des Autors. Und zwar durch seine leisen Zwischentönen und die fesselnden, atmosphärischen Schilderungen einer Millionenstadt mit der Buntheit und Lebenslust ihrer teilweise sehr jungen Bevölkerung.

Meine Bewertung: FÜNF ***** Sterne für dieses Buch im grossartigen Schreibstil und in atmosphärischer Dichte verfasst.

Herzlichen Dank an den Autor und den Verlag für die Zusendung des gebundenen Rezensionsexemplar.

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Rezension zu *Zwei Wochen im Juni* von Anne Müller #Herzensbuch

9783328601098_Cover*Werbung, unbezahlt *

Inhalt/Klappentext:

Wenn das geliebte Elternhaus verkauft werden muss – und die eigenen Träume zu leben beginnen
Ada liebt ihr Elternhaus an der Ostsee mit dem herrlichen Bauerngarten, doch nun heißt es, Abschied nehmen. Nach dem Tod der Mutter muss Gragaard verkauft werden. Zusammen mit ihrer Schwester Toni räumt sie Haus und Bootsschuppen aus, und eine Reise in die Vergangenheit beginnt: Da sind die Abendkleider der Mutter, die die rauschenden Sommerfeste wiederaufleben lassen und die glücklichen Tage, bevor der Vater die Familie verließ. Und da sind die Ölporträts, die der russische Maler Maxim, um dessen Aufmerksamkeit die Mädchen buhlten, einst von ihnen angefertigt hat. Als sie im Sekretär einen Brief der Mutter an sie beide finden, fasst Ada endlich den Mut, sich ihren Sehnsüchten zu stellen, und aus dem Abschied wird Aufbruch.

Anne Müller wuchs in Schleswig-Holstein auf und lebt heute in Berlin. Nach dem Studium der Theater- und Literaturwissenschaften arbeitete sie zunächst als Radiojournalistin, dann als Drehbuchautorin. »Sommer in Super 8« ist ihr erster literarischer Roman, der viele begeisterte Leserinnen und Leser gefunden hat.

Meine Meinung:

Das wunderschön illustrierte Cover, im herrlichen Himmelblau und Orange gestaltet, fällt sofort ins Auge und verspricht ein traumhaftes und romantisches Lesevergnügen, welches auch eingehalten wurde. Das blaue Cover, mit weißen Blütenständen verziert, mit festem Einband und in angenehmer Lesegrösse, stellt eine gelungene Beziehung zur künstlerisch begabten Ada, dem Meer und Himmel dar. Als Malerin liebt sie diese Farbkombination und stellt sie gerne in ihren Bildern dar.

Zitat Seite 9 “ Ich habe was, was du nicht hast. Ihr Spiel auf Autofahrten. Toni, die immer hinter dem Beifahrersitz und der Mutter saß, gehörte die rechte Hälfte der Welt, ihr, Ada, die linke. “

Die Geschichte von Toni, Ada und ihren Eltern, wird in Gegenwart und mit Rückblicken in das Kindheitserleben der Schwestern erzählt. Die Autorin lässt die jüngere Ada eindrucksvoll aus ihren Erinnerungen in zwei Ebenen aus der Ich-Erzählweise sprechen. Dies gelingt ihr mit einem ganz besonders zauberhaften und klarem Schreibstil, der berührt und viele Emotionen bei den Leser*rinnen weckt. Eigentlich ist es eine ganz unromantische Angelegenheit, zu der sich die inzwischen erwachsenen Geschwister im Elternhaus an der Ostsee treffen. Die Mutter ist plötzlich verstorben und der Haushalt muss aufgelöst werden. Die lebhafte, ältere Toni ( Antonia) , mitten im Leben stehend als Lehrerin , Ehefrau und Mutter einer pubertierenden Tochter perlt mit ihren aktiven Ideen und stürmischen Handlungen durch das Buch. Im Gegensatz dazu steht die stillere, künstlerisch begabte jüngere Schwester Ada, die als Single in einer Grossstadt lebt. Beide Geschwister verbindet eine enge Beziehung an die Erinnerung von Familienleben und Kindheit im Ostseeort Gragaard.
Die vierzehntägige Zeit, die sich die jungen Frauen zum Aufräumen und Auflösen des Hausstandes genommen haben, wird auch eine Zeit des Aufarbeitens der vergangenen Tage und eine Reflexion ihrer jetzigen Lebenssituationen werden. Die Beziehung der Schwestern zueinander und das Verständnis füreinander vertiefen sich und führen die beiden in ganz neue Lebens-Ansichten und zu neuen Handlungswegen. Behutsam öffnet die Autorin mit ihrer bildhaften Schreibweise die Erinnerungen der vergangenen Jahre und auch Schmerz und so manche Verletzung aller Familienmitglieder treten zu Tage, bedingt durch die Trennung des Vaters von der Mutter nach 17 Ehejahren. Erschüttert begreifen die Geschwister, dass auch ihre Mutter nicht immer so glücklich war, wie sie geglaubt hatten als Kinder und Jugendliche. Sie kommen einem Geheimnis auf die Spur und sehen ihre Mutter nun auch klarer in ihrer Ganzheit einer weiblichen Persönlichkeit, die zugunsten der Familie und Ehe ihre künstlerische Laufbahn als Musikerin aufgegeben hatte. Die Autorin erzählt all das in leisen Tönen und tiefgründigen Ausführungen, die den/die Leser*rinnen zu eigenen Gedanken und Emotionen führt.

Es ist eine stille, feine Lektüre der leisen Töne, in der nicht viel passiert, die aber dennoch voller Lebensweisheit und Klugheit steckt.

Meine Bewertung: FÜNF ***** STERNE !

Vielen Dank an die Autorin und den Verlag für das schöne, gebundene Rezensionsexemplar!

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Meine Meinung zu,,, *Zeit des Verrats* aus dem Barbarossa Epos von Sabine Ebert.

Inhalt/Klappentext:
März 1152 in Aachen: Gerade wurde Friedrich, der bisherige Herzog von Schwaben und künftige Barbarossa, zum König gekrönt und will das von Kriegen zerrüttete Land erneuern. Verbündete gewinnt er, indem er ihnen Land und Titel zusagt, gegen Feinde geht er mit eiserner Hand vor. Doch vom ersten Tag an hat er eine starke Fürstenopposition gegen sich, der missfällt, dass auf einmal die welfische Partei vom König bevorzugt wird. Zudem sammelt der neue König neue, junge Verbündete um sich wie den skrupellosen Rainald von Dassel. Die alten Markgrafen Albrecht der Bär und Konrad von Meißen fürchten um ihre Macht. Sie riskieren alles und verlieren viel. Und mittendrin in diesem gnadenlosen Kampf um die Macht stehen junge Frauen wie Hedwig, die künftige Markgräfin von Meißen, und die schöne Beatrix von Burgund, der Barbarossa sofort mit Haut und Haaren verfällt,,,,

Die Autorin Sabine Ebert war als Journalistin und Sachbuchautorin tätig und begann aus Passion für deutsche Geschichte, historische Romane zu schreiben, die allesamt zu Bestsellern wurden.Ihr Debütroman „Das Geheimnis der Hebamme wurde von der ARD als Event-Zweiteiler verfilmt und in einer umjubelten Theaterfassung auf der Felsenbühne Rathen uraufgeführt.Mit dem Romanzyklus „Schwert und Krone“ kehrt sie in die Zeit zurück, mit der sie Millionen von Lesern für unsere Geschichte begeistern konnte. „Meister der Täuschung“ und „Der junge Falke“ und „Zeit des Verrats“, die ersten drei Teile der großen Saga über die Zeit Barbarossas, schafften es ebenfalls auf Anhieb in die Bestsellerlisten.
Sabine Ebert lebt und arbeitet nach vielen Jahren in Freiberg und Leipzig nun in Dresden.

Meine Meinung: Dieses Buch war für mich ein hervorragender Geschichtsunterricht pur, den ich wirklich genossen habe und mir auch viel Zeit gelassen habe beim Lesen. Mein Geschichts-Schulunterricht vor vielen Jahrzehnten hat dieses Thema nicht so packend, anschaulich und bildhaft dargestellt wie dieser dritte Band des fulminanten vierbändigen Barbarossa Epos. Kaiser Rotbart, wie er auch gern genannt wurde, aus der Linie der Staufer, der aber auch Wurzeln im Adelsgeschlecht der Welfen hat , ist der tragende Protagonist im vorliegenden Band. Die deutsche Geschichte der damaligen Zeit, verkörpert durch die Familien Dynastien am Beispiel der Welfen, Staufer, Wettiner, Askanier, Ludowinger, Wittelsbacher, Zähringer hat die Autorin meisterhaft durch genaue Recherche reflektiert und in einen fiktiven und aufregenden Roman verpackt. SO muss sich Geschichte für den Interessierten Leser dieses Genre darstellen, fesseln durch die verbürgte Historie und die Ausstattung der Charaktere der Protagonisten mit menschlichen Zügen wie Liebe,Güte, Neid, Missgunst, Machtstreben, Gerechtigkeit und auch Fehlverhalten….. Bäuerliche, bunte Szenen aus dem Mittelalter – Alltag hat Sabine Ebert geschickt mit eingebunden und viel Wissen darüber vermittelt. Die Gewalt und Macht der Obrigkeit, das armselige Leben der verschiedenen Stände erschüttern und gehen zu Herzen. Diese Vergangenheit quillt über von blutigen Auseinandersetzungen, Intrigen des Klerus, Machtkämpfen zwischen Welt und Kirche. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, dass sich Geschichte immer wiederholt. Jede neue Generation begeht ähnliche Fehler der Vorhergehenden und nichts wendet sich zum Guten. Ziemlich deprimierend ist das, aber die Hoffnung auf Besserung der politischen Verhältnisse stirbt ja bekanntlich nie. Dieser Band beschäftigt sich mit politischem Verrat auf vielen Ebenen, heimlichen Absprachen, menschlichen Tragödien – und/oder auch gerade den damaligen Fürstinnen und einfachen Frauen gibt Sabine Ebert eine laute und ehrliche Stimme.

Mich haben die drei Bände bisher begeistert, mir viel Wissen vermittelt und auch sehr gut unterhalten. Ich freue mich nun auf Band 4 mit dem Untertitel Herz aus Stein , welches hier schon bereit liegt zum Lesen.
Mein Dank gilt der Autorin für diese grossartige Lektüre und dem Knaur Verlag für die Zusendung der Rezensionsexemplare.
Meine Bewertung: FÜNF *****Sterne für diese grossartige Lektüre!

*Werbung, unbezahlt*