*HerzLyrik*

Schöne Junitage

Mitternacht, die Gärten lauschen,
Flüsterwort und Liebeskuß,
Bis der letzte Klang verklungen,
Weil nun alles schlafen muß –
Flußüberwärts singt eine Nachtigall.

Sonnengrüner Rosengarten,
Sonnenweiße Stromesflut,
Sonnenstiller Morgenfriede,
Der auf Baum und Beeten ruht –
Flußüberwärts singt eine Nachtigall.

Straßentreiben, fern, verworren,
Reicher Mann und Bettelkind,
Myrtenkränze, Leichenzüge,
Tausendfältig Leben rinnt –
Flußüberwärts singt eine Nachtigall.

Langsam graut der Abend nieder,
Milde wird die harte Welt,
Und das Herz macht seinen Frieden,
Und zum Kinde wird der Held –
Flußüberwärts singt eine Nachtigall.

Detlev von Liliencron (1844 – 1909), eigentlich Friedrich (Fritz) Adolf Axel Freiherr von Liliencron, deutscher Lyriker des Impressionismus und Naturalismus

Quelle

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*Freitagsfüller*

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Heute bin ich auch mal wieder beim beliebten Freitagsfüller von Barbara dabei. Ein Lückentext zum Ausfüllen!

1. Als ich klein war, dachte ich dass Erwachsene alles wissen und können. Mein Vertrauen in ihre Fähigkeiten war unermesslich 😉 . Ist ja gut, dass es so gewesen ist !

2. TV schauen für Kinder ist keine gute und gesunde Ablenkung.

3. In meinem idealen chinesischen Glückskeks sollte stehen : diese Ekeldinger kann ich nicht ausstehen, weder vom Geschmack her, noch von diesen blödsinnigen Botschaften .

4. Im Sommer Obst essen in der Sonne ist etwas richtig Feines.

5. Ich würde gerne alle meine Vorfahren aus allen Zeiten treffen .

6. Da haben wir den Salat .

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Gartenabend , morgen habe ich geplant, über den Wochenmarkt zu bummeln und Sonntag möchte ich mir heute noch nix vornehmen. 

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*Freitagsfüller*

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Heute in der kurzen Arbeitswoche durch den Brückentag, den viele Arbeitnehmer nutzen, gibt es auch wieder den Freitagsfüller von Barbara !

1. Bei Magnum fällt mir im Moment nur das leckere Eis ein. Ja  Ja, die Werbung sitzt im Kopf!

2. Unser letztes Essen in einem Restaurant war nicht besonders spektakulär. Ich bin geheilt von solchen  Spontan-Ausflügen und koche lieber öfter selber in meiner Küche. 

3. Ich verstehe nicht wie man Gästen so etwas zumuten kann! Und dann noch behaupten , die Gäste mögen fette und verbrannte  Bratkartoffeln!

4. Beim Aussuchen von Kleidung ist mein Geschmack eher zeitlos.

5. Das Gefühl von Vorfreude auf ein besonderes Ereignis liebe ich. 

6. Manche Kleidungsstücke kommen mir vor wie für mich gemacht.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen warmen Abend auf der Terrasse , morgen habe ich geplant, ein neues Buch zu beginnen und Sonntag möchte ich locker den Tag geniessen mit einem Ausflug in eine alte Barockstadt.

 

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INHALT:

Westafrika, Ende des 19. Jahrhunderts. Aminah, ein verträumtes junges Mädchen, wird brutal aus ihrem Zuhause gerissen und als Sklavin verkauft. Wurche ist eine privilegierte Frau, doch ihr Vater zwingt sie, eine ungewollte Ehe einzugehen. Als Aminah und Wurche sich auf dem Sklavenmarkt von Salaga begegnen, verbinden sich ihre Schicksale unwiderruflich miteinander. Beide hadern mit den Grenzen, die ihnen Zeit und Gesellschaft auferlegen. Beide riskieren ihr Leben. Und beide verlieben sich in denselben Mann.

Link zum Verlag mit Leseprobe

 

Der antiautoritäre Garten

Ein sehr guter Ansatz um einmal zu überdenken was wir mit dem Garten wirklich erreichen können und wollen….

Leselebenszeichen

  • Gärten, die sich selbst gestalten
  • von Simone Kern
  • KOSMOS Verlag Januar 2019  http://www.kosmos.de
  • Klappenbroschur
  • Fadenheftung
  • Format: 254 x 191 x 12mm (LxBxH)
  • 128 Seiten
  • 192 Farbfotos
  • 12 Farbzeichnungen von Monika Klars
  • 19,99 €
  • ISBN 978-3-440-16218-7

W A C H S T U M S F R E I H E I T

Buchbesprechung von Ulrike Sokul ©

Wer den Pflanzen in seinem Garten keinen strengen Gestaltungswillen aufzwingen will, ist mit „Der antiautoritäre Garten“ gut beraten. Wenn man versamende Pflanzen im Garten hat und aufmerksam hinschaut, kann man erkennen, daß sich viele Pflanzen von alleine an dem für sie optimalen Standort ansiedeln und an unpassenden Stellen ent- weder verkümmern oder garnicht aufkeimen. Darf eine Pflanze standortgerecht wachsen, bedarf sie deutlich weniger Pflege und muß meist auch keine oder kaum Gießnachhilfe bekommen.

Angesichts des Klimawandels sind natürliche, wilde Pflanzenarten unkomplizierte, widerstandsfähige und pflegeleichte Gartengenossen, die mit Trockenheitsphasen besser zurechtkommen und uns auch…

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*Freitagsfüller*

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Diese Textimpulse stellt uns Barbara freundlicherweise jeden Freitag zur Verfügung.

1. Ich weiss zwar nicht worüber ich heute jetzt berichten werde, aber es wird mir gleich sicher etwas einfallen. Spontaneität ist alles!

2. Regenwetter, mir gefällt’s.

3. Was ist mit dem Sommer – wird er nun heiss – kalt – oder normal?

4. Ich liebe eine Handtasche von einem italienischen Hersteller. Ich habe sie in Glurns/Südtirol erstanden.

5. Wenn ich morgen 10 Millionen im Lotto gewinnen würde, könnte sich die Welt ruhig für mich weiterdrehen. Wer nicht spielt, kann nicht gewinnen.

6. Eine kühlende Creme mit Zitronenduft ist meine liebste Bodylotion im Sommer.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen neue Folge meines aktuellen Hörbuch (Die Farbe von Milch)  , morgen habe ich geplant im Garten zu werkeln, und Sonntag möchte ich mich irgendwo im Wald aufhalten,,,,,

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*Freitagsfüller*

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Freitag – Lückentextzeit bei Barbara ! Heute etwas später, aber immer noch rechtzeitig !

1. Wenn ich könnte, würde ich gern die Zeit in glücklichen Momenten anhalten!

2. In Kartoffelsalat muss Ei, Gurke, Zwiebel, Schnittlauch und magere Speckwürfel drin sein!

3. Es ist hart mit anzusehen , wenn ein geliebtes Tierlein leidet und sein Leben beendet wird.

4. Der schönste und hellste Monat des Jahres ist für mich der Juni.

5. Ich wette , um gar nichts ! Wetten in jeder Form kann ich nicht leiden.

6. Der Wind in den Bäumen, der Regen auf meinem Gesicht, das fühlt sich nach Traurigkeit an.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die ausklingende Woche, morgen habe ich geplant, nix und Sonntag möchte ich auch nichts planen.

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Unser lieber Micky hat uns verlassen!

 

 

*Freitagsfüller*

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Es ist frisch im Garten, die Eisheiligen grüssen uns und warnen vor zu viel Wagemut bei den Gartenbepflanzungen. Dem Freitagsfüller von Barbara macht das natürlich nichts aus. Danke dafür! Im Gegenteil, bei dem ungemütlichen Wetter sitzt man gern im warmen Haus , schaut am Computer , liest oder macht dies und das,,,,

1. Ich persönlich glaube, dass es weiterhin sehr viele Wetterkapriolen geben wird und sich nichts mehr in dieser Thematik  zum Positiven verändern kann.

2. Das nun auch noch schön zu reden und zu verharmlosen ist totaler Quatsch.

3. Meine Nachbarn sind alle sehr liebenswert , immer hilfsbereit und freundlich. Das ist ein sehr schönes Wohnen mit ihnen an unserer Seite. 

4. Mir fällt dazu grad gar nichts ein. NICHTS war ein Fehlkauf.

5. Wenn ich frische Blumen kaufe, sind das jetzt am liebsten bunte Sträusse, die Farbe auf den Tisch bringen.

6. Ein leckeres Risotto mit Tomaten, Paprika und Sellerie  hatte ich gestern zum Abendessen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf  das WE , morgen habe ich geplant, auf eine kleine Buchmesse in Kassel zu gehen , die kleinere, unabhängige  Verlage aus der Umgebung vorstellt und Sonntag möchte ich mir noch nichts vornehmen , sondern den Tag  offen halten für spontane Aktionen.

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Danke für das stimmungsvolle  Foto R.

*HerzLyrik*

Es ist was es ist  

(Erich Fried * 6. Mai 1921 in Wien; † 22. November 1988 in Baden-Baden) war ein österreichischer Lyriker, Übersetzer und Essayist.

Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Erich Fried

watery-heart-272516_1920Pixabay *Tränendes Herz*