*Vom Schwimmen in freien Gewässern* von Katja Bohlander-Sahner

*Werbung, unbezahlt*

Inhalt/Klappentext: In Rolf Naumanns Leben passiert nicht viel.

Vor zwei Jahren ist seine Frau auf tragische Weise gestorben, sein Sohn schon vor vielen Jahren einfach verschwunden. Rolf arbeitet, geht schwimmen und lässt sich von einer guten Freundin bekochen.

Da lernt er Elaine kennen. Sie ist viele Jahre jünger als Rolf, bringt ihre eigenen Geheimnisse mit und wirbelt alles durcheinander …

»Vom Schwimmen in freien Gewässern« handelt von Mut, Zufällen und Schicksal, davon, offen für Neues zu sein und das Leben einzuladen. Auf Spurensuche gehen, damit alte Verletzungen heilen können. Es handelt von der Kraft der Liebe und von der Kraft, weiter zu schwimmen, auch wenn das Wasser mal kalt ist.

Katja Bohlander-Sahner, geboren 1979 im Saarland, ist verheiratet und Mutter zweier Kinder. Sie studierte Psychologie und Kriminalistik in Saarbrücken sowie Creative Writing in Bad Kreuznach. Viele Jahre war sie als Migrationsberaterin tätig. Zur Zeit kümmert sie sich um ihre Familie und arbeitet an ihrem dritten Buch.

In ihren Erzählungen, Kurzgeschichten und in ihren beiden Romanen lotet Katja Bohlander-Sahner aus, was in der provinziellen Enge dieses Landes doch alles möglich ist – oft mehr als man erwartet. Sie erzählt von »Dagebliebenen, Hinzugekommenen und Weggängern«, so nennt sie es, und richtet ihren Blick gerne auf das Große im Kleinen, auf das Besondere im Alltäglichen.

»Gute Geschichten erzählen und den Leser unterhalten, das sind meine Ziele«, sagt Katja Bohlander-Sahner, »und gute Geschichten trägt jeder von uns in sich – man muss nur den Mut haben, sie auszusprechen.«

Mein Leseeindruck: Mit einer neuen Liebe kann ein neues Leben anfangen. Diesen komplizierten Prozess im Leben der drei Protagonisten Rolf Naumann, seinem verschollenen Sohn Jerome und der jungen Elaine hat die Autorin in zwei Handlungssträngen nach und nach zusammengeführt und die Leser*in in viele Geheimnisse, Gedanken ihrer Protagonisten behutsam eingeführt. Die Autorin hat für jeden Darsteller in ihrem Roman ein intensives und sorgfältiges Psychogramm seiner Persönlichkeit ausgearbeitet und dem Leser nach und nach nahe gebracht. Und doch liest sich dieser Roman leicht, flüssig, dann auch wieder spannend, geheimnisvoll und kompliziert, da sie in diese Liebes- und Lebensgeschichten kriminalistische Handlungsstränge eingearbeitet hat. Ein absolutes Lesevergnügen, welches mich sogartig schnell und und nie langweilig werdend durch die fast fünfhundert Seiten gezogen hat.

Die magische Beziehung von Rolf Naumann zum Schwimmen erklärt sie bedeutungsvoll mit diesem Zitat , einer Aussage von Rolf Naumann auf Seite 156:

“ Ich muss mindestens zweimal in der Woche ins Wasser, hatte er ihr auf der Fahrt zum See erklärt, ich weiss nicht ob du das verstehen kannst – zweimal in der Woche muss ich schwimmen. Es ist schwer zu beschreiben, warum. Ich brauche das Wasser, die Kälte, die Anspannung, die Entspannung, den regelmässigen Rhythmus. „

Der Anfang und das Ende beim Schwimmen bedeuten Rolf Naumann unglaublich viel und man taucht mit ihm ab in seine Lebensumstände. Verlust – und Schuldgefühle bedrängen ihn. Sein Sohn verschwindet spurlos in jungen Jahren, er verliert seine Ehefrau – aber das Schwimmen erhält ihn am Leben und die Hoffnung taucht mit dem Erscheinen der sehr viel jüngeren Elaine in seinem Leben wieder auf. Er fängt wieder an zu leben – doch es wird lebensgefährlich für das neue Paar – doch viele Veränderungen werden zusammen geschafft und bringen Liebe und Befriedigung in ihr neues Familienleben.

Auch Jerome und seine Schwester werden in diesem Psychogramm nicht vernachlässigt und ich habe die Erzählungen über das Geschwisterpaar, die teilweise in mediterraner Stimmung am Gardasee in Italien spielen , mit grossem Herzklopfen verfolgt…..

Ein wirklich grossartiges Buch dem ich eine klare Leseempfehlung mit fünf * Sternen gebe.

Danke liebe Katja für diese aufregende und liebevolle Lektüre!

*Willkommen im Hebammen Salon*

*Werbung, unbezahlt*

Mein Leseeindruck: Auch wenn die Zeiten der Schwangerschaften und Familiengründung schon lange hinter mir liegen habe ich zufällig beim Kösel Verlag einen interessanten, informativen und vor allen Dingen aktuellen Wissensratgeber entdeckt, der sicher jungen Frauen und werdenden Vätern sehr hilfreich sein kann. Ein absoluter Geschenke – Hit , wenn man eine junge Familie unterstützen möchte, ohne eigene Kommentare, die oft nicht mehr der Zeit angepasst sind und sich vielleicht antiquiert anhören.

Der Ratgeber ist in drei grundlegende Kapitel aufgeteilt. Und zwar mit den Themen Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett.
Jedes Kapitel ist in Unterthemen aufgeteilt , die da zum Beispiel heissen Schwangerschaftsbeschwerden, Geburtsvorbereitung, Kliniktasche, Geburtsplan*. Es werden aber noch viele andere Themen ausführlich behandelt, die ich aber nicht im einzelnen hier aufführen möchte.
Im Kapitel *Geburt*werdenThemen wie Geburtsbegleitungen durch Hebammen , Hausgeburten, Kaiserschnitt und Geburtsarbeit vorgestellt.
Auch das Wochenbett wird ohne Tabus und mit Antworten zur *Babypflege*, dem *Stillen*, der *Wochenbett-Depression* und dem Sex nach der Geburt dargestellt .

Der Schreibstil lässt sich wunderbar flüssig und verständlich lesen. Er ist mit viel Humor und Anekdoten angereichert und man erspürt beim Lesen des Buches die langjährige praktische Erfahrung der beiden Hebammen aus Berlin.

Es gibt im Buch QR Codes, die auf Listen und Hinweise führen.
Da es auch einen Podcast der beiden Autorinnen gibt, der im übrigen ebenso hörenswert wie das Buch ist, möchte ich auch diesen Hinweis geben.

Insgesamt kann ich diesen Ratgeber nur empfehlen, der auch für nicht schwangere Freund *innen und Familienmitglieder lesenswert ist, um diese Thematik, die voll aus dem Leben gegriffen ist , besser zu verstehen und mitreden zu können.

Meine Bewertung: FÜNF Sterne für diesen aktuellen und superguten Ratgeber für Frauen und ihre Partnerinnen!

Vielen Dank an die beiden Autorinnen und den Kösel-Verlag für dieses wertvolle Rezensionsexemplar!

Inhalt/Klappentext: Der Ratgeber zum erfolgreichen Hebammen-Podcast

So geht Kinderkriegen wirklich! Die beiden leidenschaftlichen Hebammen Kareen Dannhauer und Sissi Rasche verraten mit viel Charme und Herzblut, worauf es bei Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett tatsächlich ankommt. Und zwar nicht nur in ihrem erfolgreichen wöchentlichen Podcast, sondern endlich auch in Buchform. Ihr Ratgeber vereint neueste Forschung, jahrelange Berufserfahrung und erstaunliche Anekdoten aus dem Hebammenköfferchen: Von Sex bis Stillstart, von Hämorrhoiden bis Hausgeburt. Zwei toughe Frauen mixen Tacheles mit Taktgefühl und Evidenz mit Entertainment – der perfekte Einstieg ins Thema Baby!

Kareen Dannhauer arbeitet als freiberufliche Hebamme im Berliner Prenzlauer Berg und ist Mutter zweier zu Hause geborener Töchter. Nach über 20 Berufsjahren weiß sie, dass sich fast alle Beschwerden entweder durch Abwarten oder sanfte und gleichzeitig tiefgreifende Methoden der Naturheilkunde auflösen, lindern oder integrieren lassen. Einen wesentlichen Teil ihrer Arbeit bildet dabei die »sprechende Medizin« – die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie. 2004 gründete sie into life – hinein ins Leben, ihre eigene Kräutertee-, Kosmetik- und Naturheilmittellinie für schwangere Frauen.

Sissi Rasche arbeitet als freiberufliche Hebamme in Berlin und ist spezialisiert auf Hausgeburtshilfe sowie die 1:1-Betreuung im Klinik-Belegsystem. Wenn sie nicht gerade einem Baby auf die Welt hilft oder mit Kareen im »Hebammensalon« plaudert, ist sie als Co-Gründerin des Concept Stores Babybox and Family und als Markenbotschafterin der Pflegemarke Lillydoo unterwegs. Sissi Rasche lebt mit ihrem Mann und ihren vier gemeinsamen Kindern in Berlin-Charlottenburg.

Meine Leseeindruck zu,,,,

*Werbung, unbezahlt*

Mein Leseeindruck: Zwei Frauen, Eliza und Ann in einer Küche – in einer Koch-(Beziehung), die zehn Jahre andauert. Kann das gutgehen? Ja , denn sie schreiben letztendlich zusammen ein Kochbuch aus persönlich erprobten Rezepten. Die Autorin Annabel Abbs hat über die Dichterin und Kochbuchautorin ELIZA ACTON 1799 – 1859) recherchiert, hat ihren Lebensweg verfolgt und ihre innere Welt geschildert. Eliza Acton strebte eine Karriere als Lyrikerin an, scheiterte aber leider an den damaligen frauenfeindlichen Verhältnissen, die einer schreibenden Dame alle möglichen Steine in den Weg legten. Stattdessen wird ihr von einem männlichen Verleger nahegelegt lieber ein Kochbuch zu entwerfen. An Elizas Seite hat Annabel Abbs die fiktive Protagonistin Ann Kirby, aus ärmlichen Verhältnissen stammend, gestellt. Der Vater ist ein invalider Alkoholiker , die Mutter verwirrt und geisteskrank.

Das Buch liest sich flüssig und amüsant, es strotzt nur so von der Zusammensetzung und Aufzählung herrlicher Rezepte, köstlichster Zutaten und Gewürze. Man bekommt Appetit auf diese Gerichte , die im Buch von der Küchenhilfe Ann zum grossen Teil kreiert wurden. Und genau das macht dieses Buch leider ein wenig unglaubwürdig, denn eine junge Frau, die in schlimmster Armut aufwächst, Hunger erleidet von Kindheit an, kann eher nicht auf diese raffinierten Kombinationen der Rezepte kommen, schon gar nicht auf ausgefallene Zutaten und Lebensmittel. Auch Eliza tut sich sehr schwer, ist unerfahren, aber mit viel Mühe und Fleiss gelingt den beiden Frauen dieses Kochwunder, das Erstellen eines Buches nach erprobten, eigenen Rezepten.

Die traurige Familiengeschichte der fiktiven Ann gibt dem Buch eine gewisse herbe Würze und stimmt sehr nachdenklich. Die Unterschiede zwischen Arm und Reich in der Bevölkerung waren immens gross damals. Die Beschreibung der ärztliche Behandlung von psychisch kranken Menschen erschien mir sehr fragwürdig und abschreckend. Die naive Ann erduldet viel in Bezug auf die Befindlichkeiten ihrer Eltern. Auch Eliza wird von Familie und Mutter gegängelt, befreit sich aber doch noch von diesen Zwängen….

Meine Bewertung: VIER **** Sterne für diese Biografie der Kochbuchautorin ELIZA ACTON!

Herzlichen Dank für die Zusendung des Rezensionsexemplar!

INHALT/KLAPPENTEXT:England, 1835. London wird geradezu überschwemmt mit aufregenden neuen Zutaten, seltenen Gewürzen und exotischen Früchten. Aber niemand weiß, wie man sie verwenden soll. Als Eliza Acton von ihrem Verleger aufgefordert wird, ihre Gedichte in der Schublade liegen zu lassen und dafür lieber ein Kochbuch zu schreiben, ist sie entsetzt: Ausgerechnet sie, die sie noch nie einen Fuß in eine Küche gesetzt hat? Als aber die Schulden ihres Vaters überhand nehmen und er England und seine Familie verlassen muss, bleibt ihr keine andere Wahl, als das Angebot anzunehmen. Eliza beginnt, Rezepte zu sammeln und sich selbst das Kochen beizubringen. Und sie stellt die junge, mittellose Ann Kirby als Hilfe ein. Eine ungewöhnliche Freundschaft entsteht, die die Grenzen der gesellschaftlichen Klassen überwindet und zum ersten modernen Kochbuch führt. Gemeinsam verändern die beiden Frauen die Kunst des Kochens für immer.

Annabel Abbs ist Schriftstellerin und Journalistin. Ihre historischen Frauenstoffe wurden bereits mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. Die Romanbiografie »Frieda«, in der sie das spektakuläre Leben der Frieda von Richthofen nachzeichnet, war u.a. »Times Book of the Year«. Annabel Abbs lebt mit ihrem Mann und vier Kindern in London und Sussex.

*Freitagsfüller*

Es ist inzwischen zwar schon früher nachmittag , aber immer noch rechtzeitig für den Lückentext von Barbara Haane !
https://scrapimpulse.com

1. Es wird wieder heiß und  ich sitze im Schatten eines grossen Baumes und gratuliere mir dazu ihn vor über zwei Jahrzehnten gepflanzt zu haben.

2.   Kalte Getränke an heissen Nachmittagen, kühles Himmelblau , weisse Wolken und blühende Blumen sind das Beste vom Sommer.

3.  In den Nachrichten  gibt es nur noch Schreckensmeldungen, die ich einfach ignoriere!

4.   Schöne Lektüre horte ich gerne.

5.  Es ist bei weitem  einfacher ein Buch zu kaufen als es wegzugeben 😉 !

6.   Hörbücher behandle ich genau so gut.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen milden Gartenabend beim Betrachten des Sternschnuppenhimmel, morgen habe ich geplant, den regionalen Markt zu besuchen und Sonntag möchte ich wie so oft einfach auf mich zukommen lassen und geniessen.

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen!

Photo by Felix Mittermeier on Pexels.com

*Freitagsfüller*

Guten morgen ihr Lieben,,,,alle Gewitterwolken sind in der Nacht nur um uns herumgezogen – es gibt es aber leichten, angenehmen Regen. Der Lückentextfüller von Barbara folgt nun zum WE ! Idee von https://scrapimpulse.com/category/freitags-fueller/
  1. Wenigstens freut sich die Natur nun über den Regen – wir Menschen natürlich auch.
  2. Es muss nicht alles genutzt werden – weil wir es können.
  3. Auch wenn es schwer ist, verzichten auf einige Annehmlichkeiten im täglichen Leben ist oft die bessere Lösung!
  4. Vor Wochen habe ich das letzte Eis gegessen, es war köstlich .
  5. Pizza mit Spinat mag ich immer noch am liebsten!
  6. Für viele Menschen werden die finanziellen Möglichkeiten in Zukunft sehr eng.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf nichts besonderes , morgen habe ich nix geplant, und Sonntag möchte ich Freunde zum Frühstück einladen.

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen!

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Meine Leseeindruck zu

*Werbung, unbezahlt*

Mein Leseeindruck: Drei Protagonist*innen prägen dieses stimmungsvollen Wohlfühl Roman und lassen diesen Reisetrip nach Andalusien / Spanien zu einem unvergesslichem Leseerlebnis werden. Die junge Nina, eine taffe Unternehmensberaterin bekommt den Auftrag ein archäologisches Ausgrabungsprojekt des Leiters Dr. Taran Sternberg für einen ihrer vermögenden Mandanten genauestens zu überprüfen und zu bewerten. Sie soll eine objektive Kosten-Nutzen-Rechnung für das hochpreisige Sponsoring ihres Mandanten aufstellen. Zur Beratung steht ihr zusätzlich der spanische Archäologe Orlando Torres zur Seite.

Diese Trip in das heisse und wunderschöne Andalusien hat mich mitgerissen und sehr begeistert. Die Autorin Rena Fischer hat einen atmosphärisch stimmigen Aufenthalt beschrieben, der zwischen romantischer Liebe, Kriminalität, Familienkonflikten mit herzergreifenden Kindheitserinnerungen aller drei Protagonist*innen, hin und her pendelt. Nina, Taran, und Orlando werden charaktermässig treffend und sehr einfühlsam von der Autorin dargestellt. Sie sind mir während des Lesens der ca. vierhundertsiebzig Seiten alle drei voll vertraut geworden und ich habe sie in mein Herz geschlossen. Sogar der umtriebige Geschäftsmann Orlando hat es geschafft, mein Verständnis für seine schwierige Situation zu akzeptieren und sie mit seinen negativen Familien – und Kindheitserlebnissen in Spanien zu entschuldigen. Auch Nina und Taran hatten keine einfache und harmonische Kindheit – konnten sich trotz allem beide eine tolle Berufs-Karriere erarbeiten.

Nun etwas zum archäologischem Setting des Buches. Eine sehr gute Recherche der Geschichte dieses bezaubernden Landstrichs Andalucia hat uns die Autorin mitgeliefert. Wissensmässig hat sie unglaublich viele Geschichtsdaten erklärt und dem Leser spielerisch und genauestens in die archäologische Vergangenheit des Landes zurückversetzt und sie mit den touristischen Sehenswürdigkeiten des heutigen Andalusien verbunden. Ein perfekt gelungener Streifzug durch Sevilla , Córdoba und andere Landstriche und Städte Andalusiens! Die Beschreibung der Prozessionen während der Osterzeit in Sevilla haben mich zum Beispiel stark gefesselt und in einen Lesesog gezogen. Diese grosse Bandbreite von so unterschiedlichen Themen wie Liebe, Beruf auch Beruf_ung wie bei Dr. Taran Sternberg, heutiger archäologischer Forschungsarbeit sowie bandenmässig organisierter Kriminalität , welche bis in hohe Regierungskreise eventuell hineinreicht, hat Rena Fischer geschickt, spannend und ehrlich zu einem fiktiven Roman verwoben. Ein wahres Füllhorn von schockierenden Erkenntnissen hat sie dem Leser nahe gebracht und dieses Buch fast in einen Krimi verwandelt……

Meine Bewertung: FÜNF * Sterne für diesen Wohlfühl-Roman, der mich sehr gut unterhalten hat und zusätzlich auch mein Wissen über Andalusien vergrössert hat.

Vielen Dank an die Autorin und den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplar mit dem wunderschönen Cover!

Inhalt/Klappentext: Frühling in Andalusien. Ein ungewöhnlicher Auftrag führt die junge Nina Winter von München nach Sevilla. Für einen wichtigen Großkunden soll die erfolgreiche Unternehmensberaterin die Seriosität einer archäologischen Ausgrabung prüfen. Grabungsleiter ist der so attraktive wie eigenwillige Dr. Taran Sternberg, der sich mit Leib und Seele der Wissenschaft verschrieben hat. Ist er wirklich einem sensationellen phönizischen Goldschatz auf der Spur? Und welche gefährliche Rolle spielt dabei der zwielichtige Archäologe Orlando Torres? Nina gerät zwischen die Fronten der rivalisierenden Männer, die bereit sind, mit allen Mitteln für ihr Ziel und um Ninas Herz zu kämpfen.

Rena Fischer lebte und arbeitete einige Jahre in Irland und Spanien, bevor sie anfing, Bücher zu schreiben. Auf Reisen kommen ihr immer die besten Schreibideen. Ganz besonders schlägt ihr Herz für die unendlichen Weiten der schottischen Highlands. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in München.

*Hüttenduft* Gerichte und Geschichten aus den Tauern

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Mein Leseeindruck: Ein feines, veganes Kochbuch zum Anschauen, Nachkochen und Geniessen hat mir freundlicherweise der Benevento Verlag Bergwelten zur Ansicht und zum Testen geschickt. Es ist herrlich bebildert mit wunderschönen Aufnahmen aus dem Lungau und Geschichten aus der alpinen Bergwelt, die man nur auf einer zünftigen Hütte, hier der Franz-Fischer-Hütte, hören und nacherleben kann. Zwei Menschen haben sich dort gefunden um ein ehrgeiziges und bisher einmaliges Projekt durchzuführen: den Bergwanderern köstliche, vegetarische Gerichte ansprechend und schmackhaft vorzusetzen. Es ist eine vegan-vegetarische Küche ohne das Angebot der typischen Fleischgerichte einer Berghütte.

Viele, gut und einfach nach kochbare Rezepte, auch für den Alltag ausserhalb der Alpen, finden sich gegliedert in fünf Abschnitten:

Rezepte: Zur Jause – Brotzeit

Rezepte: Aus dem alpinen Suppentopf

Rezepte: Deftige Pfannengerichte

Rezepte: Herzhaftes aus dem Ofen

Rezepte : Süßes zum Abschluss

Alle Rezeptzusammenstellungen basieren auf folgenden Wertschätzungen: sie müssen vegetarisch-vegan, gesund, regional, nachhaltig, biologisch und natürlich auch reichlich sein für ausgepowerte Bergwanderer !

In den ersten dreissig Seiten erfahren wir einige Informationen über ein Vorwort, ein Grusswort von Wegbegleiterinnen, eine Vorstellung der originellen Hütte, eine Vorratsliste für einen regionalen Einkauf sowie ein flammendes Plädoyer der beiden Autorinnen für eine mutige und kreative Pflanzenküche. Der achtsame Umgang mit der alpinen Natur und unseren heutigen Ressourcen wird erlebbar gemacht. Besonders gut hat mir der Abschnitt Wortmalerei gefallen, indem die beiden Autor*innen eigene Bilder und Gedichte veröffentlichen und damit eine weitere Seite ihrer Kreativität aufzeigen.

Meine Bewertung: FÜNF * Sterne für diese tollen, individuellen Kochanregungen! Begleitende Geschichten von Glücks- und Notfällen der alpinen Bergwelt machen dieses Buch zu einer spannenden und informativen Lektüre für bergbegeisterte Wanderer.

Herzlichen Dank an die beiden Autor*innen und den Bergwelten Verlag für die Zusendung des gebundenen Rezensionsexemplars!

Hier zeige ich euch nun ein tolles und schnelles Rezept auf einem Foto zum sofortigen Ausprobieren. Ein Rezeptverzeichnis im Anhang des Buches erleichtert das mühselige Suchen im Buch.

Inhalt/Klappentext: Schlemmen wie auf der Franz-Fischer-Hütte: Vegane Rezepte zum Nachkochen

Hüttenküche ohne Fleisch – geht das? Und ob! Die Hüttenwirtsleute Evelyn Matejka und Tom Burger wagten das Experiment und machten die Franz-Fischer-Hütte zur ersten Schutzhütte in den Alpen mit rein vegetarischem und veganem Speisenangebot. In diesem ganz besonderen Kochbuch teilen sie ihre Lieblingsrezepte und Geschichten vom Leben in den Bergen. Im Mittelpunkt steht dabei die Naturverbundenheit: Biologische Lebensmittel, regionale Zutaten aus Österreich, gesunde Rezepte und vegane Gerichte lassen das Herz der Wanderer höher schlagen.

  • Hüttenwirte als Pioniere: Pflanzenküche auf 2020 Höhenmeter – Vegane Gerichte ausprobieren und entdecken: Kochbuch für Einsteiger
  • Einblick in das Leben und Arbeiten auf der bekannten Schutzhütte in den Lungauer Tauern
  • Plädoyer für mehr Nachhaltigkeit beim Kochen, Essen und Bergsport
  • Mit Hüttengeschichten als Inspiration für die nächste Berg-Tour!

Alpenküche ohne Fleisch: Einfache Rezeptideen für jeden Tag

Die Gerichte in diesem Kochbuch sind für den ganz normalen Alltag ausgelegt: ohne ausgefallene Zutaten, ohne komplizierte Zubereitung. Rote Linsensuppe, vegane Pressknödel oder Krautstrudel auf Biersauce: Mit geringem Zeitaufwand und den Vorräten, die Sie bereits zuhause haben, zaubern Sie leckere und abwechslungsreiche Gerichte für die ganze Familie. Als Nachtisch gibt es süße Leckereien wie Buchweizenschmarrn oder Linzertorte. Ob Sie einfach ab und zu auf Fleisch verzichten und mehr pflanzenbasierte Gerichte in den Speiseplan integrieren wollen, öfter mal vegan kochen möchten oder Wert auf ausgewogene Ernährung und regionale Zutaten legen – in »Hüttenduft« finden Sie jede Menge Inspiration für Ihre Pflanzenküche!

*Der Riss, durch den das Licht eindringt*

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Mein Leseeindruck: Maeve, eine amerikanische Schauspiel-Studentin und der junge Ire Murtagh lernen sich während ihrer Studienzeit in Dublin kennen , verlieben sich heftig und stürmisch. Eine Heirat und Familiengründung folgen alsbald. Murtagh und Maeve ergreifen die Chance eine kleine Töpferwerkstatt auf Inis Óg zu übernehmen. Fast vier Jahrzehnte begleiten wir die irische Familie Moone auf der irischen Insel Inis Óg, gelegen vor dem Städtchen Galway an der irischen Westküste des Atlantik. Die Inselbewohner sind eine verschworene und eigensinnige Gemeinschaft , die nur durch das Besteigen einer Fähre Kontakt zum Festland bekommt. Bei bestem Wetter, denn nur dann erlaubt die stürmische und unberechenbare See eine Überfahrt.

Maeve kommt von einer einsamen, ungewöhnlichen Bootsfahrt im Jahr 2005 an Heiligabend nicht mehr zurück. So erschreckend beginnt dieses Buch. Die hellen und dunklen Tage der jungen Familie auf der Insel folgen als beeindruckender , bunter und liebevoller Rückblick.

Der tolle, flüssige und interessante Schreibstil der jungen Autorin hat mich sofort für lange Zeit an dieses Buch gefesselt. Die atmosphärischen Schilderungen der Insel und seiner Bewohner haben mich beeindruckt, fasziniert und mich an meine eigenen, persönlichen Reisen und Erlebnisse in diesem Land erinnert. Ein kleines Stück des Irland der 70er und 80 er Jahre hat sie glaubwürdig und wahrhaftig in ihren Zeilen zum Leben erweckt. Die Charaktere der Eltern und ihrer vier Kinder werden individuell und sehr lebensnah von der Autorin dargestellt. Dunkelchen, so nennt Murtagh liebevoll seine junge Frau, steht im Mittelpunkt der Familie und des öffentlichen Inselleben. Sie hat ihre Schauspielkarriere schweren Herzens zum Wohl der Familie aufgegeben – und leidet darunter. Sie liebt ihre Kinder über alles und doch fehlt ihr etwas in ihrem Leben. Depressionen überfallen sie regelmässig. Ihr Ehemann und die Kinder werden dadurch geprägt, nehmen Rücksicht – aber sprechen miteinander und ihr nicht über diese dunklen Tage ihrer inneren Welt, die sich negativ auf alle Mitglieder der Familie auswirken. Als die Kinder langsam erwachsen werden und sich von den Eltern und der Familie lösen, kommt es zur Katastrophe . Diese Entwicklung des Auseinander Driftens wird im Buch ehrlich und erschreckend aufgedeckt. Das Buch sprüht trotzdem gleichzeitig von Liebe und Verständnis für diesen Prozess.

Die Mutterrolle in ihrer althergebrachten Form überfordert Maeve von Anfang an, engt sie ein und prägt ihre psychische Entwicklung mit der Krankheit Depression . Tragisch ist das zu Erlesen. Leider ist diese zwiespältige Gefühlswelt für viele junge Mütter unserer Zeit bezeichnend, die zwischen Aufopferung für die Familie und eigener Selbstfindung hin und her gerissen werden.

Ein perfekt geschriebenes Buch, gut beobachtend, überberstend voller Liebe und Empathie, aber auch mit vielen dunklen Gedanken, welches mich noch lange beschäftigen wird.

Meine Bewertung: FÜNF * Sterne!

Vielen Dank an die Autorin und den Verlag für das gebundene Rezensionsexemplar!

Inhalt/Klappentext: Auf einer irischen Insel bereitet sich die Familie Moone auf gemeinsame Feiertage vor. Keiner ahnt, dass ihre Mutter Maeve im Sturm aufs Meer gerudert ist, um nicht zurückzukehren. Zehn Jahre sind seither vergangen, doch die Moones haben den Verlust nie verwunden. Ihr Vater Murtagh arbeitet noch immer als Töpfer auf Inis Óg, während die vier Geschwister damit ringen, Frieden mit der Vergangenheit und Maeves Tod zu schließen. Dazu müssen sie die Geschichte enthüllen, die sich hinter der großen Liebe ihrer Eltern verbarg. Gleichzeitig fließt mit den Jahren neue Liebe in die Risse der zerbrochenen Familie. Aus den Scherben erwächst schließlich für Murtagh ein unerwartetes Glück, das nur Maeve einst erahnt hatte.

Helen Cullen ist in Irland geboren, hat Theaterwissenschaften und Englische Literaturwissenschaft studiert und lebt mittlerweile in London. Allerdings kehrt sie zum Schreiben immer wieder in ihre Heimat zurück. Ihr Debütroman »Die verlorenen Briefe des William Woolf« wurde von Lesern wie Presse gefeiert, und die Irish Times zählt die Autorin zu den aufregendsten jungen Stimmen des Landes.